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10. Januar

1491: Der Gelehrte Petrus von Ravenna veröffentlicht sein Buch 'Phoenix, sive artificiosa memoria'. Es bot erstmals einem breiten Publikum eine effektive Methode, das Gedächtnis zu trainieren und gilt als erstes urheberrechtlich geschütztes Druckwerk.

1776: Während des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges veröffentlicht Thomas Paine das Pamphlet Common Sense, das Thomas Jeffersons Unabhängigkeitserklärung entscheidend beeinflussen wird. Unter anderem wird darin erstmals der Name Vereinigte Staaten von Amerika vorgeschlagen.

1863: Die erste U-Bahn der Welt, die Metropolitan Line in London, wird zwischen Farringdon und Paddington eröffnet. Die Linie ist heute Teil der London Underground.

1910: Das britische Passagierschiff Loodiana verschwindet nach dem Ablegen in Port Louis (Mauritius) mit 175 Menschen an Bord spurlos auf dem Indischen Ozean. Die Ursache ist bis heute ungeklärt.

1927: In Berlin wird der Spielfilm Metropolis von Fritz Lang uraufgeführt.

1952: Vor der englischen Küste sinkt der Frachter Flying Enterprise. Der Kapitän, Kurt Carlson, hatte sich erst unmittelbar vor dem Untergang retten lassen, nachdem er zwei Wochen lang auf dem mit Schlagseite dahintreibenden Wrack ausgeharrt hatte.

1959: Der deutsche Tierfilmer und Sohn Bernhard Grzimeks, Michael Grzimek, kommt bei den Dreharbeiten zu dem Film 'Serengeti darf nicht sterben' beim Absturz eines Kleinflugzeuges im Serengeti-Nationalpark ums Leben.


Die Reste des Flugzeugs sind im Museum für Technik in Berlin zu sehen.

Geburtstage:
  • Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848), dt. Dichterin
  • Heinrich Zille (1858-1929), dt. Zeichner und Fotograf
  • Eduardo Chillida (1924-2002), spanisch-baskischer Bildhauer und Zeichner
  • Rod Stewart (*1945), brit. Rocksänger

Spruch des Tages: Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen, zum Beispiel der Relativitätstheorie.
A. Einstein

S P O R T
Novum in der Geschichte der höchsten deutschen Fußballklasse: Am 10.01.1970 muss ein Spieltag komplett abgesagt werden. In einer Zeit, da die Winterpause noch erheblich kürzer ist und es keine Rasenheizung gibt, muss die Bundesliga mit der Unbill des Wetters leben.

Zahlen, Fakten, Links
Die Niederlande erreichte dreimal ein Finale der Fußballweltmeisterschaft (1974, 1978, 2010), gewannen aber keines der Spiele

Person des Tages
Heinrich Zille (* 10. Januar 1858 in Radeburg bei Dresden; † 9. August 1929 in Berlin) war ein deutscher Grafiker, Maler und Fotograf. In seiner Kunst bevorzugte der 'Pinselheinrich' genannte Zille Themen aus dem Berliner Volksleben, das er ebenso lokalpatriotisch wie sozialkritisch darstellte. Dass Heinrich Zille selbst fotografisch tätig gewesen ist, wurde erst gegen Ende der 1960er Jahre bekannt und dokumentiert. In Zilles Nachlass fanden sich '418 Glasnegative, einige Glaspositive und über 100 Photographien, von denen keine Negative mehr aufzufinden sind.'

Kilroy was here

Kilroy was here ('Kilroy war hier') ist ein Slogan aus den 1940er und 1950er Jahren, der als Graffito genutzt wurde. Den Slogan begleitete oft ein Bild, das ein Gesicht mit einer länglichen Nase und zwei runden Augen zeigte. Dieses Gesicht schaute über eine Mauer. Manchmal erschienen zusätzlich Finger, die sich an der Mauer festhielten. Der Slogan wurde im Zweiten Weltkrieg von US-Soldaten genutzt und nahm die Form eines Running Gag an. Der Slogan 'Kilroy was here' soll zuerst 1939 auf Schiffen und in militärischen Häfen in den USA gesichtet worden sein. Das Graffito verbreitete sich rasch und erschien im Zweiten Weltkrieg auf Wänden, auf Fahrzeugen und anderen Gegenständen dort, wo amerikanische Truppen durchzogen. Unter den Soldaten entstand ein Wettbewerb, in dem es galt, als erster das Bild und den Slogan an die unmöglichsten und entlegensten Stellen zu malen, die man sich denken konnte, und anschließend zu behaupten, es sei schon dagewesen. Kilroy wurde so zum Super-GI. Er war der Mann, der immer schon vorher genau dort gewesen war, wo die Truppen hingesandt wurden. Er unterstrich die Macht und den Einfluss der US-Armee. Spätestens 1942 ist der Spruch von britischen Soldaten übernommen worden.

Es gibt zahlreiche Theorien für dessen Entstehung über die Entstehung des Spruches. Eine bis heute verbreitete Erklärung besagt, dass der Satz von dem Schiffsinspektor James J. Kilroy stammt. Kilroy arbeitete auf einer Werft in Quincy, Massachusetts. Seine Aufgabe war es, die Arbeiter an den Niethämmern zu kontrollieren und zu prüfen, wie viele Nieten sie eingeschlagen hatten. Damit er nichts doppelt zählte und um seinen Vorgesetzten zu zeigen, dass er seine Arbeit auch machte, begann er, den Rumpf der Schiffe, welche er bereits kontrolliert hatte, mit 'Kilroy was here' zu versehen. Damit es deutlich zu sehen war, benutzte Kilroy einen gelben Stift. Als ein Schiff dann für einen Militäreinsatz genutzt wurde und Truppen transportieren sollte, verstanden die Soldaten den scheinbar deplatzierten Satz nicht. Sie sahen nur, dass Kilroy, wer auch immer er war, zuerst da war'.

Neben den echten Graffiti verbreiteten sich Legenden, wo Kilroy überall gesichtet worden sein soll. Dem Autor Charles Panati nach ist der Slogan bereits auf dem Gipfel des Mount Everest, an der Fackel der Freiheitsstatue, auf der Unterseite des Pariser Triumphbogens, auf der Marco-Polo-Brücke in China, auf Hütten in Polynesien und auf einem Träger der George-Washington-Brücke in New York zu finden. Sogar auf dem Mond soll er in den Staub gekritzelt worden sein. Ein Vorfall, den Panati ebenfalls beschreibt, soll sich während der Potsdamer Konferenz im Juli 1945 ereignet haben: Stalin betrat ein Nebengebäude, das ausschließlich für ihn selbst, Truman und Churchill reserviert war. Als er wieder heraus kam, will ein Dolmetscher gehört haben, wie er fragte: 'Wer ist Kilroy?'

Kilroy hielt Einzug in die Populärkultur, es gibt zahllose Anspielungen in Filmen, TV-Serien und Videospielen. Die weltbekannte Rockband Styx nannte ihr elftes, 1983 erschienenes Studioalbum Kilroy was here. Marius Müller-Westernhagen stellt einen Kilroy auf dem Cover seines Albums Stinker von 1981 dar. Im 2009 erschienenen Computerspiel Call of Duty: World at War muss man alle Kilroy-Zeichnungen in einem Level finden. Am 2. Januar 2014 gab die Frankfurter Allgemeine Zeitung unter Berufung auf den Slogan bekannt, dass ein Jahr lang täglich sogenannte "Kilroy-Dreizeiler" abgedruckt werden, und zwar nicht nur im Feuilleton, sondern auch an anderen Stellen in der Zeitung.

Heute hat diesen Slogan jeder zumindest unbewusst einmal an der Toilettenwand oder in einer Unterführung gelesen. Der alte Schiffsinspektor hat womöglich nie erfahren, dass sein Name sich auf dem gesamten Erdball verbreitete.

Bild: Luis Rubio /wikipedia / CC BY 2.0

Drei Hauptsätze der Statistik:

  1. 115 Prozent aller Prozentangaben in Statistiken sind falsch.
  2. 81,345623 Prozent der Statistiken spiegeln eine Genauigkeit vor, die es nicht gibt.
  3. Eine von drei Statistiken ist frei erfunden.
Nach Christian Hesse

Stilblüten


Sprüche
'Ich denke, dass es einen Weltmarkt für
vielleicht fünf Computer gibt.'
Thomas Watson, Präsident von IBM, 1943

Rätsel / Denksport

Valkos lustiges Silbenrätsel

In dieser Aufgabe müssen aus Silben Wörter gebildet werden, deren Bedeutungen doppelsinnig sind. Ordnen Sie die Silben den Aufgaben zu.
  • 100 m² messende Großmutter
  • Anwalt in einem Streit um ein verbrieftes Recht
  • Durchgescheuerten Hintern verursachendes Gestell zum Wäschetrocknen
  • Auf den Rist gekleckertes Baustoffgemisch
  • Lautlosigkeit am Gesäß
  • Brettspiel einer bayerischen Stadt
  • Verschmäher von gallertartigen Substanzen
a - be - da - di - ge - ge - ger - hof - läch - le - ma - me - na - ne - pos - ro - spann - spin - tel - tei - ter - ti - til - ton - tur - ver - walt - wolfs

Es bleiben einige Silben übrig. Sie ergeben das Lösungswort.

Valkos Teekessel - Teil 10

  • Mein Teekessel ist eine Orthese. Meinen Teekessel benutzt die Tram. (6)
  • Mein Teekessel ist ein Brett an der Wand. Mein Teekessel ist die Oberkante eines Wasserfahrzeugs. (2)
  • Mein Teekessel schließt das Rückenmark ein. Mein Teekessel ist ein Strudel. (3)
  • Mein Teekessel ist eine Lagerform von Schüttgütern. Mein Teekessel ist ein Gebrauch gegen Entgelt. (1)
  • Mein Teekessel ist eine Bewegungsart. Mein Teekessel ist ein Tierbein. (2)
  • Mein Teekessel ist ein Niederschlag. Mein Teekessel fließt zur Donau. (5)
Die Ziffern in Klammern geben die Position des Lösungsbuchstabens an. Wenn Sie die Buchstaben aneinander hängen, dann erhalten Sie das Lösungswort.

Bei dieser Aufgabe geht es um Ihre Kombinationsfähigkeit. Sie sollen Beziehungen aufdecken und erfassen. Wenn Sie die sieben Lösungsbuchstaben in die richtige Reihenfolge bringen, dann erhalten Sie den Namen einer Stadt.

1) Wer ist der Größte ?
C ist größer als A.
A ist kleiner als S.
C ist kleiner als S.

2) Wer ist die Dickste ?
N ist dicker als C.
K ist dünner als S.
S ist genauso dick wie N.
D ist dicker als S.

3) Wer ist der Ärmste ?
D ist ärmer als B.
J ist reicher als D.
B ist genauso reich wie J.
4) Wer ist der Stärkste ?
R ist stärker als C.
F ist schwächer als A.
A ist schwächer als C.

5) Wer hat das kleinste Auto ?
Cs Auto ist größer als Es Auto.
Cs Auto ist kleiner als Ks Auto.
Es Auto ist kleiner als Cs Auto.

6) Wer ist der Schwerste ?
A ist leichter als F.
E ist schwerer als A.
U ist schwerer als F.
E ist schwerer als U.
7) Wer ist der Schwächste ?
J ist so stark wie A.
N ist schwächer als L.
A ist stärker als N.
J ist schwächer als H.


Die Lösung der Aufgaben vom 09.01. lautet 12 Einheiten!
Die Lösung von Teekessel 9 lautet MOFFO: Mine, Moos, Fall, Pfeife, Rolle
Die Lösung von Valkos Silbenrätsel lautet FEDERFUCHSER.