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Touren 2016 - III


Elvira sagt' aber!

Je besser das Wetter, desto geringer die Teilnehmerquote? Es sah nach einem sehr überschaubaren Teilnehmerfeld aus. Zunächst wollten nur Yellow und Moni meinem Tourangebot folgen. Andre hat sich dann aber wie üblich Freitagabend gemeldet und Fritz tauchte pünktlich um Fünf vor Zwölf am Startplatz auf. So konnten wir mit fünf Bikern starten. Und um die Pointe vorwegzunehmen: alle Fünf sind auch wieder gemeinsam zurückgekommen. Also diesmal keine Aufgaben.

Um etwas Abwechslung in die Tour zu bringen, hatte ich die Einführungsrunde spontan geändert. Erst ging es zur Knabenburg und dann die Waldrandtrails zum Morgenstern. Das hat Moni in Aufruhr versetzt, 'Elvira sagt aber da lang'. Sie (also Moni) hatte sich vorab den Track besorgt und lies sich per Sprachnavigation leiten. Elvira war vortan unsere Begleitung und Moni hatte jemand zum Quatschen wenn die anderen nicht zuhören wollten.

Nach der Schotterauffahrt zum Morgenstern ging es über Trails wieder runter zur Heisenküche und anschließend die klassische Runde über den Schweineberg nach Holtensen. Als nächstes stand der Trail zum Friedhof Wehl auf dem Programm. Das breite Grinsen in den Gesichtern aller Biker sagte mehr als tausend Worte: 'Wo ist der nächste Trail?'

Weiter ging es über die Utzenburg Richtung Hoyers Eiche. Die feucht-warme Witterung der letzten Wochen hat leider Brennesseln und Brombeeren zu einem enormen Wachstumsschub verholfen. Zu sehen war keiner mehr, aber aus dem Dickicht kamen männliche Flüche und eine weibliche Stimme schrie abwechselnd 'Iih', 'Aaah', 'Au, Au, Au' und so weiter. Das klang doch ganz nach Elv ira. Aus dem Teilnehmerfeld wurde die Forderung an die zukünftigen Guides erhoben, doch vorher bitteschön die Wege freizuschneiden. Alternativ wurde eine Kommentarfunktion für die Tourberichte gefordert, um die teils beschönigenden Ausführungen mit den wirklich wichtigen Informationen ergänzen zu können.

Der Trail über die Sieben Berge war nach dem letztjährigen Wüten der Forstmaschinen bis zum Ende wieder schön flowig. Wobei ich die Bezeichnung 'Sieben Berge' in einem alten Stadtplan von Hameln entdeckt habe. Ob dies eine offizielle Bezeichnung ist konnte leider nicht verifiziert werden. Schön klingts’ aber. Nach einer extra Schleife an der kleinen Trailstrecke am Finnenberg ging es vorbei am Weißen Haus über den Fischbecker Trail Richtung Hameln. Nun folgte wieder eine längere Auffahrt bis zur Hoyers Eiche. 'Hier waren wir doch schon einmal, warum sind wir nicht gleich runter?' Fritz hatte eindeutig Hunger und wollte so schnell wie möglich zum Grillen. Über den Schlangenweg ging es wieder runter Richtung Friedhof Wehl und zum zweiten Mal auf den Rotenberg. Der Hunger bei Fritz schien dramatische Auswirkungen zu haben. Als er feststellte, dass wir zum zweiten Mal im Kreis gefahren waren fragte er trocken: 'Warum sind wir eigentlich überhaupt losgefahren?'

Dies war das entscheidende Signal, den aktiven Teil der Tour umgehend zu beenden. Nach zwei kurzen Trails hatten wir am Schliekers Brunnen wieder festen Boden unter den Stollen und konnten die letzten Meter auf gepflegtem Asphalt hinter uns bringen. Diverse Kaltgetränke verkürzten die Wartezeit bis der Grill angeheizt war. Zum Apre-Biken kamen noch Andreas T. und Barbara vorbei.

Ach ja, das letzte Wort hatte Elvira: 35 km und 750 hm
Olaf (04.06.16)

Vor 20 Jahren starteten die SüntelBiker zu ihrer ersten Auslandstour!
Der Bericht steht auf der Seite 'Reisen'!

Papenbrink - Nammer Klippen

Bei bestem Wetter sind wir pünktlich vom Parkplatz Steinzeichen in Richtung Rinteln gestartet. Immer am Waldrand oberhalb von Rinteln entlang haben wir dann die A2 über die Talbrücke Kleinenbremen überquert, um dann den Anstieg zum Papenbrink zu machen. Nach kurzer Rast und Fotopause ging es dann einen knochentrockenen Trail hinunter bis zum Besucherbergwerk Kleinenbremen. Hier haben wir auf trailligen Wegen unsere Tour über den Königsweg zu den Nammener Klippen fortgesetzt. Wege, überall Wege... bzw. Trails... aber bei der Tourlänge und Diskussionen... wann wir denn wieder am Ausgangspunkt wären... schliesslich wäre das Pokalspiel Pflicht.. und zeitige Parties... war keine Zeit für Trailerkundung..

Den Nammener Klippenweg hinauf hat schon Körner gebraucht... der Downhill hat aber für alle Mühen entschädigt. In Kleinenbremen haben wir uns mit Dirk getroffen und sind durch Wiesen und Auen für einen Eisbecher in die Bückeburger Innnenstadt gebiket...

Der Anstieg im Harrl war noch einmal ordentlich. Markus und Dirk haben noch einen extra Trail genommen, während wir anderen am Idaturm eine Pause eingelegt haben. Zum Schluss haben wir noch einen tollen Downhill gehabt... mit Sprüngen und Kurven... um 17.30 waren wir dann zurück am Parkplatz...

Moni

38 km, 940 HM, Teilnehmer: André, Jens, Markus, Moni und Olaf
Papenbrink - Nammer Klippen 21.05.2016
https://www.komoot.de/tour/t9260220?ref=atd
















Perfekte Tour an einem perfekten Tag!


Aufgrund der Länge der Tour sollte schon um 10.30 Uhr gestartet werden. Ungewöhnlich für manche Süntelbiker war sicherlich die Eintrittsgebühr für den Startplatz. Nein, hier handelte es sich nicht um eine versteckte Finanzierung der nicht existierenden Vereinskasse, sondern um eine schnöde Parkgebühr. Das Prozedere der Parkgebühren wurde per Telefon wurde, somit konnte auch der 7. Biker die Anreise vollenden.

Nachdem Moni das elektronische Equipment dazu gebracht hatte, ihren Eingabebefehlen Folge zu leisten, konnte sich das Feld der 7 Biker (Andre, Markus, Christian, Dieter, Moni, Andreas T. und Olaf) in Bewegung setzen. Die ersten Meter zum Einrollen waren schon erste Sahne. Kurzes Durchzählen an der Wegkreuzung ergab sechs männliche Biker: wo ist Moni? Sie kämpfte noch mit der Elektronik. 3 km nach dem Start (Feststellung dank detailierter GPS-Daten) lief dann aber alles wie gewünscht.

Weiter ging es auf dem Eggeweg. Nach der Unterquerung der B1 ging es nach kurzem, steilen Anstieg auf dem Hermannsweg weiter. Der Wanderweg auf der Hochfläche hat hier schon straßenähnliche Dimensionen, so waren die paar Wanderer auch kein Hindernis. Im Wald verengte sich der Weg aber wieder und von einem Felsvorsprung konnten wir schon den ersten Blick auf das nächste Highlight werfen: die Externsteine. Der folgende kurze Downhill war perfekt und führte uns zum Hauptweg. Nur brauchten zwei Biker (nein, nicht Moni) doch sehr lang. Wie sich herausstellte, hatte ein Rennradfahrer wohl unterwegs etwas Gesprächsbedarf.

Auf der alten Straßenbahntrasse Detmold-Paderborn ging es locker bergauf bis zum nächsten Traileinstieg. Warum die Wanderer mehrheitlich auf der parallel verlaufenden Asphaltstraße unterwegs waren, war nicht zu ergründen. Vielleicht aus Respekt vor den Süntelbikern; jedenfalls hatten wir den Trail praktisch für uns allein. Nun folgte eine etwas längere Strecke über Forstwege hoch zum Ebersberg und weiter zum Hohlestein. Die Hohlsteinhöhle ist für Besucher gesperrt und der Eingang nicht wirklich spannend.

Vor dem nächsten Trailhighlight hatten uns die Forstarbeiter aber noch ein paar dicke Stämme in den Weg gelegt. Dank jahrelanger Erfahrung wurden Bike und Biker in stoischer Gelassenheit den Abhang hinaufgewuchtet und die Schikane rechts liegen gelassen. Die Belohnung folgte umgehend: 1,5 km Singletrail vom feinsten. Andre war so begeistert, dass er sich vor Freude im Unterholz wälzte und mit seinem Bike einen morschen Baumstumpf markierte.

Über Bauernkamp ging es zur Bielsteinhöhle und –schlucht. Dort wurde dann auch die lang ersehnte Verpflegungspause gemacht. Die Zeit war schon fortgeschritten und richtig weit waren wir noch nicht gekommen. Also Aufbruch! Alle hatten die Rucksäcke auf, Durchzählen: Wo ist Christian? Der wollte noch mal spontan den Höhleneingang suchen. Den Höhleneingang hat aber auch er nicht gefunden, vermutlich ist dieser ganz am Ende der Schlucht. Ab 13.20 Uhr ging es dann weiter bergauf, vorbei am Lukenloch und durch Kempen. Im Durbeketal konnten wir endlich Strecke machen, das Tagesziel von 60 km schien wieder möglich.

Mit kleinen Traileinlagen ging es bis zum kleinen Viadukt von Altenbeken und anschließend das Dunetal hinauf. Der Landschaftsgenuss wurde leider durch die enorme Geräuschkulisse des Schießstandes beeinträchtigt. Oben angekommen hieß es wieder sammeln und Durchzählen. Wo ist Andreas? Der hatte in den sonnigen Kalkhängen Orchideen entdeckt.

Nun hatten wir mehr als 2/3 der Tour bereits hinter uns und gönnten uns einen Einkehrschwung im Biergarten des Kloster St. Andreas. Getränke wurden bestellt und gebracht. Doch wo ist das Hefeweizen? Der sichtlich überforderte Kellner hatte völlig den Überblick verloren und 'normales' Bier gebracht. Nach kurzer Verkostung und den Zeitplan im Kopf wurde ein erneuter Versuch zur Getränkelieferung dankend abgelehnt.

Zurück auf den Waldtrail hieß es erst einmal die Bahntrasse unterqueren. Ein Trampelpfad führte zu einem winzigen gut 50 Meter langen Tunnel im Bahndamm, der Querschnitt entsprach exakt einem ausgewachsenen Süntelbiker mit maximal 75cm Lenkerbreite und ohne Helmkamera. Wegen der groben Steine am Boden musste mit entsprechender Geschwindigkeit gefahren werden, um nicht hängen zu bleiben. Jedenfalls konnte man nicht vom Rad fallen. Östlich der Bahntrasse ging es dann auf tollen Waldwegen mit kurzen, knackigen Anstiegen Richtung Norden. Unterwegs kamen wir noch an einem temporären Drive-In vorbei. Aufgrund des folgenden Anstieges wäre aber die Fluchtgeschwindigkeit zu gering gewesen für einen Mundraub.

Ab der Rehberghütte folgten wir dem Eggeweg, der über den Kamm des Eggegebirges bis zum Velmerstot führt. Anfangs ein ganz sanft ansteigender Padweg, wurde der Weg mit Beginn der Asphaltstrasse zu einem teilweise ruppigen Wurzeltrail. Allmählich wurden die Beine schwer, aber nur ein Biker wagte sich auf den Asphalt. Ein kurzer empörter Ruf des Namens genügte um den armen Sünder wieder auf den richtigen Pfad des SüntelBikers zu führen. Velmerstot und die fantastische Trailabfahrt in das Silbertal waren ein absoluter Höhepunkt der Tour. Auch wenn die letzten 100m des Downhill bis zum Bach nur ein Biker fahrend bewältigte.

Es hätte ein perfekter Tag werden können: aber dann stellte sich heraus, dass dem Guide doch ein fataler Fehler unterlaufen war. Das Apresbiken in der Silbermühle musste ausfallen, da genau an diesem Tag die Küche geschlossen war. Süntelbiker-Teller und andere deftige Speisen konnten dann aber in einem renommierten Imbiss in Blomberg eingenommen werden.

So wurde es doch noch zu einer perfekten Tour an einem perfekten Tag.

57,5 km, 1.000 hm, reine Fahrzeit 4:30 Stunden

Olaf

Spontane Expeditionstour zum HAUS OHNE WEG!


Die beiden dienstältesten SüntelBiker (J.B. und J.S.) haben sich am 07.05.16 zu einer spontanen (nicht wertungsfähigen!!) Biketour getroffen. Ziel war das HAUS OHNE WEG, eine seit mindestens 10 Jahren im Verfallen begriffene Hütte. Bei bestem Wetter ging es über Baxmannbaude, Moosköpfe, Schöne Aussicht und Dachtelfeld in das Zielgebiet. Nach dem Studium einer alten Karte hatte ich die ungefähren Koordinaten in das Navi eingegeben. Und siehe da, es waren nur 40 Meter Differenz. Hütte ist eigentlich nicht das richtige Wort. Das Ding besteht aus mehreren Räumen, in denen sich seit unserem letzten Besuch 2009 aber auch rein gar nichts verändert hat. Was hatte die Hütte mal für eine Funktion? Durch den Wellergrund sind wir zurück gefahren. Die ganze Aktion hat keine drei Stunden gedauert. j.s.

SüntelBiker-Teller am Turm

Für die Tour am 23.04. gab es nur vier Anmeldungen. Sollte man mit der kleinen Gruppe mal eine Tour außerhalb der normalen Routen planen? Zuerst fiel mir eine Expeditionstour zum HAUS OHNE WEG ein. Hier waren wir schon ewig nicht mehr. Die genauen Koordinaten haben wir beim letzten Mal nicht aufgezeichnet. Doch das könnte man auch im Rahmen einer Feierabendtour machen.

Also wurde Variante 2 gewählt: Eine Cachingtour. Auf der Süntel-Nordseite warteten noch ein paar ungefundene Caches auf uns.

Wir (André, Fiddy, Michael und ich) sind über Pötzen in Richtung der Waldrandtrails gefahren. Nach dem Einsacken einiger Caches ging es vorbei an der Bergschmiede hoch zur Radaranlage. Nach einer längeren Pause am Turm – hier gab es zum ersten Mal einen SüntelBiker-Teller – sind wir über den Schranken-Downhill und die Waldrandtrails zurück nach Höfingen gefahren. Es waren wohl nur knapp 600 hm. j.s.






Vogler Opening mit Frauenpower



rund 26 km, 570 HM, relativ kurz, trail-lastig und dadurch recht anspruchsvoll
Teilnehmer: Yellow, Olaf, Fiddy & Tanja, Michael, Fritz, Dieter, Markus, Ira und Moni

Die Wetterprognose war gut und so beschlossen yellow und ich eine entspannte Anreise ab Hameln mit dem Rad. Kurz vor dem Treffpunkt kam uns Olaf entgegen, der noch mal eben kurz ein paar Trails besichtigen wollte. Aufgewärmt und gut eingerollt trafen wir 11.40 Uhr am vereinbarten Parkplatz ein. Auch Fritz und Dieter waren mit dem Rad angereist. Wir waren auch fast pünktlich abfahrbereit... wenn nicht Ira’s Clickies so umwerfend gewesen wären. Also noch ein kurzer Service von yellow. Ich habe mich das erste Mal als Guide geübt unter den gestrengen Blicken meines Lehrmeisters. :-)

Wir sind dann locker Richtung Buchagen eingerollt, an der Lenne entlang ging es dann weiter Richtung Kirchbrak, Osterbrak und Oelkassen. Wir haben den Ort durchquert und uns am Einstieg in den Streitberg entschieden nicht die dort ausgewiesene Mountainbikestrecke herauf zu fahren, sondern die Forstautobahn. Trails und Matsch hatten wir später noch reichlich. Weiter ging es zum Ebersnackenturm. Der finale Anstieg war in diesem Jahr relativ trocken und liess sich gut fahren. Der Ausblick vom Turm war gut. Auf dem Kammweg ging es dann wellig in Richtung Königszinne. Zwischendurch gab es morastige Löcher und Anstiege. Ab und zu hörte man Biker quieken und schimpfen... diese kannten die wahre Bedeutung von 'Opa-Tour' noch nicht. Es wurden aber auch erfahrene männliche Biker von hinterherfahrenden Bikerinnen angehalten am Berg zügig weiterzufahren und den Weg nicht zu blockieren. Mein Potenzial als Guide ist noch nicht ausgeschöpft und es gibt noch einiges zu optimieren, aber ich bin zuversichtlich. Wir haben dann im wahrsten Sinne auf der Zinne gesessen und per Auslöser vollständige Gruppenbilder gemacht. Die Abfahrt zum Parkplatz war wie immer toll.

Fritz, Yellow und ich sind dann mit dem Rad zurück zum Grohnder Fährhaus gefahren, die anderen mit dem Auto. Neben frischen Bier, gab es Süntelbiker-Platte-Spezial und Spritz. Yellow und ich haben uns dort abholen lassen und haben rund 61 km und 800 HM geschafft.
Moni


Auf der Seite AKTUELLES V gibt es mehr Bilder!

Abschied vom Süntelturm


Am Ostermontag, den 28.03.2016 war es nun soweit. Carola und Wilfried verabschiedeten sich nach 10 Jahren als Pächter des Süntelturms.

Schon vor langer Zeit hatten die beiden beschlossen, dass 10 Jahre ständige Präsenz, bei Wind und Wetter, dort oben auf dem höchsten Punkt des Süntels nun genug sein sollten. Wie es nun so ist, geht man ja meist mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die vielen netten Stammgäste werden fehlen, die Freude über deutlich mehr Freizeit, und damit auch gemeinsamer Zeit überwog aber. Wie auch immer. Der Abschied sollte gebührend gefeiert werden. Alle Stammgäste waren zu Freibier und Bratwurst eingeladen.

Wir hatten daher beschlossen, uns nach Welliehausen bringen und von dort auch wieder abholen zu lassen. Irgendein biketechnisches Risiko aufgrund des vermuteten Alkoholkonsums wollten wir vermeiden. Wie sich später herausstellen sollte war diese Entscheidung goldrichtig.

Das Wetter war mäßig, und der Wind frischte ab und an ziemlich auf. Wilfried hatte trotzdem den Grill draußen vor der Gaststube aufgebaut und mit reichlich Würstchen bestückt, während er zwischendurch auch dafür sorgte, dass die Gläser immer wieder voll waren ;-) In der Turmstube war es bereits gegen Mittag brechend voll. Der harte Kern, einschl. einiger SüntelBiker hat der Witterung jedoch getrotzt und Bier und Bratwust am Grill genossen. Einige Biker waren mit dem Rad gekommen, andere hatten die Wanderschuhe bevorzugt. Der Tag brachte es mit sich, dass man dort oben viele alte Weggefährten und lange nicht gesehene Gesichter traf, und sich daraus der ein oder andere Klönschnack ergab. Wir waren ungefähr vier Stunden am Turm. Natürlich wurden alle Geschichten und Schoten, die wir in den letzten 10 Jahren dort erlebt hatten, auf den Tisch gebracht. Und, na klar, ganz vorne dabei das Erlebnis im Jahr 2010.

Im tiefsten Winter bei ungefähr 20 cm Neuschnee hatten wir es mit den Bikes irgendwie bis zum Weg um die Eule geschafft und nun die Kreuzung an der Süntelstraße erreicht. Von dort sind es noch ca. 2 km bis zum Turm als uns Wilfried in dünner Lederjacke und mit Samba-Latschen ausgerüstet begegnete. Wir waren einigermaßen erstaunt als er uns verkündete, dass er wegen der wenigen Gäste in der Turmstube nun einen Spaziergang machen würde. Den Kopf voller Fragezeichen setzten wir unseren Weg fort. Am Turm angekommen wurde unsere Vermutung bestätigt. Es herrschte 'dicke Luft', und Wilfried hatte das Weite gesucht. Carolas restliche Rauchschwaden haben wir dann noch abbekommen...

Ich könnte hier noch viele ähnliche Geschichten erzählen... .

Wir hatten jedenfalls unheimlich viel Spaß an diesem Tag und haben den beiden, so glaube ich jedenfalls, einen würdigen Abschied bereitet.

Carola und Wilfried wünschen wir für ihre gemeinsame Zukunft alles Gute und natürlich den neuen Pächtern Andrea und Thomas einen guten Start und immer nette Gäste!

Ab sofort soll es auf der Speisekarte auch den SüntelBiker-Teller geben!

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