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07. November

1801: Erste 'Batterie' präsentiert
Der italienische Physiker Alessandro Volta präsentierte die nach ihm benannte Voltasche Säule auf Einladung des ersten Konsuls Napoleon Bonaparte in Paris. Diese erste brauchbare elektrische Stromquelle bestand aus Kupfermünzen, Zinkplättchen und salzwasserhaltiger Pappe, die aufeinander gestapelt wurden. Zuvor konnte Volta nachweisen, dass galvanische Elektrizität und Reibungselektrizität von gleicher Natur und Wirkung sind und damit den Streit mit Luigi Galvani beenden. Das neue Gerät erweckte in der damaligen wissenschaftlichen Welt ungeheures Interesse, fast alle Akademien Europas wählten Volta zum Mitglied. Die Wissenschaft setzte ihm ein bleibendes Denkmal, indem sie die Einheit der Spannung mit Volt bezeichnete.

1991: Magic Johnson HIV-positiv
Vor laufenden TV-Kameras berichtete der US-amerikanische Basketballer Earvin 'Magic' Johnson von seiner HIV-Infektion und erklärte seinen Rücktritt. Johnson, der aufgrund seiner Ballvirtuosität 'Magic' genannt wird, machte mit diesem Bekenntnis deutlich, dass die Übertragung des HIV-Virus nicht nur auf die so genannten 'Risikogruppen' (Homosexuelle und Drogenabhängige) beschränkt ist. Die US-amerikanische Öffentlichkeit reagierte mit Bestürzung auf diese Nachricht. Johnson gründete eine Stiftung, die Geld für Aids-Organisationen sammelt. Bereits 1992 spielte er wieder mit dem amerikanischen 'Dream Team' und holte mit seiner Mannschaft Gold bei der Olympiade in Barcelona.

Foto: Steve Lipofsky / wikipedia / CC BY-SA 3.0

Geburtstage:
  • Marie Curie (1867-1934), frz.-poln. Chemikerin, zweifache Nobelpreisträgerin (s.u.)
  • Albert Camus (1913-1960), frz. Schriftsteller, Literaturnobelpreisträger 1957
  • Ernst Mosch (1925-1999), deutscher Musiker, Komponist und Dirigent (Original Egerländer Musikanten)
  • Ottfried Fischer (* 1953), deutscher Kabarettist und Schauspieler
  • Detlef Ultsch (* 1955), erster deutscher Judo-Weltmeister

Spruch des Tages:
Die Zeit ist ein guter Arzt, aber ein schlechter Kosmetiker.
William Sommerset Maugham, engl. Schriftsteller 1874-1965

S P O R T
1869: Auf der Strecke Paris-Rouen findet das erste internationale Straßenradrennen der Welt statt. Es siegt James Moore.

Zahlen, Fakten, Links
Der erste Neckermann-Katalog hatte die Nummer 119, um eine lange Versandhaustradition vorzutäuschen.

Person des Tages
Ernst Mosch (* 7. November 1925 in Zwodau, Tschechoslowakei; 15. Mai 1999 in Germaringen) war ein deutscher Musiker, Komponist, Arrangeur und Dirigent. Er war außerdem Gründer und musikalischer Leiter der Original Egerländer Musikanten. Von seinen Fans wurde er liebevoll König der Blasmusik genannt. Mosch war zwar nicht der erste, der die Egerländer Musik in der Welt berühmt machte, er gilt jedoch als der mit Abstand Erfolgreichste.

Ernst Mosch organisierte 1956 ein Orchester mit fester Blasmusikbesetzung. Bei der Namenssuche einigte man sich auf Die Egerländer Musikanten, da die meisten der Musiker aus Böhmen stammten. Bereits im Dezember des gleichen Jahres schloss Mosch einen Vertrag mit der Plattenfirma Telefunken für weitere Aufnahmen. Die Besetzung wurde auf 18 Musiker erweitert. Mosch, der davor noch selbst Tenorhorn spielte, setzte seine Prioritäten von nun an auf das Dirigieren und den Gesang. Als erstes deutsches Orchester trat Mosch mit den Original Egerländer Musikanten am 21. Mai 1966 in der Carnegie Hall in New York auf.

Am 28. April 1973 erhielt Ernst Mosch im Rahmen eines Konzertes im Circus Krone in München seine erste Platin-Schallplatte für mehr als 10 Millionen verkaufte Schallplatten. Es folgte eine Tournee mit 110 Konzerten und 70 Festzeltauftritten mit insgesamt 430.000 Besuchern.

Moschs Schallplatte zum 25-jährigen Bestehen 'Seine größten Erfolge' hielt sich 3 Monate auf Platz 1 der deutschen Charts. Er schob sich damit u. a. vor Phil Collins, Queen, ABBA, Iron Maiden, AC/DC und Pink Floyd.

Marie Curie

Marie Curie (geb. 07.11.1867 in Warschau, 04.07.1934 in Sancellemoz) war eine Physikerin polnischer Herkunft, die in Frankreich wirkte. Sie untersuchte die 1896 von Henri Becquerel beobachtete Strahlung von Uranverbindungen und prägte für diese das Wort 'radioaktiv'. Im Rahmen ihrer Forschungen, für die ihr 1903 ein anteiliger Nobelpreis für Physik und 1911 der Nobelpreis für Chemie zugesprochen wurde, entdeckte sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Pierre Curie die chemischen Elemente Polonium und Radium. Marie Curie ist bisher die einzige Frau unter den vier Mehrfach-Nobelpreisträgern und neben Linus Pauling die einzige Person, die Nobelpreise auf zwei unterschiedlichen Gebieten erhalten hat.

Marie Curie wuchs in der damals zum Russischen Kaiserreich gehörigen Provinz Weichselland auf. Da Frauen dort nicht zum Studium zugelassen wurden,zog sie nach Paris und begann Ende 1891 ein Studium an der Sorbonne, das sie mit Lizenziaten in Physik und Mathematik beendete. Im Dezember 1897 begann sie die Erforschung radioaktiver Substanzen, die seitdem den Schwerpunkt ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit bildeten. Während des Ersten Weltkrieges widmete sie sich als Radiologin der Behandlung verwundeter Soldaten. Sie entwickelte einen Röntgenwagen, der es ermöglichte, radiologische Untersuchungen in unmittelbarer Nähe der Front vorzunehmen.

Paul ist tot!

Paul is dead (deutsch: Paul ist tot) bezeichnet eine bekannte Verschwörungstheorie, nach der Paul McCartney von den Beatles 1966 durch einen Doppelgänger ersetzt wurde, nachdem er bei einem Autounfall ums Leben gekommen sei.

Im Jahr 1969 veröffentlichte die University of Michigan in ihrer Campuszeitung einen Artikel, in dem scherzhaft behauptet wurde, Paul McCartney sei bei einem Autounfall gestorben. Der Unfallhergang wurde folgendermaßen beschrieben:

'An einem Novembermorgen des Jahres 1966 war Paul McCartney mit seinem Auto unterwegs. Gegen 5 Uhr sah er einer Politesse am Straßenrand hinterher und bemerkte deshalb nicht, dass vor ihm eine Ampel auf Rot schaltete. Sein Wagen stieß mit einem anderen Fahrzeug zusammen und ging in Flammen auf. Durch die schweren Verbrennungen, die er erlitt, und da er bei dem Aufprall all seine Zähne verlor, konnte McCartney nicht mehr identifiziert werden. Die restlichen Bandmitglieder, John Lennon, George Harrison und Ringo Starr, vertuschten auf Drängen des Managements und ihrer Plattenfirma den Tod und veranstalteten einen McCartney-Lookalike-Wettbewerb. Der Sieger William Campbell (oder Shears) nahm nach einigen Operationen Pauls Platz in der Gruppe ein. Seitdem versuchten die Beatles, ihre Fans durch versteckte Zeichen auf den Vorfall aufmerksam zu machen.'

Kurze Zeit später widmete sich der Detroiter Radio-Moderator Russell Gibb in seiner Sendung der 'Theorie', wodurch diese erstmals landesweit bekannt wurde und für Aufsehen sorgte. Viele Fans der Beatles, die die Geschichte ernst nahmen, versuchten fortan, 'Beweise' für Pauls Tod zu finden.

Die Diskussion um die Paul-is-dead-Theorie erhielt 2007 neuen Auftrieb. Anlass war eine Klage, die eine seinerzeit 46 Jahre alte Altenpflegerin aus Berlin-Moabit eingereicht hatte. Sie gibt an, McCartneys Tochter zu sein. Ihre Mutter soll zwischen 1959 und 1962 eine Affäre mit McCartney gehabt haben. Sie wirft ihm vor, er habe sich bei einem Vaterschaftstest 1984 durch einen Doppelgänger vertreten lassen. Die Unterschrift stamme fälschlicherweise von einem Rechtshänder und das Foto zeige nicht McCartney.

Auf der wikipedia-Seite PAUL IS DEAD finden sich zahlreiche Hinweise auf Plattencovern oder in Liedtexten.

McCartney selbst hat sich mehrfach zu dem Thema geäußert. Im Life-Magazin mit dem Titel 'The case of the missing Beatle Paul is still with us' vom 7. November 1969 äußerte er sein Unverständnis zu den Gerüchten und ging auf einige der Hinweise ein, die von den Anhängern der Theorie angeführt wurden.

Mathematiker-Witze

Der Mathelehrer sagt: 'Die Klasse ist so schlecht in Mathe, dass sicher 90% dieses Jahr durchfallen werden.' Ein Schüler im Hintergrund: 'Aber so viele sind wir doch gar nicht!'

'Wie viel ist fünf mal fünf, Sandra?' - 'Fünf mal fünf ist fünfundzwanzig.' - 'Recht gut, Sandra.' - 'Wieso recht gut? Besser geht's nicht!'

Ein Schüler findet zwanzig Euro und gibt sie seinem Mathelehrer zurück. Er sagt: 'Gibt's dafür nicht 10% Finderlohn?' Darauf der Lehrer: 'Sei nicht so gierig, hier hast fünf Euro und nun Ruhe!'

Wie oft kann man 7 von 83 abziehen, und was bleibt am Ende übrig? Man kann so oft wie man will 7 von 83 abziehen, und es bleibt jedes mal 76 über.

Kennen wir uns nicht?" fragt der Professor den nervösen Examenskandidaten.
'Ja, vom Examen im letzten Jahr.'
'Ach so, ja. Aber heute wird es schon klappen. Wie lautete denn damals die erste Frage, die ich Ihnen gestellt habe?'
'Kennen wir uns nicht...'

Ein Mathematiker, ein Physiker und ein Biologe sitzen im Zug und fahren durch Schottland. Während der Fahrt sehen sie auf einer Wiese ein schwarzes Schaf, worauf der Biologe meint: 'Ah, ich sehe, dass die schottischen Schafe schwarz sind.' Der Physiker sagt: 'Du meinst wohl, dass manche schottischen Schafe schwarz sind.' Darauf der Mathematiker: 'Nein, wir wissen lediglich, dass es in Schottland mindestens ein Schaf gibt, und dass wenigstens eine Seite dieses Schafes schwarz ist.'

Ein Physiker, ein Mathematiker und ein Wirtschaftswissenschaftler werden vor die Aufgabe gestellt, die Höhe eines Kirchturms zu ermitteln. Wie machen sie es? Der Physiker natürlich mit einem Stein und der Stoppuhr, Der Mathematiker berechnet die Höhe, indem er die Strahlensätze mit Hilfe seines Daumens anwendet. Der Wirtschaftswissenschaftler gibt dem Pastor 50 Euro für die Antwort.

Professor zum Studenten: 'Fährt eine Straßenbahn eigentlich mit Gleich- oder mit Wechselstrom?'
Student: 'Mit Wechselstrom!'
Professor: 'Aber müsste die dann nicht immer hin und herfahren?'
Student: 'Aber das tut sie doch!'

Haben Sie gewusst, ...

... dass finanziell gesehen die letzten 25 Tage im Monat immer die schlimmsten sind?
... dass auch ein Quadratschädel meist rund ist?
... dass ein Treppenwitz selten die höchste Stufe erreicht?
... dass ein Zitronenfalter nicht nur eine bekannte Schmetterlingsart ist, sondern auch ein weniger bekannter Beruf in der Obstfabrik?
... dass nicht jeder Galgenvogel singen kann?
... dass Laubsägen absolut überflüssig sind, da die Blätter im Herbst allesamt ganz von selber von den Bäumen fallen?
... dass sich ein Seiltänzer keinen Seitensprung leisten kann?

Rätsel / Denksport

Valkos lustiges Silbenrätsel

In dieser Aufgabe müssen aus Silben Wörter gebildet werden, deren Bedeutungen doppelsinnig sind. Ordnen Sie die Silben den Aufgaben zu.
  • Gestell zum Wäschetrocknen des SPD-Kanzlerkandidaten 1983
  • Sonderpostwertzeichen zum Gedenken an das Ende der SED-Herrschaft
  • Nicht gerade verlaufendes Gesteinsgebilde
  • Chronik über ein Schiller-Drama
  • In einem Turngerät spukendes Gespenst
  • Im Kino verzehrtes Butterbrot
ber - bul - de - fel - fer - film - ge - geist - gel - kam - kas - ke - le - mar - mer - ne - räu - schich - schie - schnit - sen - spin - te - te - ten - vo - wen

Es bleiben einige Silben übrig. Sie ergeben das Lösungswort.


Valkos Teekessel - Teil 96

  • Mein Teekessel ist ein Polizeidezernat (kurz, Rotlichtmilieu). Mein Teekessel ist Gepflogenheit. (1)
  • Mein Teekessel ist ein Herrentier. Mein Teekessel fasst 27 l Drappier-Champagner. (5)
  • Mein Teekessel dient als Grundlage von Suppen und Soßen. Mein Teekessel enthält die Rücksitze im Auto. (3)
  • Mein Teekessel hat einen erhöhten ph-Wert. Mein Teekessel ist eine Cousine. (2)
  • Mein Teekessel ist ein Ruderblatt. Mein Teekessel ist ein Gürtel. (6)
  • Mein Teekessel ist das Gegenstück einer Schraube. Mein Teekessel ist ein Elternteil. (4)
  • Mein Teekessel ist die Kugel aus der Pistole. Mein Teekessel ist ein Stockwerk. (6)
  • Mein Teekessel wurde zweimal Zweite beim ESC. Mein Teekessel ist eine Luftbewegung. (3)
  • Mein Teekessel ist eine Periphrase. Mein Teekessel ist das Eintragen eines neuen Kontoinhabers. (8)
  • Mein Teekessel ist der höchste Berg im Norden Deutschlands. Mein Teekessel ist ein Stück abgebrochenes Brot. (3)
Die Ziffern in Klammern geben die Position des Lösungsbuchstabens an. Wenn Sie die Buchstaben aneinander hängen, dann erhalten Sie eine Millionenstadt.

In dieser Aufgabe müssen aus Silben Wörter gebildet werden, deren Bedeutungen doppelsinnig sind. Ordnen Sie die Silben den Aufgaben zu. Mehrere Silben bleiben übrig. Aus ihnen wird das Lösungswort gebildet.

Frühstücksgebäck eines Laubbaumes / Auslegeware aus brennbarem Material / mehrere, die für jemanden haften / bedrängtes Flächenmaß / Einfassung von Kinderspielzeug

BAN / BEN / BIL / BÜR / CHEN / DE /DUNGS / EICH / GEN / HÖRN / MEN / NO /ÖL / PICH / PLAN / RAH / RAS / SEL / SIE /TAR / TEP

Die Lösung der Aufgabe vom 06.11. lautet BUTTERBLUME.
Die Lösung von Valkos Silbenrätsel lautet HÄKELNADEL.
Die Lösung für Valkos Teekesselaufgabe 95 lautet Zypern + Malta (Schmelzer, Display, Tulpe, Breslauer, Pferd, Berechnung, Blume, Rama, Schelle, Satz, Aufgabe)