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05. Februar

1869: Bei Moliagul im Central Goldfields Shire des australischen Bundesstaats Victoria finden zwei Bergleute den bislang größten Goldklumpen der Welt, den sie 'Welcome Stranger' nennen.

1919: Zum ersten Mal starten zweimal täglich Flugzeuge in Berlin-Johannisthal, um Postsendungen zur verfassunggebenden Nationalversammlung in Weimar zu transportieren. Damit beginnt die Geschichte der zivilen Luftpost in Deutschland.

1922: In den USA erscheint die Erstausgabe der Zeitschrift 'Reader’s Digest'.

1971: Die Mondlandefähre der Apollo 14 mit den Astronauten Alan Shepard und Edgar Mitchell an Bord ist die dritte Fähre des Apollo-Programms, die sicher auf dem Mond, im Fra Mauro-Krater, landet.

1974: Die US-amerikanische Raumsonde Mariner 10 passiert die Venus und sendet über 4.000 Bilder zur Erde. Danach fliegt sie mit einem Swing-by-Manöver weiter Richtung Merkur.

1985: Die von Spanien im Mai 1969 geschlossene Grenze zu Gibraltar wird wieder vollständig geöffnet.
Geburtstage:
  • Carl Spitzweg (1808-1885), dt. Maler
  • John Boyd Dunlop (1840-1921), brit. Erfinder
  • Jussi Björling (1911-1960), schwedischer Sänger
  • Thekla Carola Wied (*1944), deutsche Schauspielerin
  • Kurt Beck (*1949), deutscher Politiker, Ministerpräsident in Rheinland-Pfalz
  • Frank Pagelsdorf (*1958), deutscher Fußballspieler und -trainer

Spruch des Tages:
Wer dem Erfolg auf den Grund geht, findet Beharrlichkeit.
Amerikanisches Sprichwort

S P O R T
1956: Die VII. Olympischen Winterspiele (Cortina d’Ampezzo), bei denen Toni Sailer mit drei Goldmedaillen erfolgreichster Athlet gewesen ist, enden. Am Abschlusstag gewinnt Harry Glaß mit Bronze im Skispringen als erster Deutscher eine Olympische Medaille im nordischen Skisport und die erste Olympiamedaille der DDR.
1989: Eurosport beginnt sein in erster Linie auf Sportereignisse spezialisiertes Fernsehprogramm.
2012: Zum ersten Mal seit dem 24. Spieltag der Saison 1997/98 gab es keinen Heimsieg in der Fußball-Bundesliga.

Zahlen, Fakten, Links
Die Hälfte der Amerikaner lebt im Umkreis von nur drei Autominuten zu einer McDonalds-Filiale.

Person des Tages
Franz Carl Spitzweg (auch: Karl Spitzweg; * 5. Februar 1808 in Unterpfaffenhofen; † 23. September 1885 in München) war ein deutscher Maler. Im Kulturbetrieb des 19. Jahrhunderts nahm er eine Außenseiterposition ein. Carl Spitzweg schuf über 1500 Bilder und Zeichnungen. Bereits ab 1824 begann er mit Ölfarben zu malen. Zu Lebzeiten konnte Spitzweg etwa vierhundert Gemälde verkaufen. Spitzweg stellte Menschen in ihrem zeitbedingten bürgerlichen Milieu dar. Er schildert auf kleinformatigen Bildern das biedermeierliche Kleinbürgertum, die kauzigen Sonderlinge und romantische Begebenheiten.

Zwar stellte er menschliche Schwächen dar, jedoch nicht das Verruchte oder das Gemeine; alles Derbe war Spitzweg fremd. Der arme Poet - das bekannteste und beliebteste Bild Spitzwegs überhaupt - stammt aus dem Jahre 1839. In dem Bild Der Kaktusliebhaber zeigt Spitzweg den Büromenschen vor seiner Lieblingspflanze, dem Kaktus. Erwähnenswert sind in diesem Zusammenhang auch Gemälde wie Beim Antiquar, Schildwache am Tor, Der Sterndeuter, Der Alchimist, Der Bücherwurm, Ein Besuch, Abschied oder Der Bettelmusikant.

Der Überraschungsweltmeister

Kopenhagen, 5. Februar 1978, WM-Finale BRD gegen UDSSR. Vor 7000 Zuschauern schafft das BRD-Team von Vlado Stenzel, der 1972 mit Jugoslawien Olympiasieger geworden war, überraschend ein 20:19 (11:11) und bewies, wie Spielwitz und Tempo körperliche Robustheit besiegen können.

Nachdem 1972 verabschiedet wurde, dass nur alle zwei Jahre ein Höhepunkt (Olympia und WM im Wechsel) stattfinden sollte, schaffte es Vlado Stenzel rechtzeitig, junge Talente, wie z.B. den mit 21 Jahren jüngsten Spieler im westdeutschen Team Arnulf Meffle, an das Nationalmannschaftsgeschäft heranzuführen.

Das Finale begeisterte nicht nur durch Spannung alle Handballfans, sondern auch durch die Art und Weise, wie sich das BRD-Team als Mannschaft präsentierte. Trotz immer noch langer Aufbauphasen und dadurch viel weniger Angriffe als im heute etablierten beinahe pausenlos gespielten Tempohandball erwiesen sich vor allem Arno Ehret und Arnulf Meffle als schnelle Konterspieler und zeigten sehr früh in der Handballgeschichte, wo das zukünftige Erfolgsgeheimnis liegen würde.

Hofmann, Manfred / Niemeyer, Rainer / Deckarm, Joachim (6/1) / Spengler, Horst (4) / Ehret, Arno (3) / Waltke, Dieter (3) / Kurt Klühspieß (2/1) / Brand, Heiner (1) / Wunderlich, Erhard (1), Freisler, Manfred / Meffle, Arnulf / Rosendahl, Gerd

Die Torwand

'das aktuelle sportstudio' ist eine wöchentliche Sportsendung des ZDF am Samstagabend. Sie wurde erstmals am 14. August 1963 ausgestrahlt. Von 1999 bis 2005 trug die Sendung den Namen 'ZDF SPORTstudio'. Früher war die Sendung ein Pflichttermin für jeden Sportfan. Warum? Weil immer etwas passierte - oder passieren konnte. Als Harry Valérien oder Wim Thoelke noch moderierten. Als die Frage, wie viele Bälle ein Kandidat an der Torwand versenkt hat, montagmorgens im Büro noch diskutiert wurde. Die Torwand ist immer noch ein Markenzeichen der Sendung. Sie geht auf eine Anregung des Moderators Werner Schneider zurück und ist seit 1964 im Einsatz. Erfunden wurde die Torwand von Heinrich Klein. Anfänglich befanden sich die beiden Löcher links unten und rechts oben, ferner besaßen sie nur einen Durchmesser von 50 cm. Seit 1966 existiert die auch heute noch bekannte Version der Torwand (B: 2,70 m, H: 1,83 m, Löcher links oben und rechts unten mit einem Durchmesser von 55 cm).

Der erste Schütze war am 5. Februar 1966 der Nationalspieler Siggi Held.

In den 1970er Jahren hatte man versucht, die Torwand aus dem Programm zu nehmen, Zuschauerproteste führten aber zur schnellen Wiedereinführung. Bisher konnte noch kein Studiogast mit den je drei Versuchen pro Loch sechs Treffer erzielen. Am 18. Mai 1974 sorgte Günter Netzer für eine Premiere. 'Ich werde wohl sowieso nicht treffen', murmelte Netzer. Dann trat er, in Schlaghosen und Lederjacke, den Ball fünf Mal in Folge durch die Löcher der Torwand. Vor dem sechsten, dem letzten Schuss, zögerte er kurz, begann zu überlegen. Sechs Treffer! Das hatte bis dahin noch niemand geschafft. Auch Netzer gelang es nicht. Den letzten Schuss setzte er wenige Zentimeter zu tief an.

Netzer war wohl am knappsten dran von allen. Bis heute. Noch niemand hat in 48 Jahren die sechs Bälle versenkt. Außer Netzer gelangen noch Rudi Völler, Günter Hermann, Reinhard Saftig, Matthias Becker, Frank Pagelsdorf, Frank Rost und Rolf Fringer fünf Treffer. Pelé, Marco van Basten und Eusebio trafen dagegen kein einziges Mal.

Franz Beckenbauer gelangen bisher maximal vier Treffer. Vier Treffer konnten - neben anderen - auch der Comedian Mike Krüger, die Fußballspielerin Aylin Yaren und Formel-1-Rennfahrer Lewis Hamilton erzielen. Vier Treffer gelangen auch den Nationalspielern Jürgen Grabowski, Andreas Möller, Uwe Rahn, Hannes Bongartz, Stefan Kuntz, Uwe Bein, Mauricio Gaudino, Martin Wagner, Fredi Bobic, Karl-Heinz Körbel, Olaf Thon und Alexander Zickler. Drei Treffer gelangen den Nicht-Fußballern Anke Huber (Tennis), Michael Bartels (Rennsport), Donovan Bailey (Leichtathletik), Daniel Stephan (Handball), Stefan Kretzschmer (Handball) und Darius Michalszewski (Boxen).

Am 19. August 2006 erzielte Ludger Beerbaum (bei einer Übertragung aus dem Aachener Reitstadion) mit Reitstiefeln zwei Treffer. Die Fußball-Weltmeisterin Fatmire Bajramaj erzielte am 6. Oktober 2007 zwei Treffer in das untere Loch in Pumps mit 7-Zentimeter-Absätzen. Der Handball-Nationalspieler Florian Kehrmann schoss einem Mann die Brille vom Kopf, weil der harte Schuss von der Kante des Torwandkasten abprallte.

Einen Höhepunkt erlebte die Geschichte der Torwand 1994 bei der Meisterfeier des FC Bayern. Der Meistertrainer selbst, Franz Beckenbauer, sollte auf die Torwand zielen. Ein Helfer stellte ihm ein volles Weißbierglas hin, Lothar Matthäus legte den Ball darauf. Die Sakko-Hose leicht nach oben gezogen, ein paar lässige Schrittchen - und Beckenbauer traf. Die Stimmung glich einem CSU-Parteitag in der Passauer Nibelungenhalle.

Rätsel / Denksport

O R D N E N - Teil 2/9

Bringen Sie jeweils fünf Ausdrücke in die richtige Reihenfolge und hängen Sie die Kennbuchstaben aneinander. Wenn Sie dann jeden Buchstaben durch seinen Vorgänger im Alphabet, durch seinen Nachfolger oder durch sich selbst ersetzen, dann haben Sie ein Lösungswort. Gesucht ist dann das alphabetisch dritte Wort.

6) Ordnen Sie die Nachbarländer Deutschlands nach ihrem Grenzverlauf; beginnen Sie im Norden, und ordnen Sie dann im Uhrzeigersinn:
(B) Polen, (N) Österreich, (I) Dänemark, (T) Tschechien, (N) Schweiz

7) Sortieren Sie diese Gewichtseinheiten; beginnen Sie mit der kleinsten:
(F) Zentner, (S) Tonne, (G) Gramm, (E) Kilogramm, (B) Pfund

8) In welcher Reihenfolge wurden die folgenden Weltfirmen gegründet? Beginnen Sie mit der ältesten Firma:
(S) General Motors, (T) Microsoft, (A) Siemens, (H) Sony, (R) Google

9) Ordnen Sie diese besonderen Tage im Jahr nach der zeitlichen Abfolge im Kalenderjahr:
(A) Valentinstag, (D) Tag der Deutschen Einheit, (S) Tag der Arbeit, (H) Muttertag, (O) Sylvester

10) Ordnen Sie diese Feiertage nach ihrer zeitlichen Folge im Kalenderjahr:
(I) Fronleichnam, (Q) Ostern, (R) Pfingsten, (B) Christi Himmelfahrt, (T) Weihnachten

Valkos lustiges Silbenrätsel

In dieser Aufgabe müssen aus Silben Wörter gebildet werden, deren Bedeutungen doppelsinnig sind. Ordnen Sie die Silben den Aufgaben zu. Die Anfangsbuchstaben ergeben nacheinander das Lösungswort.
  • Primäres Geschlechtsmerkmal (derb) des letzten russischen Zaren
  • Litze, Borte für Schwertlilien
  • Sturmschaden im Nadelwald
  • Gerät zur Entnahme von Fachzeitschriften
  • Verkehrszeichen produzierendes Absonderungsorgan
  • Sexposition eines Stacheltieres -
  • Hartgebilde im Schimpansenmaul
af - blen - bruch - de - der - drü - fen - fer - gan - igel - iris - kie - ko - laus - lung - ni - or - sack - schild - se - spen - stel - zahn


Die Lösung der Aufgaben vom 04.02. lautet: Luegen haben kurze Beine.
Die Lösungen der Ordnen-Aufgaben (Teil 1/9) lauten:
1) Pluto 2) Hafer / Hades 3) Bruno 4) Venus 5) Wotan
Die Lösung von Valkos Silbenrätsel lautet HORNISSENNEST.

Foto: Michael M. aus M.