800 Jahre Höfingen 27. August 2005

Meine sehr geehrten Gäste, liebe Höfinger,

ich begrüße Sie im Namen der Höfinger Vereine, die an "800 Jahre Höfingen" erinnern möchten. Unser Höfingen, ein Ort im idyllischen Weserbergland, an unseren Hausbergen Kleiner und Großer Finnenberg gelegen, eingerahmt durch die Orte Fischbeck, Weibeck, Bensen, Haddessen und Pötzen. Einst hovenghe, über hovinghen und hoevingen zum heutigen Höfingen ernannt.

In unserem Heimatraum waren die Cherusker beheimatet. Sogar Karl der Große nutzte unseren Großraum "Südliches Niedersachsen" für seine Kreuzzüge. Ca. 400 Jahre nach dieser Zeit entstand Höfingen im Jahre 1205 aus einer Gruppensiedlung. Das Stift Fischbeck als Grundherr war mit den Sünteldörfern allezeit eng verbunden. Die Vollmeier- und Halbmeierhöfe Nr. 1 5 sind die Urhöfe Höfingens und bilden den Kern der Dorfsiedlung.

Sehr geehrte Gäste, liebe Höfinger,
Sie werden die Urhöfe in unserem neuen Wappen wiederfinden. Ich kann es vorwegnehmen es ist toll gelungen! Aus den Urkunden von 1205, 1325 und 1387 ist Höfingen aus dem Dunkel der geschichtlichen Vergangenheit unseres Heimatraumes hervorgetreten.Höfingen stand lange unter dem Schutz des Stiftes Fischbeck. Im Niedersächsischen Staatsarchiv in Bückeburg findet man eine Beschreibung unseres Ortes im Originaltext. Tummelplatz des 30jährigen Krieges mit seinen entsetzlichen Grausamkeiten wurde das ganze Wesertal von Höxter bis Minden. Der Sieg in der Schlacht bei Oldendorf und Segelhorst brachte die Rettung für die Grafschaft um Höfingen.. In der Zeit von 1756 1763 brach wieder ein großes Unglück über das Wesertal herein. Französische Truppen zogen immer wieder durch Höfingen in den siebenjährigen Krieg. Sie wurden von Graf Wilhelm von Schaumburg-Lippe vernichtend geschlagen, so dass die Bewohner unseres Heimatraumes aufatmen konnten.

Wer weiß schon, dass ein Bach aus Haddessen und Bensen kommend in Höfingen drei Mühlen antrieb? Die Hägers Mühle über dem Dorfe nahe Bensen, Sempfs Mahl- und Schneidemühle oben im Dorf - sicher sind bei Regina Severith noch echte Erinnerungen jüngerer Zeit vorhanden -, sowie die Bergmanns Mühle unten im Dorf. Man findet sie zwischen Bartling, Lemke und Mackensen gelegen, auf der linken Seite, wenn man Richtung Fischbeck fährt. Diese Mühlen zeugen davon, dass die Menschen hauptsächlich von der Landwirtschaft lebten. Auch heute noch prägt sie das Bild unseres Dorfes im Lebensraum der Sünteldörfer. Bis 1943 besaß die Gemeinde Höfingen ein Naturdenkmal. Es war die Silberpappel in Hägers Mühle mit einem Durchmesser von drei Metern. Unserem Nachbardorf Pötzen mussten die Höfinger einen Zoll entrichten. Glücklicherweise ist das heute nicht mehr erforderlich. Auch von Bensen, zu dem Höfingen früher gehörte, haben wir uns gelöst. Bensen gehörte damals als sechste Kommune zu Rinteln. Dennoch zeigt sich auch heute noch die Verbundenheit der Sünteldörfer Bensen, Haddessen, Pötzen und Höfingen positiv durch viele Aktivitäten.

Der 1. Weltkrieg war auch für unseren Ort ein einschneidendes, schicksalhaftes Ereignis. Insbesondere auch der 2. Weltkrieg, in dem der Ort zu 50 Prozent zerstört wurde. Einige erinnern sich sicherlich noch daran. Bereits an dieser Stelle zeigte sich der gemeinschaftliche Zusammenhalt der Höfinger. Bei der Bekämpfung der durch Bombenangriffe entstandenen Brände zeichnete sich die Feuerwehr mit ihrem Löschtrupp aus. Ihm gehörten Heinrich Peter als Maschinist, Frieda Sempf, Lieschen Werner, Annchen Matthias, Friedchen Kohlwig, Lina Schaper, Irmgard Gerberding, Minna Peter und Hanna Dohme an. Wie man sieht, bestand die Feuerwehr zu der Zeit größtenteils aus Frauen, die die Männer, die im Kriege waren, vertraten. In den letzten Kriegsmonaten stürzte auf dem "Kalten Heister" ein deutsches Kampfflugzeug ab. Auf der ehemaligen Poststraße durch Höfingen erfolgte der Rückzug der deutschen Truppen. Im April 1945, als nach ununterbrochenem vierstündigen Beschuss 20 Häuser in Flammen standen, wurde Höfingen von den Amerikanern besetzt. Texas wurde verschont, weil Gertrud Wergener die englische Sprache beherrschte und die Amerikaner überzeugen konnte, dass sich keine Soldaten zur Verteidigung dort aufhielten. Frau Wergener ist nach 1945 in ihre Heimatstadt Bottrop zurückgekehrt. Nach Kriegsende setzte sich Ferdinand Dohme trotz seines eigenen zerstörten Hofes mit seinen Lastzügen uneigennützig für alle ein, um Materialien für den Wiederaufbau zu beschaffen. Höfingen ein Ort, der in den Nachkriegsjahren viele Vertriebene aufnahm und ihnen ein neues Zuhause gab. Seit 1973 ist Höfingen keine eigenständige Gemeinde mehr, da es, genau wie die umliegenden Orte, nun zur Stadt Hessisch Oldendorf gehört.

Da die Vereine an 800 Jahre Höfingen erinnern möchten, sollte auch die persönliche Vergangenheit unseres Ortes nicht zu kurz kommen, und ich möchte deswegen einen kurzen Überblick auf die früher hier ansässigen Handwerksbetriebe geben.
Der erste Dorfschneider hatte im Haus Nr. 47, heute Willi Schaper, sein Zuhause. Der letzte seines Berufes hier im Ort war Friedrich Wellner, der den Betrieb 1959 einstellte. Im Jahre 1913 erfolgte die Gründung einer Molkerei durch Heinrich Mackensen, die bis 1973 die nähere Umgebung mit Milchprodukten versorgte. Im August 2003 fielen große Teile der alten Molkerei einem Brand zum Opfer. An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass in dem früheren Mackensen-Haus "Kaserne", jetzt Walter Kostros, nach dem Kriege bis zu 76 Personen wohnten, denen nur zwei Plumpsklos zur Verfügung standen. Sicher erinnern sich auch noch einige an Ferdinand Renzel, der eine Dreschmaschine betrieb. Der Name Walter Renzel für das von ihm gegründete Fuhrunternehmen besteht auch heute noch. Es wird von Familie Wolter weitergeführt.

Vom Vollmeierhof Nr. 1 zum größten Champignon-Zuchtbetrieb in Deutschland: jeder kennt ihn, den Gründer des Betriebes Ferdinand Dohme. Ihm wurde im Jahre 1985 das Bundesverdienstkreuz verliehen. Heute wird das Unternehmen erfolgreich von seinem Sohn Dr. Ferdinand Dohme geführt. Weserchampignon ist ein Begriff in Deutschland! Das Kommando Holz-hin, Holz-her und Holz-komm ist der Höfingen prägenden Zimmerei Adam & Hachmeister heute Weber Holzbau - sicher ein Begriff. Ich denke, Wilhelm Hachmeister wird sich als früherer Inhaber der größten und ältesten Zimmerei in unserem Heimatraum daran erinnern. Die Zimmerei gehört zur Gemarkung Fischbeck, aber zum Dorfbild von Höfingen. Wir alle sehen ihn als Höfinger, das zeigt sich auch in seiner Funktion als Vorsitzender der Sportfreunde und auch als Vorsitzender des Arbeitskreises Dorferneuerung. Auf den Höfen 9, 16, 17 und 20 war der Beruf des Stellmachers zu Hause. Der letzte Stellmacher Ferdinand Sempf starb im Jahre 1953. Hermann Severith, Haus Nr. 6, beherrschte in Höfingen das Mollenhauer-Handwerk von 1869 1941. Mit ihm starb auch dieser Beruf in unserem Dorf aus.

Bereits vor 1900 gab es ein Bauunternehmen im Ort, und zwar wurde es geführt von Wilhelm Lange, Hofstelle 13, heute Lina Kluge. Der erste namentlich erwähnte Tischler unseres Dorfes war Philipp Sempf, Hausstelle 31 (heute Quante in Texas). Und einen kennen noch viele von uns: Friedrich Werner jun., oder wie die Kinder sagten Onkel Pitz. Unter anderem war er auch Höfinger Bürgermeister. Seinen Grabstein ziert ein Tischlerhobel als Symbol seiner Lebensauffassung: "Das Schicksal setzt den Hobel an und hobelt alle gleich". In der Hofstelle 9, heute Gerd Kunze, war das Schmiedehandwerk zu Hause. Nicht zu vergessen: die Schmiede bei Walter Renzel am Bach links neben dem Wohnhaus. Der letzte Weber, gestorben 1930, war in der Hofstelle 33 in Texas ansässig, Heute wohnt dort Elfriede Winter. Auch Schuhmacher gab es in Höfingen, und zwar dicht nebeneinander gelegen in den Häusern Diekmann und Kohlwig. Otto Albrecht war mit seinem Fuhrbetrieb über die Grenzen Höfingens hinaus bekannt, und Friedrich Krückeberg stellte bis 1954 Kisten her.

Wer weiß schon, wo unser Chronist Konrad Diekmann in Höfingen seine Lehre gemacht und welchen Beruf er erlernt hat ? Frage an Wilhelm Hachmeister: Ist die Erinnerung durch Überlieferung noch vorhanden? Wer es wissen möchte: Konrad hat bei der Zimmerei Adam & Hachmeister seine Lehre als Zimmermann absolviert. Auch der Musikerberuf war in Höfingen zu Hause. Erster Bürger unserer Gemeinde, der diesen Beruf erlernte, war Wilhelm Bußmeier (Hof Nr. 9). Sein Sohn Heinrich Bußmeier war ca. zehn Jahre Musiker auf der "Europa". Um 1960 herum unterhielten Heinz Henze und Erich Nepomnasche unter dem Namen "Dixi-Combo" die Höfinger und auch die Bürger der benachbarten Orte mit ihrer Musik. Heute sind wir froh, dass Ferdinand Engelbrecht mit seiner Band "Happy Connection" für Stimmung sorgt, wovon wir uns heute abend einmal mehr überzeugen können.

Der erste Bierausschank erfolgte in Höfingen in der Hofstelle 18. Es war der "Höfinger Krug", 1755 bei Ferdinand Henze ansässig, also im letzten Haus auf der rechten Seite am Ortsausgang in Richtung Texas. Im 20. Jahrhundert gab es in Höfingen zwei Gaststätten, Boose und Spilker. Nach der Aufgabe der Gaststätte Boose im Jahre 1958 blieb nur noch die Gaststätte Spilker. Familie Spilker baute 1979 eine Kegelbahn, die sich bis zur Schließung der Gastwirtschaft im Jahre 2000 reger Beliebtheit erfreute. Jahrzehntelang gab es zwei Lebensmittelläden, nämlich Wilkening gegenüber von Dohme, und Boose mit seiner eigenen Bäckerei, die auch die umliegenden Orte belieferte. Ein Begriff über die Grenzen Höfingens hinaus war das "Rallye-Brot". Die Hofstelle Nr. 7, heute Bartling, besaß 1561 insgesamt 144 Tiere, darunter 120 Schafe. Auch heute noch ist dort ein großer bäuerlicher Betrieb mit Viehzucht und Getreideanbau.

Ab 1700 führte die Poststraße durch Höfingen, um 1840 fuhren täglich 12 Postkutschen hindurch. Die Pferde, die die Postkutschen zogen, wurden in Hohnsen und Oldendorf gewechselt. Posthalter in Höfingen waren Fritz Boose, Ferdinand Sempf, Heinrich Gerberding und Erna Renzel. Die letzte Postzustellerin war Inge Marzian.Ein Foto mit ihrem Postauto sieht man in der Chronik. Wenn jemand die Post positiv dargestellt hat, dann unsere Inge. Die erste urkundliche Erwähnung einer Rettungsmannschaft zur Brandbekämpfung war im Jahr 1858. In Höfingen gab es auch zeitweise eine Sparkassen-Geschäftsstelle, die auf dem Hof Schaper eingerichtet war, davor auch bei Onkel Pitz im Hause. Türkische Mitarbeiter der Champignonzucht sagten immer : "Geld schlafen im Schrank bei Opa".

Eine lückenlose Bürgermeisterfolge ist erst ab 1835 bekannt. Erster durch Unterschrift bekannter Bürgermeister war Ludwig Julius Wellhausen von 1835 bis 1850 (Hofstelle Nr. 3), heute Schaper. Letzter Bürgermeister war mein Vater Fritz Gerberding. Mit der ab dem Jahre 1973 erfolgten Eingemeindung Höfingens in die Stadt Hessisch Oldendorf entfiel auch das Amt des Ausrufers als Ortsdiener. Heinrich Peter war der letzte, der die Anweisungen des Bürgermeisters und andere öffentliche Mitteilungen verkündete.

Texas und Mexiko
Im Zeitraum von 1851 1900 wanderten ca. 5 Millionen Deutsche nach Amerika aus, Existenzsorgen trieben Sie dorthin. Auch Höfingen blieb davon nicht verschont. Insbesondere trugen die Sippen Sempf und Mengersen dazu bei, als sie vom heutigen Texas aus auswanderten. Amerika wurde mit Texas in Verbindung gebracht, und so hat sich der Name im Volksmund durchgesetzt. Aber dabei blieb es nicht: Texas wurde amtlich! Das Jahr der ersten offiziellen Erwähnung 1856 - findet man auf dem Stein am Ortseingang von Texas. Noch eine Besonderheit am Rande zu Texas: das Fachwerkhaus von Christel Werner wurde in Herkendorf ab- und in Texas wieder aufgebaut. Unsere kleinste Siedlung war und ist Mexiko mit den drei Hausstellen 50, 51 und 52, namentlich durch Heinrich Röttger ins Leben berufen, d.h. Mexiko gibt es bis heute nur umgangssprachlich.

Nun einige Fakten der neueren Geschichte:
1952 bekam der Ort seinen eigenen Friedhof, die Friedhofskapelle wurde aber erst im 1972 gebaut, Initiator war der damalige Bürgermeister Fritz Gerberding. Das Kriegerdenkmal, das vorher auf dem Grundstück von Friedrich Dohme, Nr. 5 an der Straßenkreuzung nach Bensen stand, stammt bereits aus dem Jahr 1922. Durch schwere Unwetter im Sommer 1966 staute sich das Wasser hinter der Talsperre Fischbeck bis weit nach Höfingen hinein. Um 21 Uhr brach der Damm und führte dadurch in Fischbeck zu schweren Überschwemmungen. Höfingen besitzt 22 Anteile Hausnr. 1-22 der Finnenberg-Waldgenossenschaft. Auch heute noch gilt bei auftretenden Streitigkeiten die Rechtsgrundlage von 1888. Im Jahre 1929 verlassen die Pötzer die Genossenschaft. Wie schon gesagt waren Ackerbau und Viehhaltung in den Sünteldörfern zu Hause. Wer erinnert sich noch daran, dass Pötzen und Höfingen einen eigenen Ziegenzuchtverein besaßen? Hausschlachtungen waren demzufolge Gang und Gäbe. Als Richtdatum für das erste Schlachtfest nach den Sommermonaten galt der 16. Oktober. Wer kennt nicht das Wöbbekenbrot! Ich persönlich habe es sehr gern gegessen.

Schulwesen
Die Höfinger Kinder mussten lange Zeit die Schule in Haddessen besuchen. Erst hundert Jahre später im Jahre 1938 wurde auch in Höfingen eine Schule gebaut. Die einzige echte Höfingerin, die dort unterrichtete, war Gabriele Mohaupt geb. Dohme von 1970 bis 1972. Seit 1976 findet kein Unterricht mehr statt.

Aktuelles Vereinsgeschehen
Jagdgenossenschaft
Die 1957 gegründete Jagdgenossenschaft ist für den 239 ha großen Jagdbezirk Höfingen verantwortlich. Früher unterstand unsere Jagd dem Förster zu Haddessen. Jährlicher Höhepunkt ist die Grenzbeziehung. Bürgermeister Fritz Werner wurde auf der Gründungsversammlung zum ersten Vorsitzenden gewählt Heute führt Dr. Ferdinand Dohme die Jagdgenossenschaft.

Sportfreunde Höfingen
Für die sportlichen Belange in unserem Ort zeichnen sich die Sportfreunde aus. Sechs junge Höfinger gründeten den Verein im Jahre 1959 in der Gastwirtschaft Spilker. Erster Vorsitzender war Heinz Waltemathe. Gespielt wurde damals auf Spilkers Wiese in Texas. Vor dem jetzigen Verein gab es von 1947 bis Anfang der fünfziger Jahre eine Fußballgemeinschaft Bensen/Höfingen. Heute liegt der Sportplatz mit seinem 1974 neu errichteten Sportheim "Im Wiesental". Unser traditionelles Osterfeuer findet alljährlich dort statt. Seit 1973 führt Wilhelm Hachmeister den Verein.

Freiwillige Feuerwehr
Für den Brandschutz sorgt unsere Feuerwehr nach dem Motto "retten, löschen, bergen, schützen". Sie wurde im Jahre 1926 gegründet, ihr erster Wehrführer war Friedrich Krückeberg. Geübt wurde auf dem Hof des Kameraden Friedrich Dohme. 1930 erfolgte die Einweihung unseres ersten Spritzenhauses mit Steigerturm zum Aufhängen und Trocknen der Schläuche. Heute ist die Feuerwehr in dem 1988 neu errichteten Gebäude "Im Wiesental" zu Hause. Unser Brandmeister Oliver Bock kann sich glücklich schätzen, dass der Dorfplatz auch gleichzeitig unser Übungs- und Wettkampfplatz ist. Er wird auch von anderen Wehren gern genutzt. Auch die Höfinger Traditionen werden von der Feuerwehr gepflegt, so zum Beispiel das Osterfeuer und das Eierbacken am Himmelfahrtstag. "Gut Wehr" wird noch häufig zu hören sein!

Heimatverein
In der Chronik des Sünteldorfes Höfingen liegen die Wurzeln des Heimatvereins, der am 8. Oktober 1987 gegründet wurde. Im Jahre 1999 trat Karl-Heinz Eikermann die Nachfolge des langjährigen Vorsitzenden und Mitbegründers Paul Quest an. Ziel des Heimatvereins ist es, die Dorfgemeinschaft zu pflegen und den Zusammenhalt zu stärken. Ob mit Sense, Rechen oder mit dem Fahrrad zum Felgenfest, beim Heimatverein ist immer was los. Zentraler Punkt des Vereins ist unser Dorfplatz, wo man im Jahresverlauf die Eierkrone, den Maibaum, die Erntekrone und den beleuchteten Tannenbaum bewundern kann. Sehr gut angenommen wird auch die Boule-Bahn, wo sich viele Bürger in den Sommermonaten freitags treffen, zum Boulen oder auch nur einfach zum Klönen.

So, verehrte Gäste und liebe Höfinger, dies war ein kleiner Rückblick auf historisches und aktuelles Zeitgeschehen in unserem Dorf. Auch im Namen der Vereine bedanke ich mich für die Aufmerksamkeit und wünsche weiterhin viel Spaß am heutigen Fest.

Wolfgang Gerberding

27. August 2005