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Touren 2008 - I

Immerhin vier Biker (André, Simone, Yellow und Markus) konnten sich dazu erwärmen, bei einem Wetter, daß zur Weihnachtszeit seinesgleichen sucht, eine vorösterliche Tour unter dem Arbeitstitel "Vogler 1998 Schlamm-Revival" zu fahren. Doch daraus sollte eine

"Winterwald-Eiskalt"-Tour

werden.

Vom alten Bahnhof (oder so ähnlich) in Linse sind wir oberhalb von Bodenwerder am Waldrand entlang auf wunderschönen Wegen nach Rühle gefahren. Einige Trails hatten es in sich, denn der Regen der vergangenen Tage ist nicht spurlos an ihnen vorüber gegangen.

Von Rühle ging es dann überwiegend auf Schotterwegen in einem ständigen Auf und Ab nach Holenberg und weiter nach Eschershausen. Aber auch diese Wege waren extrem nass und dreckig, so daß Feuchtigkeit und Kälte es sich in den Schuhen gemütlich machen konnten. Und dann kamen noch auch ein paar Graupelschauer dazu...

Mit jedem Höhenmeter wurde es winterlicher, und als wir endlich den Kammweg erreicht hatten, lag dieser unter einer geschlossenen Schneedecke, aber unter dem Schnee versteckte sich noch aufgeweicht-schmierig-matschige Pampe. Endlich wurde uns wieder warm J . In einer Schutzhütte konnte heißer Tee die Motivation wieder verbessern, und wir genossen die Fahrt durch die wunderschöne Landschaft. Am Ebersnackenturm erwartete uns eine traumhafte Winterkulisse, leider war es für eine Turmbesteigung viel zu diesig, es schneite noch dazu.

Wir sparten unsere Kräfte lieber fürs Biken - wenn es denn ging. Mittlerweile waren bei 75% der Bikes die Schaltungen eingefroren, was aber nicht weiter störte, denn bei den Bodenverhältnissen mussten wir sogar bei leichtem Gefälle noch im kleinen Gang kurbeln, um überhaupt vorwärts zu kommen, bergauf musste fast durchweg geschoben werden. Als dann noch die Klickpedalen sowie die Felgenbremsen ihren Dienst quittierten, sank die Laune unter die gefühlte Außentemperatur. Der Weg zum Bodoturm wollte kein Ende nehmen, über eine Stunde haben wir im Schneetreiben vom Ebersnacken aus gebraucht.

Als wir endlich die Schutzhütte erreichten (in Yellows Gesicht konnte mal lesen "nie wieder Biken", oder so ähnlich ;-) ), konnte jeder von uns einen guten Grund finden, die Tour über den Kamm weiter bis zur Königszinne abzubrechen, und den direkten Weg nach Bodenwerder zur den Autos zu nehmen. Auf der schnellen Abfahrt bekamen unsere Bikes den letzten Schliff, ein dicker Panzer aus Eis, Dreck und Schnee veredelte kunst- und eindrucksvoll das Material.

Es war eine eindrückliche Tour mit 35km und 1180hm, wunderschöner Landschaft, tolle Trails. Wie soll das erst bei warmen, sonnigen Wetter und trockenem Untergrund werden ? Wir müssen das unbedingt mal ausprobieren...
Markus Deiter  22.03.2008


Eine - nicht wertungsfähige - Tour außer der Reihe

Stephan, Yellow und ich sind am Samstag nach Merxhausen gefahren. Da wir ein bißchen zu früh dort waren, sind wir neugierigerweise schon mal hoch an den Start der Downhillpiste geradelt und sind vorsichtig runter"geschlichen".

Unten haben wir uns dann mit zwei weiteren Bikern (Hartmut und Florian) getroffen, Hartmut war so frei, unsere Tour in einem Internetforum anzukündigen...

Zusammen sind wir dann einmal die Marathonrunde komplett abgefahren. Die hat es durchaus in sich: sehr, sehr saftige Anstiege über Asphalt und Wiesenwege, teilweise mit 18% und mehr Steigung, und das gleich nach dem Start ! Ansonsten zum größten Teil über "mehrspurige" gut befestigte Singletrails (manche sagen auch Forstautobahn), aber auch kernige Trails mit Wurzeln wie Bordsteinkanten.

Anschließend bekamen wir noch eine Sonderführung von Hartmut auf dem Downhillparcours mit Fahrtipps für die Schlüsselstellen. Anschließend ging es hinter Hartmut "im Gänsemarsch" wieder hinunter (Yellow beschwerte sich nachher beim Bier, daß er immer bremsen musste... )

Anschließend sind wir noch zweimal wieder hoch und runter, jedesmal schneller, jedesmal besser, das war einfach der Hammer ! Anlieger, Steilkurven, kurze Buckel, hohe Buckel...

Nach 30km und 750 Hm (davon ca. 450 auf der Runde) ging es zum Abschluß noch in den Lönskrug zum Austausch von Bikerlatein ;-)
Markus Deiter 15.03.08

08.03.08


Foto: Andreas Trapp!

Der Frühling lag in der Luft; blauer Himmel! Man konnte schon mit dem Gedanken spielen in kurzer Hose zu fahren. Obwohl Markus - Dienstreise zur Fahrradmesse - , Stephan, Michael und noch einige anderere Biker verhindert waren, sind sieben Fahrer zusammengekommen (André, Andreas, Biggi, Dirk, Jürgen G., Jürgen S. und Moni).

Wir sind zunächst den üblichen Touranfang gefahren (Höfingen, Baxmanbaude, Süntelsee). In der Nähe des Dachtelfeldes der Trail angesagt, den Markus uns kürzlich gezeigt hat. Weiter ging es zur schönen Aussicht und von da zur Blutbachquelle. Den Schlammweg haben wir uns mal wieder geschenkt. Dafür haben wir den Super-Wurzel-Trail in Richtung der ehemaligen Rahdener Süntelbuche eingebaut. Nächtes Ziel war die Schillat-Höhle. Dort haben wir Kaffeepause gemacht. yellow war ziemlich enttäuscht, da es dort kein Weizenbier gab!

Von Langenfeld sind wir einen heftigen Serpentinen-Downhill Richtung Schneegrund gefahren. Am Ende des Schneegrunds gab es einen kurzen Halt an einem romantischen Bach. Moni und yellow ließen sich nicht lange bitten, als es darum ging für einige Fotos ein paar Meter durch den Bach zu fahren. Andreas, der wildentschlossen war das Bild des Monats zu schießen, gelang hier - und nicht nur hier - eine wirklich schöne Aufnahme. Von der Rohdener Badeanstalt ging es dann - zunächst immer am Waldrand lang - Richtung Försterlaube und weiter zur Jens-Boose-Gedächtniskurve. Kurz vor dem Blutbachtal sind wir rechts abgebogen, um einen kleinen Weg zu fahren, der Richtung Parkplatz führt. Leider erwies sich der Weg nicht als durchgehend fahrbar. Deshalb waren einige Stunts und eine gewagte Bachüberquerung angesagt. Wir sind 38,85 km (mit 588 hm) gefahren! j.s.

Zwei-Kneipen-Tour



Am 23.02. war nach mehr als 15 Monaten mal wieder der Nord-West-Deister an der Reihe. Mit sieben Bikern (André, Dirk, Jürgen G., Jürgen S., Markus, Michael und Stephan) sind wir am Nienstedter Pass gestartet. Dirk war das erste Mal dabei. Er bekam gleich Pluspunkte vom mir, da er mit einem Cube an den Start ging.

Das Wetter war O.K., teilweise blauer Himmel und durchgehend trocken. Die Route mit dem umgedrehten T ist nicht die Mega-Singletrail-Strecke, aber doch immer interessant und abwechslungsreich. Die Wege sind zu einem großen Teil maximal einen Meter breit und gut zu befahren. Es gibt kurze, aber knackige Anstiege und auch interessante Abfahrten. Vom Pass ging es auf einer Forstautobahn zunächst runter nach Barsinghausen und dann weiter Richtung Freilichtbühne und Sportschule. Bei der ersten Pause erlebten wir eine Überraschung. Da Markus vor einigen Tagen seinen Geburtstag feiern konnte, hatte er einen Kuchen im Rucksack mitgebracht!

Interessant ist immer die Stelle, an der man sich bei einer megasteilen Abfahrt richtig lang machen kann. Nach einer kurzen Begutachtung von oben sind dann Michael und Markus problemlos runtergefahren. Die Mooshütte haben wir ausgelassen. Vom Aussichtsturm Cäcilienhöhe - man sieht von da nichts, da die Bäume zu hoch sind - ging es dann zur Teufelsbrücke. Die nächsten Punkte waren die Kreuzbuche, der Fernsehturm und die alte Taufe. Hier hat Markus auf dem Opferstein den Rest seines Kuchens geopfert. Am Nordmannturm gab es eine Premiere. Es dürfte wohl die erste SüntelBiker-Tour gewesen sein, bei der wir gleich zweimal eingekehrt sind. Auf Vorschlag von Markus - er war in der Vorwoche schon mal vor Ort - wurde dann noch eine Trail-Schleife eingebaut. Es waren insgesamt 30 Kilometer mir circa 650 Höhenmetern. Vielen Dank an Markus und Stephan, die uns an der Teufelsbrücke und am Nordmannsturm freigehalten haben! j.s.



09.02.2008 Die Tour in Mails

Hallo Biker,
was für eine Tour :-))) Sonne, Temperatur, Strecke, Stimmung, alles hat gepasst, mehr davon ! So platt war ich ja schon lange nicht mehr. So hatte ich heute dann doch keine Lust mehr auf Berge, aber um die Müdigkeit aus den Beinen zu kurbeln, bin ich gerade knapp 20km locker auf Radwegen durch die Sonne geradelt. So kann das Wetter bleiben bis Ostern, und dann kanns wärmer werden... (Markus)

die Tour war sehr schön, sonnig und ich habe schon ein bisschen schlappe Beine... Für das Tourenprotokoll (wer immer das schreibt...) ich habe unterwegs noch Biker (auch weibliche) gesichtet, als ich den Wehlbach querte und meine Tour fortsetzte...ich bin ganz entspannt Richtung Pötzen geknattert...dort musste ich mich abholen lassen, weil ich mir noch einen großen Nagel eingefahren habe und kurz vor dem Ziel einen Platten hatte...mein Werkzeug war ja bei Yellow im Rucksack.. :-) (Moni)

Hallo Simone,
kaum warst du weg, sind wir richtig ins Gelände gefahren, das Winter/Schlamm-Biken erhob seine widerliche Fratze und wir rutschten und kletterten eine nie für möglich gehaltene, weglose Wildnis in Richtung Holtensen. Auch ordentlich Höhe durfte noch gewonnen werden, sodass wir die 1000 Hm Marke kratzten! So was Abenteuerliches wie einen Platten hatten wir allerdings nicht zu bieten, allerdings hat yellow einen Abgang über den Lenker gemacht. Das passiert halt, wenn man kein Loch auslässt, ist es nicht so? Gottseidank ist nichts weiter passiert als blaue Flecken und ein hinreissender Anblick von Yellows zappelnden Beinen beim Kopfstand... :-) Also es war wieder schön wie immer und ich danke den Mitbikern für diese Tour! (Andreas)

schöne Tour, geiles Wetter, Mountainbiken unter Helden und Recken, was will man mehr? (Andreas)

André, Andreas, Markus, Moni, Stephan und yellow
Süntel, Schweineberg, Franzosenkopf, Wehl, Finnenberg, 30 km, 1000 hm (yellow)


(C) Andreas Trapp

IMMER WIEDER SÜNTEL

Am 26.01. sind wir mit sechs Bikern (André, Andreas, Jürgen S., Markus, Michael und Moni) durch den Süntel gefahren. Entgegen aller Vorhersagen war das Wetter richtig gut. Von Höfingen ging es zunächst zur Baxmannbaude. Hier versuchten Markus und Michael durch einige Bachdurchfarten dem fotografierenden Rest zum Bild des Monats zu verhelfen. Weiter ging es dann - mal wieder eine Variante - unterhalb des Hohenstein-Massivs Richtung Brennenberg. Dort gibt es eine kurze, aber heftige Auffahrt auf den Kamm. Jetzt war es nicht mehr weit zum Hohenstein. Pause haben wir wegen des heftigen Windes dort oben aber in der Schutzhütte am Grünen Altar gemacht.

Wir sind dann auf der Hohenstein-Nordseite Richtung Wellergrund gefahren. Recht bald sah man - auf der anderen Seite des Tals - die Felswand der Südwehe im Sonnenschein. Die musste fotografiert werden! Dafür musste erst einmal ein tiefer und breiter Graben durchklettert werden. Auf der anderen Seite des Grabens war doch tatsächlich ein schmaler Weg zu erkennen. Der musste erkundet werden! Nach 200 Metern war der Weg dann aber nicht mehr als solcher zu erkennen. Dafür konnte man aus unmittelbarer Nähe Bilder von tollen Felsformationen machen. Sollten das Münchhausens Pferdeställe sein (s. www.suentel.com)? Wie auch immer, es ging zurück auf den Hauptweg. Zwischen Wellergrund und Dachtelfeld sind wir auf Hinweis von Markus dann tatsächlich einen dem Rest der Truppe unbekannten Weg gefahren. Es war kein echter Singletrail aber sehr tief und nicht einfach zu fahren.

Nach einer kurzen Pause in der Dachtelfeldhütte sind wir zur Schönen Aussicht und von da zur Blutbachquelle gefahren. Runter ging es durch das Totental. Auf dem schmalen Weg am Hang Richtung Blutbachtal lag das Laub teilweise über 20 cm hoch. Hier musste man schon etwas aufpassen. An der Baxmannbaude hat sich Markus dann verabschiedet. Für ihn ging es dann wieder hoch zum Kamm Richtung Bakede. Moni war noch super drauf. Auf ihren Wunsch sind wir gegenüber der Pappmühle links hoch gefahren. Hier konnten wir noch einen kurzen Singletrail mitnehmen und mussten nicht durch den Wind fahren.

In Höfingen gab es ein typisches Kuchen-Mettbrötchen-Weizenbier-Gelage. Die Tour hat mal wieder richtig Spaß gemacht. Es wurde viel gelacht und es gab interessante Gespräche. Ach ja, wir sind 27 km (mit 450 hm) gefahren. j.s.


Am 12.1. sind André, Jürgen G., Markus, Moni, Roger und Stephan die Trails in der Nähe des Ludwigsturms gefahren. Es waren 25 km und 768 hm. j.s.


Da die Süntelbiker die erste Tour des neuen Jahres um Hemeringen herum in unbekanntem Gelände fahren wollen, habe sie ihre beiden Jüngsten (André und Markus) als Späher auf Erkundungstour geschickt. Und die beiden sind mit einem prall gefüllten "Trailbook" zurück gekommen: Von Hemeringen aus sollte es bis zur Hünenburg bei Hohenrode gehen. Auf dem Weg dorthin haben wir außer Höhen- und Kilometern auch einiges an interessanten Trails eingesammelt. Dabei waren es in erster Linie "aufgelassene" Forstwege, dem Verfall bzw. der "Renaturierung" preisgegeben. Abgebrochene Äste und Futter suchende Wildschweine haben den Wegen teilweise ordentlich zugesetzt - da hatten die Reifen ganz schön zu baggern...

Die Anstiege bewältigten wir fast ausschließlich auf Forstwegen, mit überwiegend ausgeglichenen, angenehm zu kurbelnden Steigungen. Nach einer ersten kurzweiligen Abfahrt einem Bachlauf folgend, fuhren wir am Borberg entlang dem Ludwigsturm entgegen. Der kalte Wind ließ uns aber nur kurz die Aussicht genießen. Weiter ging es zur Hünenburg, die muß einfach jeder mal "erfahren" haben. Von der anschließenden Schußfahrt über einen Traum von Singletrail nach Hohenrode ganz zu schweigen :-) ein echtes Highlight ! Die hätten wir fast verpasst, eigentlich wollten wir einen anderen Weg fahren, aber der sah von oben einfach zu lecker aus. Zurück ging es wieder über Forstwege bergan, bevor es relativ flach an der Flanke des Herkenberges zurück Richtung Friedrichsburg ging.

Zum Abschluß wollte André mir noch die 250m-Höhenmeter-Sch(l)ußabfahrt nach Hemeringen herunter zeigen, was aber nichts anderes bedeutete, daß wir da auch erst mal hoch mußten ! Zum Glück war das nicht meine Idee ! Mittlerweile waren die Beine schon ein bißchen Müde, und der zähschleimige Belag der Forststraße tat sein übriges. Einige Male blickten wir zu den Reifen herunter - da muß doch einer Luft abgelassen haben ?! Oder hält hinter einer fest ? Waren wir zuerst noch überrascht ob der gesammelten 800 HM, mussten diese kommenden 200 doch jeder einzeln erarbeitet werden :-(, dieser Abstecher ist für die nächste Tour gestrichen ! Noch einmal baggerten wir über flaches Gelände durch den Wald, bevor uns die steile Abfahrt in Friedrichshagen aus dem Wald spuckte.

Über Graswege erreichten wir Hemeringen nach 32km und 1107 HM. Unterwegs haben wir noch viele weitere verlockende Wege gesichtet, von einigen gekostet und für gut befunden. Diese Gegend hat noch reichlich Potenzial für viele weitere Touren, und der Garten bei André schreit geradezu nach einer tourabschließenden Grillsause... wir sollten ihn sich nicht heißer rufen lassen :-)

Markus