www.suentelbiker.de
www.suentelbiker.de

Touren 2002-I

15.06.2002

Wir sind mit 11 Bikern (Andreas, Biggi, Jens Ma., Jürgen G., Jürgen S., Michael, Olaf, Rainer, Thorsten B., Thorsten R. und Toni) 33 km durch den Deister gefahren. Vom Nienstätter Pass ging es in den West-Deister. Zu großen Teilen sind wir die Route mit dem umgedrehten T gefahren. Bei schönen Wetter wurde eine Pause an der Teufelsbrücke gemacht.Vielen Dank an die LOCAL HEROS Thorsten und Rainer, die die Tour durch ein paar hübsche Singletrails aufgepeppt haben.

01.06.2002

Wir sind mit 10 Bikern (Ariane, Biggi, Björn, Jens, Jürgen G., Jürgen S., Kati, Michael, Olaf und Toni) bei Super-Wetter 42 km durch den Süntel gefahren. Die Tour führte über Baxmannbaude, Wellergrund, Schöne Aussicht, Blutbachquelle, Schlammweg, Wurzelweg, Dachtelfeld, Hohenstein und Langes Föhrtal. Es war von allem etwas dabei; nur die Höhenmeter haben etwas gefehlt. Tut mir leid, daß ich mich einmal verfranst habe. Die Folge war eine paar hundert Meter lange Schiebepassage durch das Unterholz. Einen Sonderpunkt gibt es für Toni, der per Bike aus Springe gekommen ist. Kati und Björn, es war nett mit Euch. Ihr seid jederzeit gerne gesehen. Im Herbst besuchen wir Euch zu einer Tour. (jürgen s.)

Außerordentliche (nichtwertungsfähige!!) SüntelBiker-Tour vom 26.05.2002!!!

Im Rahmen der Aktion AUTOFREIES WESERTAL sind wir um 10.30 Uhr in Bodenwerder gestartet. Neben Jürgen G., Jürgen S. und Jens waren auch Alwine, Michel, Jule, Stephan, Uwe und Yannick dabei. Es war eine toll organisierte Super-Veranstaltung. Das Fahren auf abgesperrten Straßen war schon ein besonderes Erlebnis. Neben zahlreichen Inlinern gab es auch interessante Bikes zu bestaunen. Das Wetter war prima. Unterwegs luden immer wieder Veranstaltungen und Stände zum Verweilen ein.

Besondere Auszeichnungen verdienten sich Jürgen G., der die Tour mit Jule im Kindersitz und Michel im Anhänger gefahren ist, und der sehr talentierte Nachwuchsfahrer Yannick (7 Jahre!, silbernes Specialized Hotrock-MTB, stufenloses Wandlergetriebe, weiche Michelin-Reifen) der die ganze Strecke unermüdlich als Tempomacher gearbeitet hat. Wir sind von Bodenwerder über Emmerthal, Hameln und Hess. Oldendorf bis zur Ponton-Brücke nach Großenwieden gefahren. Von da ging es zurück nach Höfingen zum Kaffeetrinken. Insgesamt sind wir knapp 60 km gefahren. Wir können nur hoffen, daß die Aktion jetzt jährlich wiederholt wird.

18.05.2002

Wir sind mit zehn Bikern (Andreas, Jens, Jürgen G., Jürgen S., Michael, Olaf, Rainer, Simone, Thorsten B.und Toni) 36 km durch den Süntel gefahren. Von Flegessen ging es über die Bergschmiede zum Hohenstein und über den Süntelturm zurück nach Flegessen. Vielen Dank an Andrea und Michael für die Bewirtung!


04.05.2002

04.05.2002
Heute sind Biggi, Hellward, Jens, Michael und Toni bei echten Mistwetter 32 km durch den Kleinen Deister gefahren. Von Springe ging es zur Sennhütte. Der Rückweg wurde wegen des Wetters um 8 km abgekürzt. Vielen Dank an Toni für die Insider-Routen und an Elke für die Bewirtung!
Tourbericht SüntelBiker 04.Mai 2002

Samstag, 12:45 Uhr ein Blick aus dem Fenster und das Lächeln in meinem Gesicht erstarrt kurzeitig bevor dann es langsam aus meinem Gesichtsfeld rutscht. ES REGNET :-( !!! Noch kein Biker zu sehen. Ob überhaupt jemand erscheint? Und was wenn? Kann man die Strecke überhaupt fahren? Schaffen wir die geplanten 40 km in einer akzeptablen Zeit? Wo ist es schlammig, wo zu rutschig, wie kürzen wir evtl. ab? All die Vorbereitung, die ich zur Planung aufgebracht habe, rettet mich nicht vor den Fragen die sich auftun und der Tatsache die sich nunmehr ´rauskristallisiert: Ich hab' eines vergessen: DAS WETTER!

Als Michael dann plötzlich vor der Tür steht, beginnt es langsam wieder zurück zu kehren. Diese Vorfreude auf den Spaß am gemeinsamen Sport. Kurz darauf treffen auch die übrigen Biker ein. Jens, Biggi und Hellward bestätigen mal wieder, daß die Süntelbiker sich von keiner Schlechtwetterfee abhalten lassen. Selbst Biggi und Hellward, die zwar entsprechende Regenjacken, jedoch leider keine -hosen dabei haben lassen sich nicht schrecken. Gefahren wird halt bei jedem Wetter.....

13:15 Uhr geht's dann endlich los. Kurz über den Bach gehüpft, über den Landwirtschaftweg und schon sind wir im Kleinen Deister. Es geht rechts in Richtung Waldhütte, da zeigt sich auch schon wie durchnäßt der Boden ist. Durch knöcheltiefe Motsche rutschen wir zum ersten Schotterweg. Die kleinen kurzen Waldtrails schenken wir uns diesmal, da die Forstarbeiter mal wieder ihre Bäume liegen gelassen haben. Nach einem ersten kurzen Anstieg geht's im lässigen Ausrolltempo Richtung Jagdschloss.

Im Saupark, dem königlichen Jagdgebiet, geht es dann steil rauf. Schon unten schreit Michael, der sich hervorragend auskennt: "Toni, der Weg ist SCHE........! Da bin ich nie raufgefahren." Oops, schon wieder diese Zweifel. Anstieg zu heftig. Egal, Jens geht den Anstieg schon tapfer an und auch Biggi murmelt so was ähnliches wie "...hoch ist immer gut...". Der Weg hat in der Tat seine Tücken. Zunächst gelingt es uns den Puls relativ flach zu halten, doch die Steigung wird heftiger und der Untergrund immer Geröllhaltiger. Auf den feuchten Steinen bleibt Michael nicht lange der Einzige der flucht. Die Hinterräder rutschen und mindestens Jens und ich mußten einmal absteigen um einen neuen Antritt zu finden. Die Einzige die scheinbar mühelos und ohne Ansatz auffährt ist natürlich unsere Biggi.

Oben japsen alle erst einmal nach Luft. Alle sind sich einig. Gemeiner SCHE...weg, aber irgendwie doch gut. Nach einem anstrengendem Anstieg ist natürlich ein erholsames Stück geplant. Nach einem kurzen Gras bewachsenen Trail stellen wir natürlich, wie kann es anders sein, bei so einem Wetter, daß der Rest des Weges aufgeweicht ist. Und so zehrt der eigentlich erholsam geplante Weg denn doch ziemlich an unseren Kräften und vor allen an den Nerven. Am Wilhelmsblick kann man normalerweise das gesamte Tal überblicken. Heute jedoch stehen wir in einer einzigen Wolke. Sicht vielleicht 70m. Wir sind uns zwischenzeitlich auch nicht einig, ob es wirklich noch regnet, oder die Luftfeuchtigkeit so hoch ist ;-). Erste Beratungen über Abkürzungen sind die Folge. Wir entschließen uns einige rutschige Singletrails auf Schotterwegen zu umfahren. Schade, aber wohl vernünftiger.

Am Forsthaus Jägerhaus vorbei führt uns der Weg wieder aus dem Saupark raus und in den Osterwald hinein. Unser eigentliches Ziel, die Sennhütte, erreichen wir nach 1:30 h Fahrtzeit über einen langgezogenen aber alles in allem gemütlichen Schotterweg. Nennenswert hier lediglich die letzte Abkürzung durch den Wald. Auch diese wie gewohnt rutschig, aber fahrbar.

Während des kurzen Aufenthalts einigen wir uns darauf, die Tour abzukürzen. Lediglich auf den von mir erst kürzlich gefundenen Singletrail entlang der Barenburg (eine ehemalige Fluchtburg) muß ich natürlich bestehen. Und so sausen wir den wohl schönsten Singletrail im gesamten Osterwald entlang. Und plötzlich endet der fahrbare Weg. Wir müssen schieben, ja teilweise sogar tragen. Hääää ?? Was jetzt? Verfahren. Zurück? Nein, Jens betont noch mal ganz klar, daß noch nie ein SüntelBiker umgekehrt sei. Und ehe wir uns versehen, stehen wir auch schon auf der Pionierstraße. Wenn ich mich bislang mit dem Fluchen auch zurückgehalten habe, jetzt ärgere ich mich richtig. War ich doch so stolz auf diesen schönen Trail und jetzt haben wir bestimmt 2/3 abgekürzt. Aber allem läßt sich ja bekanntlich auch immer etwas positives abgewinnen. So auch hier, haben wir schließlich auch fast den gesamten Aufstieg "eingespart".

Bevor uns alle Wettermelancholie überkommt, fahren wir nun ab und treten die Rückfahrt an. Die geht relativ zügig von statten, denn wir nutzen einen dieser neumodischen Radwege. Insgesamt haben wir knappe 32 km in 2:30 min zurückgelegt. Nicht die volle Distanz, aber bei so einem Wetter dürfen wir wohl alle stolz sein. Wie Vorbildliche Biker reinigen wir zunächst unsere Räder, dann uns selbst um dann endlich unsere Lieben begrüßen zu können. In der Zwischenzeit sind auch Andrea, Ariane mit Jule, Michel und Laura, Sabine, Jürgen und Saskia sowie Heike und Jannik eingetroffen. Mit einer gemütlichen Runde klingt dann wieder mal ein netter Samstag aus.

In 14 Tagen treffen wir uns hoffentlich in Flegessen wieder. Vielleicht ist dann unser Tourreporter Andreas wieder dabei. Bis dahin hoffe ich für ein wenig Kurzweil mit diesem Bericht gesorgt zu haben.

Mit sportlichem Gruß

Toni


20.04.2002

Es ist kurz vor eins, sprich 12.5o Uhr, da trifft Toni am Startpunkt ein, er hat irgendwie ein Problem mit seiner V-Brake, besser gesagt mit der Einstellung derselben - wir versuchen das zu ändern, haben ja noch Zeit bis der Rest eintrudelt. Es kommen noch Trappi, Biggi und Hellward sowie unser Ralf - direkt aus Klein Berkel per Bike -; er hat sich schon einmal warm gefahren, allerdings quietscht sein Bike, er weiß nur noch nicht wo - unsere fachtechnisch versierten Ohren analysieren sofort die Sattelstütze, er will es nicht glauben nimmt aber freiwillig mein Brunoxspray und versorgt das Sattelrohr, und siehe da es ist herrscht Ruhe am Checker Pig!

Ich verteile die Tourenkarte und beantworte die ersten Fragen....was Schlangenweg rauf ??? muß das den sein gleich zu Anfang, können wir den nicht lieber runterfahren, ich versuche die Truppe zu beruhigen, schau`n wir mal, heißt die Devise.

Wir rollen um 13.13 Uhr los und müssen schon an der neuen Brücke den geplanten Weg ändern, da hier noch Strassenbauarbeiten die Fahrradspur blockieren - also über`s Werder, auch nicht schlecht.....

Jetzt kam der Schlangenweg in greifbare Nähe und ich schlug denen, die nicht hochfahren wollten, vor die "Umfahrung" zu nehmen, der Rest sollte mit mir kommen; mit mir kam Helli, der "Rest" fuhr die Alternative. Hellward war gut drauf, er fluchte zwar über seine Reifen, kam aber kontinuierlich voran und ich verlor ihn aus den Augen, da meine Kondition heute nicht so abrufbar war wie ich dachte, dadurch mußten sich meine Schuhe bei den Schiebepassagen bewähren.

Oben angekommen nahmen wir auf der Bank Platz und warteten auf den Rest, der auch bald eintraf. Wir konnten Toni einen tollen Blick auf Hameln bieten und dann ging es weiter. Auf dem Trail bergab mußten wir dann noch geschlagenen Bäume umlaufen und kamen dann aber an der Riepenstrasse wohlbehalten an. Es kam die Frage ob es denn nun wirklich auf der Teerstrasse weitergehen sollte, ich habe diese Frage bejaht und zwei meinten aber lieber quer durch denn Wald fahren zu müssen.

Somit trennten sich Ralf & Trappi von uns, die der geplanten Route folgten mit dem gemeinsamen Ziel der Riepenschutzhütte, hier angekommen wurde uns der weite Blick in das Weserbergland ermöglicht. Ralf wollte Toni zeigen wo er wohnt ( ich weiß nicht ob es klappte ), dann erklärte uns Ralf, er würde jetzt Richtung Klein Berkel fahren, er hatte Probleme mit seiner Atmung und wollte lieber abbrechen, zu Hause duschen und dann zur geplanten Geburtstagsfeier von Moni kommen. Wir machten uns auch auf den Weg und fuhren über die Lichtung zur Abfahrt Wangelist, von hier aus ging es wieder bergauf über den Wurzeltrail bis zum roten Weg, dann Richtung Finkenborn mit dem Ziel Schullandheim.

Da wir alle wieder beisammen waren ging es nun zügig weiter Richtung "Bachschleife" die wir dann auch mitgenommen haben, um unserem Toni zu zeigen was der Klüt zu bieten hat, nach einer kleinen Variante, die aber gar nicht schlecht war, ging es zum "Schweineweg", den ich diesmal entgegengesetzt geplant hatte.

Trappi wollte lieber den "Märchenwaldweg" fahren, hat sich aber der Mehrheit gebeugt und ist mit uns gekommen. Wir erreichten die Strecke des MTB-Rennens vom WeserberglandCup 2oo1 und beratschlagten welche "Schleifen" noch zu fahren sind. Da die Zeit schon fortgeschritten war entschieden wir uns alle für eine Abkürzung der gesamten Tourführung. Es ging trailmäßig abwärts und gut zur Sache, wir sind dann den "Grottenweg" wieder rauf bis zum Parkplatz Finkenborn - hier war dann letzte Pause angesagt. Trappi hatte einen neuen "Einstieg" in die "Schluchtenabfahrt" ausfindig gemacht, er fuhr vorweg und wirklich die jetzige Zufahrt in den Trail ist super und ohne gefällte Bäume die man ständig überklettern muß.

Ratz fatz waren wir unten an "Jansens Park" und es ging Richtung Klütstrasse runter durch den "Schlängeltrail", wir wählten dann noch den Weg an dem Pfadfinderlager vorbei, doch das war diesmal nicht so prickelnd, da diese dort einige Blockaden aufgebaut hatten und uns somit ein normales Durchkommen vereitelten.

An der Klütstrasse angekommen ging es dann auf dem Radweg Richtung Pyrmonter Strasse 16, wo das Geburtstagskind schon auf uns wartete. Es gab wie immer lecker Kuchen und Getränke und später wurde die Grillsaison eröffnet, ein dickes Danke an den Obergriller Georg !! So ging dann ein schöner Tag dem Ende zu und wer dann, wann, wie, oder überhaupt nach Hause fand, ist mir nicht bekannt.

Bis zum nächsten Mal
Gruß yellow

06.04.2002


Am 06.04. haben wir mit sechs Bikern (Andreas, Jens, Jürgen G., Jürgen S., Michael und Moni) die Tour Polle-Köterberg-Polle durchgezogen. Aus der geplanten Oma-Tour ist nichts geworden. Nachdem wir uns schon an der ersten Kreuzung verfranst haben, sind wir mehr oder weniger nach Himmelsrichtung gefahren. So haben wir doch noch einige schöne Singletrails gefunden. Ein paar hundert Meter mußten wir wohl oder übel schieben. Bei einer Steigung hätten wir gerne - die entsprechende Ausrüstung vorausgesetzt - eine Seilschaft gebildet und ein paar Felshaken eingeschlagen. Auf dem Köterberg war es super. Bei blauem Himmel und toller Fernsicht haben wir uns eine halbe Stunde gesonnt.

23.03.2002

Am 23.03.2002 waren mal wieder die Süntel-Highlights dran. Mit sieben Bikern (Andreas, Fiddy, Jürgen G., Jürgen S., Thorsten B, Toni und Volker (fox02) sind wir knapp 45 km gefahren. Die Tour ging über Baxmannbaude, Wellergrund, Schöne Aussicht, Dachtelfeld, Blutbachquelle, Schlammweg, Hohenstein, Eulenflucht (Steinhuder-Meer-Blick) und die Radaranlage zum Süntelturm. Dort trennten sich nach einer Einkehr unsere Wege. Thorsten und Volker fuhren nach Pohle, Toni fuhr wieder nach Springe. Das Wetter war gut; es war aber etwas zu kalt. Außer einer Notoperation des großen Kettenblattes - das nach der Fahrt über einen dicken Stein ziemlich verbogen war - bei j.s. und einigen kleineren Stürzen gab es keine besonderen Vorkommnisse.


09.03.2002

Am 09.03.2002 sind wir 30 km durch Wehl und Finnenberg gefahren. Andreas hat einen kapitalen Sturz, der ihn in der Nähe von Hoyers Eiche mit Überschlag zwei Meter in den Abgrund beförderte, heil überstanden. Bei vielen Passagen lautete die Alternative entweder fahren wir da durch oder wir stecken bis weit über den Knöchel im dicksten Matsch fest. Es ist niemand steckengeblieben! Dafür sind wir anschließend gemeinsam mit den Bikes zur Auto-Waschanlage gefahren. Mit 11 Teilnehmern (Andreas, Biggy, Fiddy, Jens, Jürgen G., Jürgen S., Marc, Moni, Ralf, Thorsten R.und Toni) konnte der 2002-Schnitt erfreulich hoch gehalten werden.


23.02.2002

So ein Pech!

oder: Ein Königreich für einen Film!
oder: Wo steckt der Chronist?

Samstag morgen, es regnet in Strömen. Sollten wir fahren? Der Wetterbericht verheißt nichts Gutes. Wir haben aber noch nie eine Bike-Tour abgesagt. Um 11.00 ist Thorsten B. am Handy; er und Reiner wollen auf jeden Fall von Pohle aus in den Süntel fahren. Wir könnten uns unterwegs treffen.

Auf unserer Seite des Süntels sind wir nach einigen Absagen auch nur vier Biker (Fiddy, Jens, Jürgen G. und Jürgen S.). Sieben SüntelBiker haben sich in den Ski-Urlaub abgesetzt. Unter anderem fehlte auch unser bewährter Chronist Andrej Ausland. Seine schriftstellerischen Fähigkeiten kann ich sicherlich nicht erreichen. Ich will aber trotzdem ein paar Zeilen schreiben.

Alleine wäre wohl keiner von uns an diesem Tag losgefahren. In der Gruppe ist es eben etwas anderes. Es ist ungemütlich, aber wir fahren los. Von Schnee ist zunächst weit und breit nichts zu sehen. Das ändert sich auf Höhe der Baxmannbaude radikal. Welch ein Unterschied! Im Wellergrund treffen wir Thorsten B. und Reiner. Leider hat Thorsten sein nagelneues 10,5 kg Carbon-Fully in der Garage gelassen. Reiner hat seine Spikes aufgezogen. Zu sechst geht es jetzt weiter. Der Schnee ist absolut jungfäulich; keine Fußspuren, keine Bikespuren. Alle paar Meter rutscht bei einem der Biker das Hinterrad weg. Es ist ein Tanz auf dem Drahtseil. Der Schnee ist relativ weich und wenig griffig.



Auf dem Kammweg schieße ich die letzten drei Fotos auf meinem Film. Das sollte ich später noch bereuen. Wie kann man denn ohne zweiten Film so eine Supertour angehen? Wir kommen nur langsam vorwärts. Da der Schnee die Äste nach unten drückt, hat man teilweise das Gefühl gegen eine weiße Wand zu fahren. An einigen Stellen müssen wir schieben, obwohl wir kaum Höhenmeter machen.

Foto: Rainer Helbig

Hinter der Eulenflucht fahren wir einen Single-Trail Richtung Steinweg. Wir haben plötzlich einen Super-Blick auf das noch grüne Weserbergland. Ein faszinierendes Bild: Wir sehen ein Gewitter wie eine Lawine dicht über dem Boden auf den Süntel zukommen. Wenige Minuten später ist es soweit. Ein Schnee-Hagel-Schauer erreicht uns. Mit Mühe erreichen wir noch den Süntelturm.

Es ist immer wieder wohltuend zu sehen, wie aufgeschlossen der Wirt gegenüber dreckigen und durchnäßten Bikern ist. Als wir nach der Pause wieder rausgehen, sind unsere Bikes nur noch mühsam als solche zu erkennen. In der letzten halben Stunde sind Unmengen von Schnee runtergekommen. Zum Glück hat Reiner noch ein Foto auf seinem Film. Harry hätte mit seiner Digital-Kamera jetzt bestimmt schon die Bilder 108 und 109 geschossen. Aber man kann es gut verstehen, daß er bei diesem Wetter nicht 200 km anreisen wollte.

Thorsten und Reiner wollten jetzt Richtung Pohle weiterfahren. Vorher mußte aber noch ein eingefrorener Freilauf aufgetaut werden. Auch wir fahren Richtung Heimat. Schalten war auf den nächsten Kilometern nicht möglich. Alles war vereist oder voller Schnee. Vorhin hatte ich doch noch Speichenräder; warum habe ich jetzt Scheibenräder? Auf der Abfahrt waren die Biker mit Ski-Erfahrung deutlich im Vorteil. Die Bremsen griffen erst nach einigen Versuchen. Das war aber nicht weiter schlimm, denn man mußte auch bergab noch treten. Mittlerweile waren auch die vorhin noch grünen Niederungen weiß. Wir kamen ohne nennenswerten Sturz zurück und waren froh, die Tour nicht abgesagt zu haben. Insgesamt sind wir 29 km gefahren.
J. Schaper / 23.02.2002



09.02.2002

Mit acht Bikern (Andreas, Jens, Jürgen G., Jürgen S., Moni, Rainer, Thorsten B. und Thorsten R.) sind wir bei Nieselwetter 42 km über matschige Wege zur Paschenburg gefahren (Höfingen, Pappmühle, Baxmannbaude, Försterlaube, Waldrand Richtung Rohden, Hexenteiche, Schaumburg, Paschenburg, Kammweg, Schneegrund, Wasserfall, Langenfeld, Blutbachquelle, Totental, Wendgeberg, Höfingen).



26.01.2002

Mit neun Bikern (Andreas, Biggi, Fiddy, Jürgen S., Marc, Michael, Ralf, Thorsten R. und Toni) habe wir das Revier um den Pyrmonter Berg (Schellenturm, Spelunkenturm ...) unsicher gemacht. Da die Wege teilweise extrem aufgeweicht waren, haben wir nur 28 km geschafft. Einige Male haben wir uns derbe verfahren. Zitat Ralf: 'Sie trugen merkwürdige Gewänder und irrten planlos durch die Gegend.'



12.01.2002



Am 12.01.2002 ging es in den Süntel. Wir waren mit zehn Bikern (Andreas, Jens B., Jürgen G., Jürgen S., Marc, Michael, Ralf, Thorsten B., Thorsten R.und Toni) unterwegs. Die 38 km über Glatteis, Tiefschnee und durch Treckerfurchen erforderten höchste Konzentration. Es gab eine Menge Faller, aber keinen ernsthaften Sturz. Ein besonderes Lob an Thorsten B., der auch die Anfahrt mit dem Bike aus Pohle nicht gescheut hat.