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Touren 2013 - II

10 SüntelBiker in den Bückebergen


Die SüntelBiker zu Besuch bei den Highland Games!


Hier hatten nur die Frauen die Hosen an.


Die zahlreichen Steinbrüche in den Bückebergen verbreiten eine mystische Stimmung.

Frage: Warum reißt ein Süntelbiker nach 5km Fahrt die Tupperdose auf?

Nach 37km und knapp 900hm wurde die letzte April Tour 2013 an der Berghütte Krainhagen beendet. Es trafen sich am Startpunkt Andre, Benny, Dieter, Jens, Jürgen, Martin, Olaf, Yannik und meiner einer. Der erste Trail war der Rentnerweg nach Rolfshagen. Weiterging es über den Bauernhof 'Horsthof' zur Meinser Brücke. Am Südrand entlang bis Höhe Borstel.

Der anschließende Anstieg wurde an diesem Tag zweimal gefahren. Auf dem Trail, parallel zur Teerstraße, ging es zum JBF, wo die diesjährigen Highlandgames stattfanden. Leider war das Wetter 5 Grad zu kalt, wie mir Jürgen nach unserer fast 2-stündigen Abwesenheit bestätigte, nicht nur durch seinen Gesichtsausdruck. Jürgen war dort geblieben und hatte einige Impressionen zur Veranstaltung gesammelt.
http://www.bilder-aus-schaumburg.de/index.php/fotos/category/110-highlandgames-2013?limitstart=0
Der Rest war durch den Steinbruch, an den Dinospuren vorbei, nach dem Höhewegtrail nach rechts und über den Kammweg weiter zu einem abgeforsteten Teil auf Höhe Kathrinhagens. Ach der wurzeligen Abfahrt ging es gleich weiter über einen alten 'Holzweg' weiter hinunter.

Leider wurde uns dies durch den Besitzer des Waldes ein wenig durch seine 'Textliche' Predigt über, > privat, bla, bla, Jagdberechtigung, bla, bla, vereitelt. Wir, der 'gemeine Süntelbiker', der durch seine fast zwanzig jährigen Erfahrung der Waldvernichtung durch den Stollenreifen und seiner sozialer Kompetenz sich auf unterschiedlichen Charakteren einzustellen, den 'weidmännisch vorgetragenen Text' leidend hinnahm, um den Ruf der restlichen MTB Fahrer nicht zu schädigen, fuhren anschließend bis zur Teerstraße zwischen Westerwald und Kathrinhagen. Von dort ging es zum Wassertretbecken an Eulenburg um dort Süntelbiker - like die Tupperdose an der Schutzhütte auf zu reißen. Anschließend befuhren wir den 'flowigen Trail' an der Köhlerhütte vorbei nach Kathrinhagen. Danach kam der leidige Anstieg zum JBF um unseren erfrorenen Süntelbikerchef abzuholen.

Der Rückweg durch den Steinbruch, der Wendhäger Röhre und dem Trail nördlich des Liekweger Steinbruchs zur Berghütte verlief ohne weitere Pannen. Keine Tour ohne Platten, so auch hier. Jens zog sich ein Ziernagel aus dem Reifen. Der Gute hatte seinen Monteur natürlich wiedermal dabei gehabt. Im übrigen: Das bundesdeutschen Waldgesetz von 1975 ist im Paragraphen 14 festgestellt: 'Das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist erlaubt.' > Dies gilt auch für Privatwald.
http://www.recht-niedersachsen.de/79100/nwaldlg.htm

Antwort: Weil er auf seinen lahmenden Guide wartet.

D.E.

Endlich mal wieder Dreck und Matsch

Der Winter war lang! Der eine oder andere SüntelBiker konnte nicht Zeit und Lust zum regelmäßigen Trainieren aufbringen. Deshalb war am 13.4. eine Opa-Tour angesagt. Mit neun Bikern (André, Andreas T., Dieter, Jens, Jürgen G., Jürgen S., Markus, Michael und Moni) sind wir vorbei an der Baxmann-Baude zum alten Langenfelder Steinbruch gefahren, in dem wir uns nach längerer Zeit mal wieder umgesehen haben. Vorbei an der Schillat-Höhle ging es dann zur Blutbach-Quelle und zur Schönen Aussicht. In der Nähe des Markus-Trails (der momentan nicht fahrbar ist) waren wir doch etwas irritiert über zwei Motocross-Fahrer, die sich durch das Unterholz pflügten. Nächstes Ziel war das Segelflieger-Denkmal (s. www.suentel.com). Vorbei am unteren Haddesser Wasserfall ging es zurück nach Höfingen. Es dürften insgesamt kaum mehr als 20 Kilometer gewesen sein. Aber es war ein gutes Training und wir mussten endlich mal nicht über Eisplatten fahren. j.s.








Süntel, 30.03.2013


Ostersamstag 2013: die Wetterfrösche sagen für das Gebiet um den Hohenstein Temperaturen knapp unter 20C, leichten Wind und kaum messbare Niederschläge voraus. Leider hat dieser Hohenstein mit 'unserem' nur die Zeitzone gemein, denn der Namensvetter liegt im Erongogebirge Namibias.

Für uns bestimmen also weiterhin Eis und Schnee das Geschehen. Viele Wege waren schon am letzten Wochenende wegen der fortschreitenden Vergletscherung kaum noch fahrbar, und in der Nacht zum Karfreitag gab es nocheinmal etwa 10cm Schnee-Nachschlag. Grund genug also für eine Inspektionsrunde am Karfreitag. In den Hochlagen rollte es teilweise einigermaßen, doch immer wieder fanden die Spikes keinen Halt im Eis, da zuviel loser Schnee darauf lag. Rund um den Bakeder Berg versank ich dann im bis zu 30cm tiefen Schnee. Trotzdem hatte ich nach etwa 2.5h nicht nur eine annehmbare Tour zusammen bekommen, sondern unwissend auch noch ein kleines 'Osterei' versteckt:

Erst bei der Abfahrt aus der heimischen Garage am Samstagmorgen bemerkte ich das Fehlen meiner Werkzeugtasche. Ich hatte noch knapp 90 Minuten Zeit, also ging es - statt gemütlich zum vereinbarten Treffpunkt - nocheinmal auf die Tags zuvor erkundete Runde. Über Nacht gabe es noch einmal etwa 5cm Neuschnee, teilweise konnte ich meine Spuren vom Vortag nicht mehr sehen. Meine Hoffung die Tasche wiederzufinden ging gegen Null. Aus Zeitgründen konnte ich auch nur die Abschnitte abradeln, die wir am Samstag ganz sicher nicht fahren würden.

Ausnahmsweise waren, bis auf mich, alle pünktlich am Treffpunkt und es ging tatsächlich Punkt 12 Uhr los. Andreas T., Hajo und Yellow konnten mich etwa fünf Minuten später am Waldrand bei Flegessen in Empfang nehmen. Und so ging es gemeinsam auf zur 'Ostereiersuche'.

In den tiefer gelegenen Bereichen des Süntel liegt der Schnee nicht höher als fünf bis zehn cm, es war zwar anstrengend, aber wir kamen gut und ohne Schiebung voran. Als erstes steuerten wir im Gebiet um den Steinbach dann einige Trails an, die wir selten oder noch nie gefahren sind. Im Zickzack arbeiteten wir uns zur Bergschmiede vor, die Sonne kam raus und ließ das Thermometer auf unerträgliche 4C ansteigen. Die Auffahrt zum Turm erfolgte dann über die Fahrstraße und an Yellows Place vorbei. Hajo drehte noch eine kleine Extra-Runde, während sich der Rest am Turm die fällige Belohnung genehmigte.

Der Rückweg führte uns auf einem festgetrampelten, aber schmalen Schneepfad Richtung Jahnhütte. Bis dorthin musste man gut zielen, ein Verlassen der Fußspuren hätte eine Vollbremsung zur Folge gehabt. Im weiteren Verlauf forderten uns Eisplatten heraus, die mit einer dünnen Schicht Schnee bedeckt waren, bevor wir im Tiefschnee den Gülichstollen erreichten. Die letzen beiden bisher unbekannten Trails führten uns ruppig an den Waldrand bei Flegessen zurück. Nicht einmal 200m vor dem Ende der Tour fand Hajo dann auch endlich das 'versteckte' Osterei.
Markus

Süntel, 16.03.2013



Am 16.03. waren André, Dieter, Markus, Olaf, Simone und Yellow im immer noch winterlichen Süntel unterwegs. Start war am Waldrand bei Haddessen. Gleich ging es zäh über den Trail am Waldrand und dann steil auf Eis und Schneematsch bergan Richtung Katzennase, die wir in einem weiten Bogen umfahren haben. Der anschließenden Abfahrt zum Hohlebach folgte der nächste Anstieg zum Pflanzgarten und nach einer kurzen Erhohlung die 'Stiege' zur Nord-Westflanke des Roten Steins.

Nach einem improvisierten halsbrecherischen Downhill ins Lange Föhrtal kurbelten wir am Bach entlang wieder bergan zum Kammweg. Zwar wenig km, aber einige hm auf tiefem Geläuf - der Wunsch nach einem direkteren Weg zum Turm wurde laut. Also wurde der nicht vorhandene Tourplan kurzfristig geändert, und der mittlere Kammweg über den Bakeder Berg angesteuert, wo wir die ersten Spuren in den Pulverschnee ziehen durften. An der Eulenflucht vorbei ging es zum Turmeinkehr. Ob die dann führungslose Truppe anschließend die empfohlene Zick-Zack-Route über Steinweg, Pötzer Steinbruch und Haddesser Steinbruch zum dortigen vereisten Wasserfall gefunden und nach etwa 20km und rd.700hm den Startpunkt erreicht hat, ist nicht überliefert...
Markus

Süntel, 02.03.2013



Am 2.3.2013 sind wir mit sechs Bikern (André, Dieter, Ira, Jürgen G., Jürgen S. und Moni) bei absolut blauem Himmel in den Süntel gefahren. Es trafen mal wieder zwei Welten aufeinander. Unten war keine Schneeflocke zu sehen, 50 Meter höher ging der Ärger aber schon los. Die Wege waren derart mit einer übergefrorenen Schneeschicht bedeckt, dass man halbwegs vernünftig nur in den schmalen Spuren fahren konnte. Das erforderte ein hohes Maß an Konzentration. Die eigentlich geplante Tour zu einigen geschichtlichen Höhepunkten des Süntels mussten wir verschieben. Kurzfristig haben wir eine Tour zum Turm durchgeführt. Unterwegs haben wie Christopher und Thorsten getroffen. Der Kontakt mit dem ebenfalls im Süntel fahrenden Hajo war nur telefonischer Art. Trotz der üblen Bodenverhältnisse gab es keinen ernsthaften Sturz. j.s.

Wir machen den Weg frei!



Am 16.2. waren wir mit neun Bikern (André, Hajo, Jens, Jürgen G., Jürgen S., Markus, Michael, Stephan und Yannick) im Süntel. Das Ziel war der östlichste Punkt im Süntel. Hier waren wir aus irgendwelchen Gründen noch nie. Über die üblichen Waldrandtrails ging es nach Klein-Süntel und weiter zum Zielpunkt, der wegetechnisch nicht ideal liegt. Nach einem Stunt von Jens und einem Selbstauslöser-Gruppenfoto ging es weiter zur Bergschmiede. Auf dieser Höhe ging der matschige Waldboden langsam in ein Eis-Matsch-Gemisch über. Wir sind von dort zum Turm hochgefahren. Hier hat Markus zur Feier seines Geburtstages Kaffee und Kuchen ausgegeben. Wir sind so ungefähr 33 km (mit 700 hm) gefahren.






Das Hinterrad hatte schon abgehoben. Die anschließende perfekte Flugrolle von Jens kam leider nicht aufs Bild.