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7. April

1348: Der deutsche König Karl IV. gründet in Prag die Alma Mater Carolina als erste deutsche Universität und erste Universität nördlich der Alpen.

1827: In seiner Apotheke beginnt der Engländer John Walker, unter dem Namen 'friction lights' die von ihm erfundenen Streichhölzer zu verkaufen.

1948: Mit der Ratifikation durch den 26. Staat tritt die am 22. Juli 1946 von den Vereinten Nationen in New York verabschiedete Verfassung der Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization) in Kraft. Die WHO gilt damit als gegründet.

1989: Das sowjetische Atom-U-Boot K-278 Komsomolez sinkt nach einem Feuer im Heckraum vor der norwegischen Bäreninsel. 42 Seeleute kommen ums Leben, bis heute besteht die Gefahr einer radioaktiven Verseuchung.

1990: Auf der zwischen Norwegen und Dänemark verkehrenden dänischen Fähre 'Scandinavian Star' kommt es zu einem Großbrand, bei dem 158 Passagiere ums Leben kommen.
Geburtstage:
  • Billie Holiday (1915-1959), US-amerikan. Jazz- und Bluessängerin
  • Johannes Mario Simmel (1924-2009), österreich. Schriftsteller
  • Francis Ford Coppola (*1939), US-amerikan. Filmregisseur
  • Gerhard Schröder (*1944), dt. SPD-Politiker, Bundeskanzler 1998-2005
  • Russell Crowe (*1964), austral. Schauspieler

Spruch des Tages:
Interessant, was manche in ihrem früheren Leben waren. Mein Freund zum Beispiel, der war damals total nett!
Anke Engelke

S P O R T
1989: Im längsten Tennisspiel der Davis Cup-Geschichte seit der Einführung des Tie-Breaks besiegt der Österreicher Horst Skoff den Schweden Mats Wilander im Wiener Ferry Dusika-Stadion in 6 Stunden und 4 Minuten 7-6, 6-7, 6-1, 4-6, 7-9.

Zahlen, Fakten, Links
August der Starke soll 354 Kinder gezeugt haben. "Der Starke" war sächsicher Kurfürst und polnischer König, der angeblich mit der bloßen Hand Metallbecher zerdrücken und Hufeisen zerbrechen konnte.

Person des Tages
Johannes Mario Simmel (* 7. April 1924 in Wien; † 1. Jänner 2009 in Luzern) war ein österreichischer Schriftsteller. Nach dem Krieg arbeitete er zunächst als Journalist, Übersetzer und Dolmetscher für die US-Militärregierung. 1947 veröffentlichte er seine erste Novellensammlung unter dem Titel Begegnung im Nebel. Nach seinem ersten großen Erfolg mit der 'Quick'-Serie Es muß nicht immer Kaviar sein (1960) widmete er sich vor allem dem Schreiben von Unterhaltungsromanen, die sich aber jeweils mit aktuellen gesellschaftspolitisch relevanten Themen auseinandersetzten, wie etwa Gewalt gegen Ausländer, Drogenhandel oder Genmanipulation. Dabei waren journalistische Recherchen an den Schauplätzen und im Milieu, in dem seine Romane spielten, die Grundlage.

Das größte Entwicklungsprojekt der Industriegeschichte

Am 07.04.1964 kündigte IBM gleichzeitig in 78 Städten auf der ganzen Welt das System /360 an, die laut IBM perfekte Computerfamilie, symbolisiert durch den Vollkreis mit seinen 360 Grad. Mit sechs verschiedenen kompatiblen Modellen vom /360-30 bis /360-75 und über vierzig verschiedenen Peripheriegeräten läutete IBM das Ende der Pionierzeit der EDV ein.

Das System /360 entstand auf Vorschlag einer Arbeitsgruppe "Systems, Programming, Review, Engineering And Development" (SPREAD). SPREAD wurde 1960 beauftragt, die Grundlagen für einen Computer zu entwickeln, der die Industrie umkrempeln sollte. 1961 erschien der bahnbrechende SPREAD-Report. Er empfahl die Ablösung der existierenden IBM-Computer durch eine Produktfamilie mit austauschbarer Peripherie und mit Software, die auf allen Computern der Familie laufen konnte. IBM-Verkäufern, die gewohnt waren, dass jeder IBM-Computer andere Programme, Lochkartenleser usw. brauchte, erschien der Vorschlag als eine 'vollkommen idiotische Idee von Akademikern', doch Thomas Watson Jr. stellte sich hinter den Vorschlag.

5 Milliarden Dollar wurden für das größte Entwicklungsprojekt der Industriegeschichte bereitgestellt, am Ende arbeiteten über 50.000 IBM-Mitarbeiter an der Entwicklung und Fertigung des System /360, für das eigene Fabriken etwa in Frankreich und Deutschland errichtet wurden: Mit dem System /360 begann die Fertigung von Computern am Fließband. Quelle: heise online 7.4.2004

Olympische Geschichten I

Der erste Olympiasieger war am 6. April 1896 der Amerikaner James Conolly im Dreisprung. Er erhielt dafür eine Silber-Medaille; Gold wurde erst ab dem Jahre 1904 eingeführt. 1896 war der der deutsche Läufer Fritz Traun im Vorlauf ausgeschieden, wollte aber unbedingt weiter dabei sein. Er kaufte sich einen Tennisschläger, trat gemeinsam mit dem Iren John Pius Boland im Tennis an und wurde Olympiasieger. Die zwei waren das letzte internationale Team, das bei den Wettkämpfen antreten durfte.

Die zweiten Spiele (Paris, 1900) fanden als Teil der Weltausstellung statt und waren sehr amateurhaft organisiert. Die Hoch- und Weitspringer mussten sich ihre Sandgruben erst selbst schaufeln. Es gab keine Hymnen, keine Fahnen und vorerst keine Medaillen; diese wurden erst nachträglich mit der Post versendet. Eine fast unglaubliche Begebenheit ereignete sich beim Rudern, wo der Sieg im Zweier mit Steuermann an die Niederlande ging. Der Steuermann war ein kleiner Junge, den die Holländer aus der Zuschauermenge geholt hatten, als sie feststellten, dass ihr eigener Mann Hermanus Brockmann für das Finale zu schwer war. Niemand hielt den Namen des Jungen fest, man schätzte sein Alter auf 7 bis 10 Jahre. Auf jeden Fall war dies sicher der jüngste Olympiasieger aller (und wahrscheinlich auch für ewige) Zeiten.

Die dritten Spiele fanden ebenfalls im Rahmen der Weltausstellung 1904 in St. Louis statt. Im Marathonlauf wurde dem Sieger Fred Lorz der Titel aberkannt, weil er 16 km mit einem Auto zurückgelegt hatte. Die Goldmedaille erhielt stattdessen sein Landsmann Thomas Hicks, der anfangs von seinem Glück nichts mitbekam. Er stand noch unter Einfluss der damals legalen Droge Strychnin, die er als Aufputschmittel genommen hatte.

Ursprünglich sollten die vierten Spiele (1908) in Rom stattfinden, die Italiener zogen jedoch aufgrund mangelhafter Vorbereitungen ihre Einladung 1906 zurück. Die Stadt London sprang ein, es gab eine erstklassige Organisation. Erstmals wurde ein eigenes Stadion für die Spiele errichtet. Der britische Läufer Wyndham Halswelle holt beim 400-Meter-Lauf die Goldmedaille - ganz ohne Konkurrenz. Eigentlich war er beim Finale gegen drei amerikanische Gegner angetreten, die hatten jedoch die Ellenbogen eingesetzt, um den Briten ins Straucheln zu bringen: Disqualifikation, das Rennen musste wiederholt werden. Weil allerdings die zwei nicht disqualifizierten amerikanischer Läufer aus Protest nicht starteten, lief Wyndham Halswelle die Strecke alleine.

Aus Protest, dass der Hürdenlauf an einem Sabbath stattfand, absolvierte Forrest C. Smithson den Bewerb mit einer Bibel in der Hand; er gewann Gold. Der Lauf mit der Bibel ist durch ein Foto dokumentiert.

Bei den fünften Spielen (Stockholm, 1912) nahmen erstmals Sportler aus allen fünf Kontinenten teil. Die Schweden gewannen auch die meisten Medaillen. Eine Hauptursache war sicher, dass sie erstmals ein nationales Trainings-Camp errichtet hatten.

Die Spiele 1916 fielen durch den Ersten Weltkrieg aus. Ursprünglich war im Jahre 1920 Budapest vorgesehen, doch die „Verliererländer“ Ungarn, Österreich, Deutschland und die Türkei wurden erst gar nicht eingeladen. Die Spiele fanden in Antwerpen statt. Es wurde die Olympische Flagge mit den fünf Ringen eingeführt.

Nach dem Wahlrecht forderten die Frauen nun auch Gleichheit im Sport. Dies führte zur Gründung einer Bewegung, die 1921 in Monte Carlo Olympische Spiele für Frauen durchführte. Die Französin Suzanne Lenglen begeisterte mit brillantem Tennis.

Bei den Spielen in Paris (1924) wurde der Finne Paavo Nurmi (1897-1973) zum Begriff und Synonym für Schnelligkeit („schnell wie der Nurmi“). Er gewann insgesamt fünf Goldmedaillen. Nachdem er die 1.500 m gewonnen hatte, ruhte er sich einige Minuten aus und gewann sofort anschließend auch den 5.000 m Bewerb.

Brief einer Tochter

Eine Mutter kommt ins Zimmer ihrer Tochter und findet dieses leer mit einem Brief auf dem Bett. Das schlimmste ahnend, macht sie ihn auf und liest folgendes: Liebe Mami, es tut mir sehr leid, dir sagen zu müssen, dass ich mit meinem neuen Freund von zuhause weggegangen bin. Ich habe in ihm die wahre Liebe gefunden, du solltest ihn sehen, er ist ja soooooo süß mit seinen vielen Tattoos und den Piercings und vor allem seinem Megateil von Motorrad! Aber das ist noch nicht alles, Mami, ich bin endlich schwanger, und Abdul sagt, wir werden ein schönes Leben haben in seinem Wohnwagen mitten im Wald! Er will noch viele Kinder mit mir, und das ist auch mein Traum. Und da ich draufgekommen bin, dass Marihuana eigentlich gut tut, werden wir das Gras auch für unsere Freunde anbauen, wenn denen einmal das Koks oder Heroin ausgeht, damit sie nicht so sehr leiden müssen. In der Zwischenzeit hoffe ich, dass die Wissenschaft endlich ein Mittel gegen Aids findet, damit es Abdul bald besser geht, er verdient es sich wirklich! Du brauchst keine Angst zu haben, Mami, ich bin schon 13 und kann ganz gut auf mich selber aufpassen! Ich hoffe ich kann dich bald besuchen kommen, damit du deine Enkel kennenlernst!
Deine geliebte Tochter
PS: Alles Blödsinn, Mami, ich bin bei den Nachbarn! Wollt dir nur sagen, dass es schlimmere Dinge im Leben gibt als das Zeugnis, das aufm Nachtkästchen liegt! Hab dich lieb
Unterstützt den Kampf des Zitronenfalters – kauft nur gefaltete Zitronen!

Diskutiere nie mit Idioten. Sie ziehen dich auf ihr Niveau herab und schlagen dich dort mit ihrer Erfahrung.

Rätsel / Denksport

Valkos lustiges Silbenrätsel

In dieser Aufgabe müssen aus Silben Wörter gebildet werden, deren Bedeutungen doppelsinnig sind. Ordnen Sie die Silben den Aufgaben zu.
  • Besoffenes weißes Pferd
  • Stück Papier für die Bekanntgabe einer vermutlichen Straftat an die Justiz
  • Frau, die bei Schönwetter Kisten übereinanderstellt
  • Englischer Tag im Wonnemonat
  • Fenstereinfassung je 1/1000 Kilo
an - blatt - blau - cin - day - de - gen - gramm - hoch - la - le - may - mel - men - pro - rah - rel - rin - schim - stap - zei

Es bleiben einige Silben übrig. Sie ergeben das Lösungswort.

Neun Ziffern

Können Sie die Ziffern von 1 bis 9 so auf drei Zeilen und drei Spalten verteilen, dass man einen Schachturm in einer ununterbrochenen Folge von der 1 bis zur 9 ziehen kann, und dass außerdem die unterste Zeile sich als Summe aus den beiden oberen Zeilen ergibt?

Ferienspaß der DLRG Für ____ € können Mädchen und Jungen zwischen ____ und ____ Jahren an einer Freizeittour der DLRG teilnehmen. Die ____- tägige Reise findet in der Zeit vom ____ Juni bis zum ____ Juli statt. Mitglieder der DLRG sparen ___ Prozent. Sie müssen lediglich ____ Euro bezahlen! Anmeldungen bitte noch bis zum ____ Mai unter der Telefonnummer ____ / ____ bei Frau Müller.

7 / 11 / 12 / 14 / 15 / 20 / 26 / 35 / 121 / 153 / 180 / 05050

Setzen Sie die blauen Zahlen sinnvoll in die Lücken ein. Eine Zahl bleibt übrig.

Lösung der Aufgabe vom 6.4.:
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Jeder ist ueberzeugt, dass er genug davon hat.
Die Lösung des Silbenrätsels lautet EHRENDOKTOR.

'Arsch mit Ohren'
Foto: Uwe Gerlach