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Touren 2012 - II

KURZE-HOSEN-WETTER





Am 28.04. waren wir mit neun Bikern (André, Hajo, Jens, Jürgen G., Jürgen S., Michael, Moni, Olaf und Yannick) in den heimischen Wäldern unterwegs. Von Höfingen sind wir auf direktem Weg zu Hoyers Eiche und von da auf Trails Richtung Holtensen gefahren. In Unsen ging es dann in den Süntel. Nach wenigen Metern gab es massive Probleme am Schaltauge von Monis Bike. Zum Glück hatte Michael ein Ersatzexemplar dabei, das er mit Olafs Unterstützung einbauen konnte. Über Jahnhütte und Wessel-Denkmal ging es zum Turm. Bei herrlichem Sonnenschein haben wir eine längere Pause eingelegt. Eine kleine Schleife führte dann über die Radaranlage und Michaels Platz zu yellows Platz (Gruppenfoto!). Auf dem Brennnesselweg erwartete uns eine angenehme Überraschung. Irgend jemand hatte am oberen und unteren Ende die Problemstellen (querliegende Bäume), die uns schon seit Jahren zum Absteigen zwingen, beseitigt. Die Rückfahrt ging dann mal wieder über unsere Lieblingsstrecke. Bei der Schranke an den vier Grenzsteinen geht es nach unten; anschließend auf den Waldrandtrails nach Haddessen. Es sollen insgesamt nur 25 Kilometer (mit 550 Hm) gewesen sein. Gefühlt waren es wesentlich mehr.





Die Vogler-(Tor)Tour




Nach langer Zeit ging es mal wieder Richtung Oberweser, zum Lügenbaron Münchhausen, nach Bodenwerder. Am Samstag, den 14. April 2012, trafen sich 9 SüntelBiker/innen (André, Andreas & Rambo, Dirk & Leon, Markus, Michael, Moni, Yannick & Jens) bummelig gegen 12.00 Uhr. Start-Location war der Bahnhof in Linse.

Unser Guide Markus hatte sich eine sehr anspruchsvolle Tour im Naturpark Solling-Vogler zusammengestellt und sein GPS-Gerät mit wichtigen Daten gespeist. Nach entsprechendem 'Aufrödeln' ging es gleich einige Höhenmeter bergauf. Der Anstieg zog sich lange oberhalb von Bodenwerder und endete mit einer kurzen, knackigen Trailabfahrt.

Nachdem mit Benni und Yannick 2 starke Nachwuchstalente die SüntelBiker seit Jahresanfang 'aufmischen', feierte Dirks Sohn Leon seine Premierentour. Vielleicht hätte er sich einen leichteren Einstieg wünschen sollen. Aber dazu später mehr...

Bis Rühle ging es am Fuße des Voglers oberhalb der Weser entlang, kurzen Abfahrten folgten kurze, steilere Anstiege. In Rühle wartete eine längere Steigung Richtung Voglerkamm. Markus war nach vielen kleinen Stopps und Pausen überrascht, als nach dem Gruppenfoto auch noch 'gefuttert' wurde. Nur Moni hat es Andreas zu verdanken, dass er seinen Harley-Davidson-Rucksack nicht gleich vergessen hatte.

Leon bemühte sich nach Kräften und kurbelte mit seinem MTB wie eine 'Singer-Voll-Zickzack' den Schotterweg Richtung Holenberg hinauf. Nachdem die Vorhut mit Dirk & Yannick wieder eingesammelt war, ging es nach langem Dahinrollen wieder steil bergauf. Als Leons Kräfte schon weniger wurden, 'zündete er den Turbo'. Yannick schob von hinten mit seinem Scott und so wurde der lange Anstieg Richtung Ebersnacken (ca. 3,5 km und ca. 250 hm) gemeinsam in Angriff genommen und geschafft!

Vor den letzten bissigen Steigungen gab es nochmals eine kleine Pause. In der Schutzhütte holte sich André in horizontaler Lage 'spirituellen Beistand'. Er beschwor die 'Ramazotti-Geister' und wünschte sich schnellstens nach Hause, denn die letzten 6 italienischen Liköre vom Vorabend, waren wohl schlecht.

Angetrieben von den Besten, versuchte jeder - auf seine Weise - die extrem giftigen Anstiege auf dem Voglerkamm, zum Ebersnacken (461 m ü. NN) und zum Bodoturm, zu meistern. Die Stärksten kletterten auch noch auf die zwei Türme, 'die Füchse' blieben unten und genossen die Regeneration. Wider Erwarten stieg auch Leon beide Male hinauf. Leider konnte er aufgrund des diesigen Wetters nicht seine Heimat in Rolfshagen sehen.

Von Bodoturm ging es ca. 200 Höhenmeter – auf Trail und Singletrail – downhill Richtung Königszinne. Dirk & Leon rauschten direkt zum Startplatz durch, der Rest genoss die Aussicht über Bodenwerder und den Blick ins Wesertal. Die letzten Höhenmeter wurden genüsslich - mit dem Abstieg über den Serpentinenweg zum Ausgangpunkt - 'vernichtet'. Nach einer schier endlosen Keulerei kam von Guide Markus das ernüchternde Ergebnis: 'Schlappe 37 km, ca. 1.000 Hm, gigantische 5 Stunden Fahrzeit, aber nur 3:15 Stunden effektive Rollzeit! DAS muss besser werden!'

Abgesehen von Yannick, glaube ich, ist jeder bei dieser Tour an seine Leistungsgrenzen gestoßen. Der Abschluss fand in Andre's früherer Lieblings-Tabledance-Bar 'Mandy' in Hehlen statt. Aus Rücksicht auf Leon gab es allerdings nur etwas Leckeres zu essen und zu trinken. Nichts zum Anfassen! Ich hoffe, für unseren Youngster Leon war die Vogler-Tour keine Tortour, obwohl sicherlich extrem anstrengend für ihn. Vielleicht wäre zum Einstieg eine 'Oma-Tour a la Moni' besser gewesen. Aber wer weiß das schon….?
Ciao, ciao Jens!


Märzenbecher-Tour

Es sind Osterferien! Die SüntelBiker hat es nach Rom, in die Alpen, an die Nordsee und sonstwo hin verschlagen. So gingen am 31.03. nur vier Biker (Andreas P, Hajo, Jürgen G. und Jürgen S.) auf Tour.

Von Höfingen ging es zunächst zu Hoyers Eiche und von da auf spontan ausgesuchten 'Wegen' Richtung Heisenküche. Im Schweineberg war von der Märzenbecher-Blüte leider nicht mehr viel zu sehen. Jetzt ging es in den Süntel. Auf den Waldrandtrails sind wir von Unsen zurück nach Höfingen gefahren. Insgesamt waren es ungefähr 28 Kilometer und 750 Höhenmeter. j.s.


Foto: Hajo

17.03.12

Der Zwangsverpflichtung zum Tourbericht konnte ich mich schließlich doch nicht mehr entziehen. So ist mir die Gelegenheit gegeben, mich selbst durch den Kakao zu ziehen: wer hat mindestens drei Flicken auf seinem Schlauch und will dann einen 28“ Schlauch einlegen (der auch schon einen Flicken hatte)?

Wenigstens gelang es mir, den Platten im Dorf und an einer Sitzbank zu haben, damit die Damen und Herren Biker es gemütlich haben. An dieser Stelle ein herzliches Danke an Moni für die Gestellung eines passenden(!) Schlauches. Für manche war es eine willkommene Rast, derer es ansonsten nicht viele gab bei dieser Gewalttour!

Zehn Biker (André, Andreas P., Andreas T., Dirk, Jens, Kai, Jürgen G., Jürgen S., Moni und Olaf) nahmen die Tour in Angriff, fünf (50% Schwund) landeten zum Schluss im Biker’s Inn in Höfingen beim obligatorischen Kuchen, Brötchen und Weißbier, danke!

Dazwischen gelangten wir zu altbekannten Plätzen wie der 'Schönen Aussicht' (gefühlte einzige Pause), der 'Blutbachquelle', dem 'Wurzeltrail', der 'Hattenbachrunde', dem 'Langenfelder Wasserfall' (da waren wir schon ziemlich tot, die rettende Einkehr im Schillat-Höhlen-Cafe wurde aus Zeitgründen abgesagt) und den 'Moosköpfen' (die man beim Vorbeifahren nicht sieht), nächstes Mal wird abgestiegen und besichtigt!

Ja und sonst haben wir uns alle wie immer gut vertragen, manche konnten ob des hohen Tempos nicht mehr mit und mussten abkürzen: weiter trainieren, meine Herren, nächstes Mal wieder!
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Wenn es dem Autor an Worten gebricht, dann hilft nur noch ein Gedicht:

10 Süntelbiker, die machten eine Tour -
Ziel der Westsüntel und der Hattendorf-Parcour.
Nach Schwitzen, Schnaufen und viel Bergauf,
hatte dann am Wurzeltrail ein jeder seinen Lauf.
Und als es ging hinauf ganz steil, kamen zweie nicht mehr mit,
da waren es nur noch acht, die aber ganz fit.
Acht Süntelbiker fuhren schnell bergab,
an Bensens Friedhof Richtung Haddessen bog dann eine ab.
Sodass die 'Glorreichen Sieben' Kurs nahmen auf Schapers Haus,
wo bekanntlich ist die Tour dann immer aus.
Zweie nun, die mussten schnell nach Hause fahren,
die anderen, die tranken das ganze Bier noch aus,
ließen es sich gut gehen bei Kuchen und bei Schmaus‘.
Schön war die Tour bei 44 km und 1000 Höhenmetern, jetzt ist’s aber holprig aus…

Gedicht: © Simone und Andreas

Vielen Dank an Andrej Ausland für den Bericht. Ich muss aber an meinen schlechten Ruf denken. Mehr als 750 hm dürften es nicht gewesen sein. j.s.








03.03.12



Neun SüntelBiker (André, Andreas P., Benni, Jens, Jürgen G., Markus, Moni, Olaf und Yannick) waren am 3.3. im Süntel unterwegs.