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Süntel 100 Classics


2012



Die Wetterfrösche sind auch nicht mehr das was sie mal waren. Wegen der winterlichen Prognose für den Ostersonnabend hatten wir die Tour kurzerhand auf Karfreitag vorverlegt. Es sollte leicht bewölkt bei Temperaturen bis zu 10 Grad sein. Nun ja, die Sonne brauchte bis zum Nachmittag bis sie sich durch den verhangenen Himmel gekämpft hatte, und die Temperaturen bewegten sich im geringen einstelligen Bereich meist zwischen 3 und 4°. Aber es war trocken! So konnte ohne die winterüblichen Schutzbleche gestartet werden.

Am Morgen des 06.04.2012 trafen sich elf Biker am Parkplatz Kreuzsteinquelle, um auf leicht modifizierter Strecke im Rahmen der Süntel 100 Classics die Wintersaison zu beenden. In diesem Jahr waren von den SüntelBikern die üblichen Verdächtigen mit Christopher, Hajo, Markus und Thorsten vertreten. Eckhard, Ian, Michael und Thomas vom ESV Eintracht Hameln waren zum zweiten Mal dabei, während Petra, Horst und Timm die Tour erstmalig in Angriff nahmen.

Auf trockenen Waldwegen ging es über Wendgeberg, Mittelberg und Amelungsberg vorbei an der Weinschänke Rohdental auf den ersten kurzen Trail, der uns leicht ansteigend auf den Weg Richtung Langer Jammer führte. Dieser machte seinem Namen mal wieder alle Ehre. Oben angekommen mußte nicht lange auf den letzten Biker gewartet werden, so dass es nach kurzer Verschnaufpause weiter Richtung Wasserfall ging. Über die Langenfelder Hochebene, vorbei an der Schillathöhle, trennte sich die Gruppe kurz hinter dem Abzweig Rahden. Der eine Teil fuhr unter Führung von Markus den Wurzeltrail, die anderen über die Feldmark zum downhill nach Krackes Ruh. Hier wurden wieder Spitzengeschwindigkeiten von 60 km/h erreicht, bevor der lange Anstieg auf den Hohen Kamp folgte, von dem am nachhaltigsten immer wieder die zwei fiesen Rampen im unteren Bereich in Erinnerung bleiben. Jetzt gab es nach ca. 2:30 h Rollzeit die erste längere Verschnaufpause, die wegen der doch recht kühlen Temperaturen hier oben nicht länger als nötig dauerte.

Über die Serpentinen rasten wir nach Herriehausen, um nach wenigen hundert Metern erneut über das Hohe Rad aufzusteigen. Ein langer, aber im Mittel gemäßigter Anstieg bei 10%. Die anschließende ca. 300 m lange Fahrt auf dem Kammweg wurde genutzt, um die Truppe wieder zu versammeln. Sofort ging es erneut downhill, um nach einem kurzen Rechtsschwenk das Hohe Rad über einen anderen Weg zu erklimmen. Bereits nach wenigen Minuten baute sich der steilste Anstieg in diesem Bereich mit bis zu 20% Steigungsgrad vor uns auf, aber auch dieser wurde bezwungen. Nun ging es auf die andere Seite des Süntels, und nachdem wir über den Brennenberg hinab unterhalb des Hohensteins fuhren, stand nun der Aufstieg zum Hohensteinplateau vor uns. Oben angekommen gab es eine etwas längere Pause am SüntelBiker-Felsen, aber auch hier war es noch recht kühl.

Am Kammweg entlang kamen wir zur Abfahrt durch das Lange Föhrtal. Kurz vor dem Anstieg im Strahlengrund verabschiedete sich Timm am Waldparkplatz ins Osterwochenende. Nun stand wieder die Achterbahnfahrt über Wester- und vor allem Osterberg auf dem Programm. Nach kurzer Pause vor dem Aufstieg durch das Falltal ging es zum Böttgerstein, bevor wir über den Louis-Hadler-Weg downhill mit einem leichten Schwenk über die Laufstrecke des Söltjerlaufs die Bergschmiede erreichten, um von dort über den Hülsebrink zum Fuße des Fünfeichenwegs zu gelangen. Nach diesem letzten kräftezehrenden Anstieg ging es zur wohlverdienten Pause im Süntelturm. Hier angekommen konnten wir den ersten Streckenteil schon einmal Revue passieren lassen.

Inzwischen hatte sich auch die Sonne ihren Weg gebahnt, so dass die letzten 36 km bei wolkigem Himmel und frisch gestärkt angegangen werden konnten. Auf diesem Abschnitt gab es die größten Streckenänderungen. So ging es Richtung Natostation, um über den Trail hinter Michaels Platz auf den Steinweg zu gelangen. Diesen runter gesurft, rechts über den Philosophenweg Richtung Eule und links wieder zum Böttgerstein. Hier den steilen Weg Richtung Turm hinauf, dann über die Bremsbahn zurück auf die andere Süntelseite und auf dem nördlichsten durchgehenden Weg bis zum Jägerpfad. Nach einer weiteren Schleife über den Bakeder Berg zum Hohenstein und von dort am Wellergrund vorbei auf den Markus Trail. Nur für einige hundert Meter kamen wir wieder auf den Kammweg im Bereich des Dachtelfeldes, um dann den Trail an der Schönen Aussicht zu fahren. Leider war dieser im ersten Teil durch die Holzerntearbeiten nicht fahrbar, später aber wieder gewohnt wurzelig. An der Blutbachquelle vorbei und dann auf dem Hauptweg entlang ging es die Moosköpfe hinunter bis zum Ziel an der Kreuzsteinquelle.

Von elf gestarteten Bikern absolvierten vier die komplette Tour. Michael fuhr nun mit dem Bike nach Hause, während sich Christopher, Hajo und Thorsten zum Aprebiken in der Pappmühle zusammensetzten. Bei Weizen und Jägermeister klang der Tag aus. Als die Sonne langsam unterging traten auch wir den Heimweg an.

Insgesamt wurde die Tour in diesem Jahr in moderaterem Tempo gefahren, so dass die Truppe weitestgehend zusammen blieb. Am Ende standen 107 km bei 2.360 Höhenmetern (GPS-Daten Hajo) und eine Netto-Rollzeit von 7:10 Stunden für die Originalstrecke auf dem Tacho. Der ein oder andere mit dem Rad angereiste Biker hatte entsprechend ein paar Km und Hm mehr zu verzeichnen.

Thorsten


Fotos: Hajo und Markus

2011

Am 09.04.2011 trafen sich elf Biker, um auf altbewährter Strecke im Rahmen der Süntel 100 Classics die Wintersaison zu verabschieden. Treffpunkt war wie immer der Parkplatz an der Kreuzsteinquelle. Die SüntelBiker waren vom 100-er Stamm mit Christopher, Hajo, Markus und Thorsten vertreten. Zum ersten Mal ging es für Andreas P. auf die Runde. Da Andreas und Markus bereits in Bakede gestartet waren, stießen sie an der Baxmannbaude dazu. Thomas B. und Tobias aus Holtensen, Eckhard und Thomas K. vom ESV Eintracht Hameln sowie Daniel und Günther vom SC Bad Münder komplettierten das Starterfeld. Der zwölfte Biker an diesem Tag war Petrus, der zunächst mit kühleren Temperaturen aufwartete, uns später jedoch mit mildem Frühlingswetter und wolkenlosem Himmel verwöhnte.

Bereits kurz nach dem Start fanden beim Anstieg auf den Wendgeberg erste Standortbestimmungen unter den Bikern statt. Sollte das Tempo wirklich so hoch gehalten werden? Markus Zitat aus seinem Tourbericht von 2010 - Beim Apré Bike haben wir noch beschlossen, dass wir nächstes Jahr mal eine richtig anstrengende Tour fahren wollen;-) hatten einige Fahrer offensichtlich für bare Münze genommen. So ging es mit teilweise atemberaubendem Tempo durch den Süntel. Etwas Zurückhaltung noch bei den Anstiegen Mittelberg und Langer Jammer, nach gemächlichem Rollen vom Wasserfall über Schillathöhle bis Rahden ging es dann beim dowhnhill nach Krackes Ruh zur Sache. Mit 50 bis 60 km/h bergab und beim Anstieg auf den Hohen Kamp gab es kein Halten mehr. Dieses Bild wiederholte sich im weiteren Verlauf der Tour. Selbst die Achterbahnfahrt über Wester- und vor allem Osterberg, auf der es keine wirklich erholsame Passage gibt, wurde in rasantem Tempo genommen, bevor sich die Truppe oben am Böttgerstein zu einer längeren Pause wieder zusammen fand.

Danach teilten sich die Wege. Eine Gruppe driftete über den Louis-Hadler-Weg Richtung Bergschmiede, die andere fuhr bis zur Eulenflucht, um von dort über die Fahrstraße Richtung Fünfeichenweg zu gelangen. Wie eigentlich immer kamen wir an diesem herausfordernden Anstieg mit dem mulmigen Gefühl 'wie komme ich da heute hoch' an. Noch einmal die letzten Körner mobilisiert und dann mit letzter Kraft rauf zum Turm.

Irgendwo auf dem Fünfeichsweg passierte dann die glücklicherweise einzige Panne der Tour als an Markus Bike die neue Kette riß. Bei insgesamt rund 1.100 Tageskilometern im Süntel eine erstaunlich gute Quote. Der Schaden war aber schnell behoben, so dass wir uns nach dem restlichen Anstieg eine lange Pause bei herrlichem Sonnschein draußen vorm Turm gönnten. Frisch gestärkt packte den einen oder anderen Biker dann nochmal der Ehrgeiz, so dass in kurzer Zeit die Abschnitte Philosophenweg und Bremsbahn bis Böttgerstein hinter uns lagen. Nachdem das Tempo zunächst auch auf dem Kammweg noch anspruchsvoll war, ist es dann tatsächlich gelungen, in moderaterer Fahrweise die restliche Strecke zurückzulegen. Großen Anklang fand der spontane Entschluß, die ursprüngliche Strecke zu verlassen und den Trail zur Schönen Aussicht zu nehmen, um anschließend vorbei an der Blutbachquelle wieder auf den Hauptweg zu gelangen. Bis zur Kreuzsteinquelle rollten wir dann aus. Während Christopher dort Jägermeister an die geschundenen Biker verteilte, verabschiedeten sich einige nach Hause. Der harte Kern traf sich noch auf ein/zwei Weizen und Süntelbiker-Teller in der Pappmühle.

Als wir später aufbrachen verschwand bereits die Sonne hinter den Bergen. Biker, die mit dem Rad an- und abreisten hatten noch ein paar zusätzliche Km auf der Uhr. Hier schoß Hajo den Vogel ab, der sich zwar bequem zum Startpunkt chauffieren ließ, durch seine Rückfahrt aber auf 127,05 km, 2.426 Hm und 7:26 Std. im Sattel zurückblicken konnte. Insgesamt benötigten wir für die 100 Classics 30 Min. weniger Rollzeit als im letzten Jahr. Thorsten










2010



Die härteste Tour im Süntelbikerkalender steht traditionell am Wochenende nach der Zeitumstellung auf dem Programm. Wie fit sind wir über den Winter gekommen ? Immerhin zehn Biker wollten es wissen: André, Christopher, Hajo, Markus, Sönke, Thorsten sowie Andreas B., Axel, Thomas und Tobias trafen sich an der Kreuzsteinquelle. Das Wetter war fast perfekt, zwar noch etwas kühl, aber trocken und sonnig !

Die Route des letzten Jahres hatte sich bewährt, es gab also keinen Grund daran etwas zu ändern. So standen also nach der Aufwärmrunde um die Pappmühle zunächst die Anstiege auf Wendgeberg und Mittelberg auf dem Plan. Gleich nach der ersten Abfahrt hatte Thomas einen Platten und alle anderen Zeit zur Erholung. Es sollte der einzige Platten heute bleiben.

Weiter ging es auf halber Höhe über den Amelungsberg nach Rohdental, um über den Langen Jammer zum Schrabstein hinauf zu kurbeln. Die nächsten Kilometer bis Raden waren eher flach, kurz vorher trennten sich für ein paar Meter unsere Wege, da sich einige den Wurzeltrail nicht entgehen lassen wollten. Im Bleeksgrund ging es nach Krackes Ruh hinunter, sofort wieder rauf auf den Hohen Kamp, runter durch herrliche Kurven nach Herriehausen und das Hohe Rad wieder rauf.

Die nächsten Minuten konnten wir leicht rollend wieder zur Besinnung kommen, ehe wir uns die Serpentinen des Brennenberges hinunter stürzten. Unter dem Grünen Altar ging es rasant weiter bis zum Abzweig der Straße zum Hohenstein hinauf. Hier hatte André sein Pensum erfüllt und fuhr zurück zum Parkplatz. Der Rest kurbelte zur Teufelskanzel hinauf, um anschließend die Höhenmeter im Langen Föhrtal wieder in Tiefenmeter umzuwandeln. Unten an der Wassertretstelle trafen wir zufällig Telmo, der sich uns spontan anschloss. Dafür beendete Andreas hier seine Tour.

Jetzt folgte die Achterbahnfahrt über den Westerberg und Osterberg. Kurze, knackige Anstiege wechselten mit wenig erholsamen Abfahrten, bevor es im Falltal zum Böttgerstein hinauf ging. Auch dort trennten wir uns für die Abfahrt zur Bergschmiede wieder in zwei Gruppen: die eine über Eulenflucht und die Fahrstraße hinunter, die andere nahm den Louis-Hadler-Weg.

Dann wurde abgerechnet: von der Bergschmiede über den Hülsebrink noch eine kurze Runde zum "in-sich-gehen", und der Fünf-Eichs-Weg baute sich vor uns auf. Ich weiß schon, warum wir diesen Drecksstieg nur einmal im Jahr fahren... Wie auch immer, irgendwann sind wir alle mit ein bißchen Restleben am Süntelturm angekommen, wo sich nun auch Axel verabschiedete. Ich glaube ja immer noch, das er ein bißchen gefroren hat, weil er da oben so lange auf uns warten musste. ;-)

Die Pause am Süntelturm (nach jetzt rd. 70km und 1800hm) mit Kalorienüberkompensation durch Suppe, Pommes und Torte war wie immer klasse. Aber wir mussten ja unbedingt noch die 100 vollmachen... Über Eulenflucht und Philosophenweg ging es oberhalb der Pötzer und Haddesser Steinbrüche weiter zu einer Doppelschleife um und über den Bakeder Berg zu den ersten Tannenzweige des Tages. Und natürlich war danach Schaltwerkreparatur angesagt - Christopher hatte seines kunstvoll erst um die Nabe und dann noch in längsrichtung um die Kette gewickelt.

Vermutlich freute er sich schon: endlich Feierabend ! -> aber nix da ;-) Ruckzuck war alles wieder an seinem Platz, ein unpassendes Schaltauge mit dem Schnellspanner fixiert und nebenbei noch eine blanke Bremsbelagträgerplatte diagnostiziert.

Jetzt rollten wir Richtung Hohenstein, wo sich Telmo zum Klettern verabschiedete. Nur wenige km später auf dem Weg zum die nächste Wartungspause an Christophers Cube: rasselnde Geräusche vom Schaltwerk... eine Schraube hatte sich unter der Spannrolle verkeilt, aber wo kam die her ? Nach kurzer Suche fanden wir ihr zu Hause, es war die Befestigungsschraube eines Gelenkbolzens des Hinterbaus. Sie hatte sich gelöst, ist auf die Kette gefallen und diese hat sie dann bis zum Schaltwerk transportiert. Auf ein Foto haben wir verzichtet, das hätte gestellt ausgesehen. Sachen gibt’s....

Das wars dann aber auch, die letzten km bis Langenfeld, an den Moosköpfen hinunter und über Baxmannbaude zurück zur Wassertretstelle waren mehr oder weniger von lockerem Ausrollen geprägt. Sönkes beinahe Sturz durch unerwartendes Bremsen seines Vorderbikers und dadurch bedingtes Auffahren konnte er irgendwie durch Abstützen mit seinem linken Bein wieder ausgleichen, obwohl er eigentlich schon waagrecht neben Hajo in der Luft hing. Nachdem im letzten Jahr der Weg von den Moosköpfen runter mit hohem Laub bedeckt war, häufte es sich diesmal am Wegrand talabwärts, so als ob Christopher vorher mit einem Schneeschieber den Weg geräumt hätte ;-)

Noch eine letzte Runde um die Pappmühle, und der Tag konnte nach 100km und rd. 2200hm in der Pappmühle gemütlich ausklingen. Für diejenigen, die mit dem Bike angereist waren, konnten bis zu 120km bei 2700hm notiert werden. Beim Apré Bike haben wir noch beschlossen, das wir nächstes Jahr mal eine richtig anstrengende Tour fahren wollen ;-) Das war mal wieder ein richtig toller Tag zum Ende der Wintersaison und als Auftakt zum Sommerbiken!

Markus

2009

Thorsten hatte seit langem die 100km MTB Tour mit mindestens 2000 Hm durch den Süntel geplant. Nach dieser "monstermäßigen" Ausschreibung trafen sich Michael, Christopher sowie von den Süntelbikern André, Hajo, Markus, Sönke, Thorsten und Yellow um 8:30 Uhr am 04.04.2009 am Parkplatz an der Kreuzsteinquelle. Bei herrlichem, trockenen und schönen Frühlingswetter ging es nach einer Installationsrunde um die Pappmühle in den ersten Anstieg auf den Wendgeberg.

Bis zum Süntelturm ging es siebenmal den Süntel rauf und wieder runta...immer wieda. Dabei wurden Mittelberg, Amelungsberg, Langer Jammer, Hoher Kamp, Hohes Rad, Hohenstein, Strahlengrund, Wester- und Osterberg, Böttgerstein und die Hohe Egge erklommen, verbunden mit rasanten downhills in die Täler Rohdental, Bleeksgrund, Herriehausen, Langes Föhrtal, Steinbachtal und Blutbachtal hinunter.

André und Yellow verabschiedeten sich gegen Mittag als die Route wieder in die Nähe der Kreuzsteinquelle führte. Der Rest fuhr weiter und erreichte nach weiteren 2 Anstiegen die letzte aber schwierigste Prüfung, den Fünf-Eichen-Weg. Von 190 Metern ging es fast geradeaus auf 440 Meter. Diese 250 Hm am Stück wurden in etwa 25 Minuten Fahrzeit bewältigt. Nach einer längeren Pause am Süntelturm konnten die restlichen 35 km nach den zuvor geleisteten Höhen einigermaßen "ausgerollt" werden. Am Turm stießen Ian und Graham zu uns, die ihre neuen Bikes auf der verbleibenden Strecke testen wollten. Am Abzweig Karl-Henke-Weg/Jägerpfad verließ uns Markus, der ein paar Körner für den Marathon im Solling am Sonntag retten wollte.

Gegen 17:45 Uhr endete die Tour nach einer erneuten Ehrenrunde um die Pappmühle, gleichzeitig summierten sich die Kilometer auf 100,09 und die Höhenmeter auf 2115!!!

Soweit das Positive. Leider gibt es auch ein weniger gutes Geschehen zu berichten. 4 km vor dem Ziel, auf der letzten Abfahrt von den Moosköpfen, konnte Christopher sein Bike auf einer dicken feuchten Laubschicht nicht mehr abfangen und stürzte unglücklich auf seine Schulter - Bänderabrisse in Schulter und Oberarm! Dabei hatte er noch großes Glück, denn er (und sein Bike) kamen genau an der Kante zum Liegen. Hier geht es mindestens 30m steil bergab.

Nachdem der erste Schock überwunden war, konnte Christopfer auf Schusters Rappen talwärts gehen. Dort wurde er von seinem Schwiegervater abgeholt.

Inzwischen steht fest, dass er sich in der Woche nach Ostern einer Operation unterziehen wird. Die nächsten drei Monate wird er auf das Biken im Süntel verzichten müssen.

Von dieser Stelle aus alles Gute für die kommende Zeit.

Thorsten und Hajo