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Touren 2015 - I


Klüttour bei Sonnenschein


Grippe, Geschäftsreisen, Schulveranstaltungen, Löwen in Tansania, Harz und so weiter hatten das potentielle Teilnehmerfeld im Vorfeld schon arg dezimiert. Dennoch haben sich dann gegen ca. 12.00 Uhr sechs Süntelbiker am Felsenkellerweg eingefunden. Dabei waren Hellward, Michael, Andre, Jens, Moni und Olaf.

Zuerst ging es über den Finkenborner Weg zum Janssen-Park und weiter über Trails und den McDonalds-Weg rauf zur Bismarckkanzel. Weiter ging es über den Finkenborn zum Klütturm, um die erste Brötchenpause zu machen. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto ging es den Trail parallel der Straße runter nach Wangelist und von dort weiter zur Riepenhütte. Hier wurde eine längere Pause eingelegt, insbesondere zur mentalen Stärkung vor der kommenden Abfahrt, Jens hatte noch üble Erinnerungen an seinen letzten Ritt.

Der 'Knochenbrecher-Trail' forderte dann auch seine Opfer. Ein junger Bengel startet mit uns, den Versuch einer Verfolgung hat der Autor dieser Zeilen mit Rücksicht auf seine Knochen aber bei zweiten Baum abgebrochen. Nun überschlugen sich aber die Ereignisse: der Zweite im Feld rutschte weg und wurde beinahe vom Dritten überrollt. O-Ton Michael: 'ja, aber Gott sei Dank hat er seine Pedale zum Bremsen in sein Schienenbein gerammt. Wenn er über mich rüber gefahren wäre, hätte er einen noch schlimmeren Sturz hingelegt und sich dann sein Kettenblatt in den Po gehauen oder so. Wir sollten die Strecke sperren und nie wieder fahren.'

Ein oder zwei weitere Stürze hat es wohl noch gegeben, so genau kann oder will dies niemand mehr sagen. Außer schmerzhaften Abdrücken im Schienbein gab es jedenfalls keine weiteren Schäden, so dass die Tour Richtung Klütturm fortgesetzt wurde. Nochmal ging es runter Richtung Wangelist um auf halber Höhe zurück zum Finkenborn zu fahren. Zum Abschluss war dann noch der McDonalds-Weg abwärts dran.

Danke an Hellward für die Tour und den abschließenden Kaffee und Kuchen.

Angeblich waren es 25,5 km und knapp 600 Höhenmeter.

Olaf

PS: ein nicht anwesender Süntelbiker meinte hinterher nur: 'kann man Euch nicht einmal alleine in den Wald lassen, ohne das gleich wieder Kleinholz produziert wird?'

Schneebiken


Die Bedingungen im Süntel für eine herrliche Schneebiketour konnten kaum besser sein. So machten sich Jens B., Jörg und Markus auf, frische Spuren in den tiefen Schnee zu ziehen. Bei solchen Bedingungen kann nur das landschaftliche Erlebnis im Vordergrund stehen, Rekorde fahren wir beim nächsten Mal wieder.

Dem Aufstieg zum Kamm durch das Falltal folgte die übliche Schleife um die Eulenflucht. Von dort steuerten wir direkt auf die Jahnhütte zu. Zuerst ein paar Meter surfen im Tiefschnee auf dem leicht abschüssigen Hamelschen Pfad, dann der Trail an den umgeschubsten Sandsteinen vorbei zur Jahnhütte. Zum Glück war schon eine dünne Kontur in den Schnee gezeichnet, die die Richtung vorgab. Die Jahnhütte ließen wir rechts liegen und folgten der Spur bis zum Gülichstollen und weiter dem Winterbach folgend talwärts.

Die geplanten Trailschleifen auf dem Weg zur Bergschmiede haben wir ausgelassen, da hier unten Tauwetter eingesetzt hatte. Also ging es wieder rauf zum Turm zu einer längeren Pause. Nach einer kurzen Schneeballschlacht mit dem dort anwesenden Süntelbikernachwuchs rollten wir oberhalb der Pötzer und Haddesser Steinbrüche Richtung Böttgerstein. Dort trennten sich unsere Wege, im Falltal bzw. am Hamelspringer Steinbruch wurden die letzten Spuren des Tages in den Schnee gewedelt.
Markus












Rund um den Kaiser bei Kaiser-Wetter

Gleich drei Neuheiten gab es an diesem Samstag zu berücksichtigen: Günter hatte ein neues Bike, Rambo lief seine erste Tour nach der Umstellung auf neues Futter und wir befuhren neue Strecken, die noch niemals zuvor jemand von uns gesehen hatte!

Kurz nach zwölf ging's dann los: die Auffahrt zum Denkmal. Da Michael hier noch nie gewesen war, musste er erst einmal das Denkmal besteigen und ordentlich Fotos machen. Günter hatte inzwischen festgestellt, dass seine Gabel am neuen Bike voll auf Anschlag saß und nicht federte. Und Rambo dauerte das alles viel zu lange. Doch dann ging's endlich los und der Hund konnte mich mit Vollgas den Wolfsschluchtweg hinaufziehen. Günter dagegen konnte am ersten Anstieg gleich feststellen, dass er bei der Bestellung seines neuen Bikes den Elektroantrieb vergessen hatte!

Nach 10 Minuten erreichten wir Den Drachenflieger-Startplatz an der Wittekindsburg und kurz darauf die Fundamente der 1996 entdeckten Kreuzkirche - also schon wieder Stopp und Fotos machen! Von nun an folgte unbekanntes Gebiet, dass wir überwiegend auf dem Kammweg erkundeten. Endlich war Rambo in seinem Element und konnte mir das Ergebnis einer Futterumstellung demonstrieren. Einfach herrlich, so ein Bioantrieb!

Die Zeit verging wie im Flug. Wir hatten die Hälfte der Strecke noch nicht absolviert und es war auf einmal bereits 15 Uhr. So mussten wir uns nun etwas sputen und fuhren die Rückfahrt über Waldrandwege, um vor Einbruch der Dunkelheit wieder am Parkplatz zu sein. Hier hab's dann noch ein Stück Kuchen und einen Softdrink, bevor sich die Biker Michael,Günter und Andreas wieder auf den Heimweg machten.
Andreas P. 17.01.15










Fotos: Michael

Süntel-Blase



Die Haupttour wurde im Wiehengebirge gefahren. Da aber einigen die Anreise nicht behagte gab es ein alternatives Tour-Angebot in heimischen Gefilden. Trappi musste seinen Comeback-Versuch kurzfristig absagen, da er die Familienplanungen nicht berücksichtigt hatte. Peer war auch nicht zu überzeugen und hat sich dem väterlichen Machtbereich durch ausgedehnten Besuch bei Freunden entzogen. Also sind wir zu zweit (Jens B. und Olaf) gestartet. Nach den üblichen Trails durch den Schweineberg haben wir am Görgesplatz den Süntelturm als Tagesziel ausgerufen. Unterwegs betätigte sich Jens noch als Trail-Reiniger und entfernte Gehölz von der Strecke.

Über Heisenküche und Schweineberg-Kammweg ging es ohne große Unterbrechungen über den schönen Trail nach Unsen runter. Den zunehmend unrunden Lauf meines Hinterrades auf der Straße habe ich dem schlechten Zustand der Fahrwege in den Sünteldörfern zugeschrieben und mir nichts weiter dabei gedacht. Aber da nahm das Unheil wohl bereits seinen Lauf.

Nach kurzer Entfernung mehrerer historischer Dreckschichten ließ mein vorderer Umwerfer sich wieder zur Kooperation bewegen, so dass der Auffahrt zum Süntelturm nichts mehr im Wege stand. Die Trails an der Jahnhütte waren extrem aufgeweicht und forderten harte Beinarbeit.

Doch dann, den Süntelturm schon fast in Sichtweite, seltsame Geräusche an meinem Hinterrad und bei jeder Radumdrehung ein starker Widerstand. Der Blick nach unten zeigte das Ausmaß der Materialermüdung: in einer großen Blase arbeitete sich der Schlauch des Hinterrades ans Tageslicht. Also den Luftdruck abgesenkt und bis zum Turm geschoben, in der Hoffnung dort mit Klebeband und anderen Hilfsmitteln den Mantel wieder in einen fahrbaren Zustand zu bekommen.

Im Turm trafen wir Hajo und die schnelle Truppe (mit Dieter, Thorsten und ?). Mit Gafferband und einem Tetrapak haben Jens und ich die inzwischen zwei ca. 5cm langen Rissen überklebt und den Mantel verstärkte. So weit so gut. Beim Einsetzen des Hinterrades habe ich wohl die gebotene Vorsicht missen lassen und die Halteklammer für die Bremsbeläge verbogen. Dank der Hilfe von Hajo, der freundlicher Weise seine Pause unterbrochen hat und hinaus in die Kälte kam, und der Profizange von Jens konnte die Klammer gekürzt werden. Einer geordneten Rückfahrt nach Hameln im wunderschönen Abendlicht und mit minimalem Luftdruck stand somit nichts mehr im Wege.

Die numerischen Tourdaten sind nicht ermittelt worden.
Olaf










Fotos: Olaf und Jens

Eine ganz besondere Tour!


Freitag, der 2.1.2015! Bis jetzt gab es fünf Anmeldungen für die Opa-Tour am 3.1. Zwei davon mit Fragezeichen, Das sah nach einer kleiner Gruppe aus. Doch am Abend kam Mail nach Mail. Einige Biker kamen auch als Überraschungsgäste. Am Ende waren es 15 Biker (Alex, André, Andreas P., Dieter, Fiddy, Hellward, Jens, Jürgen G., Jürgen S., Markus, Michael, Moni, Olaf, Thomas und Thorsten), die die erste Tour im neuen Jahr absolvierten.

Der Weihnachtsmann war wohl ziemlich großzügig. Fiddy kam mit einem nagelneuen 29-Zoll-Bike, Markus erschien mit einem neuen Bike mit Monsterreifen. Hellward sorgte für einen Moment, vor dem wir uns seit Jahren fürchten; er kam mit einem E-Mountainbike! Wie soll man darauf reagieren? Ich möchte hier nicht über das Für und Wider von E-Bikes diskutieren. Tatsache ist, dass Hellward kaum dazu kam, selber mit seinem Bike zu fahren. Diverse SüntelBiker wollten doch mal ein paar Höhenmeter damit bewältigen. Mein erster Eindruck ist, dass das Ding der absolute Kracher ist. Nun gut, ich musste nach ein paar hundert Metern Uphill mehrere Minuten auf die anderen Biker warten. Dabei musste ich mich wirklich nicht anstrengen. Und normalerweise bin ich immer der Letzte an dieser Stelle.

Es war die kleine Runde angesagt: Höfingen, Baxmannbaude, Süntelsee, Hohenstein, mittlerer Kammweg (extrem schlammig), Eulenflucht, Radaranlage, Süntelturm, (brechend voll, lange Pause), Schrankendownhill, Waldrandtrails. Hier konnte Fiddy noch eine kleine Strecke einbauen, die länger nicht befahrbar war.

Das Wetter war dann doch wesentlich besser als angesagt. Kein Regen! Plustemperaturen! Dafür waren die Wege doch ziemlich matschig. Wir sind 32 km (mit 600hm) gefahren. Kurz vor Einbrauch der Dunkelheit waren wir zurück und konnten noch die Waschanlage anschmeißen. Und für Weizenbier und Feuerwehrmarmelade ist immer noch Zeit! j.s.