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05. Juli

1841: Tourismus-Pionier Thomas Cook organisiert die erste gemeinsame Reise in England für 570 Anhänger der Abstinenzbewegung.

1900: Die 'Deutschland', jüngstes und größtes Schiff der Hamburger Reederei Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft (HAPAG), errang für die schnellste Überquerung des Atlantiks das so genannte 'Blaue Band'. Die 'Deutschland' legte die Strecke von Cherbourg nach New York mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 23,61 Knoten zurück. Das entspricht einer Geschwindigkeit von 44 Kilometern in der Stunde. Das Schiff wies leider Schwächen in Form von störenden Vibrationen auf. Die 'Deutschland' war deshalb ab 1911 nur noch als Kreuzfahrtdampfer 'Victoria Luise' unterwegs.

1954: Der Lastwagenfahrer Elvis Presley nimmt im Sun Studio in Memphis den alten Blues-Song That's All Right, Mama auf und beginnt damit seine Karriere als Rock ’n’ Roll-Star.

1969: Beim Gratis-Open-Air-Konzert im Londoner Hyde Park gedenken The Rolling Stones ihres zwei Tage zuvor im Alter von 27 Jahren verstorbenen Bandgründers Brian Jones.

1996: Schaf Dolly, das erste geklonte Säugetier, wird in Schottland geboren.
Geburtstage:
  • Jean Cocteau (1889-1963), frz. Schriftsteller und Filmregisseur
  • Georges Pompidou (1911-1974), frz.Politiker, Ministerpräsident 1962-1968, Staatspräsident 1969-1974

Spruch des Tages:
Der kommt den Göttern am nächsten, der auch dann schweigen kann, wenn er im Recht ist.
Cato, der Ältere

S P O R T
1937: Bernd Rosemeyer gewann als erster Deutscher einen Grand Prix in den Vereinigten Staaten von Amerika, als er in Mineola (New York) als Erster durchs Ziel ging. Seine ersten Erfolge im Rennsport feierte er auf Motorrädern, bevor er Werksfahrer für die Auto-Union wurde. In seiner Glanzzeit von 1935 bis 1937 gewann er allein zehn bedeutende Rennen, unter anderem die Europameisterschaft 1936. Außerdem konnte sich Bernd Rosemeyer zweimal den deutschen Meistertitel sichern. 1938 verunglückte Rosemeyer bei einem Rekordversuch auf der Strecke Frankfurt-Darmstadt tödlich.
1975: Mit Arthur Ashe gewinnt erstmals ein Farbiger in Wimbledon das Männer-Einzel. Im Finale schlägt der US-Spieler Landsmann Jimmy Connors mit 6:1, 5:1, 6:7, 6:4.
1980: Der Schwede Björn Borg gewinnt in Wimbledon zum fünften Mal in Folge - Rekord! In einem tollen Finale schlägt er den Amerikaner John McEnroe nach fast fünf Stunden 1:6, 7:5, 6:3, 6:7, 8:6.

'Der Satz des Pythagoras umfasst 24 Worte, das Archimedische Prinzip 67, die Zehn Gebote 179, die amerikanische Unabhängigkeitserklärung 300 - und allein Paragraf 19a des deutschen Einkommensteuergesetzes 1862 Worte.'
Erwin Huber, deutscher Politiker

Zahlen, Fakten, Links
Eine durchschnittliche Nordmanntanne in deutschen Wohnzimmern an Weihnachten hat 178.333 Nadeln.

Person des Tages
Georges Jean Raymond Pompidou (* 5. Juli 1911 in Montboudif, Cantal, † 2. April 1974 in Paris) war ein französischer Politiker der gaullistischen Strömung. Nach Charles de Gaulle war Pompidou der zweite Präsident der Fünften Republik. Er regierte vom 20. Juni 1969 bis zu seinem Tod am 2. April 1974.

Als General de Gaulle 1958 aus seinem freiwillig gewählten "Exil" in Colombey-les-Deux-Églises an die Macht zurückkehrte und bald darauf die Fünfte Republik ausrief, wurde Georges Pompidou unter ihm Kabinettschef und sein engster Vertrauter. 1959 wurde er in den Verfassungsrat nominiert, wo er bis 1962 wirkte. Er nahm mit der algerischen Unabhängigkeitsbewegung Front de Libération Nationale (FLN) Kontakt auf und bereitete auch im Rahmen der geheimen Vorverhandlungen in Neuchâtel und Luzern die Verträge von Évian vor, welche den Algerienkrieg schließlich beendeten, die Unabhängigkeit Algeriens zur Folge hatten und Frankreich vor einem drohenden Bürgerkrieg bewahrten.

Der Schachtürke - der erste Schachcomputer?

Schachtürke ist die umgangssprachliche Bezeichnung für einen vorgeblichen Schachroboter, der 1769 von dem österreichisch-ungarischen Hofbeamten und Mechaniker Wolfgang von Kempelen konstruiert und gebaut wurde. Der Erbauer ließ bei den Zuschauern den Eindruck entstehen, dass dieses Gerät selbständig Schach spielte.

Die Schachmaschine bestand aus einer in türkische Tracht gekleideten Figur eines Mannes, der vor einem Tisch mit Schachbrett saß. Die Figur hat mit vielen bekannten Schachspielern der damaligen Zeit gespielt und meistens gewonnen. Der Türke begann immer die Partie, hob den linken Arm, bewegte die Schachfigur und legte den Arm dann wieder auf ein Polster zurück. Bei jedem Zug des Gegners blickte er auf dem Brett umher. War der Zug falsch, schüttelte er den Kopf und korrigierte die Position der Figur. Beim Schach der Dame nickte er zweimal, beim Schach des Königs dreimal mit dem Kopf. Alle Bewegungen waren von einem Geräusch ähnlich dem eines ablaufenden Uhrwerks begleitet.

Kempelen, der Erfinder, der jedem, der es sehen wollte, das Innere der Maschine und ihre Mechanik gerne zeigte, stand während des Spiels etwas abseits und blickte in einen kleinen Kasten, der auf einem Tisch stand. Er ließ unausgesprochen die Möglichkeit offen, dass eine Übermittlung durch einen Menschen an das Gerät erfolgte, lehnte es jedoch stets ab, einen Hinweis auf das zugrunde liegende Funktionsprinzip zu geben.

Diese Schachmaschine erregte zur damaligen Zeit großes Aufsehen, da sie der erste Automat war, der scheinbar Schach spielen konnte. Nach einigen Jahren führte er die Maschine in Wien Kaiser Joseph und dem Großfürsten Paul von Russland vor. Zwischen 1783 und 1785 unternahm er aufsehenerregende Reisen nach Paris, London und in verschiedene deutsche Städte. In Paris verlor der „Türke“ eine Partie gegen François-André Danican Philidor, den damals weltbesten Spieler. Mehrere Wissenschaftler der Académie française versuchten erfolglos, die Funktionsweise der Maschine zu ergründen. In Berlin soll der 'Türke' 1785 angeblich eine Partie gegen Friedrich den Großen gespielt und ihn besiegt haben. Friedrich soll Kempelen für die Aufdeckung des Geheimnisses eine große Geldsumme geboten haben und, nachdem dies geschehen war, außerordentlich enttäuscht gewesen sein. Seitdem soll der 'Türke' unbeachtet in einer Abstellkammer im Potsdamer Schloss gestanden haben, bis Napoleon 1806 dorthin kam und sich seiner erinnerte. Auch er spielte gegen den Automaten und verlor.

1804 kam der Automat in den Besitz des in Nürnberg geborenen und später in Wien als Bürger lebenden Mechanikers Johann Nepomuk Mälzel, der sie nach dem Tod Kempelens dessen Sohn abkaufte und größere Reisen damit unternahm. In London wies nach Kempelens Besuch Robert Willis mit Zeichnungen zuerst nach, dass in dem Automaten ein Mensch versteckt sein könne.

Auch der amerikanische Schriftsteller Edgar Allan Poe analysierte das Geheimnis des Automaten und veröffentlichte eine mögliche Lösung in seinem Essay 'Maelzel’s chess player'.

Nach dem Tod von Johann Nepomuk Mälzel gelangte der Schachtürke über einen Zwischenhändler in den Besitz des schachbegeisterten Arztes John K. Mitchell. Dieser schenkte den Automaten, nach einigen privaten Vorführungen, im Jahr 1840 dem Peale’s Museum in Philadelphia. Nach vierzehn Jahren als Ausstellungsstück verbrannte der türkische Schachspieler am 5. Juli 1854 bei einem Feuer im Museum.


Nachbau des Schachtürken im Heinz-Nixdorf-Museumsforum

Kakuro

Kakuro oder Kakro (dt. Summe + Kreuz) ist ein Zahlenrätsel. Im deutschen Sprachraum sind außer Kakuro auch die Namen Kreuzzahlenrätsel, Kreuzsumme und Zahlenschwede in Gebrauch. Der Aufbau ähnelt dem eines Kreuzworträtsels, nur mit Ziffern statt Buchstaben und Summen statt Wortdefinitionen. Die Zahlen in der oberen Ecke eines Kästchens zeigen an, welche Summe die Zahlen in der Reihe von freien Feldern rechts davon haben sollen, die Zahlen in der unteren Ecke beschreiben auf dieselbe Art die senkrechten Felder direkt darunter. Es dürfen nur die Ziffern von 1 bis 9 vorkommen In jeder Summe darf jede Ziffer nur einmal vorkommen. In jedes freie Feld darf nur eine Ziffer eingetragen werden. Normalerweise wird die Lösung durch die vorgegebenen Zahlen eindeutig festgelegt.

Kakuro ist eines der ältesten Logikrätsel, das auf einem Gitter gespielt wird. Ein Kakuro befindet sich bereits in der April-/Mai- Ausgabe der Dell Publishing Company aus dem Jahre 1950 und hat in Japan eine vergleichbare Beliebtheit wie Sudoku.

Addieren Sie in jedem Kästchen die Ziffern, die an die Position der Fragezeichen gehören. Die sechs Summen ergeben die Positionen von sechs Buchstaben im Alphabet. Wenn Sie die Buchstaben in die richtige Reihenfolge bringen, dann erhalten Sie das Lösungswort!



Valkos lustiges Silbenrätsel

In dieser Aufgabe müssen aus Silben Wörter gebildet werden, deren Bedeutungen doppelsinnig sind. Ordnen Sie die Silben den Aufgaben zu.
  • Flüssigkeit zum Reinigen von einem Schreibuntergrund in der Schule
  • Geräte zum Zusammenharken von Tuwörtern
  • Vorhandene Neigung von Material, feine Risse zu bekommen
  • Elektrisch geladenes Teilchen einer Anleitung zur Speisezubereitung
  • Kiste für Flensburger Flaschenbier
an - bre - bud - chen - da - del - fel - ge - ka - kas - la - me - on - re - ro - ser - sprung - ta - ten - ti - ver - was - zep

Es bleiben einige Silben übrig. Sie ergeben das Lösungswort.

Die Lösung der Aufgabe vom 4.7. lautet 67631.
Die Lösung des Silbenrätsel lautet Papageno.
You may say I'm a dreamer, but I'm not the only one.
Aus welchem Lied stammt diese Zeile? IMAGINE / John Lennon
Die Lösung der Quizfragen lautet RATZEPUTZ.