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Touren 2013 - III

18 SüntelBiker im Deister!



Am 20.07. sind wir mit 18 (!!) Bikern (André, Andreas P., Andreas T., Dieter, Dirk, Hellward, Jürgen G., Jürgen S., Kai, Leon, Marko, Markus, Michael, Mikal, Moni, Olaf, Peer und Thomas) nach längerer Pause (29.10.2011) eine meiner Lieblingstouren gefahren: die Tour mit dem umgedrehten T im Nord-West-Deister. Start und Ziel war der Nienstetter Pass. Bereits der erste Trail (vom Pass runter nach Egestorf) war wieder der absolute 4-km-Hammer. Am Weg gab es immer wieder kleinere oder größere Sprungmöglichkeiten, die man aber auch umfahren konnte. Im Vergleich zu unserer letzten Tour hatte sich hier sehr viel getan.

Der ab Egestorf ausgeschilderte Weg stellt eine prima Abwechslung aus kleinen Forstwegen und Singletrails dar. Wie üblich haben wir uns hinter der Bantorfer Höhe etwas verfahren. In der Nähe der Teufelsbrücke waren wir dann wieder auf dem richtigen Weg. Größere Pausen haben wir an der Bantorfer Höhe und am Nordmannsturm (SüntelBiker-Teller!) eingelegt. Es waren wohl nur 25 Kilometer mit knapp 600 Höhenmetern. Die längste Strecke musste Dieter bewältigen, der per Bike angereist war! Bemerkenswert, dass der Altersunterschied zwischen dem jüngsten und dem ältesten Biker größer als 50 Jahre war! j.s.




Sternfahrt zum Turm

Starke Zurückhaltung übten die Süntelbiker in den letzten Tagen, was die Tourvorschläge für den Samstag betraf. Kurzentschlossen rafften sich dann doch noch vier wackere Recken auf, um den Treffpunkt am Süntelturm anzusteuern.

Dieter startete schon früh am Morgen zu Hause zu einer ausgedehnten Single-Tour durch den Süntel. Michael und Markus hatten am Morgen erst noch einen kleinen Werkstatt-Termin in Bakede und saßen trotz Notfall-Pannenhilfe Punkt 12 Uhr auf den Sätteln. Jens hielt sich nicht lange mit aufwärmen auf und begann seine Auffahrt zum Turm in Welliehausen.

Ca. 13 Uhr saßen wir draußen in der Sonne am Tisch, und planten die weitere Tour. Von 'Süntelumrundung' bis 'sitzenbleiben' wurde so ziemlich alles vorgeschlagen, wir einigten uns schließlich auf eine gemütliche Höhenrunde ohne viele Trails zum Hohenstein. Bis zum Steinweg konnten wir das auch durchhalten, dann ging es über einen kleinen Schlenker an der Radaranlage vorbei auf kurzem Weg (war da einer ?) mit Schiebestrecke zu Michaels Platz. Auf dem Kammweg erreichten wir bald den Hohenstein, wo eine Geburtstagsgesellschaft gerade einen kleinen Empfang vorbereitete. Obwohl wir uns mehr oder weniger unauffällig aufgedrängt hatten, wurden wir nicht eingeladen...

Über den (in dieser Reihenfolge) umgepflügten, mit Kronenholz zugeworfenen und lenkerhoch zugewachsenen MarkusTrail sind wir dann an der Schönen Aussicht vorbei zum Schlammweg. Der Untergrund hatte zu unserer Überraschung einige Tücken zu bieten, es blieb aber bei der üblichen Anti-Rheuma-Behandlung mit anschließender Schlammpackung. Auf Forstwegen ging es dann über Dachtelfeld, Mattenberg und Eulenflucht wieder zurück zum Turm. Streckenlänge ca. 30km mit sehr überschaubaren Höhenmetern. Markus




22.06.2013


Foto: Hajo


Nachdem die Deistertour wegen Terminschwierigkeiten verschoben wurde, musste ein neuer Tourenvorschlag her. Da die kleinen Schweinereien Im Schweineberg zumindest einen Biker zu einem spontanen Ja! bewegten war das Revier geklärt. Zur klassischen Startzeit 12.00 Uhr fanden sich sieben Biker ein. In der Reihenfolge ihres Erscheinens: Peer, Olaf, Andre, Dieter, Sönke und Hajo, Jens B.. Da der Tourguide auf technisches Doping wie Armbanduhren, Fahrradcomputer oder gar GPS verzichtet, konnte die Abfahrtszeit nicht exakt ermittelt werden, gefühlt war es aber pünktlich 12.00 Uhr.

Nach einem ersten mörderischen Anstieg mit 17% ging es dann locker den Schillingsgrund aufwärts. Die Todesbahn ließen wir heute links liegen und folgten den Waldrandtrails über Meyers Grund Richtung BHW, um dann die Forstautobahn rauf Richtung Görgesplatz zu kurbeln. Kurz davor wieder links rein in einen schnellen Trail bergab und weiter am Waldrand zum Bismarkturm. Die extrem steile Kurve kurz vor dem Turm nahm Dieter als erster in Angriff, dicht gefolgt vom Team Müller. Der Ruf aus dem hinteren Feld 'wer absteigt muss sofort den Weg verlassen' war wohl Ansporn genug, Dieter kurbelt sauber durch. Team Müller musste im ersten Versuch abbrechen, konnte die Spur für das folgende Feld jedoch schnell genug räumen, so daß der Verfasser dieser Zeilen den Gipfelerfolg ebenfalls für sich verbuchen konnte. Peer und Sönke schafften es dann definitiv im zweiten Anlauf, bei den anderen liegen dem Autor keine verlässlichen Beweise vor.

Der Downhill vom Bismarkturm war wieder ein Genuss, obwohl die heftigen Regenfälle am unteren Abschnitt einige 'Stolperfallen' ausgespült hatten. Nächster Punkt waren die Brüdersteine bevor wir wieder rauf zum Görgesplatz sind. Nach einer kurzen Pause und dem obligatorischem Gruppenfoto ging es dann Richtung Hottenbergsfeld um den Trail runter zur Heisenküche zu nehmen. Nun sollte es wieder rauf zum Kammweg gehen, mein Sohn und ich konnten aber dem verschärften Tempo der anderen nicht folgen und mussten abreißen lassen. Oben angekommen sahen wir aber keine Süntelbiker mehr. Nur eine vereinzelte Dame mit Spezialistenrad konnte wage von einigen verwegenen und tief in Gespräche verwickelten Kerlen auf Rädern mit dicken Stollenreifen berichten. Auf meine Frage, wo diese denn hingefahren seien, konnte sie mir nur sehr rudimentär antworten: 'Ja, die haben mich überholt und sind dann weiter gefahren'. Also Telefon raus und mal geschaut, welche Telefonnummer der werten Mitbiker denn in meinen Kontaktendaten überhaupt vorhanden ist. Aber ehe ich mich versehe steht 'Andre' im Display und ich schöpfe Hoffnung, die Tour doch noch zu siebt zu beenden. Nach kurzem Austausch der gegenseitigen Positionen konnten wir uns dann am Steinhügelgrab wieder versammeln.

Weiter ging es den Kammweg entlang bis zu Holtenser Warte. Dem Wunsch von Andre nach dem Surfweg wurde entsprochen und daher ging es dann wieder rauf zum Bongartzplatz (?, den Namen konnte ich leider nicht verifizieren). In den Gesichtern der 7 Süntelbiker stand deutlich 'Mehr davon' geschrieben. Also sind wir über Trails zur Holtenseer Warte und weiter Richtung Franzosenkopf gefahren. Immer die Belohnung vor Augen: den Trail runter zum Friedhof Wehl. Der Rückweg war dann gemütliches Ausrollen entlang der Bahnstrecke.

Zum Abschluss der Tour haben wir dann noch entspannt bei kühlen isotonischen Getränken auf der Terasse gechillt, allerdings konnten nicht alle Bergspitzen des Panoramas eindeutig indentifiziert werden. Hervorzuheben bleiben die olfaktorischen Überreste eines der sieben Biker: als meine Gemahlin am späten Abend nach getaner Arbeit die Terasse betrat bemerkte Sie einen feinen wohlriechenden Duft um ihr Nasenflügel. Fazit: Süntelbiker mögen sich im Wald ja manchmal wie die Wildschweine einsauen, aber zurück in der Zivilisation wissen Sie die Spuren zu verschleiern.

Ein Biker, der technisch auf dem neusten Stand ist, hat mich glücklicherweise noch mit den harten Fakten der Tour versorgt: insgesamt sind wir gute 28 km bei 680 Hm gefahren, der Trailanteil lag bei gefühlten 80%.
Olaf

Wasser, Milch und Öl

Neun Biker im Süntel





Samstag, der 8.6.2013, SüntelBiker-Samstag, Kurze-Hosen-Wetter! Das bewegte einige Biker per Bike zum Treffpunkt nach Höfingen zu kommen. Olafs erste Worte auf dem Hof waren 'Wasser, Milch und Öl'. Was zunächst nach Grundlagen für ein Rezept aussah, war die Bitte nach Wasser für die Trinkflasche, Sonnenmilch zum Eincremen und Öl für die Kette.

Mit sechs Bikern (André, Dieter, Jens B., Jürgen G., Jürgen S. und Olaf) ging es los. In Haddessen stießen Marko und Moni zu uns. Am Waldrand machte Hajo die Gruppe komplett. Auf den beliebten Waldrandtrails ging es zunächst bis nach Flegessen. An der Wassertretstelle gingen einige Biker ein paar Runden durch das noch ziemlich kalte Wasser. Nächster Zielpunkt war der Georgsstollen. Anschließend sind wir die wirklich nicht mehr vertrauenswert aussehende Brücke über den Winterbach gefahren; entgegen allen Gewohnheiten von Norden nach Süden. Weiter ging es zum Gülichstollen und von dort zur Jahnhütte und zum Horst-Wessel-Denkmal. Am Süntelturm waren die Biker deutlich in der Mehrzahl! Auf dem Rückweg ging es zunächst zur Radaranlage und zu Michaels Platz. Abschließende Highlights waren der Downhill auf dem Steinweg und der Weg in den Haddesser Steinbruch. Ich habe keine Ahnung wie viele Kilometer und Höhenmeter es waren. Aber es waren ziemlich viele Trails und Spaß hat es auch wieder gemacht. j.s.

Comeback von 002!

Vor der Tour am 25.05. gab es ein paar terminliche Probleme. Sollten wir zu zweit oder zu dritt fahren? Dann waren es doch 14 Biker (André, Andreas T., Christian, Dieter, Heike, Ira, Jens B., Jürgen G.,Jürgen S., Jonas, Marko, Markus, Moni und Olaf), die sich zum Start in Höfingen trafen. Zur allgemeinen Überraschung und Freude war Heike (Migliedsnummer 002) nach langen Jahren mal wieder dabei, nachdem sie bei der Jubiläumstour noch passen musste. Es war eine Opa-Tour durch Finnenberg und Umgebung angesagt. Okay, es war dann doch nicht dass, was man sich unter einer Opa-Tour vorstellt. Es war ein stetiges auf und ab mit doch vielen Trails. Wie immer wurden zahlreiche Fotos gemacht. Die besten Bilder dürften Andreas auf dem Wehrbergen-Trail gelungen sein, wobei Jens mal wieder für den besten Stunt gesorgt hat. Obwohl Regen angesagt war, kamen wir gerade noch trocken zurück. Es hat wieder verdammt viel Spaß gemacht.




Fotos: Andreas T.

FEIERABENDTOUR VOM FEINSTEN

Am 22.05. sind wir mit fünf Bikern (Guide Dirk, Andreas P., Günther, Jürgen G. und Jürgen S.) eine Feierabendtour durch die Bückeberge gefahren. Es waren dann doch tatsächlich 9 km! Ungefähr 95 Prozent davon waren richtig feine Trails. Den Rest mussten wir schieben, bzw. klettern. Es zeigte sich, dass auch eine Tour ohne Höhenmeter Spaß machen kann! Für die Kürze der Strecke waren fünf Stürze (die Pfützen waren ziemlich tief und verdammt nass) doch ein beachtlicher Wert. j.s.