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Touren 2008 - III

Süntel 30.07.2008

Zunächst sah es so aus als ob die Feierabendtour am 30.07. mangels Masse ausfallen sollte. Dann sind wir aber doch mit vier Bikern (André, Jürgen G., Jürgen S. und Thorsten) in den Süntel gefahren. Vorbei an der Baxmannbaude und am Ramsnacken-Parkplatz ging es zum Langenfelder Steinbruch. Nach einer kleinen Kletterpartie waren Schillathöhle und Blutbachquelle die nächsten Streckenpunkte. Dann war mal wieder der tolle Trail Richtung Rahden angesagt. Besonders die beiden Wurzel-Mulden sind immer eine echte Herausforderung. Thorsten weiß jetzt, warum der Wurzeltrail Wurzeltrail genannt wird. Der nachfolgende Schlammweg war dagegen relativ harmlos. Für Schlammweg-Verhältnisse war er ziemlich trocken. Am Ende des Schlammweges haben wir nach langer Zeit mal wieder die direkte Serpentinen-Abfahrt gewählt. Wir wollten den Weg, der auf halber Höhe (in einer scharfen Kurve) Richtung Wellergrund führt, mal testen. Hier waren wir schon Ewigkeiten nicht mehr. Die erste Hälfte des Weges war sogar neu planiert. Im weiteren Verlauf war der Weg nur noch wegeähnlich, aber doch noch gut zu befahren. Nicht ganz so prall waren lediglich die letzten 100 Meter, die durch eine Art Hohlweg führten. Wir kamen an der Stelle, an der schon seit Ewigkeiten ein paar Betonrohre liegen, wieder auf den Hauptweg. Jetzt ging es - vorbei am Süntelsee - bis zur Baxmannbaude nur noch bergab. j.s.

Wiehengebirge 26.07.2008


Die Tour in Stichworten:
Markus D. 27.07.08


Am 26.07.08 trafen wir uns mit 7 Bikern (Andre, Björn, Frank, Markus, Stefan, Sven, yellow) in Lübbecke zur so genannten „Dino Tour“. Gleich beim Treffen ließen sich einige der anwesenden zu Kommentaren wie „wo sind denn die Berge...“ hinreißen. DAS sollten sie noch bereuen...

Nach leichtem Einrollen auf Asphalt folgte der erste 250 hm Anstieg zum Wartturm oberhalb von Lübbecke mit anschließender flowiger Trailabfahrt. Nach erneutem Höhenmeter Sammeln bis zum Kammweg nahmen wir einen Trail durch einen Hohlweg. Nach diesem musste Stefan mit geplatztem Schlauch die Grenzen des Leichtbaues erkennen. Danach ging´s über Kahle Wart, Neue Mühle und Nonnenstein mit einer anschließenden Abfahrt auf auf einem FR-Trail zum Grünen See.

Am Grünen See konnten wir die Kräfte in einer na ja, sagen wir mal „rustikalen Insider-Kneipe“ mit „Comet“ und Herforder Pils wieder auffrischen. Die folgenden kleinen Anstiege waren somit nur noch ein Kinderspiel und wir erreichten die Dino Spuren in Barkhausen. Das Angebot des Guides einige Kilometer des Rückweges über Asphalt abzukürzen wurde allgemein und lautstark mit „wir wollen die volle Dröhnung“ abgelehnt. Es ging also wieder zurück in den Wald und über den Limberg zum Kurpark Bad Holzhausen und dann nach Lübbecke zurück. Auf dem letzten Streckenabschnitt stecken den meisten dann doch wohl langsam die letzten 5 Stunden bei schwüler Hitze in den Knochen. Es wurde jedenfalls nicht mehr viel gesprochen!

Würstchen und Brot in flüssiger Form konnten die Stimmung aber schnell wieder heben. Lediglich zu einem kleinen Eklat kann es, als ein Biker die erhoffte Cola nicht bekam. Der Guide gelobte jedoch Besserung! ;-)

Tourdaten in Kurzform: 50 Km, 1000 hm, 5 h Fahrzeit

So liebe Leute, hat mal wieder Spaß gemacht. Gerne wieder! Gehe jetzt aber erst mal in den Urlaub und werden dann im Herbst bei Interesse "Best of Lübbecker Wiehen" oder "Best of Porta Westfalica" anbieten. Das heißt dann: Trails bis zum Abwinken und nicht so viel nutzlose Strecke. ;-)

Bis denne....

Wiehenbiker Björn

Wege, wo sind hier Wege?

Am 23.07. war mal wieder eine Feierabendtour angesagt. Hajo, Markus, yellow, Thorsten und ich sind in den Süntel gefahren. Vorbei am Haddesser Wasserfall, am Pötzer Steinbruch und am Süntelturm ging es zu yellows Platz. Brennesselweg und Horst-Wessel-Denkmal waren die nächsten Streckenpunkte. Richtig gut war der Weg unterhalb des Denkmals. Eigentlich ist es schon länger her, dass dort mal ein Weg war. 'Wege, wo sind hier Wege?' oder 'Alles Verrückte' waren die Kommentare von Thorsten. Von der Jahnhütte ging es dann runter Richtung Flegessen. Hier trennten sich unsere Wege. Markus und Hajo sind Richtung Bad Münder gefahren. Der Rest ist den schönen Trail am Waldrand Richtung Unsen gefahren.

Der Trail in der anderen Richtung ist aber nicht weniger schön, vor allem der zweite Teil mit den dicken Wurzeln war trocken und super fahrbar. So super, daß Hajo gleich mal sein Portemonnaie weg geschmissen hat. Das hat er mir aber erst kurz vor Ende des Heuerweges bei Bad Münder gesagt, als wir seine Jacke, die sich mittlerweile ebenfalls aus seiner Monster-Satteltasche verabschiedet hatte, wieder aus seinem Schaltwerk herausoperiert hatten. Sein Traubenzuckerwürfel lag nur 100m den Weg zurück, für die Geldbörse mussten wir aber ein paar Kilometer weiter zurück fahren. Sie lag aufgeklappt mitten auf dem Wurzeltrail ! Nach ausführlicher fotodokumentarischer Aufarbeitung sind wir den Wurzeltrail dann zum dritten Mal gefahren, nochmal nach Klein Süntel hoch und wieder über den Heuerweg... M.D.

In Welliehausen mussten wir noch ein paar Höhenmeter bewältigen um dann über Haddessen nach Höfingen zu kommen. Für eine Feierabendtour war es eine außergewöhnlich lange Strecke (24 km, 530 hm). Aber das Wetter war auch zu schön und Spaß hat's auch wieder gemacht. j.s.

Nachtrag 1: Am nächsten Tag hat Hajo bemerkt, dass auch das Handy fehlte! Also ist er die Tour mit seinem Sohn in der umgekehrten Richtung gefahren. Und er ist fündig geworden!
Nachtrag 2: Drei von fünf Bikern waren mit einem CUBE unterwegs. Qualität setzt sich eben durch!




Am 16.07. sind André, Markus und ich eine kleine Feierabendrunde gefahren
(Höfingen, Texas, Finnenberg, Weißes Haus, Rote Schlucht, Pötzen, Süntelrand, Bensen). j.s.

Deister - 12.07.2008


Eine Stunde vor dem Start am Forsthaus Blumenhagen zog der letzte Regenschauer übers Land, anschließend drehte Petrus die Wettermaschine auf "bestes Bikerwetter", und nicht weniger als ein Dutzend Biker(innen) (André, Björn, Dirk, Elke, Frank, Hajo, Markus, Michael, Simone, Stephan, Swen und Yellow ) versammelten sich und wollten die Trails im West-Deister mit eigenen Augen bzw. Rädern erkunden.

Unglücklicherweise ging es direkt nach dem Start über eine steile Piste zum Kamm hoch, der Belag war erst kurz zuvor erneuert worden und noch nicht ausreichend verdichtet - also weich, tief, und zäh wie Knetmasse :-(( Bei Elke machte sich die lange Bike-Pause bemerkbar, auch gutes Zureden und Mut machen konnte sie nicht zur Weiterfahrt bewegen – sie drehte wieder um.

Der Rest fuhr weiter am Nordmannsturm vorbei und über einen anspruchsvollen Trail zum Pass-Parkplatz hinunter. Weiter ging es durch dichte Brennnessel-Brombeer-Farn-Gras-Wucherungen, die an einigen Stellen bis zu 2m hoch gewesen sein dürften, nach Egestorf hinunter. Da die ganze Tour ja auch den Untertitel "nie wieder Rheuma" trug, nutzte Simone die Gelegenheit zu einem (vielleicht doch nicht ganz freiwilligen) Brennnessel-Vollbad.

Wieder ging es bergauf dem Nordmannsturm entgegen, und oben angekommen war die ersehnte Stärkung fällig. Aber bald lockte der nächste Trail, die Einfahrt durch mannshohe Farne war schon klasse, aber was dann folgte, war allererste Sahne. FLOWFLOWFLOW... ok, auch ein paar Wurzeln und Baumstümpfe ärgerten den einen oder anderen, aber die wenigen Stürze gingen allesamt glimpflich aus. Und wenn Frank schon während des Sturzes einen Lachkrampf bekommt, sagt das doch wohl alles, oder ? ;-)) Zwischendurch bot der Trail auch noch eine kurze Downhill-, gefolgt von einer flachen Highspeed-Passage, um dann doch wieder zwischen den Farnen abzutauchen.

Viel zu schnell war der Spaß vorbei, und wir mussten wieder hoch zum Kammweg, aber nur, um uns in der Nähe des Fernsehturmes gleich den nächsten Trail herunter zu stürzen – im wahrsten Sinne: teilweise sehr steil mit engen Kurven, kurze noch steilere Rampen, gerne auch mit Felsen bestückt. Ein toller Abschluß, jedenfalls für einen Teil von uns: Dirk, Frank, Michael, Simone, und Swen hatten noch Termine und setzten sich ab.

Der Rest fuhr weiter am Nienstedter Blick vorbei nach Nienstedt hinunter, auf dem Trimmpfad entlang und um Nienstedt herum. Noch ein letztes Mal wurden Fahrer und Material einem Härtetest unterzogen, die Brennnesseln brannten noch immer und die dichten Brombeeren hatten unglaubliche Stacheln. Zum Anschluß ging es noch durch das wunderschöne Walterbachtal, und über Forstwege wollten wir gemütlich unserem Ziel entgegen rollen, aber da war er wieder, dieser fiese, zähschleimige und butterweiche Belag...

Nach ca. 34km und 970hm haben wir die Tour im Innenhof des Forsthauses bei Ruppbräu ausklingen lassen. Was nehmen wir mit von dieser tollen Tour ? Dünne Radhosen schützen nicht vor Brennnesseln; auch unter dem Bike liegend kann man noch lachen; es bedarf keiner Stürze, um sich die Beine blutig zu fahren; es regnet erst, wenn die Süntelbiker wieder im Auto sitzen...
Bericht: Markus
Mehr Fotos stehen auf der Seite AKTUELLES!

Süntel-Highlights - 28.06.2008


Foto: Andrej Ausland

Nach längerer Zeit hat es dann doch geklappt. Thorsten wollte sich im Rahmen einer Bike-Tour ganz spezielle Punkte im Süntel zeigen lassen.

Die Tour steht unter dem Motto Süntel-Highlights-Tour (stressfrei, Erklärungen für Süntel-Neulinge). Mit Highlights sind geschichtliche und touristische Höhepunkte gemeint, nicht unbedingt Single-Trails. Treffpunkt wird wahlweise 10:15 in Höfingen, 10:20 am Benser Friedhof oder 10:30 an der Wassertretstelle sein. Das Ende ist nicht abzusehen.

So war die Tour im SüntelBiker-Verteiler angekündigt. Thorsten hat für seine Kumpels einen ähnlichen Text gewählt (ruhiges Tempo, kein Radstress, auch geeignet für Gelegenheitsfahrer ...).

Mit sechs SüntelBikern (André, Andreas, Jürgen G., Jürgen S., Markus und Stephan) haben wir uns auf den Weg gemacht. Am Parkplatz hinter der Baxmannbaude wartete Thorsten mit leider nur zwei Bikern auf uns. Einer der beiden hatte offensichtlich die Mails nicht gelesen. Er war mit unserem - zu langsamen - Tempo und den Pausen bei den Sehenswürdigkeiten nicht einverstanden und meldete sich bald ab.

Wir sind die geplante Route (Kreuzstein, Blutbachtal, Baxmannbaude, Süntelsee, Renate-Ricke-Denkmal, Teufelskanzel, Hohensteinschlucht, Münchausens Pferdestall, Süntelkirche, Eulenflucht, Radaranlage, Michaels Platz, yellows Platz, Horst-Wessel-Denkmal, Jahnhütte, Süntelturm, Denkmal Düsenjägerabsturz, Denkmal Panitzkinder, Segelflieger-Denkmal, Dachtelfeld, Schöne Aussicht, Blutbachquelle, Totental, Baxmannbaude) Punkt für Punkt abgefahren.

Da sich Christopher - obwohl er mit einen Trekking-Bike unterwegs war - hervorragend schlug, haben wir dann doch wesentlich mehr Trails eingebaut als ursprünglich geplant war. Unterwegs ist noch Moni für eine Stunde zu uns gestoßen. Sie hat sich dann aber am Süntelturm zusammen mit André und Andreas aus Zeitmangel abgesetzt.

Unsere Gastfahrer Thorsten und Christopher hatten jeweils drei Stürze zu verzeichnen; sie schienen sich aber trotzdem hervorragend amüsiert zu haben. Den schwersten Sturz hatte ausgerechnet yellow, der bei einem kurzen Downhill in der Nähe der Jahnhütte einen schräg liegenden Baumstamm übersah und sich kapital überschlug. Trotz diverser Blessuren konnte er aber weiter fahren.

Leider konnten wir nicht wie geplant an der Baxmannbaude unser Abschlussbier trinken. Wegen der nicht optimalen Wetterverhältnisse war die Baude geschlossen! So mussten wir umdisponieren und an der Pappmühle einkehren.

Wir sind 52 Kilometer (mit 730 hm) gefahren. Das Wetter war durchwachsen, aber so richtig nass sind wir nicht geworden. Auf jeden Fall hat es wieder richtig Spaß gemacht! j.s.


DAS WAR KLASSE!!!



Am 14.06. sind wir mit sechs Bikern (André, Dirk, Jürgen G., Jürgen S., Markus und Stephan) in einem für uns weitgehend unbekannten Gebiet gefahren - Benther Berg und Gehrdener Berg. Die beiden Hügel in der Nähe von Hannover machten im Vorfeld keinen besonders tollen Eindruck - kaum Höhenmeter und keine Highlights. Was dann folgte war aber der Hammer. Wir sind 30 Kilometer mit gefühlten 25000-Singletrail-Metern gefahren. Und es waren dann doch 550 Höhenmeter. Doch der Reihe nach!

Gestartet sind wir am Berggasthaus Niedersachsen. Nach einer kurzen Aufwärmschleife ging es zum Benther Berg rüber. Unser Guide Markus - der die Gegend von einer Tour am 1.5. kannte - führte uns gleich über einen Megatrail, der mehrere Kilometer lang am Waldrand entlang ging. Gleich kam der Wunsch auf den Trail noch einmal zu fahren. Doch wir wollten ja noch mehr Wege kennen lernen. So sind wir die von Markus ausgearbeitete Route weiter gefahren. Es ging immer auf und ab.

Zurück am Gehrdener Berg kamen wir zu einer Art Abenteuerspielplatz für Mountainbiker. Hier konnte man bei kurzen aber knackigen Abfahrten Kopf und Kragen riskieren. Weiter ging es dann durch ein Labyrinth von Mulden und Hügeln, deren Befahrung richtig Spaß gemacht hat. Wir konnten auch die Stelle studieren, die Markus am 1.5. einen Krankenhausaufenthalt eingebracht hat.

Nachdem wir zunächst die Route von Markus gefahren waren, ließen wir uns jetzt einfach treiben. Die Auswahl an Singletrails war riesig! Der Weg war das Ziel! Da der Untergrund relativ feucht und rutschig war, musste man teilweise recht vorsichtig fahren. Es gab schon ein paar unbeabsichtigte Bodenkontakte. Den Vogel schoss André ab, als er auf einer Plastiktüte einen Abgang machte.

Nach der Tour gab es in einem Biergarten in Wennigsen noch Currywurst/Pommes mit Weizenbier.

Ich habe selten eine Tour erlebt, nach der die Begeisterung so einhellig war wie dieses Mal. O-Ton Stephan: ‘Singletrail-Orgie!’ Wir kommen bestimmt wieder! j.s.