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Mountainbiking im Süntel

Das Weserbergland ist eines von Deutschlands vielseitigsten Bike-Revieren. Die Hügelketten des Wesergebirges sind durchzogen mit gut ausgebauten Forst- und Waldwegen. Nördlich von Hameln liegt der Süntel, wo sich wunderschöne Singletrails, Schotterpisten und harte Downhills zu abwechslungsreichen Touren mischen lassen. Höhepunkt einer Sünteltour ist der Hohenstein, eine gelbleuchtende, zerklüftete Felswand am Rande des Süntelplateaus, 341m hoch. Vom Hohenstein hat man die beste Aussicht auf das Weserbergland. Beeindruckt von diesen mächtigen Felsen, die durchsetzt sind mit weit auseinander klaffenden Erosionsrinnen, machten die Germanen diesen Platz zur Kult- und Begräbnisstätte für ihre Fürsten.
Ich möchte hier kurz eine Tour zu den Süntelhöhepunkten skizzieren.
Die Tour beginnt bei der Wassertretanlage, circa 200 Meter von der Pappmühle entfernt. Zunächst geht es auf einer Teerstraße zur Baxmannbaude. Direkt an der Hütte führt rechts ein ungeteerter Weg tiefer in den Wald hinein.



Nach ein paar hundert Metern geht es links ins Totental hoch. Die Schlucht wird immer enger, der Weg wird immer schmaler. Die letzten 100 Meter scheint es nicht mehr weiter zu gehen. Hier muß das Bike geschoben werden. Zumindest kenne ich niemanden, der hier mit dem Bike hochgefahren ist. Kurz vor der Blutbachquelle sind einige Treppenstufen zu bewältigen. Es geht geradaus weiter über die Teerstraße hinweg. Bei der nächsten Gelegenheit biegen Sie rechts ab und folgen einem schmalen Waldweg bis zur Dachtelfeldstraße.

Baxmannbaude und Blutbachquelle

Hier müssen sie geradaus bis zum Dachtelfeld fahren. Hier rechts abbiegen. Achtung! Nach 50 Metern sind links einige der letzten Süntelbuchen zu sehen. Zweimal links und dann rechts abbiegen und Sie befinden sich wieder auf dem hinteren Kammweg. Nächstes Ziel ist die Eulenflucht. Folgen Sie hier der Teerstraße bis zum Gelände der ehemaligen Radaranlage.

Radaranlage und Süntelturm

Direkt am Radarturm geht es wieder in den Wald hinein. Nach 300 Metern sind Sie beim Süntelturm. Halten Sie sich jetzt immer rechts. Oberhalb des Pötzer Steinbruchs (schöne Aussicht!) geht es auch wieder nach rechts. An der Stelle, wo von oben der Steinweg vom Süntelturm endet (Abkürzungsmöglichkeit!) steht der Gedenkstein der Panitz-Kinder. Folgen Sie jetzt dem Kammweg nach unten. Es geht ca. 6km Richtung Hohenstein.

In Süntelturm-Hohensteins-Mitte
erbaute man die Süntelkammhütte
für Wanderer doch mit der Bitte
Haus, Bänke, Raum schonen für Dritte

Vor der Schutzhütte bei Brunshagen kann der Kammweg noch zu einem kleinen Schlenker verlassen werden. Die letzten Kilometer vor dem Hohenstein führen am Rand immer dicht am Klippenrand entlang. Man fährt an einem Gedenkstein vorbei, der an ein in den 50er Jahren hier abgestürztes Mädchen erinnern soll.



Vom Hohensteinplateau fahren Sie etwas zurück zum Grünen Altar. Hier biegen Sie an der Schutzhütte links ab.

Auf dem Hohenstein

Nach 150 Metern erreichen Sie ein Wege-T. Falls Sie hier links abbiegen, führt Sie die Straße in Serpentinen zur Baxmannbaude. Halten Sie sich (wenn Sie noch Kondition haben) aber rechts. Bald treffen Sie auf eine Teerstraße abwärts. Folgen Sie der Straße aber nicht! Halten Sie sich noch einmal rechts, dann links. Sie treffen auf eine 4-Wege-Kreuzung. Hier geht links ein kleiner Weg in den Wellergrund hinab. Jetzt beginnt eine endlos lange, superstarke Abfahrt, die am Süntelsee vorbeiführt. Fahren Sie immer geradeaus. Sie kommen bei der Baxmannbaude wieder aus dem Wald heraus. Bald ist der Parkplatz erreicht. Versuchen Sie bitte nicht nur mit dieser groben Beschreibung und ohne Karte die Tour zu fahren. Ich kann keine Garantie für das Ankommen übernehmen.

Mehr Informationen über den Süntel finden Sie
www.suentel.com !