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Andersherum ist manchmal schöner

https://www.komoot.de/tour/48619375?ref=wtd

Tourdaten: 36 km, 690 HM, 730 TM und einen 12,8 Schnitt

Teilnehmer: Yellow, Hellward, Andre, Fritz, Jörg, Thomas, Dieter, Marius und Moni

Da ich Abends ein Date hatte, haben wir unsere Tour auf 11.00 Uhr mit Start am Falltal-Parkplatz gelegt. Die Runde ging von dort aus am Waldrand entlang nach Bensen unter Mitnahme der ersten staubtrockenen Trails bis zur Baxmannbaude. Hier der lange Anstieg am Süntelsee vorbei zur Kreuzung. Die größere Gruppe hat von dort aus den unteren Weg zum Hohenstein genommen und zwei Biker haben den direkten Weg zum Turm gewählt. Das Wetter war super und damit auch viel Verkehr am Hohenstein. Nach kurzer Fotopause sind wir dann zum Turm gestartet. Da André gern den Steinweg uphill nehmen wollte und wir etwas Abwechselung wollten sind wir den direkten steileren Weg am Böttgerstein vorbei zum Turm gefahren. Nachdem Andre ausser Sicht war sind wir anderen auch aufwärts gestartet... ich habe unterwegs den Weg für Hellward freigemacht und ein Stück geschoben... etwas weiter oben, konnten wir den Weg dann wieder per Bike bewältigen. Aufwärts geht... mit ein bisschen Übung, nur feuchter darf es nicht sein. Aktionfotograf war Dieter.

Am Turm haben wir dann unsere anderen beiden Biker getroffen und ein ausgedehnte Pause gemacht, bevor wir uns in unbekannte waghalsige Trails stürzen wollten. Es ging dann los Richtung Jahnhütte an der Abbruchkante entlang. Dann links Richtung Flegessen und dann wieder scharf links bis zum Gülichstollen. Hier sind wir dann einem weiteren Trails bis ganz unten gefolgt. Ah, Oh, Jeah... ein kleines Sahnetrailchen, wenn man es downhill nimmt. Leider war der Ausgang etwas verwachsen, so dass wir uns bis zum nächsten Weg etwas durchwurschteln mussten. Von dort aus haben wir den Waldrandtrail bis Haddessen in die andere Richtung befahren... was auch ganz neue Perspektiven eröffnet.

Aus einer vermeintlich kurzen Opa-Tour ist doch eine ganz ordentlich Runde geworden - mit Dampf auf dem Pedal. Außer unserem Gastfahrer und André sind wir alle schon im 50er-Club. Manchmal sind wir jung und wild und bei anderen Touren nur wild. Es geht beim Biken nach wie vor um den gemeinsamen Spaß, die netten Gespräche, das gemeinsame Ankommen und das leckere Weizen. Und daher wird auch immer an passenden Stellen gewartet. ?? Wir haben auch schon lange keine Biker mehr verloren oder mussten einen vom Polizeirevier abholen.
Moni






10. Süntel 100 Classics 2018


Bericht s.links!

Trans-Harz 2018

Trails, Tempo, Brockenquickie und Aperol



Unsere 9. Trans-Harz-Tour fand vom 20. – 23.09.2018 statt. Die Teilnehmer waren Anne, Jürgen, Olaf und ich. Unsere kleinste Truppe bisher – klein, aber umso bike-fertiger. Ich muss vorwegnehmen, alle, die nicht dabei waren haben eine super tolle Tour verpasst. Olaf und Yellow haben eine tolle Tour mit 90% Trailanteil am Rechner geplant, die in Natura alle Wünsche an tolle Bikeerlebnisse erfüllt hat. Auch wenn die Zimmersuche langwierig war, weil der Harz lieber die Zimmer leer stehen lässt, als sie nur für eine Nacht zu vermieten, hatten wir mit beiden Häusern einen Glücksgriff. Wenn schon der Wirt zu später Stunde mittrinkt...

Unser Startpunkt war Bad Harzburg – Wernigerode – Braunlage – Bad Harzburg. Die Tour 2018 war absolut traillastig, erstmals wurden alternative Fortbewegungsmittel benutzt und kaum Weißbier getrunken.

Da Anne eine etwas längere Anreise hatte, beschloss sie schon am Donnerstagabend anzureisen. Und so kam es, dass wir vier uns alle im Hotel 'Brauner Hirsch' trafen. Nach einem leichten Abendessen und leckeren Aperölchen wurde die Tourbesprechung durchgeführt.

Bad Harzburg – Scharfenstein – Brockenquickie - Wernigerode
Am Freitag sind wir dann pünktlich um 9.00 Uhr gestartet. Richtung Radau-Wasserfall, Molkenhaus. Weiter ging es über die Eckertalsperre zum Scharfenstein. Hier trennte sich die Gruppe zeitweise, da Anne noch nie im Harz war, wollte sie unbedingt auch einen Abstecher zum Brocken machen. Die Herren haben den Scharfenstein erkundet und in gleichnamiger Lodge auf uns gewartet. Anne und ich sind dann über die alte Panzerstrasse die 3,8 km und 500 hm zum Brocken hinauf. Rauf und wieder runter in ca. 1,5 Stunden. Nach kurzer Zeit hatte ich Anne aus den Augen verloren und wurde von einer Dänentruppe überholt. Zwischendrin habe ich mich ganz viel mit Umkehren beschäftigt, aber mit gefangen, mit gehangen. Die Dänen berichteten Anne dann, dass ich auf dem Weg sei und haben noch das obligatorische Gipfelfoto von uns geschossen. Orkanböen und Sandstürme ließen uns zügig den Rückweg antreten. In der Scharfensteinlodge haben wir dann noch mit Jürgen und Olaf einen Kaffee getrunken und sind weiter in Richtung Wernigerode. Schindelstieg und Grenzweg haben uns mit tollen Trails und bizarren Landschaften begeistert. Aufgrund des Sturmes hatten wir die morschen Bäume fest im Blick. Und wir konnten auch in sicherer Entfernung einen Baum fallen sehen. Zum späten Nachmittag gab es auch Regen. Nach einigem Suchen fanden wir ein beschirmtes Café mit Suppe, Strudel und Aperölchen… Unser Hotel war etwas Stadtfern, aber mit Schlossblick. Der Koch überzeugte uns, so dass wir den restlichen Abend in der Gaststube verbrachten.

Tourdaten: https://www.komoot.de/tour/47119154?ref=wtd

Wernigerode – Eisenbahnfahrt – Bodetal – Titan-Brücke- Braunlage
Am Samstag war Start um 8.15 Uhr, denn Olaf und Jürgen wollten mit der nostalgischen Bahn nach Drei-Annen-Hohne hinauffahren und wir Mädels mit dem Rad. Dank Olafs guter Planung fanden wir Trails und trockene Wege und hatten schon einmal einen super Start. Um 9.45 trafen wir die beiden am Bahnhof und nach kurzer Riegelpause ging es weiter. Von Drei-Annen-Hohne ging es entlang des Zillierbaches zur Bodequelle. Dann Richtung Elbingerode mit Aufstieg auf den Galgenberg. Von dort hat man einen tollen Blick auf das Harzer Vorland. Unser nächstes Ziel war die 483m lange Titan-Hängebrücke über die Rappbode. Olaf und Anne haben Jürgen und mich dann für einen Brückenwalk eingeladen und haben unsere Räder über den Damm auf die andere Seite geschoben. Von der Brücke hat man einen tollen, vor allem jetzt im Herbst, auf die Bodetalsperre. Leider waren so viele Leute unterwegs, dass wir nur Wackelfotos machen konnten. Das 'Fliegen' über die Bode fiel aus – Wartezeit bis Dienstag. Der nächste Pit-Stopp war dann an der Talsperre Königshütte. An der kalten Bode entlang ging es zur Mandelholztalsperre. In Elend war es mit der Kondition schon ein wenig elend – wir wollten zügig Hotel und schon mehrfach erwähntes Kaltgetränk erreichen. Aber vorher haben wir noch das sehr gut sortierte Sportgeschäft 'black and white angesteuert. Denn Anne hatte durch einen Sturz die Klemme der Bremsbeläge geschrottet. Jürgen hat die Klemme zwar wieder halbwegs gerichtet, aber sicher war sicher. Belege gekauft, ausgetauscht und bremsen. In unserem Hotel wurden wir herzlich willkommen geheißen, mit den orangen Getränken versorgt und an der Theke platziert. Ein Tisch für das Abendessen war für uns schon reserviert.

Tourdaten:
https://www.komoot.de/tour/47193883?ref=wtd
https://www.komoot.de/tour/47221844?ref=wtd

Braunlage – Achtermannshöhe – Bad Harzburg
Sonntag war es kalt und nieselig und wir sind um 9.00 Uhr in Richtung Achtermannshöhe gestartet. Aufgrund des Wetters ist die Wurmberg-Downhillrunde für die Jungs ausgefallen. Das Wetter blieb beim Nieseln und so liess es sich einigermaßen aushalten. Viel Bewegung sorgt für viel Hunger und so sind wir zur Halbzeit auf der Bavaria-Alm in Torfhaus eingekehrt. Sonntags ist dort Brunchtime und der Laden proppevoll. Danach sind wir relativ zügig und unspektakulär teils den gleichen Weg wie am ersten Tag zurück nach Bad Harzburg. Wir haben dann im 'Brauner Hirsch' Tee und Kaffee getrunken und sind dann nach Hause gefahren. Nach dem Harz ist vor dem Harz und es gibt schon erste Ideen wo die Transharz 10 in 2019 stattfinden kann. Nur eines weiß ich sicher, der Brocken muss dann ohne meinen Besuch auskommen.

Tourdaten:
https://www.komoot.de/tour/47291898?ref=wtd

Bikerfreundliche Hotels:


Bad Harzburg
http://www.hotel-badharzburg.de/

Wernigerode
https://www.am-schlosspark-wernigerode.de/

Braunlage
https://hotel-erholung-braunlage.de/

Moni

















Reparatur-Station für Bikes am Radweg in Kroation!
Foto: Dirk Eimermacher

25 Jahre SüntelBiker

Der Jubiläums Tourbericht

Rückblickend betrachtet sind die 25 Jahre superschnell vergangen. Aus jungen draufgängerischen Bikern/Innen sind die Silver-Surfer geworden. Zwar suchen wir noch immer nach unentdeckten Trails und abenteuerlichen Herausforderungen und so wirklich langsam sind wir auch noch nicht, aber für uns alle werden die dringend notwendigen Erholungsphase immer länger... (siehe 25 Jahre SB)




Falls jemand noch ein Exemplar des SüntelBiker-Buches haben möchte (20 Euro), so möge er sich zeitnah mit mir in Verbindung setzen.

Bild des Jahres 2017



Moldau-Überquerung

Foto: Dirk E. / 21.07.17

Foto: yellow

SüntelBiker auf Abwegen



Foto: Michael Mushardt

Zufallsbild aus dem Fotoarchiv