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Touren 2008 - IV

Grießemer und Pyrmonter Wald

Am 1.11.2008 startete die seit längerem vorbereitete Tour im Grießemer und Pyrmonter Wald. Andrè, Hajo, Jürgen G., Markus, Moni und Sönke starteten bei Hajo in Grießem erst 12:15 Uhr, weil sich jemand verspätete. Das sollte sich zum Ende der Tour noch auswirken.

Nach kurzem Einrollen über den Zellenweg wurde der erste Trail nach 10 Minuten im Grießemer Berg erreicht. Dieser führte leicht bergan und forderte wegen Pfützen und Schlammfurchen erhöhte Wachsamkeit. Ein Fullyfahrer rutschte auch gleich auf einem Baumstamm aus und fand auch mit den Schuhen keinen Halt mehr. Der Trail ging an den Sieben Kuhlen (Erdfälle) vorbei und endete auf den Fürstenweg. Dieser führte uns zu einem wunderschönen etwa 2km langen einspurig befahrbaren durch Brombeeren, Farnen und anderem Gehölz beengten Trail. Teilweise war ein wenig mehr Fahrtechnik erforderlich, denn es ging über wenige Zentimeter breite Fahrbahnen an vor langen umgestürzten Baumwurzeltellern. Ein wenig Kondition wurde verlangt, da der Trail bergan führte und auch einige extrem steile kurze Passagen hatte. Hier rutschte Hajo auf einem Ast aus und schlug sich den Lenker ans Knie, das hinterlies aber keinen bleibenden Eindruck.

Wieder auf dem Fürstenweg ging es nach einer kleinen Pause zum Grenzweg (Wanderweg 10) hinauf, der bis zum Kirschenweg gefahren wurde. Besonderer Spürsinn nach Schlammkuhlen unter der Laubdecke war gefragt. Aber die Biker mit Heimvorteil gaben Tipps, wie diese unfahrbare Matschkuhlen umfahren werden konnten. Dieser Trail hatte insgesamt eine Länge von vielleicht 4km. Zum Ende wagte sich Yellow durch eine wassergefüllte tiefe Furche (Tipp zum Foto des Monats). Fortan schleifte eine ganze Zeit etwas an seinem Bike. Nach diesem Trail ging es kurz über ein paar Waldwege. Jetzt war der Büsseberg erreicht und nachdem bisher größtenteils Schritttempo gefahren wurde, sollten nun bergabführende Trails die Biker begeistern. Das erste Teilstück war sehr steil und ein bißchen trickig. Aber dann ging es mit höherem Tempo Richtung Thal hinunter; Klasse. Anschließend führte der Weg am Waldrand mit schönem Ausblick nach Löwensen, wo in der Grillhütte ein kleines Päuschen eingelegt wurde. Weiter durch das schöne Friedenstal und wieder auf den Pyrmonter Berg hinauf, vorbei am Schellenturm. Dort wagten Yellow und Markus eine kurze halsbrecherische Abfahrt.




Der nächste Trail begann bei der sogenannten Hessenwand und wieder wunderbar zu befahren (teilweise trocken!) zum Kirschenweg, den wir in Richtung Gellersen befuhren. Hier verloren Moni und AndreŽ bei einer Abfahrt den Kontakt zur Gruppe und machten sich an einer Kreuzung durch Rufe bemerkbar. Wir mussten eine ganze Weile zurückfahren und hatten Sorge, dass etwas passiert sei. Das war aber nicht der Fall. Die Abfahrt endete an der Asphaltstraße von Aerzen nach Gellersen. Hier trennte sich Moni von der Gruppe, da sie am Abend noch eine Verabredung hatte. Obwohl es bereits 16:10 Uhr war, wagte der Rest auf Wunsch des Leaders noch den Einstieg in den Schierholzberg. Hier ging es auf einer 300m langen 18-19%igen Steigung hinauf. Letzte "Körnerreste" waren nach einer weiteren kurz heftigen Steigung verbraucht, als die Fahrer die Denkmäler der Forstarbeiter oben auf dem Berg erreichten.

Jetzt ging es wieder bergab nach Laatzen. Dort "eilten" die Biker am Waldrand entlang zum letzten Trail, der zunächst abwärts quer über eine tiefe Senke, dann aber doch wieder aufwärts führte. Bald war die Waldquelle erreicht. Es muss wohl eine nette Lokalität sein - aber die Uhr zeigte jetzt bereits 17:00 Uhr! Im Lammertal ging es direkt nach Aerzen hinein und über die mit Splitt ausgebaute ehemalige Bahnstrecke bis nach Grießem. Es war 17:15 Uhr und so dunkel, dass gerade noch die Tachos erkannt werden konnten. Im Keller saßen die Biker eine ganze Weile zum ApreŽbike bei Apfelkuchen "und Sonstigem" zusammen und ließen sich verwöhnen.

41 km, 3:41 Std Rollzeit, 11,2 kmD, 44,4 km max, 662 hm waren es nach Jürgen - 1300 hm elektronisch auswertet, egal - wir stimmen überein, dass das Fahren der schlammig weichen Trails genauso viel Kraft kostet, wie Höhenmeter.

Im nächsten Jahr soll es ein Wiedersehen des Grießemer und Pyrmonter Waldes geben, dann wird die Tour zu Ende gefahren!

Hajo


18.10.08

Am heutigen Samstag wurde spontan eine Tour im Hamelner Stadtforst gefahren. Kurioserweise startete ein Biker bei herrlichsten Bikerwetter in Groß Berkel. Nach der Maikuhle erreichte Hajo nach einem verschlammten steil ansteigenden Trail über den Wilhelm - Berger Weg die Schutzhütte im Riepen mit tollem Blick in das Hummetal u.a. auch der Kalten Nase (343m) im Grießemer Berg.

An der Wurstbuche vorbei, über den Dr. W Hoche-Weg wurden Trails am Hochseilgarten/Finkenborn gefahren, um schließlich den Ausblick vom Klütturm über Hameln zu genießen. Per Trail zum Finkenborn und über den Finkenborner Weg ein Klasse Downhill zum Surfen. Nach einer Stippvisite in der Ruschenschlucht ging es auf anderen Weserseite zum Friedhof Wehl. Vom Klagesberg führte ein wunderschöner Trail über ein durch Kyrill total zerstörtes ehemaliges Waldstück zu Hoyers Eiche.

Dann folgte der Biker den spärlich gekennzeichneten Pfad Richtung Weißes Haus und gelangte irgendwie durch Wildschweine aufgewühlte Pfade auf den Friedhofsweg in Wehrbergen. Hier beendete er die 27km lange Tour einigermaßen erschöpft.

Ach ja, gesprochen wurde wenig.
Hajo

Hildesheimer Wald / 04.10.2008


Am 04.10. war mal wieder die jährliche Tour in den Hildesheimer Wald dran. Neun Biker trafen sich am Parkplatz HÜGELGRAB in der Nähe von Heyersum. Die Süntelbiker waren durch André, Andreas, Hajo, Jürgen G., Jürgen S., Markus und Stephan vertreten. yellow hatte seinen Schwager Hubert mitgebracht, der Mitglied im 'Club des Cent Cols' (Klub der hundert Pässe) ist. Hajo war mit seinem Sohn Sönke gekommen, der uns mit seinen knapp 12 Jahren durch eine engagierte Fahrweise beeindruckt hat. Die Strecke war mehr oder weniger die gleiche wie in den Jahren zuvor. Relativ wenige Höhenmeter (610), aber massig Singletrails. Mit dem Wetter hatten wir Glück. Insgesamt sind wir 36 km gefahren. Kurz vor dem Ende der Tour sind wir im 'Klosterstübchen' in Haus Escherde eingekehrt. Vielen Dank für die nette Bewirtung und dafür, dass wir im verdreckten Zustand das Klosterstübchen betreten durften. Der Ameisenkuchen ist empfehlenswert!

Die Mails danach:

20. September 2008



Am 20.09. war nach ein paar Irritationen kurzfristig der Süntel angesagt. Mit fünf Bikern (André die Zecke, Andrej Ausland, Biggi, Jürgen S. und Moni) sind wir oberhalb von Bensen (nach einer Schleife vorbei an der ehemaligen Jagdhütte) auf den Kamm gefahren. Henke-Weg, Eulenflucht (kann nicht mal jemand den nervigen Köter einsperren?), Michaels Platz, yellows place, Brennesselweg und Süntelturm waren die nächsten Punkte.

Unterwegs haben wir von einem freundlichen Waldarbeiter ein Gruppenfoto machen lassen. Von Andreas kam dabei der Spruch 'Los ihr Dornen, umrahmt die Rosen!'


Leider habe wir am Süntelturm keinen Platz in der Sonne bekommen! Weiter ging es nach einer längeren Pause Richtung Horst-Wessel-Denkmal. Wenn man vom Hauptweg ins Grüne kommt geht es über eine 2,5 Meter lange Downhillstrecke. Ich war einfach viel zu langsam und hatte das Vergnügen einen Abgang über den Lenker zu machen. Nach Aussagen meiner Mitbiker soll er elegant ausgesehen haben. Das bezweifle ich aber. Der zweite Versuch mit mehr Speed hat dann wesentlich besser geklappt.

Weiter ging es dann über den hübschen Weg unterhalb des Denkmals zur Jahnhütte. Und dann mit Speed zunächst über Trails und dann über die Teerstraße nach unten. Mehr oder weniger am Waldrand lang ging es dann zurück. Irgendwie haben die Spezialisten gefehlt. Niemand hatte einen Tacho (geschweige denn einen Höhenmesser) am Bike. Geschätzt waren es 35 km und 600 bis 700 Höhenmeter. j.s.






06. September 2008


Fotos: Markus Deiter

Feierabendtour 27.08.2008

Am 27.08. sind wir mit vier Bikern (André, Jürgen G., Jürgen S. und Moni) durch den Süntel gefahren. Über die Teerstraße am Roten Stein ging es auf den Kamm. Hohenstein, Münchausens Pferdestall und der Markus-Trail waren die nächsten Highlights. Markus, wenn du möchtest, dass der Weg weiterhin nach dir benannt wird, dann musst du ihn häufiger fahren. Er wächst sonst völlig zu! Auf der Abfahrt ging es über den erst vor einigen Wochen gefundenen Weg, der oberhalb des Süntelsees in den Wellergrund mündet. Hier mussten wir uns schon richtig beeilen, da es dunkel wurde. Wir sind 26 km (bei 368 hm) gefahren. j.s.








SüntelBiker-Tour am 09.08.2008 im Osterwald

Zum Treffpunkt an der Holzmühle kamen immerhin zehn Biker: Andreas (Kollege von Markus und Stephan), Jan (Sohn von Stephan) und dessen Freund Benjamin, André (auf KLEIN Rigid), Markus, Michael, Olaf, yellow, Stephan und Hajo.

Wir begannen unseren Aufstieg auf die Höhen des Osterwaldes im östlichen Teil, erreichten nach Befreiungsversuchen aus Brombeergestrüpp und marginalem Technik-Techtelmechtel den Barenburgtrail. Die Barenburg war eine mittelalterliche Fluchtburg für die im Flachland lebenden Bauern und Bürger, auf die sie sich zurückzogen, wenn durch das flache Land räubernde und brandschatzende Horden zogen. Jedenfalls geht es dort zackig um enge Ecken, der Trail führt mit tollen Aussichtspunkten (z.B. 'Königskanzel') wieder hinab auf ca. 100 Höhenmeter.

Und nun kam der 'Colaberg'. An sich eine ganz normale Auffahrt bis zur Sennhütte, aber gespickt mit einem kurzen Highlight, ca. 100 Meter lang und gefühlten 25% Steigung auf z.T. sehr losen und groben Schotter. Hier ging es um die Bergwertung und eine spezielle Wette zwischen meinem Sohn und mir - ich habe sie verloren: Jan fuhr mit vorne 36 und hinten 30 Zähnen scheinbar lässig hinauf, während bei uns, Kette links, die Köpfe zu platzen drohten.

An der Sennhütte vorbei fuhren wir zum Ort Osterwald über zwei anspruchsvolle Singletrails, hier gab es eine Ruhepause am Besucherbergwerk und zum Flaschenauffüllen am Pferdebrunnen.

Wieder bergauf zum geplanten Einkehrpunkt Sennhütte gab es noch einige race-Einlagen, aber trotz zusammengebissener Zähne waren die 'Hannoveraner' nicht zu knacken - endlich, jetzt gab es Frei- und Weizenbier, Kuchen und coole Sprüche.

Bei dem angenehm kühlen und trockenen Wetter hatten wir noch nicht die nase voll und wollten noch einen Abstecher in den kleinen Deister machen:

Auffahrt zum 'Fast' (419 m) und garstigen Singletrail bergab. Hie rhat es leider Michael heftig erwischt. Ursache und Ablauf konnte niemand nachvollziehen, jedenfalls war sein Helm zerdeppert und die Hüfte schmerzte, aber er konnte weiterfahren und meintenoch gut nach Hause zu kommen. Gute Besserung!

Am Dörper Waldrand entlang haben dann die Ketten noch einmal heftig auf die Kettenstreben eingeschlagen, aber dann durften wir noch einmal 250 Höhenmeter auf den Kamm des kleinen Deisters sammeln. Über den Wilhelmsblick ging es dann ziemlich friedlich (Ausnahme: Singletrail vor der 'Mauer') zurück zum Startpunkt an der Holzmühle. .......