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Touren 2010 - V

Acht Verrückte im Süntel





11.12.2010! Tauwetter und Dauerregen! Wahrlich kein Biker-Wetter! Und doch haben sich acht SüntelBiker (André, Andreas P., Christine, Falk, Hajo, Jürgen G., Jürgen S. und Markus) der Herausforderung gestellt. Bis zum alten Benser Försterhaus konnten wir noch zügig fahren. Dann ging es über die Teerstraße unterhalb des Roten Steins auf den Kamm hoch. Der Schnee lag 10 bis 20 Zentimeter hoch; teilweise war er matschig aufgeweicht, teilweise war er noch glatt gefroren. Zum Glück führte eine breite Autospur nach oben. So konnten wir immer wieder kurze Stücke fahren; größtenteils war aber Schieben angesagt.

Der Kammweg war zu unserer Freude ziemlich gut geräumt. So konnten wir bis zur Eulenflucht fahren! Das nächste Ziel war der Süntelturm. In der Nähe des Turms stand das Wasser auf den Wegen teilweise 10 cm hoch. Spätestens hier durfte sich jeder über nasse Füße freuen. Am Turm war eine längere Pause angesagt. Durch das Falltal ging es dann zurück. Hier konnten nur die Spezialisten fahren. Teilweise sah das Geschlittere aber so aus, als ob alle am Turm zuviel Ramazotti getrunken hätten. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit waren wir zurück. j.s.

SüntelBiker Samstags-Tour Nummer 400!!

"High Noon" im Bückeberg

Anm.: Gestartet wurde zur 'unantastbaren suentelbikerzeit 12:00 mittags', nach der auch schon Western benannt wurden.

Das sonnige und trockene Wetter an diesem ersten Adventswochenende lockte zum 400. SB-Samstag die Biker nach Rolfshagen, zum Startpunkt Gasthaus Süße Mutter.

Ich konnte Andreas T., Andreas P. mit Rambo, Andre, Björn, Hajo, Marcus, Michael, Pedro, Jürgen, Jens und Yannik begrüssen. Wir fuhren die Kammstraße bis zur Meinser Brücke. Hier wartete Holger auf uns.

Zum Einrollen glitten wir den Südhang des schneebepuderten Bückebergs nach Kathrinhagen. In Höhe des Wassertretbeckens ging es zum Kammweg hoch . Mit dem ersten Trail fuhren wir in den alten Steinbruch ein, diesen durchfuhren wir oberhalb, um zum Höheweg zu gelangen. Dort bogen wir in den nun wieder komplett befahrbaren Trail und surften zum Brandshof hinunter. Nach einer kleinen Pause ging es durch den Liekweger Bruch zur Forstautobahn in Richtung JBF. Im Liekweger Bruch zeigte Björn uns nochmal wie man ΄nen Berg runter fährt. In der Nähe der ehemaligen "fünf Buchen" stiegen wir in den Spiegeleierweg ein und fuhren bis zum Hühnerbachweg wieder hinunter.

Einige Meter hinter der Kronsberghütte ging es den Trail parallel zum Hermann Lönsweg weiter runter Richtung Golfplatz. Dort überfuhren wir den Herman Lönsweg und bewältigten die kleine Brücke des Liethbachs. Hinter der Liehthalle ging es den letzten Rest des Spiegeleierwegs zum Freibad Obernkirchen hinunter. An der anderen Seite des Uhlenbruchtals und der großen Lagerhalle der Glasfabrik ging es auf dem Postweg in Richtung Krainhagen. Nach 29,5 km bei einer Fahrzeit von 2:40h erreichten wir, über den Philosophenhügel fahrend, die Süße Mutter. Trotz der 640 erkletterten Hm meinte Hajo, dass er gefühlt, nur Berg runter gefahren sei. Beim obligatorischen SBTeller fand auch dieser sonnige Bike-Tag sein Ende.
Dirk E.

'ABWÄRTS'
Foto: Michael Mushardt

Matsch und Regen im Süntel

oder

Geschwindigkeit bringt Stabilität



Seit Tagen regnete und stürmte es. Auf meine Rundmail-Frage, ob denn bei dem Mistwetter überhaupt jemand dabei sei, kam von Andreas P. die Rückfrage ob denn in Höfingen schlechtes Wetter sei. Bei leichtem Dauerregen waren wir dann doch sieben Biker (Andreas P., Andreas T,. Günter, Hajo, Jürgen S., Moni und Pedro).

Auf dem Weg unterhalb des Roten Steins ging es zunächst zum Kamm hoch. Von der Süntelkirche aus haben wir einen 'Weg' probiert, der sich als nicht so prall erwies. Irgendwie sind wir dann doch zum mittlerem Kammweg gekommen und diesen bis zum Böttgerstein gefahren.

Jetzt ging es richtig nach oben. Der Steinweg ist schon bei trockenem Wetter (von unten nach oben) eigentlich nicht fahrbar. Pedro hat es selbst bei diesem schmierigen Untergrund und den a...glatten Steinen geschafft! Jetzt ging es auf dem kürzesten Weg zur Radaranlage. Hier beginnt ein geiler Trail, der erst in der Nähe der Eulenflucht endet. Markus hatte in seinem Vorbericht geschrieben: Achtung: nach einigen Metern liegt ein Baumstamm quer, eine Rampe über den Stamm ist eher nur angedeutet. Lieber nicht drüberrollen! Pedro hatte das nicht gelesen. Als die Paparazzi in Stellung waren, ist er mit Schwung (und ohne sich die Lage vorher anzuschauen) darüber gefahren. Hier wurde zum ersten Mal während der Tour der Satz 'Geschwindigkeit bringt Stabilität' ausgesprochen. Einige Stürze (die aber alle glimpflich verliefen) hat es im Verlauf dennoch gegeben.

Über tolle Trails (die für einige Biker neu waren) sind wir dann nach Flegessen zu den Sanddornstuben gefahren. Da die Wirtin auf meine telefonische Anfage, ob denn auch nasse und schmutzige Biker willkommen sein, sehr positiv reagiert hat, machten wir dort eine halbe Stunde Pause. Mehr Zeit hatten wir leider nicht, da wir ja vor Einbruch der Dunkelheit zurück sein wollten. Auf den üblichen Waldrandtrails ging es dann zurück. Wir schafften es sogar noch die Bikes abzuspritzen. j.s.

Kommentar Hajo: 'Herrlich diese Downhill-Matsch/Wassertrails auf Laubunterlage. Irgendjemand sagte treffend, es ist wie Skifahren. 30.88 km, 682hm , Rollzeit 2:52, Standzeit 1:44


Außerplanmäßige (nicht wertungsfähige) Kalletaltour am 7.11.

Wir waren mit 5 Bikern (Dirk, Ingo, Martin, Günter und ich sowie Rambo) unterwegs - wir hatten noch auf Hajo gewartet, aber der kam dann doch nicht. Schade eigentlich, denn es war eine wirklich schöne Tour. Die sollten wir unbedingt bei trockenen Verhältnissen noch mal fahren! Obwohl wir kurz nach 10 gestartet waren, mussten wir uns am Ende noch etwas sputen, um vor Einbruch der völligen Dunkelheit wieder am Parkplatz zu sein - die Bodenverhältnisse waren doch sehr bremsend. Günter mußte aus terminlichen Gründen gegen 12 Uhr bereits wieder umkehren - so konnte er leider die herrliche Kaffeepause in der Nähe der Burg Sternberg nicht mitmachen. Insgesamt kamen wir auf 55 km und 1300hm.
Andreas P.


Tour dé Teuto mit Eggegebirge

oder

Günter existiert!


Pünktlich am Start angekommen, (Transporter mit 4 Bikes und 3 Bikern, Pkw mit 2 Bikes und 3 Bikern) wartete Pedro schon auf die restlichen Biker: André, Andreas P., Hajo, Jürgen S., Markus, und Günter, der seine zweite Tour mit den SB machte.

Nach einer kurzen Bergabfahrt konnten sich die Biker an der ersten längeren Steigung aufwärmen. Markus entdeckte einen schmalen Trail, der uns zum Silberbach hinunter führte. Das Silberbachtal ist ein sehr romantisches Plätzchen im Teutoburger Wald. Wir mussten uns aber sogleich davon trennen, um nach längeren steilen Anstiegen den Einstieg zum Bauernkamptrail zu erreichen. Dieser längere Trail bietet alles was das (mein) Bikerherz sich wünscht – nicht zu steil, schnelle Passagen, enge lenkerbreite Durchfahrten, einige flowige Kurven, steilere kurze Downhills auf felsigem Untergrund und zum Schluss eine Laubabfahrt. Durch den Regen der vergangenen Tage war der Untergrund recht seifig, dazu ging es längere Zeit am Abhang entlang. Den Preis für dieses tolle Erlebnis zahlten die Biker sogleich mit einer Auffahrt über einen steilen weichen Wiesentrail, früher oder später schob hier jeder. Danach kam auch für mich überraschend ein längerer schmaler abwärtsführender Wiesentrail mit reichlich Brombeerzweigen, die aber unerwartet keine Zwangspause auslösten, unter die Stollen.

Die folgende Bachbettfahrt der Steinbeke auf der Grenze fand ich wegen der langen seichten Steigung toll. Aufgrund des karsthaltigen Untergrundes, führt der Bach auf seiner gesamten Länge nur an wenigen Tagen pro Jahr Wasser, insbesondere nach der Schneeschmelze oder nach langanhaltenden Starkregen – heute leider nicht.

Danach wollte ich einen kleinen Abstecher zur Bielsteinhöhle über einen Trail machen, also einen Umweg (1,1km – nicht die Welt). Die Höhle erreichten wir zwar nicht, dafür bissen die Biker bei der üppigen Steigung die Zähne zusammen, um anschließend bei einer schnellen Abfahrt dieselben schlottern zu lassen. Dann kam wieder ein längerer Uphill im Wesentlichen aber mit leichter Steigung.

Am Fuße des Eggegebirges hetzten die Biker zunächst über einen tollen Trail um anschließend auf einer stetig leicht ansteigenden langen Asphaltdecke die Höhe zu gewinnen. Eigentlich hatte ich einen wunderschönen Trail in die entgegen gesetzte Richtung geplant, um dann noch zumindest einen Teil auf dem Eggekammtrail zu fahren. Aber die Zeit drängte bereits aus verschiedenen Gründen. Die Auffahrt führte uns direkt zum Einstieg des technisch anspruchsvollen Wurzeltrails. Die Wurzeln waren zudem leider durch leichten Regen rutschig geworden. Trotzdem konnten wir bis auf eine steile Passage durchfahren – anstrengend aber auch schön! Ein Teil der Biker ließen diesen tollen Trail aus und fuhren parallel auf Asphalt. Den Preußischen Velmerstot beachteten wir mit nur einem ganz kurzem Aufenthalt – leichter Niesel und Wind auf dem Kamm!

Dann führte uns ein Pfad weiter auf sandigem felsigen Untergrund bis wir nach einer Felsformation den lippischen Velmerstot erreichten. Hier befinden sich bizarre Felsformationen, steil abfallende Klippen und Unmengen von Blaubeerbüschen rechts und links des Weges. Nach dem Gruppenfoto begannen einige steile felsige Downhills, bei denen besonders Pedro sein Bike ungebremst laufen lies – abenteuerlich. Hier ist schon etwas Fahrtechnik gefordert, um die Abfahrt sturzfrei zu bewältigen.

Kurz auf einem ebenen tiefen Matschweg, bogen wir rechts den steilen Hang runter, um dann einen letzten Trail zum Silberbach zu fahren. Nach der Holzbrücke kam dann doch noch am Ende ein felslastiger Trail. Hajo musste den Silberbach durchfahren und zurück – kein anderer Biker lies sich dazu motivieren, denn in den Köpfen herrschten wohl nach den zahlreichen Eindrücken der Biker die Gedanken an das nahe Waldhotel Silbermühle.

Leider hatte der Selbstbedienungskiosk (Federweißer mit Zwiebelkuchen im Angebot) gerade geschlossen. Dafür gab es aber den klassischen SüntelBiker-Teller mit handgeschlagener Majonäse – das Wichtigste am Süntelbikersamstag? Nein, der sportliche Charakter des Nachmittags steht im Vordergrund. Die Abschlusssause dauerte wegen der langsamen Bedienung länger als geplant, Rambo vertrieb sich daher mit den Enten die Zeit.

Nach weiteren ca. 70 Höhenmetern erreichten die Biker ihre Autos.

Die tolle Tour war für einige Biker recht anstrengend, obwohl es nur 29km bei 688 Hm waren – also nichts außergewöhnliches! Die Rollzeit betrug 2:43 Std., die Standzeit 2:23 Std.
Hajo (30.10.10)






Goldbeck - Ludwigsturm im Duett mit Rambo

Eigentlich stand heute eine ganz andere Tour auf dem Programm - Externsteine und Eggeweg. Wegen der geringen Beteiligung, des regnerischen Wetters und des Wunsches die tolle Tour doch an einem anderen SBS anzubieten, wurde spontan eine Tour von Goldbeck zum Ludwigsturm gefahren; mit dabei waren Andreas P. mit Rambo und Hajo.

Zunächst wollten wir uns mit Hilfe eines neuen GPS Gerätes per Routenführer! mit Sprachausgabe! über MTB Strecken! zum Ludwigsturm führen lassen. Andreas hatte zwar sein neues Gerät erhalten, der Akku versagte aber gleich nach Start wieder seine Dienste. Ohne Diskussion fuhren wir der Nase nach in den Rintelnschen Hagen. Hier kamen wir gleich auf mehrere Trailstrecken, die wegen der Nässe, durchweichten Böden, Baumwurzeln und Laubmassen schwierig zu befahren waren. Das ständige Auf und Ab entlang der Landesgrenze NDS / NRW lies uns die Kälte bereits nach kurzer Zeit nicht mehr spüren - es waren ca. 5° bei leichtem Niesel und dazu wehte noch eine anständige Brise. Einer der Biker war noch leicht sommerlich gekleidet, so dass die Pausen nur kurz waren. Auch Rambo wollte sich weiter bewegen. Er hatte eine besondere Freude an den Rehen die gelegentlich durch die kleine Truppe aufgescheucht das Weite suchten. Glücklicherweise tauchten die Tiere des Waldes immer beim uphill auf, so dass sich durch den ausbrechenden Jagdinstinkt das Tempo durch "Zugtier" Rambo deutlich erhöhte ;-) Den Ludwigsturm erreicht ging es 200hm bergab (brrr - kalt) um anschließend 230hm rauf zu kurbeln. Nach 22,2 km und 637hm erreichten wir zufrieden den Startpunkt.
Hajo (16.10.10)

DAS DRECKIGE DUTZEND

ODER

Fast wäre Günter auch mitgefahren!


Am 2.10. sollte es eigentlich in den Harz gehen. Alles war gepackt, die Würstchen waren eingekauft! Leider hat sich das Wetter aber nicht wie angekündigt gebessert. Markus hatte eine geile Trail-Tour geplant. Aber bei dem Regenwetter sind die Trails zu gefährlich. Also wurde am Freitag der ganze Plan umgeworfen und es ging mit 12 Bikern (André, Andreas P., Hajo, Jürgen G., Jürgen S., Markus, Moni, Michael M, Pedro, Sönke, Stefan und Thomas) in den Süntel. Wir sind mal wieder eine unserer Lieblingstouren gefahren (Baxmannbaude, Wellergrund, Markus-Trail, Schöne Aussicht, Blutbachquelle, Rahden-Trail, Schlammweg, Dachtelfeld, Eulenflucht, Radaranlage, Süntelturm, Waldrandtrails). Kurz vor der Eulenflucht hat uns Markus noch einen neuen Trail gezeigt. Während acht Biker von hier aus zum Süntelturm gefahren sind, sind vier Biker (Hajo, Markus, Pedro und Sönke) noch über die Trails an der Bergschmiede gefahren.

Am eingepackten Süntelturm (siehe www.suentel.com) war trotz des schlechten Wetters der Bär los. Die vier Trailer waren kaum eingetroffen, als Hajo feststellen musste, dass er seine Brille verloren hatte. Also ging es noch einmal zurück. Und die Brille hat sich tatsächlich wieder angefunden. Obwohl Pedro und Sönke schon eine Extraschicht eingelegt hatten, waren sie vorne kaum zu bremsen. Mehrfach mussten sie zurückgerufen werden, da sie in die falsche Richtung gefahren sind. Insgesamt sind wir so 30 bis 40 Kilometer (je nach Einschüben, bzw. Zusatzrunden) gefahren. Anschließend wurde in Höfingen noch der Grill angeschmissen, den Andreas mitgebracht hatte. Jeder Biker hatte sich an der Versorgung beteiligt. Vielen Dank dafür. Es war mal wieder ein gelungener SüntelBiker-Samstag! Ach ja, und fast wäre sogar Günter mitgefahren, obwohl niemand sicher ist, ob Günter wirklich existiert! j.s.