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26. Mai

1906: William Frederick Cody gastiert mit seiner Völkerschau Buffalo Bill's Wild West Show im Wiener Prater.

1906: Der deutsche Ingenieur August von Parseval unternimmt in Berlin-Tegel die erste erfolgreiche Fahrt mit seinem Luftschiff. Pilot des Parseval-Luftschiffes ist Hauptmann von Krogh.

1970: Als erstes ziviles Verkehrsflugzeug erreicht eine sowjetische Tupolew Tu-144 des Chefkonstrukteurs Alexei Andrejewitsch Tupolew die zweifache Schallgeschwindigkeit Mach 2.

1991: Bei einer Boeing 767 der Lauda Air schaltet sich nahe Bangkok durch einen Systemfehler im Steigflug die Schubumkehr ein. Der Absturz der Maschine führt zum Tod aller 223 Menschen an Bord.
Geburtstage:
  • John Wayne, eigtl. Marion Michael Morrison (1907-1979), US-amerikan. Schauspieler
  • Doris Dörrie (*1955), dt. Regisseurin und Drehbuchautorin

Spruch des Tages:
In der Stadt lebt man zu seiner Unterhaltung, auf dem Lande zur Unterhaltung anderer.
Oscar Wilde

S P O R T
1851: In London beginnt im Rahmen der Great Exhibition das von Howard Staunton organisierte erste internationale Schachturnier, das bis zum 15. Juli dauern wird. Das Turnier hatte schließlich sechzehn Teilnehmer, darunter auch Adolf Anderssen, Marmaduke Wyvill, József Szén und Lionel Kieseritzky.
1894: Der Deutsche Emanuel Lasker wird durch einen Wettkampfsieg gegen den Österreicher Wilhelm Steinitz (Ergebnis: 10–5 Siege; 4 Remis) zweiter Schachweltmeister.
1907: Auf einem Golftag in Hamburg wird von acht Golfclubs der Deutsche Golf Verband (DGV) als Dachverband gegründet. Es ist heute einer der größten Sportverbände Deutschlands.
1923: Im französischen Le Mans beginnt das erste 24-Stunden-Rennen. Veranstalter ist der Automobile Club de l’Ouest.
1926: Auf dem Badberg-Viereck in Hohenstein-Ernstthal bei Chemnitz, dem späteren Sachsenring, findet das erste Rennen statt.
1967: Auf Initiative von Willi Daume wird die gemeinnützige Stiftung Deutsche Sporthilfe zur ideellen und materiellen Förderung von Sportlern in Berlin gegründet. Erster Vorsitzender wird Josef Neckermann.
1999: Nachdem der FC Bayern München im Finale der UEFA Champions League 1998/99 in Camp Nou in Barcelona bis zur 90. Minute mit 1:0 voran gelegen ist, siegt Manchester United nach 93 Minuten mit 1:2.

Zahlen, Fakten, Links
Der tägliche Ölverbrauch in Deutschland beträgt 2.400.000 Barrel.

Person des Tages
John Wayne (* 26. Mai 1907 in Winterset, Iowa, Vereinigte Staaten; † 11. Juni 1979 in Los Angeles; geboren als Marion Robert Morrison, später umbenannt in Marion Michael Morrison) war ein US-amerikanischer Filmschauspieler, Filmproduzent, Regisseur und Oscarpreisträger. Er zählte zu den einflussreichsten, erfolgreichsten und bestbezahlten Hollywoodschauspielern seiner Zeit.

Während seiner 50-jährigen Karriere trat Wayne kontinuierlich als Hauptdarsteller von Westernfilmen in Erscheinung und prägte in der Rolle des raubeinigen Westmannes, Sheriffs, Marshals und US-Kavalleriekommandeurs in entscheidender Weise das Bild dieses Filmgenres.

Er spielte in Genreklassikern wie Ringo (1939), Red River (1948) oder Rio Bravo (1959) und war auch häufig in Kriegs- und Abenteuerfilmen zu sehen. Als Schauspieler und Privatmann personifizierte er die traditionellen Wertvorstellungen der Pionierzeit und wurde zu einer überlebensgroßen Figur der amerikanischen Filmgeschichte. Wayne war vor allem in den USA unter dem Spitznamen The Duke (Der Herzog) bekannt, nach einem Hund, den er als Kind besaß.

Wer waren Charles Evans und Tom Bourdillon?

Wer waren Charles Evans und Tom Bourdillon? Nur wenige Menschen kennen die Namen der beiden Bergsteiger, die am 26. Mai 1953 gegen 13 Uhr auf dem Südgipfel des Mount Everest standen. In einer Höhe von 8765 Metern. Noch nie waren Menschen so hoch hinaufgestiegen. Der Gipfel des höchsten Berges der Erde war nur 83 Höhenmeter entfernt. Erreicht haben sie ihn nicht.

Sie hatten vom Expeditionsleiter John Hunt die Präferenz bekommen, den ersten Versuch zu wagen. Die hohen Regionen am Everest waren jedoch stark verschneit. Evans und Bourdillon verausgabten sich beim Stufentreten im hohen Schnee und standen viel zu spät auf dem Südgipfel.

Evans mahnte zur Besonnenheit und zur Umkehr. Tom Bourdillon stieg noch ein kurzes Stück zum Zweck der Erkundung des Endgrates an, sah dann die Steilstufe, die als letztes Hindernis den Gipfel zu erreichen erschwert und die Sicht auf ihn verdeckt, die Stufe, die später den Namen des Erstbesteigers erhielt: Hillary Step, eine ca. 12 Meter hohe, mehr als 70 Grad steile Stufe, die auf 8780 Metern Höhe noch wieder Seileinsatz und alpine Technik im Klettern erfordert. Tom Bourdillon hielt somit für knapp drei Tage den Welthöhenrekord mit ca. 8770 Metern.

Mit diesen Informationen stiegen sie ab und erreichten vollkommen erschöpft und mit leeren Sauerstoffflaschen ihre Teamgefährten nahe dem Südsattel auf 7900 Meter. Auch Bourdillon war schließlich überzeugt, dass ihre Entscheidung, so kurz vor dem Gipfel noch umzukehren, die richtige gewesen war.

Das Wetter am Everest hielt sich in den Folgetagen. So konnte die nächste Seilschaft von Evans´ und Bourdillons Vorarbeit profitieren und in deren Spur leichter und schneller ansteigen. Den Gipfel erreichten dann drei Tage später Edmund Hillary und Tenzing Norgay, nachdem sie, höher noch als Evans und Bordillon, ihr letztes Hochlager auf ca. 8500 Meter Höhe hatten aufbauen können und auch liegengelassene Kleinigkeiten aus dem Hochlager hatten nutzen können, unter anderem eine noch zu einem Drittel gefüllte Sauerstoffflasche, die ihnen die letzte Nacht vor dem Gipfelanstieg erleichterte.

Das erfolgreichste Auto der Welt

Der Käfer - er war das Symbol des deutschen Wirtschaftswunders und der massenhaften Mobilität Der Käfer - er ist eine Legende mit einer langen Geschichte. Sie begann am Himmelfahrtstag 1938 mit der Grundsteinlegung des Volkswagenwerkes. In einer Rede zur Eröffnung hieß es, ganz im Sinne der herrschenden Nationalsozialisten: 'Heute, am 26. Mai 1938, steht ein kleiner Ort im Süden des Gaues Ost-Hannover im Blickpunkt ganz Deutschlands. Wenige Kilometer entfernt von der Stadt Fallersleben, der Geburtsstätte des Dichters des Deutschlandliedes, stehen wir auf dem gewaltigen Gelände des Volkswagen-Werkes. Hier soll nach dem Willen des Führers ein gigantisches Werk entstehen, von dem einmal die Welt reden wird.'

Die Idee eines solchen Volkswagens hatte der Ingenieur Ferdinand Porsche schon Jahre zuvor entwickelt. Es sollte ein Auto sein, das einfach zu bauen war, billig in der Anschaffung und sparsam in der Unterhaltung. Porsche erhielt von Hitler den offiziellen Auftrag zur Entwicklung eines Autos, das nicht mehr als 1.000 Reichsmark kosten durfte. Gebaut werden sollte es in eben jenem Werk nördlich von Hannover. Die Bauarbeiten gingen zügig voran. Auf der damals wohl größten Baustelle Europas waren bis zu 10.000 Menschen beschäftigt.

Doch dann kam der September 1939: Der Krieg stoppte auch die Bauarbeiten am Volkswagenwerk. Aus dem Autowerk wurde eine Rüstungsschmiede, statt des Käfers wurden Panzerräder und später die Rakete V 1 gebaut.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges lag das Volkswagenwerk wie die meisten deutschen Fabriken in Trümmern. Doch vom Schicksal der Demontage durch die Alliierten blieb es verschont. Von da an begann die Erfolgsgeschichte des VW-Käfers erst so richtig. 1950 kostete das runde Gefährt umgerechnet rund 2.000 Euro, fünf Jahre später lief der millionste Wagen von den Bändern. 1972 wurde der Käfer Weltmeister - mit über 15 Millionen Exemplaren löste er die legendäre Tin-Lizzy von Ford ab. Insgesamt wurden fast 22 Millionen Volkswagen in 150 Länder verkauft - Weltrekord zum damaligen Zeitpunkt. Die Liste der meistverkauften Autos wird zur Zeit vom Toyota Corolla (37,5 Millionen), der Ford F-Serie (Pickup, 35 Millionen) und dem VW Golf (29 Millionen) angeführt.
Wir sind auch ohne Wasser und Seife ein Volk, das sich gewaschen hat.
Wer immer auf sein Recht pocht, bekommt wunde Finger.

Lateinisch für Klugscheißer

Hier sind lateinische Zitate, von den großen Dichtern und Denkern, die Großvater noch in der Schule gelernt hat und die heute nur wenige verstehen! Wenn Sie immer brav Ihre Asterix-Comics gelesen haben, werden Sie die Aussprüche einordnen können.

Ave, Caesar, morituri te salutant: In Asterix-Comics findet sich das Zitat an mehreren Stellen. Traditionell wurden diese Sätze, so hört man immer wieder, von den Gladiatoren zur Eröffnung des Kampfes gesprochen. Das ist so aber nicht korrekt, denn überliefert ist die Phrase nur bei Sueton aus dem ersten nachchristlichen Jahrhundert, der sie zum Tode Verurteilten vor einem Schaukampf in den Mund legt.

Veni, vidi, vici: Der Ausspruch wurde im Original von Cäsar getätigt, genauer gesagt geschrieben, um dem Römischen Senat die Fortschritte im Krieg gegen König Pharnakes II von Pontos (47 v. Chr.) mitzuteilen. Sueton und Plutarch überliefern die Worte, allerdings auf Griechisch - denn bereits die Römer meinten, gebildete Leute drücken sich fremdsprachlich aus.

Carpe diem: Die beiden Worte werden häufig (und das ist falsch) mit 'Nutze den Tag' übersetzt. Dabei wollte der römische Dichter Horaz (65 - 8 v. Chr.) keinesfalls zum Fleiß ermahnen, sondern lediglich zum Ausdruck bringen, dass das Leben zu kurz sei, um nicht zu feiern. In voller Länge heißt es nämlich: 'Carpe diem quam minimum credula postero.' Und dann ist man schon bei einer Übersetzung, die etwas anders klingt: Genieße den Tag mit möglichst wenig Vertrauen in das, was danach kommt. (www.zehn.de)

Ordnen Sie den deutschen Übersetzungen das lateinische Original zu und bringen Sie dadurch die Buchstaben in Klammern in die richtige Reihenfolge!

  • Der Würfel ist gefallen!
  • Es werde Licht!
  • Was zu beweisen war!
  • Irren ist menschlich!
  • Wohin gehst du?
  • Ich denke, also bin ich!
  • Im Wein liegt die Wahrheit!
  • Meine Schuld!
  • Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper!
  • Brot und Spiele!
  • Warnung vor dem Hunde!
  • Im Zweifel für den Angeklagten!
  • stehenden Fußes
  • So vergeht der Ruhm der Welt!
  • Selig sind die geistig Armen!
  • (A) BEATI PAUPERES SPIRITU
  • (A) ERRARE HUMANUM EST
  • (C) SIC TRANSIT GLORIA MUNDI
  • (D) MENS SANA IN CORPORE SANO
  • (E) CAVE CANEM
  • (E) STANDE PEDE
  • (H) ALEA IACTA EST
  • (I) MEA CULPA
  • (N) IN DUBIO PRO REO
  • (O) COGITO ERGO SUM
  • (O) FIAT LUX
  • (R) QUOD ERAT DEMONSTRANDUM
  • (S) PANEM ET CIRCENSES
  • (V) IN VINO VERITAS
  • (Z) QUO VADIS

Rätsel / Denksport

Valkos lustiges Silbenrätsel

In dieser Aufgabe müssen aus Silben Wörter gebildet werden, deren Bedeutungen doppelsinnig sind. Ordnen Sie die Silben den Aufgaben zu.
  • Brötchen mit Hacksteak für ein Raubtier der Hundefamilie
  • Auf den ersten beiden Treppenelementen gezündeter Feuerwerkskörper
  • Rauchutensil mit Gesangsverzierung
  • Gute Tageszeit für den Gewinn von Satzabschnitten beim Tennis
  • Reißzwecke zum Lutschen
  • Männliches Pferd auf einem Abschnitt eines mehrteiligen Rennens
a - bend - bur - ckel - e - fe - fen - ger - gran - hengst - im - ke - le - ler - mi - ne - nu - pen - pfei - pin - ra - spie - stu - tap - te - tin - tril - wolfs - zwei

Es bleiben einige Silben übrig. Sie ergeben das Lösungswort.



Gleiche Buchstaben stehen für gleiche Ziffern. Verschiedene Buchstaben stehen für verschiedene Ziffern. Gesucht ist die Summe der Ziffern, die für die Fragezeichen gesetzt werden müssen. Es dürfen Ziffern von 0 bis 9 eingesetzt werden.


Die Lösung der Aufgabe vom 25.05. lautet: Andreas ist 1377 geboren und 1428 gestorben, Gesine lebte von 1393 bis 1429.
Die Lösung von Valkos Silbenrätsel lautet DAUERKARTE.