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08. Februar

1815: Der Wiener Kongress verabschiedet auf Drängen Großbritanniens eine Erklärung gegen den Sklavenhandel.

1865: Gregor Mendel veröffentlicht mit 'Versuche über Pflanzenhybride' seine Kreuzungsexperimente mit Erbsen, die anfänglich nur wenig Beachtung finden, später jedoch zur Grundlage der so genannten mendelschen Regeln der Vererbung in der Genetik werden.

1915: Der den Ku-Klux-Klan verherrlichende rassistische Stummfilm 'Die Geburt einer Nation' von D. W. Griffith wird in Los Angeles uraufgeführt. Es wird der finanziell erfolgreichste Film der Stummfilmgeschichte.

1924: In Carson City wird mit dem Chinesen Gee John erstmals ein zum Tode Verurteilter in einer Gaskammer hingerichtet.

1971: Bundesverteidigungsminister Helmut Schmidt liberalisiert mit dem Haarnetz-Erlass das Tragen langer Haare bei der deutschen Bundeswehr.

1971: Die NASDAQ nimmt in New York als erste elektronische Börse den Handel auf.

1993: Bei der Kollision einer startenden Tupolew Tu-154 der Iran Airtour mit einer landenden Suchoi Su-22 in Teheran sterben alle 131 Insassen der Tupolew und die beiden der Suchoi.
Geburtstage:
  • Jules Verne (1828-1905), frz. Schriftsteller
  • James Dean (1931-1955), US-amerikan. Schauspieler
  • Manfred Krug (1937-2016), dt. Schauspieler

Spruch des Tages:
Nichts beschleunigt die Heilung mehr als eine hohe Arztrechnung…
Sir Alec Guinnes

S P O R T
1981: Im Karaiskakis-Stadion in Piräus ereignet sich das schwerste Fußballunglück in Griechenland. Als Olympiakos Piräus mit 6:0 Toren gegenüber AEK Athen führt, versuchen Besucher das Stadion vorzeitig zu verlassen. Gestürzte Zuschauer an einem verschlossenen Tribünentor werden von nachfolgenden Personen zertrampelt. 21 Tote und 32 Verletzte sind zu bilanzieren.
1987: Bei der Ski-WM in Crans-Montana, Schweiz, wird Frank Wörndl (27) Weltmeister im Slalom.

Zahlen, Fakten, Links
Fünf Kilo Oliven ergeben etwa einen Liter Olivenöl.

Person des Tages
Jules-Gabriel Verne (* 8. Februar 1828 in Nantes; † 24. März 1905 in Amiens) war ein französischer Schriftsteller. Bekannt wurde er vor allem durch seine Romane Die Reise zum Mittelpunkt der Erde (1864), 20.000 Meilen unter dem Meer (1869-1870) sowie Reise um die Erde in 80 Tagen (1873). Neben Hugo Gernsback, Kurd Laßwitz und H. G. Wells gilt Jules Verne als einer der Begründer der Science-Fiction-Literatur.

Da die Epoche geprägt war vom beschleunigten technischen Fortschritt und zugleich von den letzten großen Entdeckungsreisen, schlugen Vernes Bücher, die sich an ein vorwiegend jüngeres und passabel gebildetes, meist männliches Publikum richteten, nicht nur in Frankreich gut ein, sondern dank Übersetzungen auch in ganz Europa und Amerika. Einige seiner Romane werden bis heute ständig neu aufgelegt. Im 20. Jahrhundert haben die handlungsreichen Romane Vernes viele Filmemacher gereizt. Nicht zufällig erhielt 1954 das erste Atom-U-Boot der Welt, die amerikanische USS Nautilus, den Namen des futuristischen U-Bootes von Kapitän Nemo aus 20.000 Meilen unter dem Meer.

Der Schatz auf der Eicheninsel - ein ungelöstes Rätsel

Oak Island (dt. 'Eicheninsel') ist eine von etwa 350 Inseln in der Mahone Bay an der Ostküste von Nova Scotia, Kanada. Zahlreiche Legenden, die sich um einen angeblichen Schatz ranken, haben die Insel zu einem Mythos werden lassen.

Den Überlieferungen zufolge stieß der sechzehnjährige Holzfäller Daniel McInnis 1795 bei einem Inselbesuch auf eine runde, anscheinend künstlich geschaffene Vertiefung im Boden. In einem Baum oberhalb der Vertiefung entdeckte er verrottete Seilfetzen und einen Ast, der merkwürdige Kerben aufwies. Das war umso überraschender, da Oak Island als unbewohnt galt. Zunächst kehrte McInnis zum Festland zurück, um zwei Freunde zu holen, mit deren Hilfe er hoffte, dem Rätsel auf die Spur zu kommen.

Die drei jungen Leute begannen damit, die Vertiefung auszuheben. Zuerst schaufelten sie eine Lage Schieferplatten frei. Das war ungewöhnlich, da es zwar auf dem Festland Schiefer gab, jedoch nicht auf Oak Island selbst. Das Ausheben des Schachtes wurde für McInnis und seine Freunde danach immer schwieriger, da er sich inmitten einer harten Lehmschicht befand. In drei Metern Tiefe schließlich trafen sie auf eine Schicht aus Holzstämmen, die ordentlich verlegt und in den Seitenwänden verankert waren. Unter der Lage Baumstämme fanden die drei allerdings nur Erde. Sie gruben weiter und fanden in sechs und neun Meter Tiefe zwei weitere Schichten Holzstämme, darunter aber wieder nur Lehmerde. Danach gaben sie weitere Nachforschungen auf, auch weil sie ohne weitere Hilfsmittel nicht tiefer graben konnten.

1804 unternahmen die drei Männer einen erneuten Versuch, dem Geheimnis des Schachtes auf die Spur zu kommen. Sie konnten außerdem einen Geldgeber gewinnen, die Onslow Company, die ihnen für damalige Verhältnisse die besten technischen Mittel zur Verfügung stellte.

Bei den weiteren Grabungen trafen sie in 12 Metern Tiefe erneut auf eine Lage Holzstämme, die mit einer Art Kitt abgedichtet waren. Ebenfalls entdeckten sie in der Tiefe Bündel vermoderter Kokosfasern, die ihrer Meinung nach nicht aus Kanada stammen konnten. Mit solchen Fasern wurde damals zerbrechliche Fracht auf Schiffen gepolstert. Daher nahmen McInnis und seine Freunde an, dass eventuell ein Piratenschatz auf Oak Island vergraben sein könnte. Von dieser Annahme beflügelt, gruben sie immer weiter und stießen alle drei Meter auf eine weitere Lage Holzstämme. Schließlich erreichten sie eine Tiefe von 30 Metern. Dort trafen sie auf eine große, lehmverschmierte Schieferplatte, die sich deutlich von anderen früher entdeckten Steinen unterschied. Sie maß etwa 60 × 30 × 5 cm. Seltsame Zeichen sollen auf ihr eingeritzt gewesen sein, die niemand entziffern konnte. Die Männer hielten diese Markierungen für Hinweise auf den verborgenen Schatz, konnten dies aber nicht beweisen.

Die Männer gruben weiter, stießen jedoch nach zwei weiteren Metern auf einen Widerstand. Da es schon dunkel war, entschied man, am nächsten Tag die Grabungen fortzusetzen. Als sie aber am nächsten Morgen zum Schacht zurückkehrten, war dieser plötzlich bis zur 18-Meter-Marke mit Wasser gefüllt. Zunächst vermuteten die Männer, sie wären auf eine Quelle gestoßen und bräuchten das Wasser nur abschöpfen, doch selbst mit einer eigens konstruierten Pumpe ließ sich der Wasserspiegel nicht verringern. In aller Eile grub man zur Entlastung einen zweiten Schacht, aber auch dieser wurde überflutet, ohne dass der Pegel im ersten Schacht sank. Der Onslow Company ging danach das Geld aus, und man musste die Suche einstellen.

In den folgenden Jahrhunderten versuchten zahlreiche Personen und Organisationen dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Bei einer Tiefe von 36 Metern stießen man erneut auf Holz und danach auf Eisen. Aus 47 Metern Tiefe förderten Bohrer eine zementartige Substanz und Spuren von Quecksilber an die Oberfläche. In einer Tiefe von 52 Metern traf der Bohrer dann erneut auf Eisen. Trotz modernster Methoden gelang es bis heute nicht, der Eicheninsel ihr Geheimnis zu entreißen. Die komplette Geschichte findet man auf der Wikipedia-Seite Oak Island (Nova Scotia).
Nicht jeder der Selbstgespräche führt ist ein Alleinunterhalter!

Rätsel / Denksport

Valkos lustiges Silbenrätsel

In dieser Aufgabe müssen aus Silben Wörter gebildet werden, deren Bedeutungen doppelsinnig sind. Ordnen Sie die Silben den Aufgaben zu.
  • Tschüs Stadionabschnitt, in dem man nicht stehen muss
  • Den Blähungen des humoristischen Dichters und Zeichners Wilhelm ausgesetzte kleine Königin der Blumen
  • Lapsus eines hohen katholischen Würdenträgers
  • Handwerker für die Bohrung des Laufs einer Feuerwaffe
  • Agile Körperorgane
blo - busch - chen - cka - de - di - fel - feh - ge - gen - kar - ken - klemp - len - ler - lun - nal - ner - re - rös - see - sitz - stie - trin - wind

Es bleiben einige Silben übrig. Sie ergeben das Lösungswort.

O R D N E N - Teil 5/9

Bringen Sie jeweils fünf Ausdrücke in die richtige Reihenfolge und hängen Sie die Kennbuchstaben aneinander. Wenn Sie dann jeden Buchstaben durch seinen Vorgänger im Alphabet, durch seinen Nachfolger oder durch sich selbst ersetzen, dann haben Sie ein Lösungswort. Gesucht ist dann das alphabetisch dritte Wort.

21) In welcher Reihenfolge stiegen die folgenden Fluggeräte in den Himmel? Beginnen Sie mit dem ältesten Fluggerät:
(A) Spaceshuttle, (C) Düsenjäger, (G) Heißluftballon, (V) Zeppelin, (M) Hubschrauber

22) Ordnen Sie diese Windstärken; beginnen Sie mit der geringsten Luftbewegung:
(B) Zug, (R) Orkan, (C) Brise, (F) Sturm, (M) Wind

23) Ordnen Sie diese Bauwerke nach ihrer Höhe; fangen Sie mit dem kleinsten an:
(G) Rattenfängerhaus, (M) Eiffel-Turm, (J) Empire State Building, (A) Allianz-Arena, (F) Burj Khalifa

24) Sortieren Sie die folgenden Rechenaufgaben nach ihrem Ergebnis. Beginnen Sie mit dem niedrigsten Ergebnis:
(O) 10*10, (Z) 10^10, (L) 10-10, (A) 10:10, (H) 10+10

25) Ordnen Sie die folgenden Luftwaffendienstgrade. Beginnen Sie mit dem niedrigsten Dienstgrad:
(U) Feldwebel, (F) Major, (A) Leutnant, (R) Flieger, (C) Hauptmann

Verschiedene Buchstaben stehen für verschiedene Ziffern. Welches ist der größte Wert, der mit der Addition 2011 + MA + THE + MA + TIK gebildet werden kann?

80 Schüler fahren ins Schullandheim. Es sind 24 Jungen mehr als Mädchen. Wie viele Mädchen fahren mit?

Aus den 8 Ziffern 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 und 8 sind zwei vierstellige Zahlen zu bilden, wobei alle Ziffern benutzt werden sollen. Dann soll die kleinere Zahl von der größeren Zahl abgezogen werden. Welches ist der kleinstmöglichste Wert dieser Differenz?

Die Lösungen der Aufgaben vom 07.02. lauten DOPPELKOPF und 47 (412-365).
Die Lösungen der Ordnen-Aufgaben (Teil 4/9) lauten:
16) Kater 17) Pudel 18) Onkel / Polen 19) Bison 20) Tapir
Die Lösung von Valkos Silbenrätsel lautet KIEFERKNOCHEN.