www.tagesmix.de
zurück // vor
www.tagesmix.de

05. Januar

1769: James Watt erhält das Patent auf seine Dampfmaschine

1856: In einem Erlass des osmanischen Sultans Abdülmecid I. werden die Konzession für Bau und Betrieb des Sueskanals und die Genehmigung zur Gründung einer Aktiengesellschaft hierfür erteilt.

1933: Der Bau der Golden Gate Bridge über die Bucht von San Francisco beginnt unter Ingenieur Joseph B. Strauss. Der Bau der Hängebrücke, die San Francisco über das Golden Gate mit dem Marin County verbindet, dauert über vier Jahre.

1959: Die deutsche Bundesregierung lehnt den sowjetischen Vorschlag, eine Freie Stadt West-Berlin zu bilden, die DDR anzuerkennen und mit ihr eine Konföderation einzugehen, ab.

1985: Unter dem Verdacht, ein Juweliergeschäft überfallen zu haben, wird der frühere rheinland-pfälzische FDP-Landesvorsitzende Hans-Otto Scholl festgenommen.

1988: Die US-amerikanische Sitcom ALF wird vom ZDF erstmals im Deutschen Fernsehen ausgestrahlt.

1993: Vor den Shetland-Inseln läuft der Öltanker Braer auf Grund. Danach laufen 84.500 Tonnen Rohöl aus.
Geburtstage:
  • Konrad Adenauer (1876-1967), CDU-Politker, erster Kanzler 1949-63
  • Friedrich Dürrenmatt (1921-1990), Schweizer Schriftsteller
  • Umberto Eco (1932-2016), italien. Sprachwissenschaftler und Schriftsteller
  • Juan Carlos I.(*1938), König von Spanien ab 1975
  • Uli Hoeneß (*1952), deutscher Fußballer und Manager
  • Sasha (*1972), dt. Popsänger

Spruch des Tages:
Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.
Albert Einstein

S P O R T
1951: Die Deutsche Olympische Gesellschaft wird gegründet.

Zahlen, Fakten, Links
Marie Curie gewann als erste Person Nobelpreise in zwei verschiedenen Fächern: 1903 für Physik und 1911 für Chemie.

Person des Tages
Konrad Hermann Joseph Adenauer (* 5. Januar 1876 in Köln; † 19. April 1967 in Rhöndorf) war von 1949 bis 1963 der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und von 1951 bis 1955 zugleich erster Bundesminister des Auswärtigen. Bereits im Kaiserreich und in der Weimarer Republik absolvierte der Jurist und Angehörige der katholischen Zentrumspartei eine politische Karriere: Er war Oberbürgermeister von Köln, gehörte dem preußischen Herrenhaus an und verteidigte als Präsident des preußischen Staatsrats energisch die Interessen des Rheinlands, dem er zeitlebens eng verbunden blieb. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde er seiner Ämter enthoben und war zeitweise inhaftiert.

Adenauer gehörte zu den Begründern der CDU, deren Partei­vorsitzender er von 1950 bis 1966 war. Als Präsident des Parlamentarischen Rates sowie als erster Bundeskanzler und Außenminister der Bundesrepublik Deutschland prägte er eine ganze Ära. Der zum Amtsantritt bereits 73-jährige setzte sich für Bonn als Bundeshauptstadt ein, stand für eine Politik der Westbindung und der Europäischen Einigung und eine aktive Rolle der Bundesrepublik in der NATO. Adenauer stand wirtschaftspolitisch für das System der Sozialen Marktwirtschaft. Er verfolgte einen antikommunistischen Kurs im Inland wie gegenüber der Sowjetunion und deren Satellitenstaaten.

50.000 Fans sorgten für Europarekord

Dass am Ende die ambitionierten Ice Tigers gegen den amtierenden Deutschen Meister Eisbären Berlin mit 4:3 siegten - Nebensache. Dass das Wetter mit feinem Nieselregen nicht wirklich optimal war - schnell vergessen. Es war nicht weniger als grandios, was im ersten 'Winter Game' der Deutschen Eishockey Liga geboten wurde. Und das vor 50.000 Zuschauern im ausverkauften Nürnberger Fußballstadion, die für einen Europarekord in Sachen Eishockey unter freiem Himmel sorgten.
Quelle: Kicker-Sportmagazin

Darwin Award

Der Darwinpreis ist ein sarkastischer Negativpreis. Er wird seit 1994 an Menschen verliehen, die sich versehentlich selbst töten oder unfruchtbar machen und dabei ein besonderes Maß an Dummheit zeigen. Der Name bezieht sich auf Charles Darwin, den Entdecker der natürlichen Auslese. Dahinter steht der Gedanke, dass ein lebensuntüchtiges Individuum seiner Spezies einen Gefallen tut, wenn es die Verbreitung des eigenen Erbguts verhindert. Der Darwin Award wird daher in der Regel posthum verliehen. Menschen, die dem Tode knapp entronnen sind, werden mit einer 'ehrenwerten Erwähnung' ausgezeichnet.

Die Todesfälle werden auf einer Webseite vorgestellt. Alle Fälle werden auf Echtheit geprüft. In der ersten Buchausgabe der Darwin Awards waren noch moderne Sagen enthalten, wie die Geschichte eines Mannes, der seinen Chevrolet mit Starthilfe-Raketen beschleunigte und dabei zu Tode kam. Umstritten ist, ob der Darwinpreis auch an einen Menschen verliehen werden sollte, der lebende Kinder hat – seine 'Idiotie-Gene' hat er ja bereits weitergegeben. Andererseits wurde eine ältere Dame ausgezeichnet, die ihren einzigen Sohn tötete.

Der Darwinpreis ist eine Idee von Biologiestudenten der Stanford University in Kalifornien. Sie sammelten skurrile Fälle und Anekdoten und präsentierten sie auf einer Website der Universität. Nachdem die Seite sehr populär geworden war, wurde sie ausgelagert. Heute werden täglich neue Fälle eingestellt und von einer weltweiten Fan-Gemeinde diskutiert und beurteilt. Auch einen Newsletter gibt es. Wesentlich getragen wird das Projekt durch die Molekularbiologin Wendy Northcutt, die auch die Autorin der Darwin-Awards-Bücher ist. Sie gab ihren regulären Beruf schließlich auf und widmet sich bis heute dem Projekt.

In Deutschland erlangte der Darwinpreis eine größere Bekanntheit, als ihm das Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel' am 5. Januar 1998 einen Artikel widmete.

Beispiele: Der Gewinner des Jahres 1997 war ein Zivilangestellter der US Air Force, dem es gelang, eine Starthilfe-Rakete zu entwenden. Diese Feststoffraketen werden verwendet, um Transportflugzeugen auf kurzen Startbahnen zusätzlichen Schub zu verleihen. Er befestigte die Rakete an seinem Auto und zündete sie auf einem geraden Landstraßenstück um die Beschleunigung zu testen. Diese war in der Tat so enorm, dass das Fahrzeug ca. 450 km/h erreicht hatte, als es nach 6 km einen metertiefen Krater in eine Felswand schlug. Da die Reifen diese Geschwindigkeit (und die panischen Bremsversuche des Fahrers) nicht aushielten, legte er die letzten 1,5 km eher fliegend zurück (Feststoff- Raketen lassen sich nicht abschalten, sie brennen, bis der Treibstoff erschöpft ist...).

CRESTA RUN

Der von englischen Aristokraten erdachte 'Cresta Run' im malerischen Wintersportort St. Moritz ist ein etwa 1,2 km langer Eiskanal, auf dem sich Fahrer auf schweren, niedrigen Stahlschlitten (so genannten Skeletons) kopfüber talwärts stürzen. Es gibt zwei Startpunkte: 'Top' für den erfahrenen Piloten und 'Juniction' für weniger abenteuerlustige Gemüter etwas weiter unten. Die Schlitten erreichen leicht Geschwindigkeiten von 130 km/h, und der geschulte Cresta-Fahrer kommt dem Meeresspiegel in weniger als einer Minute um 155 Höhenmeter näher. Lenken ist meist aussichtslos, doch versuchen Fahrer trotz allem durch eine Art Widerhaken an den Schuhen Geschwindigkeit und Richtung zu beeinflussen.

Bisher hat der Cresta Run 'nur' vier Todesopfer gefordert, doch kommt es erwartungsgemäß nicht selten zu leichten und schwereren Verletzungen. Bevor Neulinge ihre erste Fahr antreten dürfen, sind sie verpflichtet, den berüchtigten „death talk“ über sich ergehen zu lassen. Zur anschaulichen Verdeutlichung der Gefahren, denen sich die Cresta-Piloten aussetzen, dient dabei die lebensgroße Collage eines Körpers, bestehend aus Röntgenbildern, die nur einige der Knochenbrüche zeigen, die andere Fahrer bisher davongetragen haben.

Stilblüten


Rätsel / Denksport

Valkos lustiges Silbenrätsel

In dieser Aufgabe müssen aus Silben Wörter gebildet werden, deren Bedeutungen doppelsinnig sind. Ordnen Sie die Silben den Aufgaben zu.
  • Habitus eines Wildrindes
  • Wasservogel, der Fischfett zurücklegt
  • Pokerblatt in einer aufsteigenden Folge
  • Fliege, stärkste Klasse von Schnittholz
  • Einen Auerochsen am Meeresboden festmachen
  • Optisches Gerät aus Töpfermaterial
  • Nachtlokal mit Blick auf die Vereinten Nationen
bal - bar - be - brand - ge - ka - kar - ken - kern - len - ma - me - pa - ra - ran - ren - ril - schwe - sicht - ßen - stalt - stra - te - te - ton - trans - u - un - ur

Es bleiben einige Silben übrig. Sie ergeben das Lösungswort.

Valkos Teekessel - Teil 5

  • Mein Teekessel verteilt der Guide Michelin. Mein Teekessel illustriert Deutschland. (5)
  • Mein Teekessel wurde im Harz gezüchtet. Mein Teekessel wird von Kindern getreten. (2)
  • Mein Teekessel ist an kaputten Tassen. Mein Teekessel machte Bob Beamon legendär. (3)
  • Mein Teekessel besteht u.a. aus Candycreme. Mein Teekessel ist unser Nachbar. (1)
  • Mein Teekessel lebt im nördlichsten Skandinavien. Meinen Teekessel bringt im Märzen der Bauer auf das Feld. (2)
Die Ziffern in Klammern geben die Position des Lösungsbuchstabens an. Wenn Sie die Buchstaben aneinander hängen, dann erhalten Sie das Lösungswort.

Wie viele Rechtecke verbergen sich in der folgenden Figur?



Die Lösungen der Aufgaben vom 04.01.lauten: BEIGE
VIER BEAMTE IM KREISAMT SAUFEN TEE MIT VIEL RUM!
Die Lösung von Teekessel 4 lautet TOSCA: Wirtschaft, Pony, Schlepper, Stock, Blatt
Die Lösung von Valkos Silbenrätsel lautet GIPFELSTÜRMER.