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Touren 2007 - III


Die spinnen, die SüntelBiker!



Heiligabend 2007, 9:30 Uhr
Höfingen und angrenzende Gebiete liegen unter einer Eisschicht. Die Menschen schmücken den Tannenbaum, verfallen in Einkaufshektik oder legen die Füße hoch. Es gilt aber eine Tradition zu erhalten: Das Biken am Vormittag des 24.12.! Unser Hof ist so zugefroren, dass ich lieber bis zur Straße schiebe. Die Teerstraße nach Haddessen ist einigermaßen zu befahren. Ich treffe Leute, die mich ziemlich merkwürdig anschauen. Ein Verrückter auf dem Mountainbike! Bei Moni in Haddessen treffen sich noch sechs andere Verrückte (André, Fiddy, Markus, Michael, Moni und yellow)! Wie kann man denn bei diesem Wetter biken!? Wir haben erst kurz überlegt unsere Tour auf den gestreuten Landstraßen zu fahren. Markus - der aber schon mit dem Bike aus Bakede gekommen und einmal über den Süntel gefahren war - meinte, dass die Haddesser Seite des Süntel gut zu befahren sei. Also ging es los.

Und wirklich, je höher wir kamen, desto besser wurden die Verhältnisse. Auf der Eisschicht lag eine leicht übergefrorene Schneeschicht. Zunächst sind wir das Falltal bis fast nach oben gefahren. Dann ging es links ab, um dann mit einem kleinen Schlenker auf den Kammweg zu kommen. Weit und breit waren weder Fußgänger noch andere Biker zu sehen. Nächstes Ziel war dann die Süntelkirche. Von dort ging es hinter dem Kammweg zurück Richtung Böttgerstein. Man konnte hier zügig fahren, durfte aber das Eis nicht unterschätzen. Klasse war dann die hintere Abfahrt in den Haddesser Steinbruch. Wir kamen am oberen Haddesser Wasserfall vorbei, der teilweise zugefroren war. Hier wurden - nach einer Klettertour - jede Menge Fotos gemacht. Die letzten Meter nach Haddessen zurück waren mit besonderer Vorsicht zu genießen. Bei Moni und Jens gab es leckere Kartoffelsuppe! Viele Dank für die tolle Bewirtung! Vielen Dank auch an Familie Jaech für die leckere Tomatenbutter! j.s.


Külf-Duinger-Thüster-Berg-Tour


Zur Külf-Duinger-Thüster-Berg-Tour (15.12.07) trafen sich am Start in Salzhemmendorf André, Yellow, Stephan und Markus. Der Himmel klarte pünktlich auf, und so fuhren wir im Sonnenschein bei kräftigem eiskalten Gegenwind Rad an Rad erst einmal auf Asphalt über Ahrenfeld und Deinsen zum Külf.

Gleich am ersten Anstieg wurde uns aber wieder wärmer als uns lieb war, über einen steilen und teilweise laub-schmierigen Trail hatten wir den Cölleturm zur ersten kleinen Pause erreicht. Der Kammweg mit seinen teilweise dicken Wurzeln war überwiegend trocken und gut befahrbar, aber nur mit dem Fully "drüberbügeln" ging nicht, hier war richtig aktives Fahren angesagt. Nach einer kurzen Passage über Forstwege, auf denen unsere Bikes mit einer schön gleichmäßigen Schlamm-Laub-Panade optisch aufgewertet wurden, ging es gleich wieder auf den Kammweg-Trail – dachten wir jedenfalls... der Weg war erst dornig, dann schmal, dann tief, dann alles zusammen und irgendwann verschwunden. Da ein Süntelbiker niemals aufgibt und schon garnicht umdreht, schlugen wir uns hangwärts durch den dichten Urwald. So müssen sich Ameisen auf der Wiese vorkommen... Wir fanden den Weg wieder, und viel zu schnell hatten wir bei Brünighausen das Ende des Külf-Kamm-Trails erreicht.

Trotzdem lief uns die Zeit weg, wir hatten nur noch etwa zwei Stunden Tageslicht, also wurde der Thüster Berg schon mal gestrichen. Jetzt aber nichts wie rauf auf den Duinger Berg, vorher noch schnell eine Stippvisite bei der Lippoldshöhle. Über einen schönen Trails ging es zur Wolfsschucht und durch diese steil bergauf. Hier zeigte sich, das der Külf zwar harmlos aussieht, aber doch unbemerkt ganz schön Kraft kostet. Mit der letzten davon kamen wir auf dem Duinger-Berg-Kamm-Trail an und rollten über gefrorenens Laub und die ersten Reifkrümel der Saison Richtung Marienhagen – wo wir allerdings nie ankommen sollten.

Mitten auf dem Trail und im Nichts bekam Yellows Bike Karies im Endstadium an der Freilaufnabe, die Sperrklinken sperrten nicht mehr, und an den Zähnen war wohl auch was faul. So konnte er sein Bike bald nur noch schiebenderweise vorwärts bewegen. Meine Kette erklärte sich sogleich solidarisch, hielt dem mörderischen ( J ) Drehmoment nicht mehr stand und riß. Kein Problem dachte ich, die Kette ist mit dem Kettenschloß schnell wieder .... ach ja, das hat ja noch der Schaper Jürgen ...L Also Kette kürzen, zum Glück hatte ich noch einen Niet dabei.

Irgendwann erreichten wir endlich einen Forstweg, der uns bergab nach Duingen brachte. Dort gaben wir Yellow schweren Herzens in einer Kneipe ab, denn eigentlich lassen wir ja keine Biker zurück. Aber er war dort in guten Händen, und so machten wir uns auf der Straße auf den Weg nach Salzhemmendorf. Wir kamen ganze zwei Kilometer weit, dann stoppte uns mein eingefrorener Umwerfer. Beim Schalten verklemmte er sich am großen Kettenblatt, nicht geht mehr – erneute Not-OP. Es wurde langsam dunkel, Stephan leuchtete mit seinem Zippo die offene Wunde am Bike aus, und bald konnte es weitergehen. Ab jetzt musste ich auf dem großen Kettenblatt kurbeln, und zusammen mit der verkürzten Kette blieben nur noch die ganz dicken Gänge über...

Der Süntel-Biker-Nachtexpress pfeilte durch die Dunkelheit nach Salzhemmendorf, Andre "durfte" die Lok spielen, da ich als einziger ein kleines Rücklicht hatte, und wir beide mit unseren grellgelben Jacken Stephan in die Mitte nehmen wollten. Immer wenn wir auf Radwegen fahren konnten, durfte sich André im Windschatten ausruhen. Stephan und ich haben die ganze Zeit sehnsüchtig an unsere "Lenkerersatzsonnen" gedacht, die natürlich zu Hause lagen... Bei sternenklarem Himmel erreichten wir unsrere Autos in Salzhemmendorf, und fuhren gemeinsam zurück nach Duingen, wo Yellow sich die Zeit mit einem Weizen vertrieb.

Insgesamt sind wir ca. 40km gefahren, Höhenmeter bis Duingen ca. (Yellow fragen).

Wir waren uns alle einig, die Tour ist klasse und einen erneuten Besuch wert, dann aber mit mehr Zeit und Sonnenlicht im Gepäck.

Markus

EINE UNGEWÖHNLICHE TOUR

Am 01.12. sind wir mit vier Bikern (André, Jürgen G., Jürgen S. und Markus) in den Bückebergen gefahren. Startpunkt war wieder mal die Süße Mutter. Zur allgemeinen Überraschung reiste Markus von Bakede mit dem Bike an. Das Wetter hatte sich beruhigt, teilweise schien sogar die Sonne. Der erste Trail war noch halbwegs gut zu befahren; der zweite war schon ein Abenteuer. Die Pfützen waren teilweise einen halben Meter tief.

Vom ehemaligen Gasthaus Walter sind wir zu Fox Eiche gefahren. Von hier ging es Richtung Norden und dann westlich auf Wegen, die zwar in der Karte eingezeichnet waren , aber nicht mehr wirklich existieren. Mehrfach standen wir am Ende einer Sackgasse. Da ging es dann wirklich nur mit schieben weiter. Irgendwie sind wir aber dann doch auf den extrem langen Singletrail gekommen, der am Brandshof endet. Der mittlere Teil ist ziemlich zugewachsen und nicht mehr zu befahren. Die Bikes mussten durch unangenehmes Dornengestrüpp geschoben werden. Im unteren Teil war von den Kyrill-Folgen nichts mehr zu sehen. Den Hohlweg konnte man gut fahren - theoretisch. Leider habe ich mir an einer engen Stelle das Schaltauge abgerissen. Der Versuch provisorisch ein Ein-Gang-Bike zu basteln scheiterte. Markus konnte zwar die Kette kürzen, aber irgendwie fehlte der Kabelbinder für das Schaltwerk. Ich habe das Bike dann zum Brandshof geschoben. Als die anderen Biker sich auf die Socken machen wollten, mussten sie feststellen, dass auf yellows Hinterreifen keine Luft mehr war. Mit zweimaligen nachpumpen sind sie dann bis zu den Autos gekommen. Leider mussten wir die tollen Trails in der Nähe von Obernkirchen aus die nächste Bückeberge-Tour verschieben.

Zu Hause gab es noch Bier und Brötchen. Markus - der in Andrés Auto mitgefahren war - befestigte dann eine monströse Beleuchtungsanlage an seinem Bike, um in der Dunkelheit über den Süntel nach Bakede zu fahren.


Jetzt war Markus an der Reihe!

Hier war doch mal ein Weg!

Nachpumpen war angesagt!
Fotos: Markus und yellow


Foto: André Jaech

Am 17.11. sind sechs Biker (André, Andreas, Hellward, Jürgen G., Markus und Moni) die Strecke Hameln, Basberg, Schweineberg, Süntelturm, Pötzer Steinbruch, Finnenberg, Friedhof Wehl, Hameln gefahren. Es waren 32 km und 660 hm.

Foto: yellow

Eine Tour für ältere Herren über Forstautobahnen im Süntel

So war die Tour vom 03.11. angekündigt. Das hat André bewogen sein Fully zu Hause zu lassen und mit seinem völlig ungefederten KLEIN zu fahren. Stephan hatte wie immer sein feder- und gewichtsloses - und absolut schmutzfreies (!!) Bike dabei. Auch bei der Kleiderordnung herrschte keine Einigkeit. Markus führ kurzärmelig und in kurzer Hose, Fiddy hatte sein Anti-Regen-Ganzkörper-Kondom an. Der Rest (André, Jürgen G., Jürgen S., Michael und Stephan) lag kleidertechnisch irgendwo in der Mitte.

Bei echtem Schmuddelwetter habe wir eine Anfangsvariante gewählt. Vor dem Benser Forsthaus sind wir links ab gebogen. Es ging dann um den Westerberg herum bis kurz vor den Pflanzgarten. Wir haben überlegt von dort direkt auf den Kamm zu fahren, aber der Weg ist übel steil und kaum zu befahren. Also ging es runter zum Parkplatz an der Wassertretstelle.

Von der Baxmannbaude aus sind wir den Wellergrund hochgefahren. Auf den bekannten Singletrails ging es dann zur Schönen Aussicht und zur Blutbachquelle. Den Wurzeltrail und den Schlammweg haben wir ausgelassen. Bei den Wetter- und Bodenverhältnissen dürften beide Strecken kaum befahrbar sein. Auf dem hinteren Kammweg (aus Höfinger Sicht) sind wir zunächst zum Böttgerstein gefahren. Hier habe ich mich abgesetzt; dringende Termine! Der Rest der Truppe ist dann auf direktem Weg - über Michaels Platz - zum Süntelturm gefahren. Nach einer längeren Weizenbierpause trennten sich dann die Wege. Insgesamt waren es 34 km bei 650 hm.


DeisterOst mit starken Trails….
Biken am 20.10.2007



Fotos: André

Markus machte sein Versprechen war und organisierte eine SüntelBikerTour im Deister. Startplatz war oberhalb von Springe und es sollte der Ostbereich befahren werden, mit verheißungsvollen Wegnamen wie z.B. GrabTrail oder Lady`s Only ?!

Wir trafen uns um 12:30h (oder etwas danach) und konnten um 13:00h mit 7 Bikern starten: Markus hatte als zweiten LocalHero Stefan dabei und André ließ es sich nicht nehmen trotz Kreuzschmerzen anzutreten, Michael, Olaf, Trappi und ich machten die Gruppe komplett.

Wir kurbelten locker bergan und machten uns bald rechts ab und gelangten zu einem WegeVerteilerKreuz, wo erst einmal ein Gruppenfoto entstand. Von hier aus ging es dann aber bald in die Botanik und die Hinweise auf einen 'welligen' Einstieg bewahrheiteten sich! Dieser Trail verlangt nach Konzentration und machte Appetit auf mehr…. Wir sind hinter dem Guide her und machten hier und dort halt um uns die von Bikern angelegten Schanzen, Drops und Anleger genauer anzusehen, am eindruckvollsten war die 'Bachüberquerung' die bislang wohl erst einmal von Markus beobachtet wurde, hier kommen die, die die entsprechenden Bikes dafür unterm Hintern haben mit über 50 km/h an und nehmen dann die Rampe…..unsere Vorstellungen waren respektierlich!

Unser Weg war aber auch nicht von schlechten Eltern und nach weiteren Trailmetern erreichten wir eine Mulde mit selbstgebauten Rampen für große Sprünge - hier fanden sich auch zwei Biker ein die sich daran machten uns zu zeigen was hier so möglich ist, obwohl so richtig zufrieden waren sie mit ihren eigene Leistungen nicht. Michael und ich machten uns etwas Mut und wir sind auch ein, zwei 'Abfahrten' runter, die unsere Bikes zuließen …

Der GrabTrail zog sich immer weiter und unten angekommen waren wir uns alle einig, dass das schon ein anspruchsvoller Trail ist, der sicher bei trockenen und laublosen Verhältnissen noch mehr Spaß macht als so schon, also wir müssen noch mal wiederkommen!

Nun sind wir Waldwege gefahren die uns wieder Richtung Kammweg brachten, begleitet von Begegnungen mit teilweise sehr spektakulär aussehenden Bikern ;-), für uns hieß es dann am 'TellerPlatz' links ab den 'Knochbrecherweg' rauf zu fahren (der Name stammt aber aus der RodelBahnZeit !! - erklärte Stefan) und zwar mit dem kleinsten Ritzel vorne und so groß wie möglich hinten! Der Deister zeigte sich heute von seiner schönsten Seite, die Sonne schien und das bunte Laub wurde toll in Szene gesetzt, so gelangten wir bald darauf zum AnnaTurm. Für mich war das ein Punkt der mir nun doch bekannt vorkam (wir waren schon mal mit den SüntelBikern hier) die restliche Gegend empfand ich als absolutes Neuland. Ein gemütlicher Einkehrschwung wurde mit einer etwas größeren Reparatur an Markus' Schaltwerk beendet - Stefan traf zwei 'alte' Kumpel aus alten Zeiten und lud diese ein, mit uns den Lady`s Only zu fahren, was sie auch mit einem breiten Grinsen machten. So sind wir dann kurzzeitig mit 9 Bikern unterwegs gewesen. Der Trail Lady`s Only war an einigen Stellen noch recht feucht und teilweise stark mit Wurzeln bestückt, die 'Brücke' die mehr einer liegenden Hühnerleiter gleicht hat sich jeder verkniffen, und der daran abschließende, knifflige Trail forderte fahrerisches Können, gepaart mit kalkuliertem Mut….. geil!!!

Jetzt waren Höhenmeter angesagt, die sich auf breiten Waldwegen locker sammeln ließen, 'oben' angekommen trennten sich die beiden 'Gastfahrer' und wir rollten noch mal Richtung AnnaTurm, der Blick auf die Uhr und die noch angesagten, diversen Termine der Beteiligten ließen dann die Entscheidung 'zurück zu den Autos' fallen. Es ging durch laubbedeckte Wege runter gen Springe.

Wie schon während der gesamten Tour einige den Bodenkontakt suchten, wurde der 'JägerPfad' für Markus, Stefan und mich zum Abschluss hin die GripTeststrecke, wir landeten alle drei relativ unsanft auf dem Boden, wobei Stefan leider noch mit einem Ast Bekanntschaft machte - Michael konnte am besten mit Blut umgehen und legte geschickt einen Kopfverband, verbunden mit den Worten: …..Du gehst aber noch zum Arzt!... hinter`m Ohr ist ein kleiner Riss!!!

Der letzte Teil des Weges wurde dann ohne Zwischenfälle genommen und wir erreichten die Fahrzeuge am WaldParkPlatz nach gut 18,4 km und ca. 750 hm; meine TachoHalterung hatte sich verabschiedet und die Batterien waren eh bockig ;-( ?!

yellow

Foto: yellow

Downhilltour im Deister
Wir trafen uns auf dem Parkplatz am Waldrand an der Jägerallee. Angetreten zum Trailschnuppern waren Andre, Andreas, Jürgen G., Michael, Olaf, Stephan und Markus. Von dort ging es ersteinmal hinauf zur Wöltjebuche und weiter zur Laube. Dort wurden vorsichtshalber schnell die Gruppenfotos geschossen, noch waren ja alle technisch und optisch vorzeigbar.

Dann ging es gleich auf den ersten Teil des Grabweges, an dessen Ende Andre seinem Ruf als Schlammpfützensucher und -finder gerecht wurde.

Nach Besichtigung des Monsterkickers ging es auf den zweiten Teil des Grabweges, jetzt weniger steil, aber wegen des vielen Laubs und der feuchten Wurzeln immer noch durchaus kernig und anspruchsvoll, anschließend haben wir den Spielplatz für Hardcorebiker angesteuert und ausgiebig getestet - der Spaß war allen im Gesicht anzusehen. Motiviert von zwei gepanzerten Bikern ließen sich Yellow und Michael auch nicht lange bitten.

Dann ging es aber wieder auf den letzten Teil des Grabweges, relativ flach und mit viel Flow - hier kann man es aber auch wirklich richtig laufen lassen - es war einfach nur klasse. Bis Andre als vermisst gemeldet wurde - er hatte einfach den Weg verloren und wegen des vielen Laubes nicht gleich wieder gefunden. Aber noch ist nichts passiert.

Wir rollten wieder aufwärts, über die Tellerkurve und den "Knochenbrecherweg" rauf zum Kamm und weiter zum Annaturm zur fälligen Stärkung. Als es weitergehen sollte, verlangte mein Bike noch nach einem kleinen technischen Service.

Aber dann zum "Ladies only", wo Yellow seinen Bikecomputer in Gras warf, und sein Rad gleich obendrauf, die Ersatzteilindustrie freuts. Weiter ging es über ruppige Wurzeltrails und steile Rampen, auch eine Hühnerleiter wurde angeboten. Am Ende wartete noch eine sehr steile, wurzelige Abfahrt mit jeweils einer Kurve an Beginn und am Ende, nicht einfach anzufahren ! Aber alles ging gut und das Grinsen ging nicht mehr aus den Gesichtern, auch nicht im Angesicht der wiedereinmal anstehenden Auffahrt über den Studentenweg zum Kamm.

Dort angekommen sollte es nur noch zurück zum Parkplatz gehen, also vom Kammweg zuerst über einen mit Wanderern gefüllten und mit saftigen Querrinnen gespickten Trail runter nach Köllnischfeld. Von dort gemütliches Ausrollen zum Jägerstieg, und dann ging es los:

Bei der Abfahrt kam ich kurz ins rutschen und eierte etwas neben der Spur auf einen Baum zu, der ca. 20m weiter direkt neben dem Weg stand. Getreu dem Motto, das Bike folgt dem Auge, habe ich den Baum nicht aus den Augen gelassen. Dieser hat zwar noch versucht, sich durch einen eleganten Hüftschwung aus der Schußlinie zu bekommen, aber ich habe ihn noch mit dem Arm erwischt. Als ich aus dem aufwirbelnden Laub wieder aufblickte, hüpfte mein Bike neben mir den Weg herunter. Zum Glück habe ich nur ein paar Schürfwunden und blaue Flecke mitgenommen. Michael fuhr direkt hinter mir, und kam vor Schreck auch ein bißchen ins Trudeln, konnte aber auf konventinelle Art sein Bike anhalten. Yellow wurde durch meine Einlage erst aus dem Konzept und dann aus der Bahn geworfen, es war aber nur ein relativ harmloser Sturz. Stephan hat es auf genau der selben Stelle wie mir das Vorderrad weggezogen, er ging direkt mit dem Kopf voran in das Gebüsch und hat sich eine übel aussehende Rißwunde am Ohr eingefangen, die an Ort und Stelle verbunden wurde. Es sah aber viel schlimmer aus, als es wirklich war. Die restlichen Biker haben sich der Gruppentherapie zum Glück nicht angeschlossen. Auf den wenigen restlichen Meter zum Parkplatz fuhr der Schreck im Rucksack noch mit.

Gefahren sind wir insgesamt zwar "nur" etwa 18km, aber immerhin ca. 730 hm. Aber jeder einzelne davon hat riesigen Spaß gemacht. Wir kommen wieder...
Markus



Fotos: Markus



Am 10.10. haben yellow und ich eine kurze, aber nicht gerade ebene Feierabendrunde durch den Süntel gedreht (18 km, 420 hm). Wir haben in der Nähe des Pötzers Steinbruchs einen Weg gefunden, die wir noch nie gefahren sind. Fotos stehen auf der Seite AKTUELLES.
SchliekersBrunnenRunde II
Biken am 06.10.2007


Markus fragte ob wir ausnahmsweise heute mal um 13°° h starten können, na klar und das Wetter spielte auch mit, so trafen uns pünktlich um 13°°h an SchliekersBrunnen zur Abfahrt. Heute mit dabei sind Hellward, Andrè, Markus und Stefan, ich wollte den Jungs mal den Klüt und den Riepen zeigen und nach kurzer Beratschlagung war die Route klar - es sollte aber erst noch zum Franzosenkopf raufgehen damit wir den HolschenSchuhTrail nehmen konnten.

Wir sind hoch zur Holtenser warte und dann runter zum Wehl, Markus hatte diesmal mehr "Profil" und keine Schwierigkeiten, Hellward stellte fest dass seine Vorderbremse zu "schwammig" war und als wir auf dem WeserRadWeg Richtung Hamelns Ortsschild rollten war klar was sein Problem war, eine der Bremsbeläge hatte sich verabschiedet…?! Somit ist Helli schnell nach Hause und hat neue Beläge eingebaut, während wir zu viert Richtung Hochzeitswald und dann denn TrappiTrail rauf sind. Oben angekommen haben wir das Wildgehege umfahren und sind bis zum Klütturm - dort trafen wir wie verabredet wieder auf Hellward, er quälte sich den Schlagenweg hoch, den wir dann wieder runterfuhren….. Die letzt Kurve wurde quasi mit Ansage von Andrè im Tiefflug genommen, gerade noch überzeugte er durch einen starken Drift durch die vorletzte Kurve, da sagte ich und nun kommt der Matsch! Platsch !! er küsste denselben und musste danach erste einmal den Lenker wieder gerade stellen.

Nun ging der Weg vorbei an Andi`s Kompression über den schönen SingleTrail immer bergauf bis zum "Roten Weg", der uns dann schnell zum Parkplatz an den Teichen führte. Wir sind hoch Richtung Riepenburg und dann rüber zur Riepenschutzhütte, die Aussicht war gut und Stefan konnte mal wieder eine seiner speziellen Pausen machen ;-))

Hiernach ging es runter durch die "Wiese" die inzwischen ein teilweiser grüner Dschungel geworden ist nach Wangelist und dann kurz über die alte Bahntrasse zum WeseradRadWeg links der Weser, vorbei am alten Ruderhaus bis zum Brückenkopf - dort musste sich Helli verabschieden da noch familiäre Verpflichtungen auf ihn warteten. Ich habe den Jungs dann mal eine andere Seite von Hameln gezeigt und bin mit ihnen über das "Blaue Wunder" am Hafen lang und dann immer entlang der Fluthamel bis zum BHW - dort haben wir die Gleise mittels der FußgängerBrücke gekreuzt und noch mal den Blick zum Klüt und den Riepen über den zentral vor uns liegenden Hauptbahnhof gerichtet. Am BHW vorbei sind wir dann über die B217 und rauf zum Basberg, nachdem wir den Görgesplatz rechts liegengelassen haben, ging es abwärts bis zum Waldschlösschen - hier mussten wir die Holtenser Landstraße kreuzen und sind dann über SingleTrails bis zu "SchliekersBrunnen" gefahren, dort war dann der Einkehrschwung angesagt.

Die Sonne kam noch etwas raus und wir konnten draußen sitzen, bestellten Salate, Forellen und Weizen um die Tour in Ruhe ausklingen zu lassen. Es wurde noch BikeLatein ausgetauscht und um 18°°h trennten sich unsere Wege. Es war eine schöne Tour mit null Regen und ein wenig Matsch, allerdings genug um Andrè`s Waschmaschine so richtig zu testen ;-) Wir legten 37 km bei ca. 640 hm zurück, der mit dem Bike angereiste Markus ließ sich abholen und die andern sind mit dem Wagen zurück - ich selbst bin dann wieder meine alten "Hausstrecke" hoch zur Holtensener Warte und dann auch nach Hause.

yellow
SUPER HERBSTTAG IM SÜNTEL
Bei tollem Herbstwetter (blauer Himmel, 20 Grad) sind wir (André, Markus, Michael und ich) am 22.09. durch den Ost-Süntel gefahren. Von Höfingen sind wir durch Haddessen und dann am Waldrand (Truppenübungsplatz, Waldhof, Tanklager,...) Richtung Klein Süntel gefahren. Besonders die Strecke hinter Unsen ist immer wieder klasse! Auch auf dem Teilstück zur Bergschmiede und auf dem Weg in der Nähe von Hamelspringe konnten wir noch ein paar Trails mitnehmen.

zwischen Michaels Platz und Steinweg

Es ging dann über Eulenflucht, Radaranlage und Michaels Platz hoch zum Süntelturm. Hier konnten wir uns gerade noch vier Plätze an einem Tisch sichern und den leckeren Kuchen genießen. Nach der ausgiebiegen Pause fuhr Michael Richtung Flegessen. André, Markus und ich sind noch gemeinsam den Steinweg runtergefahren. Für Markus ging es dann Richtung Bakede, André und ich sind dann durch den Haddesser Steinweg nach Hause gefahren. Es waren 34 km und 600 hm. j.s.


Schlammiger Süntel
Nach zahlreichen sowohl lang- als auch kurzfristigen Absagen blieben am 08.09. nur zwei Biker übrig. Markus und ich. Markus war mit dem Bike aus Bakede gekommen. Bei Dauerregen ging es durch das Föhrtal hoch zum Kamm und dann weiter zum Dachtelfeld. Nach einer kurzen Pause in der Dachtelfeldhüttte ging es zum Schlammweg. Der ist bei trockenem Wetter schon immer aufgeweicht. Da es zuletzt tagelang geregnet hat, kann man sich den Zustand des Weges vielleicht vorstellen. Am Ende des Schlammweges ging es dann auf den Supertrail Richtung Rahden, der bei diesem Wetter auch nicht einfach zu befahren war. Zum ersten Mal nach langer Zeit waren wir dann mal wieder bei den Resten der berühmten Rahdener Süntelbuche. Der Weg hat sich nicht wirklich gelohnt. Man sieht kaum noch etwas von der Buche und der ehemals gute Trail ist kaum noch zu erkennen. Auf dem Rückweg sind wir einige recht tiefe Wege in der Nähe des Schlammweges gefahren, die auf keiner Karte stehen. Yellow und ich sind diese Wege vor einigen Tagen zum ersten Mal gefahren. Nächstes Ziel war die Schöne Aussicht. Da ist immer schönes Wetter und so war es auch heute! Von dort sind wir dann zur Blutbachquelle und dann durch das Totental – immer wieder ein schöner Weg – zur Baxmannbaude gefahren. Aus der vorgesehenen Einkehr wurde nichts; die Baude war geschlossen! Hier haben wir uns dann getrennt und es ging in entgegengesetzten Richtungen nach Hause. Ich bin 32 km gefahren, bei Markus dürfte es eine Menge mehr gewesen sein. j.s.