Heimatverein Höfingen
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(von Konrad Diekmann)
Höfingen nannte man in den Jahren um 1205, als es zum ersten Mal erwähnt wurde, Hovenghe. Friedrich Schulte stieß auf die Angabe bei der Abfassung der CHRONIK DES SÜNTELDORFES HÖFINGEN im urkundlichen Material zur Geschichte der Grafen von Schaumburg. Dort ist verzeichnet: Am 4. November 1205 schloß das Stift mit dem Kloster Northeim einen Vertrag ab, nachdem das Stift ein Mädchen Namens Schwaneburg gegen eines Namens Hadwig des Klosters tauschte. Die Schwaneburg sollte mit einem Dienstmann des Klosters Northeim verheiratet werden. Zu den Zeugen der Verhandlung gehörte 'Conradus de Hovenghe' (Konrad von Höfingen).
In der Chronik des Sünteldorfes Höfingen liegen die Wurzeln des Heimatvereins Höfingen. Als sie 1987 druckreif vorlag, verzichtete die Stadtverwaltung Hess. Oldendorf darauf sich als Herausgeber zu beteiligen. Die drei Verfasser Friedrich Schulte, Heinrich Roßkam und Konrad Diekmann strebten deshalb die Gründung des Heimatvereins Höfingen an, welcher sich als Herausgeber der Chronik beteiligen sollte. Die Sache kam zu Stande, und der 8. Oktober 1987 ist der Gründungstag des Heimatvereins Höfingen.
Der Heimatverein beim Feuerwehrjubiläum 2001
Fortsetzung folgt ....
Erläuterung zum Entwurf eines Höfinger Wappens von Paul Quest:
Laut Chronik Seite 12 Absatz 6 geht der Ortsname Höfingen auf das Grundwort 'Hov' = Hof
zurück. Die Pluralbildung Hovengen = Hoevingen deutet also auf eine Mehrzahl von Höfen in der ursprünglichen Dorfsiedlung hin. Dies sind die Höfe 1 bis 5, wie der Chronist auf Seite 13, letzter Absatz, ausführt. Also liegt es nahe, diesen Umstand im Dorfwappen zum Ausdruck zu bringen.
Das von mir entworfene Wappen hat einen grünen Hintergrund, was auf den Charakter des Dorfes als Bauerndorf hinweist. Das blaue Band stellt den Nährenbach dar. Die stilisierten Bauernhäuser beiderseits des Nährenbaches stellen die 5 ursprünglichen Höfe dar und zwar rechts des Nährenbaches (in Fließrichtung) von oben nach unten
Hofstelle 1 - Dohme
Hofstelle 5 - Spilker
Hofstelle 3 - Schaper
Hofstelle 4 - Lemke
und links des Nährenbaches Hofstelle 2 - Roßkam / Noltensmeier.
Die in meinem Entwurf verwendete Überschrift ‘hovinghe' ist einer von mehreren alten Ortsnamen, die mir vor Erscheinen der Chronik bekannt waren. Heute würde ich den Namen ‘hovenghe', wie auf dem Stein am grünen Dreieck, vorziehen.