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Touren 2002-II


24.12.2002


Nix mit blauem Himmel und griffigem Schnee. Das Weihnachtsbiken am 24.12. fand bei miesen Wetterverhältnissen statt. Wir waren zu viert: Jürgen G., Jürgen S., Michael und Ralf. Ausgerechnet Yellow kam zu spät. Er hatte bei seinem völlig vereisten Auto die Verschlüsse für den Dachgepäckträger nicht aufbekommen. Nachdem wir die Route kurzfristig umgestellt haben ging es von Höfingen über Haddessen und Bensen zum Pflanzgarten. Über Baxmannbaude, Försterlaube, Barksen und Zersen sind wir zurück gefahren. Alle Wege am und im Süntel waren spiegelglatt. Glücklicherweise hat es erst auf dem Rückweg geregnet. Für ein Weihnachtsbiken sind wir mit 18 km relativ weit gefahren.


30.11.2002


Am 30.11. sind Jens B., Jürgen S. und Michael durch den Süntel gefahren. Durch die dritte Tour nacheinander mit weniger als fünf Teilnehmern habe wir unseren 2002-Schnitt derbe gedrückt. Das Wetter war mäßig; es nieselte ständig leicht. Durch den Nebel gab es aber interessante Perspektiven. Wir sind einen großen Teil unserer Lieblings-Route (Baxmannbaude, Süntelsee, Schöne Aussicht - gleich null - , Schlammweg, Dachtelfeld, Haddesser Steinbruch) gefahren. Besonders der Schlammweg machte seinem Namen alle Ehre!



16.11.2002


Am 16.11. sind Jens B., Jürgen G. und Michael durch den Klüt gefahren. Das Wetter war eher mäßig, die Stimmung gut.


19.10.2002


Durch die Süntel-Geschichte

19.10.2002 Nach zahlreichen Absagen haben wir die Tour im Wiehengebirge verschoben. Eigentlich sollte gar keine Fahrt stattfinden. Mehr oder weniger kurzfristig haben sich doch noch vier Biker (Andreas, Jens Mac., Jürgen S. und Ralf) zu einer Sünteltour zusammengefunden. Bei wunderschönem Herbstwetter standen geschichtliche Highlights des Süntel auf dem Tourplan. Erste Routenpunkte waren Haddessen, Pötzen, Truppenübungsplatz, Welliehausen, das Tanklager und der Wurzel-Weg am Waldrand in der Nähe von Flegessen. Über den Jahn-Hütten-Platz ging es zur Ruine des Horst-Wessel-Denkmals. Süntelturm, Radaranlage und das Denkmal der beiden abgestüzten Düsenjäger-Piloten waren die nächsten Ziele. Bei der Absturzstelle habe wir auch nach 40 Jahren noch jede Menge Wrackteile gefunden. Auf dem mittlerem Kammweg sind wir Richtung Hohenstein gefahren. Durch das Lange Föhrtal führte uns der Weg zurück. Trotz längerer Foto- und Sammelaktionen haben wir doch noch 34 km geschafft. Informationen zu den erwähnten Orten befinden sich auf www.suentel.com!


Das Denkmal oberhalb von Flegessen!


05.10.2002


Eine Regentour

Mit sechs Bikern (Biggi, Jens Mac.,Jürgen G., Jürgen S., Michael und Olaf) sind wir gut zwei Stunden bei strömenden Regen 27 km durch die Wälder zwischen Hameln und Höfingen gefahren. Olaf hat uns dabei ein paar schöne Singletrails gezeigt. Wenn man von einigen Sichtprobleme mit Brillen absieht, gab es keine besonderen Vorkommnisse. Anschließend habe ich es schon nach 30 Minuten geschafft, meine Bike-Klamotten von den berüchtigten Finnenberg-Unterholz-Kletten zu befreien. Vielen Dank für Bewirtung an Kathrin und Geburtstagskind Olaf. j.s


21.09.2002


Ein MTB-Berg mit Alpin-Touch!
(Zitat Frank Klose)

Mit zehn Bikern (Andreas, Fiddy, Jens B., Jens Mac.,Jürgen G., Jürgen S., Lars, Michael, Moni und Olaf) sind wir mit Autos zum Startpunkt Horn gefahren. Vorbei an den imposanten Externsteinen ging es zur Silbermühle. An diesem Punkt mußten wir letztes Jahr (vom Hermannsdenkmal kommend) wegen eines Unwetters abbrechen.

Von da führte uns Jens Mac. (der schon einmal oben war) einen wildromantischen Weg mit diversen Tragepassagen hoch zum Velmerstot. Dort erwartete uns eine beeindruckende Aussicht und eine ebenso beeindruckende Steinlandschaft. Nach einer Fotopause ging es auf prima Wegen weiter durch den Teutoburger Wald. Unterwegs trafen wir per Zufall den LOCAL HERO Bernd, der uns die letzten Kilometer zu den Externsteinen zurück führte.

Insgesamt war es eine Super-Tour, die in das Jahresprogramm aufgenommen werden sollte. Vielen Dank an Marion und Jens für die prima Bewirtung beim anschließenden Kaffeetrinken mit Knoblauch-Schwerpunkt. Statistische Auswertung von Jens Machinia


Foto: Yellow Giesecke


07.09.2002


Von Texas nach Kamerun!
Mit zehn Bikern (Jens Mac.,Jürgen G., Jürgen S., Michael, Olaf, Ralf, Toni und die Gastfahrer Björn, Carsten und Günni) habe wir ein für uns völlig neues Gebiet erkundet. Nach dem Start am Grießemer Pass ging es in das Dreieck zwischen Bad Pyrmont, Blomberg und Barntrup. Wie es sich für eine Tour in ein völlig neues Gebiet gehört, haben wir uns auch einmal verfahren. Trotzdem ein Sonderlob an Olaf, der hervorragende Fähigkeiten als Navigator offenbarte. Die Fahrt ging 33 km durch eine schöne Landschaft mit einigen Höhenmetern. Der neue Tacho von Jens zeigte 1044 hm. Aber Jens war schon per Bike aus Groß-Berkel angereist. Besonderes Vorkommnisse waren ein Kettenriß bei Olaf und ein Plattfuß bei Ralf. Beide Probleme konnten schnell behoben werden. Singletrails haben wir natürlich nur wenige gefunden. Einen schönen Singletrail sind wir kurz vor Kamerun (!) gefahren. Vielen Dank für die prima Bewirtung an Ulrike und Ralf!

Foto: Carsten
Foto: Carsten Heidemann


24.08.2002


Auch nach zehn Absagen haben wir es geschafft mit 7 Bikern (Jürgen G., Jürgen S., Michael, Olaf, Rainer, Thorsten B. und Gast-Olaf) durch die Bückeberge zu fahren. Vielen Dank an die LOCAL HEROS Thorsten und Rainer für die Führung und die Bewirtung.
j.s.


10.08.2002


Mit neun Bikern (Andreas, Ariane, Jürgen S., Michael, Moni, Olaf, Ralf, Thorsten R. und Toni) sind wir 2,5 Stunden bei Dauerregen durch den Süntel gefahren. Nach einem Kilometer mußten wir in Bensen bereits eine Plattenreparatur-Pause (Toni) einlegen. Als der Regen kurzfristig etwas nachließ sind wir auf schnellstem Wege in den Wald gefahren. Aber die Blätter haben auch nicht viel Regen abgehalten. Wenn man schon völlig naß ist merkt man das Wetter aber eh nicht mehr. Fußgänger haben wir natürlich keine getroffen, dafür aber zwei Jogger und eine Truppe mit vier Mountainbikern. Kurz vor dem Ziel legte sich Andrej Ausland mit seinem nagelneuen Bike auf die Nase. Insgesamt sind wir nur knapp 30 km gefahren. j.s.


27.07.2002


!!!Hellward sei Dank!!!
oder
"Die Glorreichen Zwölf auf dem Weg nach Hause"

So muss das sein: zwei Wochen vorher ein schüchterner, leicht zu überhörender Vorschlag, dann mit Hilfe zweier Mails vorpreschen und alles klarmachen! Petrus bestechen und ab die Post nach Vlotho; kaum dass wir uns versahen, saßen wir schon im Zug (die Räder fuhren schwarz), pressten uns wie die Ölsardinen in den Fahrradwaggon und wurden auf dem einsamen Bahnsteig in "Vlothonirgendwo" wieder ausgespuckt: der "point of no return" war überschritten.

Die 12 tapferen BikerInnen (dem Alphabet oder dem Können nach..?): Andreas, Biggi, Hellward, Jens Mac., Jürgen G., Michael, Simone, Olaf, Ralf, Thorsten R, sowie die Gastfahrer Frank und Lars, trotzten den Nachwirkungen diverser Freitagnächte, spannten die Muskeln und die Ketten und los ging es über die Hügel nach Hameln zurück.

Das megabikergeile an der Tour war der Umstand, dass es keine genaue Planung gab: diese Richtung durch den Wald und dort drüben übers Feld und da hinein in den Graben... war die Devise und siehe da: es klappte. Wir fanden die Wege, die wir brauchten: schnelle Asphaltstrecken, spritzige Forstwege und so manchen giftigen Trial bergab und bergauf.

Ein bisschen zu spritzig ging es Frank an, der sehr unsanft Haut der Unterarme auf dem Forstweg zurückließ und dann stolz seine Wunden zeigte: "jetzt gehöre ich dazu!" Seine Ausrüstung wird sich wohl in den nächsten Wochen verbessern müssen, aber die Tollkühnheit, die ein Süntelbiker braucht, steht ihm schon jetzt ins Gesicht geschrieben!

Das sonnige Wetter machte es notwendig, dass viel Flüssigkeit die Körper durchrann. So ging das kostbare Nass auch manchmal zur Neige, was verzweifelte Hilfeschreie hervorrief. Wir fielen auf einen Gasthof in Bögelhof herein, dessen müder Kellner nichts zu Essen in der Küche fand und einen ebenso müden Kaffee servierte. Aber es können ja nicht alle so gut sein, wie wir selbst es sind und so fuhren wir unverdrossen weiter dem Ziel entgegen.

Unser Reiseleiter und begnadeter Wegefinder, Hellward (so klitzekleine daumennagelgrosse Landkarten zweier Bundesländer hatte ich vorher noch nie gesehen...?), drängte auch schon mit verzweifelten Blicken auf die Uhr, denn wir sollten uns ja noch bei Bikerfreund Giesecke in die Torten setzen und uns mit Kaffe und Weißbier zuschütten (auch diverser Bikeranhang wollte beglückt werden...).

Nicht alle waren aber dem verschärften Tempo gewachsen und mussten bei der Feuerwehr zu Kreuze kriechen und um Wasser winseln, während die schnellsten schon lange auf dem Ludwigsturm darauf warteten, die restlichen Biker mit Spucke zu empfangen. Die Rast auf der Aussichtsplattform mit herrlichem Ausblick von der Porta Westfalica bis zur Ottensteiner Hochebene ließ einem das Herz aufgehen! Die Fahrt kurz zuvor durch das Keuper-Bergland war auch nicht schlecht: man wähnte sich fast in Österreich!

Von nun an hatten wir als Richtpunkt den Klütturm vor Augen, waren aber am Klüt längst nicht mehr vollzählig. Ralf hatte es vorgezogen, uns nicht länger mit knirschender Kette und hängender Zunge zur Last zu fallen (man lobe seine Selbstaufopferung!) und ist nach Hause abgebogen. Unterwegs hat er wahrscheinlich unschuldigen Freizeitradlern die Show gestohlen und ist mit den Klapprädern um die Wette gefahren.

Aber auch Olaf und der werte Autor wären fast auf der Strecke geblieben. Zuerst reizte Simone unsere Männlichkeit mit folgendem Spruch: "na, fehlt euch der Pfeffer, Jungs? Dabei überholte sie mit irrer Geschwindigkeit und schien so fit, wie am Anfang der Tour. Wir setzten also nach und ließen uns zu einem Trial verführen, der in Frust und Brennesseln endete. Und ewig lockt das Weib...ins Verderben, könnte man da sagen.

Aber alles endete wie immer (wenn auch dieses Mal um fast 2 Stunden zu spät) bei Kaffee und Kuchen und Weißbier und Familie, wo dann mit Lust und Verve darüber diskutiert wurde, diese Biketaktik namens "Fahrt ins Blaue" doch bald mal zu wiederholen!

Hollodrio und mit Bikergruß

Ps: für Statistikfans und die es noch werden wollen: gefahren, gerutscht, geschliddert und gestürzt sind wir 57,7 km lang; hinauf haben wir uns 960 m gequält und Kuchen haben wir vier gegessen!


Andrej Ausland für den literarischen Teil
Seines Zeichens Auslandkorrespondent der mitteleuropäischen Biker-Welt-Zeitschrift: "Wer auffi foat, kimmt a wida oba!" und

Yellow für den redaktionellen Teil
Seines Zeichens Weserbergland-Cup-Fahrer und Lokalmatador


Singletrail-Suchtour oder 'Außer Spesen nicht gewesen'!

Samstag liegt die nächste SüntelBiker-Tour an. Es soll in den Finnenberg gehen. Das Gebiet ist eigentlich viel zu klein für eine komplette Tour. Aber vielleicht gibt es ja auch dort noch Singletrails, die wir noch nicht kennen und die verwöhnte SüntelBiker zufriedenstellen. Ich nehme mir eine Karte und markiere ein paar Stellen, die in Frage kommen. Wege, oder wegeähnliches Gelände, das ich nur im Ansatz kenne. Yellow hatte sich bereit erklärt, mir bei der Suche zu helfen. Um 18:00 Uhr geht es los. Es ist schwül; Gewitter sind angesagt. Zuerst geht es zum Wurzelgrund. Hier gibt es viele Verzweigungen, aber alle Wege enden in dichtem Gestrüpp. An anderen Stellen geht es uns nicht besser. Wir finden ein paar Teiche, die aussehen, als ob vor 100 Jahren der letzte Mensch da gewesen wäre. Yellow macht ein paar Fotos. Mittlerweile habe ich an beiden Beinen und an beiden Armen blutende Stellen. Aber was tut man nicht alles, um den SüntelBikern etwas zu bieten. Auf dem Rückweg fängt es an zu regnen. Aber meine Hoffnung auf eine Erfischung von oben wurde nicht erfüllt. Wir waren insgesamt 16,37 km unterwegs, wobei wir (leicht übertrieben) 6,37 km das Bike getragen oder geschoben haben.
09.07.2002 j.s.

Foto: Yellow Giesecke


13.07.2002


Mal wieder Zwischenfälle!

Trotz sieben mehr oder weniger kurzer Absagen sind wir noch mit zehn Bikern durch den Finnenberg gefahren. Es waren Andreas, Elke, Jürgen G., Jürgen S., Michael, Moni, Rainer, Ralf, Thorsten B.und Toni dabei. Ein besonderes Lob geht an Michael, Rainer, Thorsten B. und Toni, die per Bike angereist sind. Der Start verzögerte sich etwas, da unser Korrespondent A. Ausland sich auf der Fahrt zu seiner Mitfahrgelegenheit einen Plattfuß bei seinem Leihbike eingehandelt hat. Erst der zweite Ersatzschlauch erwies sich als stabil.

Die Tour hatte nur wenige Höhenmeter, dafür wurde der Finnenberg singletrail-technisch ziemlich ausgereizt. In der Roten Schlucht hat sich Michael einen Plattfuß eingehandelt. Mußte er unbedingt mit diesem Affentempo über die spitzen Steine fahren? In der Nähe des 5-Platten-Platzes haben wir Moni und Toni aus den Augen verloren. Nach einigen Telefonaten haben wir uns am Wurzelgrund getroffen. Die Strecke vom Waldrand durch den Wurzelgrund haben Yellow und ich bei unserer Expeditionstour am Dienstag entdeckt. Von da sind wir über Hoyers Eiche einen wunderschönen Singletrail zum Friedhof Wehl gefahren. Weiter ging es Richtung Gersdorf-Platz. Rainer, Thorsten und Yellow haben die monströse Steigung hinter der kleinen Brücke als Einzige geschafft.

Aufgrund der diversen Zwischenfälle mußten wir den geplanten Schlenker in den Süntel ausfallen lassen. Insgesamt sind wir nur 27 Kilometer gefahren. Eine besonderes Lob geht noch an Elke, die ihre erste SüntelBiker-Tour problemlos durchgestanden hat.
13.07.2002 j.s.

Hallo Mitbiker, hier einige Erklärungen zu Hoyers Eiche (Dank an Jörg Meyer)
Hoyers Eiche ist ein (geschätzt) 300 Jahre alter Baum, der ca. 32 Meter hoch ist und einst einer der Grenzbäume am sogenannten Hessisch-Schaumburgischen Knick, der Grenze zwischen dem Königreich Hannover und Hessen-Schaumburg, war. 1870 wurde in dem schon zu dieser Zeit mächtigen Baum eine Aussichtskanzel eingeweiht, zu deren Errichtung und Unterhaltung der 1816 in Hameln geborene deutsche Konsul in Moskau, August Hoyer, die Mittel gestiftet hatte. Die Kanzel mußte oft erneuert werden, die letzten morschen Treppenteile wurden nach dem letzten Krieg entfernt, zumal eine Aussicht über den inzwischen herangewachsenen Wald ohnehin nicht mehr möglich war. Heute gibt es dort Sitzbänke und ein Hinweisschild.

29.06.2002

Schweineberg !
... mit kleinen Schweinereien ...

Es ist wieder kurz vor eins, sprich 12.5o Uhr, da trifft ( na, wer wohll ? ) - ja ! Toni wieder als erster am Startpunkt ein, er hat sich ein hartes Trainingsprogramm auferlegt und fährt, wie schon so oft in diesem Jahr, mit dem Bike von Springe aus zum jew. Startpunkt! Die Alpen rufen irgendwie immer lauter.... es sind nur noch 9 Wochen bis zu seinem Cross!

Es kommen noch Fiddy, Hellward, Thorsten Ritter, Jens Machinia und unser Geburtstagskind Jens, den meisten bekannt als ÖX - er will auf die heutige Tour nicht verzichten - super!

Beim Blick auf die verteilten Tourenkarten schauen mich einige verwirrt an und Fragen ob es noch Wege gäbe, die ich nicht eingetragen hätte....ja so welche gibt es noch, die fahren wir dann beim nächsten Mal, wenn es wieder heißt 'kleine Schweinereien im Schweineberg'.

Um 13.17 Uhr kommen wir los, ich will so richtig Gas geben und höre nur ein mächtiges Krachen unter mir, was ist passiert ???!! ich habe doch nur `ne neue Kette aufgelegt; aber das ist wohl schon der Fehler gewesen, denn wie ich ja eigentlich weiß müssen dann auch die Ritzel überprüft werden !! - mein Fehler, also nur kleine Gänge sonst rutscht die Kette durch.

Ich hatte die Tour in vier Abschnitte aufgeteilt und zur besseren Orientierung auch noch numeriert.

Auf der roten 1 ging es munter los, vorbei an Schliekers Brunnen, hoch Richtung Franzosenkopf zur Holtenser Warte, von da ab in den Wald in den berüchtigten SCHWEINEBERG.

Die meisten lächeln ja immer, glauben hier gibt es nicht so richtig was zum trailen und keulen - ich wollte den Gegenbeweis antreten und führte die Jungs unvermittelt an den Waldrand, ließ ihnen kurz Zeit den Blick auf die Sünteldörfer und den Süntel selbst zu geniessen um dann steil abwärts durch ein paar Brennnesseln (sorry) auf schmalem Trail die erste Herausforderung anzufahren, denn es ging danach gleich wieder mächtig Uphill bis zum Felix-Bongard-Platz - hier gab es eine kleine Verschnaufspause. Nach aufmunternden Worten meinerseits, ging es auf einem schönen Trail Downhill fast bis zum Waldparkplatz um dann sofort die Kehre zu machen und den Mittelweg anzufahren - inzwischen konnte ich die Frage: ...... sind wir schon auf der nächsten Farbe ? mit ja beantworten, wir fuhren auf dem blauen Streckenabschnitt 2 Richtung Schutzhütte, bogen auf dem Rundweg fahrend scharf links ab und nahmen den Kammweg in westliche Richtung. Nach der kleinen Schutzhütte am Kammweg versprach ich einen weiteren bislang unbekannten Weg, der tauchte auch unvermittelt vor uns auf und es ging rechts runter bis zum Rundweg - hinter mir hörte ich einige Rufen oder war es Fluchen ? ich hatte keine Zeit mehr gehabt, vorher die auch hier zahlreichen Brennnesseln zu eliminieren (tut mir echt Leid, soll aber helfen gegen ...) - > auf dem Rundweg angekommen links ab wieder zum Felix-Bongard-Platz, allerdings jetzt rechts ab, runter auf dem herrlichen Trail bis zum Waldrand oberhalb von Unsen - auch die Sprungschanze haben einige 'mitgenommen' und somit konnten wir uns dann hoch zum SchweinebergRundweg pedalieren! Oben angekommen gab es eine kurze Rast (hier werden wieder neue Bananenstauden wachsen ).

Nun wurde Teil 3 / Route grün in Angriff genommen, den Rundweg (jetzt in östliche Richtung) entlang bis zum Abzweig Kammweg, hier rechts um dann links runter den Hammerdownhill, quasi Falllinie, bis zur Heisenküche zu nehmen, gespickt mit einigen Rillen und Holzstufen/treppen konnten sich alle mal so richtig austoben; Toni hat sich unten leider etwas näher mit dem Waldboden vertraut gemacht als ihm lieb war, nach einem kurzen Check war das Bike aber wieder fahrbereit und er selbstverständlich auch (jedenfalls sagte er auf Nachfrage hin .. ja, ja alles in Ordnung ...).

Die 3 führte uns dann oberhalb vom 'Sonnenweg' auf Singletrail quer zum Berg zurück zum Wald-Info-Häuschen, hier mußte uns leider Fiddy verlassen, da er noch zum Dienst mußte - schade, ein letztes Mal ging es den Hauptweg hoch, an der kleinen Kreuzung schlugen wir uns nach rechts auf den verwurzelten Abschnitt des Kammweges um dann eine Abfahrt bis zur Heisenküche zu surfen die an vielen Stellen das Adrenalin nur so schießen läßt - ich finde, einfach genial !

Es tauchte die Frage nach der letzten Farbe auf, ja ja sagte ich es geht jetzt auf den letzten, den gelben Teil der heutigen BikeTour, von der Heisenküche aus raus aus dem Wald, an den Ackerrändern hoch, etwas Trail und schon sind wir am "Sonnenweg"; jetzt kam, so meinte ich, der letzte gemeine Anstieg, geradeaus hoch bis über den Mittelweg auf einen quer verlaufenden Forstweg - dieser führte uns dann rechts abknickend bis zur Schutzhütte am Wegedreieck, nun wieder rechts sollte die Serpentinen - Schotterabfahrt den Abschluß der 'kleinen Schweinereien' bilden.

Als wir zum letzten Mal am Waldrand auftauchten um auf dem 'Sonnenweg' Richtung Holtensener Warte zu biken, kam es dann nochmal knüppeldick; dafür konnte ich aber nichts ! Der Himmel öffnete seine Pforten und das Regenequipment konnte seine Funktionalität unter Beweis stellen.

An dieser Stelle muß ich mal betonen, dass sich keiner über Strecke, Streckenführung, Wetter oder sowas beschwert hat - sie trotzen jeder Unbill die sich uns in Weg zu stellen versuchte - Super!

So langsam kam dann der Kaffedurst und wir ließen uns, die einen auf dem Waldweg, die andern noch einmal mit etwas Trail garniert bis zum Treffpunkt Schliekers Brunnen die Laune nicht verderben.

Jetzt hieß es schnell zum Redenhof zu gelangen, wo wir schon von Biggi erwartet wurden, es folgte dann wieder eins der schon legendären BikerKaffeeKuchenBrötchenWeißbiertreffen, diesmal noch getopt vom Geburtstagskind Jens, der zum Anlaß passend Sekt hatte mitbringen lassen (Danke liebe Heike!) nach einem kleinen Ständchen stießen wir auf unseren Öxi an. Die Kid's fanden sich vor Helli's PC ein und waren fast nicht mehr gesehen, Elke wollte noch auf ihr neues Bike anstoßen, mußte aber den Prosecco wieder einpacken, da der Sekt schon Wirkung zeigte - wir freuen uns schon auf das nächste Biken und hoffen der Prosecco ist dann noch kalt ....?!

Wir hatten 31,9 km in den Beinen und Sekt im Kopf, als wir so nach und nach den Heimweg einschlugen, es war ein schöner Ausklang einer etwas verregneten Bike-Tour .........., ein Danke an alle die dazu beigetragen haben.

Bis zum nächsten Mal
Gruß yellow