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Touren 2013 - V

Schmuddelwetter im Süntel





Gemütlich zum Süntelturm fahren, ein Stück Frankfurter Kranz essen und gemütlich über ein paar Trails zurückfahren - das war der Plan. Absagen gab es aus Italien und den USA. In letzter Minute hatte sich noch ein Team (Olaf und Peer) wegen technischer Probleme abgemeldet. Trotz wirklich bescheidenem Wetter - es wurde den ganzen Tag nicht richtig hell und nieselte pausenlos - sind wir mit sieben Bikern (André, Dieter, Jens, Jürgen S., Markus, Michael und Yannick) gestartet. Wir sind am Benser Forsthaus vorbei auf den Kamm gefahren. Dann ging es über den mittleren Kammweg zur Eulenflucht und zur Radaranlage. Von da sind wir zum Turm gefahren, wo wir eine längere Pause eingelegt haben.

Anschließend sind wir eine Schleife Richtung Osten gefahren. Hier gab es den einzigen richtigen Trail der Tour, den Jens gleich zu einem kapitalen Sturz nutze. Dieser blieb allerdings ohne ernsthafte Folgen. Im weiteren Verlauf sind wir über den Kammweg Richtung Hohenstein gefahren. Nach unten ging es dann über den Schlangenweg Richtung Kreuzsteinparkplatz. Es waren insgesamt 27 Kilometer mit 600 Höhenmetern. Obwohl wir fast nur über Forstautobahnen gefahren sind, waren wir am Ende unglaublich schmutzig. j.s.


Mit und ohne Schutzblech






Fotos: Markus, Jürgen, Jens, Michael, Thorsten

Tour der 1000 Torturen


Foto: Michael

Mit einer für neuere SüntelBiker-Verhältnisse kleinen Gruppe (10 Biker / Andreas T., Dieter, Jens, Jürgen S., Michael, Moni, Olaf, Peer, Ramona und Yannick) ging es bei gutem Wetter vom Parkplatz Schillat-Höhle los. Zumindest teilweise sollte es über Wege gehen, die wir noch nie gefahren sind. Und das, obwohl die GPS-Fraktion fehlte. Und es kam, wie es kommen musste. An vier verschiedenen Stellen mussten wir schieben, bzw. das Bike tragen.

Die Krönung war ein Weg in der Nähe des H-Trails. Es hätte uns zu denken geben müssen, dass der Wegweiser nicht mehr taufrisch aussah. Der 'Weg' verdiente nur für die ersten 10 Meter diesen Namen. Es war bald kaum noch zu erkennen, wo es denn weiter gehen sollte. Das Gebüsch wurde immer dichter, die Dornen immer zahlreicher. Wir wollten aber nicht umkehren, schließlich waren wir auf einem Wanderweg! Die Kletteraktionen, die wir unternehmen mussten, um hier wieder raus zu kommen, waren wirklich sehenswert.

Die Tour in Stichworten: Schillat-Höhle, Schleife um Langenfeld, Höllenbach-Wasserfall, Moni-Trail, Masochisten-Trail (der Name kommt von Michael), Dornen-Weg, H-Trail (1,5 Runden), Gut Bodenengern, Paschenburg, Schaumburger Pass, Schaumburg, Hexenteiche-Weg, Schneegrund, Serpentinen-Schiebestrecke, Langenfeld, Schillat-Höhle, Après-Biken in Huthaus. Es waren insgesamt 28,5 Kilometer und 600 Höhenmeter.




18 Biker im West-Süntel


Fotos stehen auf der Seite Aktuelles II.

Mit 18 Bikern (André, Andreas T., Dieter, Fiddy, Hajo, Hellward, Jens, Jürgen G., Jürgen S, Lukas, Manuel, Michael, Markus, Moni, Olaf, Ramona, Stephan, Yannick) waren wir am 26.10. im West-Süntel. Der Tag fing ziemlich regnerisch an, aber es war doch ziemlich warm. Kurze Hose, lange Hose, dünne Jacke, dicke Jacke, oder gar keine Jacke, das waren die Fragen.

Wir sind zunächst die übliche Route gefahren. Baxmannbaude, Süntelsee, Markus-Trail, Schöne Aussicht, Blutbachquelle. Das Wetter wurde immer besser. Weiter ging es dann über den Rahdener Wurzeltrail nach Langenfeld und von da zum Schrabstein, zum Langenfelder Wasserfall und zur Schillat-Höhle. Nach einer Kuchen-Pause bei blauem Himmel und jeder Menge Sonnenschein ging es durch das Totental zurück. Ingesamt waren es 35 Kilometer und etwas mehr als 600 Höhenmeter.

Teilweise musste man vorsichtig fahren. Die Wege waren alle mit einer dicken Laubschicht bedeckt, die Steine und Äste unter dem Laub waren extram glatt. So gab es auch diverse Stürze, die fast alle glimpflich verliefen. Markus zog sich bei einem Sturz eine blutende Fleischwunde zu, die von yellow fachmännisch versorgt wurde.

Entdeckertour



Ich biete am 12.10 eine Entdeckertour an. Start ist wie üblich um 12.00 Uhr, allerdings nicht Höfingen sondern Capoliveri auf Elba am Kreisverkehr am südlichen Ortsaugang. Singletrails satt und immer wieder der Blick aufs Mittelmeer sind garantiert. Zusagen habe ich bis jetzt von Peer und Gastfahrer Marek. Olaf

Tourbericht 12.10.: Wie es sich für einen Süntelbiker-Samstag gehört, wurde korrekt am 30.09. per Email eine Tour angeboten. Absagen gab es von Yellow, dem die weite Anreise abschreckt und der dann die Feuchte des Osterwaldes genoss. Nach der obligatorischen Reparatur (Einstellung der Scheibenbremse) konnten wir mit zwei Bikern (Peer und Olaf) weitgehend pünktlich um 12.09 Uhr in Capoliveri starten. Die morgendlichen Regenwolken hatten sich verzogen und die Sonne kam raus.

Nach den ersten Erfahrungen mit den Singletrails auf Elba in den vorangegangen Tagen hatte ich mich dann doch für eine etwas mildere Variante des Tourverlaufs entschieden. Zunächst ging es auf einer breiten Schotterpiste weitgehend auf einer Höhe entlang der Küste Richtung Süden. Immer wieder konnte man unten traumhafte kleine Buchten entdecken und der Blick konnte relativ gefahrlos auch einmal über die Weite des Meeres zu den Inseln Giglio und Montechristo schweifen. In der Ferne war auch Korsika zu erkennen.

An der Südspitze der Halbinsel drehte der Weg nach Norden und führte nun zunehmend ruppiger den Berg rauf. Die einzige Motivation für Peer war dann nur noch die Aussicht auf einen Singletrail bergab. Oben angekommen ging es über alte Karrenwege und Pfade innerhalb von rund 4,5 Kilometern über 330 Höhenmeter runter zum Meer. Dort ging es dann wieder auf guter Schotterpiste weiter an der Küste entlang zum finalen Schlußanstieg hoch zum Ausgangsort Capoliveri.

Landestypisch wurde die Tour dann nicht bei Weizenbier und Süntelbiker-Teller sondern Cappucino und Eis beendet. Alles in allem eine schöne Tour. Wir sind rund 23 km mit rund 500 hm gefahren, die Daten sind geschätzt, da wir oldfashioned mit Karte unterwegs waren. Olaf




Sir Arthur Cannon-Dale


Sir Arthur Cannon-Dale, der Einarmige, hatte geladen, und nachdem der Morgen sonnig war, folgten 4 Biker neben dem stolzen Besitzer von Sir Arthur dem Ruf. Jürgen G., Manuel, Malte, Markus und Michael stellten sich also recht pünktlich um 12h der Fotografin, der Himmel hatte sich inzwischen etwas bewölkt. Über die Bergstraße ging es zu den Trails kurz vor Osterwald, wo sich im feuchten herbstlichen Laub die erste Schmutzschicht über Bikes und Biker legte.

Vorbei an der Sennhütte ging es dann zur Königskanzel, wo wir die mitgebrachten Brötchen bei der Aussicht über die herbstlichen Wälder verzehrten. Mittlerweile regnete es leicht, was die Wurzeln und Steine auf dem nun folgenden Barenburg-Trail etwas glitschiger machte. Wir passierten die östliche Kanzel, von der man bei schönen Wetter einen weiten Blick Richtung Hannover hat. Die Einkehr bei dieser Tour erfolgte in der Gaststätte am Waldkater. Nur ungern verließen wir den warmen Ofen dort, um noch einmal über den Osterwald zu rollen.

Über die Pionierstraße und den Franzosenstein ging es dann über die südlichen Trails wieder nach Mehle, wo wir Mettbrötchen und von Manuels Frau gebackene Natas, portugiesische Backwaren, genoßen. Nach 32 km mit 835 hm waren alle Biker mit dem Tag zufrieden. Sir Arthur hat sich jedenfalls im für ihn nun heimischen Wald gut zurecht gefunden.
Michael (12.10.2013)