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5. April

1874: Die Operette 'Die Fledermaus' von Johann Strauß wird im Theater an der Wien in Wien uraufgeführt. Sie gilt als Höhepunkt der klassischen Wiener Operette.

1877: In Hamburg gründen Hermann Blohm und Ernst Voss die Schiffswerft Blohm & Voss als Offene Handelsgesellschaft. Erst eineinhalb Jahre nach der Gründung des Unternehmens wird es den ersten Auftrag erhalten.

1930: Mahatma Gandhi erreicht auf seinem Salzmarsch die Küste bei Dandi und beginnt mit der durch das britische Salzmonopol verbotenen Gewinnung von Meersalz.

1963: Die ARD beginnt mit der Ausstrahlung des Berichts aus Bonn, einer jeden Freitag gesendeten Schilderung politischer Themen aus der deutschen Bundeshauptstadt.
Geburtstage:
  • Spencer Tracy (1900-1967), US-amerikan. Schauspieler
  • Herbert von Karajan (1908-1989), österreich. Dirigent
  • Franziska van Almsick (*1978), dt. Schwimmerin

Spruch des Tages:
Das Schmutzigste ist oft der Reingewinn.
Klaus Klages

S P O R T
1902: Im Glasgower Fußballstadion Ibrox Park ereignet sich beim Länderspiel zwischen Schottland und England durch Zusammenbrechen einer Holztribüne die erste Ibrox-Katastrophe. Es gibt 25 tote und 517 verletzte Zuschauer. Das Fassungsvermögen des Stadions wird danach vorübergehend von 75.000 auf 25.000 Zuschauer verringert.
1908: In Basel findet das erste offizielle Länderspiel der deutschen Fußballnationalmannschaft statt: Das Deutsche Reich verliert gegen die Schweiz mit 3:5.
2011: Im Giuseppe-Meazza-Stadion schlägt der FC Schalke 04 im Viertelfinale der UEFA Chamions League den Titelverteidiger Inter Mailand mit 5:2 (2:2). Eine Woche später zieht Schalke erstmals in ein Champions League-Halbfinale ein.

Zahlen, Fakten, Links
Ein Mensch kann 20.000.000 verschiedene Farben unterscheiden.

Person des Tages
Herbert von Karajan (* 5. April 1908 in Salzburg; † 16. Juli 1989 in Anif, Salzburg; geboren als Heribert Ritter von Karajan, in Österreich amtlich Heribert Karajan) war ein österreichischer Dirigent. Als dieser zählt er zu den bekanntesten und bedeutendsten des 20. Jahrhunderts. Karajan arbeitete mit vielen angesehenen Symphonieorchestern, wirkte an bedeutenden Opernhäusern und veröffentlichte zahlreiche Einspielungen klassischer Musik. Er arrangierte auch die Hymne der Europäischen Union.

Karajan hat als Dirigent mehr Einspielungen auf Ton- und Bildträger vorgelegt als die meisten seiner Kollegen. Er spielte etwa 700 Werke von rund 130 Komponisten ein, weltweit wurden an die 300 Millionen Tonträger mit seinem Namen verkauft. Die Deutsche Grammophon (DG), Karajans Haus-Label seit den 1960er-Jahren, machte mit ihm bis zum Jahr 2008 ein geschätztes Drittel ihres Umsatzes.

Ein Araber in Amerika

Ein alter Araber lebt seit mehr als 40 Jahren in Chicago. Er würde gerne in seinem Garten Kartoffeln pflanzen, aber er ist allein, alt und schwach. Sein Sohn jedoch studiert in Paris. Deshalb schreibt er eine Email an seinen einzigen Sohn: 'Lieber Ahmed, ich bin sehr traurig, weil ich im Garten keine Kartoffeln pflanzen kann. Ich bin sicher, wenn Du hier wärst, könntest Du mir helfen und den Garten umgraben. Ich liebe Dich sehr. Dein alter Vater.'
Prompt erhält der alte Mann eine Email: 'Lieber Vater, bitte rühre auf keinen Fall irgend etwas im Garten an. Dort habe ich nämlich die Sache versteckt. Ich liebe Dich auch. Ahmed.'
Keine sechs Stunden später umstellen die US Army, die Marinas, das FBI und die CIA das Haus des überraschten alten Mannes. Sie nehmen den Garten Scholle für Scholle auseinander, suchen jeden Millimeter ab, finden aber nichts. Enttäuscht ziehen sie wieder ab.
Am selben Tag erhält der alte Mann noch eine Email von seinem Sohn: 'Lieber Vater, sicherlich ist jetzt der Garten komplett umgegraben, Du kannst nun die Kartoffeln pflanzen. Mehr konnte ich aus der Entfernung leider nicht für Dich tun. Ich liebe Dich sehr. Ahmed.'

Osterinseln

Ein kleines, winddurchwehtes Stück Land mit Namen Rapa Nui bezaubert bis heute eine neugierige Welt - und das lange nach seiner Entdeckung am 5.4.1722 (Ostersonntag) durch die holländische Westindian Kompanie. Umgeben von der Weite des Pazifischen Ozeans ist es einer der abgelegensten bewohnten Inseln der Erde. Bis zum nächsten bevölkerten Nachbarort auf der Pitcairn-Insel sind es über 1.930 km. Von frühen Siedlern als Nabel der Welt bezeichnet, ist die Osterinsel ein altes, 80,5 km² großes Freiluftmuseum für Naturgeschichte, und sie ist Heimat wertvollster archäologischer Schätze.

Heute wird sie meistens mit den berühmten Moai identifiziert, den mehr als 600 unheimlichen, länglichen Steinfiguren, die augenlos auf den entfernten Horizont starren. Viele sind neun bis 15 m hoch und wiegen bis zu 250 t. Sie wurden aus dem vulkanischen Tuff der Insel gehauen, kilometerweit transportiert und dann auf großen, ahu genannten Steinaltären errichtet. Vermutlich stammen sie aus der Zeit vom 9. bis 17. Jahrhundert. Am besten kann man diese stummen Figuren in all ihrer ursprünglichen Majestät in Ahu Tongariki sehen, dem größten freigelegten und restaurierten religiösen Monument in Polynesien. Wurden sie von den Polynesiern geplant und hergestellt, die als Erste um 500 n. Chr. hier landeten, oder von präinkaischen Steinmetzen aus Peru? Die Antwort darauf steht noch aus.

Infos: Die Insel liegt 3.781 km westlich von Santiago de Chile; mit dem Flugzeug sind es 4,5 Stunden; Flüge gehen weiter nach Tahiti. Die Insel kann auch mit einigen Kreuzfahrtlinien erreicht werden.


Foto: Rivi / wikipedia / CC BY-SA 3.0

Fabergé-Eier - Synonym für Luxus

Als Fabergé-Eier werden Schmuckgegenstände in Form von Ostereiern bezeichnet, die von Carl Peter Fabergé (oder besser seiner Werkstatt) in St. Petersburg zwischen 1885 und 1917 angefertigt wurden. Dabei wird unterschieden zwischen Prunkeiern, die im Auftrag des Zaren (Kaiserliche) angefertigt wurden, und solchen, die im Auftrag von Personen angefertigt wurden, die es dem Zaren gleichtun wollten (Nicht-kaiserliche). Heute sind die Fabergé-Eier ein Inbegriff höchster Goldschmiedekunst und ein Synonym für Luxus.

Zu Ostern, dem wichtigsten Fest der orthodoxen Kirche Russlands, ist es seit dem 17. Jahrhundert Brauch, sich am Tage der Auferstehung Jesu Christi geschmückte Eier zu schenken. Am Zarenhof durfte es schon etwas besonderes sein. Mit dem Ei, welches der Zar 1885 beim Hofjuwelier Fabergé in Auftrag gab, erhielt dieser Brauch eine neue Dimension. Zar Alexander III. schenkte in diesem Jahr seiner Gattin Maria Fjodorowna mit dem Hennen-Ei ein Kleinod der Goldschmiedekunst. Die Begeisterung für das Werk war in der Folgezeit so groß, dass Alexander fortan jedes Jahr seiner Gattin ein Ei aus der Manufaktur Fabergés zu Ostern überreichte; insgesamt zehn bis zu seinem Tode (1895). Sein Sohn und Nachfolger Zar Nikolaus II. führte bis zu seinem Sturz (1917) die Tradition seines Vaters fort und ließ weitere 40 Eier herstellen, die er dann jeweils zu Ostern an seine Mutter und Gemahlin überreichte; lediglich unterbrochen durch den Russisch-Japanischen Krieg (1904/05).

Mit der Zeit betrieben Fabergé und seine Werkstattmeister einen immer größeren Aufwand bei der Herstellung der Eier, die entsprechend ihrem Produktionsaufwand auch im Preis stiegen. Kostete das Hennen-Ei noch 4.115 Rubel, waren es für das aus Elfenbein geformte und mit Perlen und Diamanten besetzte Maiglöckchen-Ei (1898) schon beachtliche 6.700 Rubel. Das bei weitem teuerste Ei war das 1913 produzierte Winter-Ei mit 24.600 Rubel. Kreiert wurde es für die Zarenmutter aus Anlass des 300-jährigen Bestehens der Romanow-Dynastie. Äußerlich war es in Erinnerung an einen besonders strengen Winter. Im Inneren des Eis befindet sich ein kleiner aus Platin und Diamanten geflochtener Blumenkorb.

Die Blumen im Korb sind wiederum aus Quarz geschnitten, wobei die Stängel und Staubbeutel aus Gold und die Blätter aus Nephrit gearbeitet sind. 2002 erzielte es bei einer Auktion bei Sotheby's in New York City den Höchstpreis von 9,6 Millionen US-Dollar. Auch dieser Preis blieb nicht lange der Höchstpreis, denn am 28. November 2007 wurde ein weiteres der Eier im Auktionshaus Christie´s für 12,5 Millionen Euro an einen anonymen Bieter verkauft.

Die weitere Geschichte der 50 Eier ist bestimmt durch die politischen Geschehnisse in Russland. So nahm die Zaren-Mutter zu Beginn der Oktoberrevolution das letzte an sie verschenkte Ei, das St.-Georgsorden-Ei (1916), mit auf ihre Flucht nach Dänemark. Die restlichen Eier ließ Lenin beschlagnahmen. Anfang der 1920er Jahre verkaufte er die Eier schließlich an westliche Kunsthändler.

Im Februar 2004 kaufte der russische Oligarch Viktor Wekselberg für umgerechnet 100 Millionen Dollar zehn Eier, welche seit dieser Zeit in Ausstellungen innerhalb und außerhalb Russlands betrachtet werden können.

Kunsthistorikern ist derzeit lediglich der Verbleib von 42 Eiern bekannt, die sich auf folgende Museen und Sammlungen verteilen: zehn Eier in der Rüstkammer des Moskauer Kremls // zehn Eier in der Sammlung Wiktor Wekselberg // fünf Eier im Virginia Museum of Fine Arts // drei Eier in der Sammlung des britischen Königshauses // drei Eier im New Orleans Museum of Art // zwei Eier bei der Edouard and Maurice Sandoz Foundation //zwei Eier im Hillwood Museum, Washington, D.C. // zwei Eier im Walters Art Museum, Baltimore (Maryland) // ein Ei in der Sammlung Rainier III. (Monaco) // ein Ei im Cleveland Museum of Art // vier Eier in anonymen Privatsammlungen

Rätsel / Denksport

Valkos lustiges Silbenrätsel

In dieser Aufgabe müssen aus Silben Wörter gebildet werden, deren Bedeutungen doppelsinnig sind. Ordnen Sie die Silben den Aufgaben zu.
  • Vom ehem. rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten benutztes Schneidgerät
  • Englisch: Schick vor (zeitlich)
  • Im Stande sein, in einer Befestigungsanlage Stauden u.ä. einzusetzen
  • Klebefähiger Teil des Hühnereis
  • Öl (lat.) zum Schmieren von Computereingabe-Geräten
  • Zerstörer von Grünflächen mit brisanten Chemikalien
beck - ca - chi - fä - fort - ga - ger - go - gos - haft - hig - la - le - le - mau - mes - pa - pflan - ra - scha - sen - ser - so - spren - um - zungs

Es bleiben einige Silben übrig. Sie ergeben das Lösungswort.

Gleiche Buchstaben bedeuten gleiche Ziffern. Unterschiedliche Buchstaben bedeuten unterschiedliche Ziffern. Wie groß ist HCA?

Die Lösungen der Aufgaben vom 4.4. lauten: 'Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.' und Albanien.
Die Lösung von WAS FEHLT - Teil 16 lautet HERMES.