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11. November

1918: Ende des Ersten Weltkriegs
Der deutsche Reichstagsabgeordnete Matthias Erzberger unterzeichnete ein Waffenstillstandsabkommen. Der Erste Weltkrieg war damit faktisch - wenn auch nicht völkerrechtlich - beendet.
Geburtstage:
  • Fjodor M. Dostojewski (1821–1881), russ. Schriftsteller
  • Hans Magnus Enzensberger (*1929), dt. Schriftsteller
  • Leonardo DiCaprio (*1974), US–amerik. Schauspieler

Spruch des Tages:
Derjenige, der zum ersten mal an Stelle eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation.
Sigmund Freud

S P O R T
2000: Lennox Lewis gewinnt seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen David Tua in Mandalay Bay, Las Vegas.

Zahlen, Fakten, Links
Kein Spieler hat in der Fußball-Bundesliga mehr gelbe Karten gesehen als Stefan Effenberg, nämlich 114.

Person des Tages
Hans Magnus Enzensberger (* 11. November 1929 in Kaufbeuren) ist ein deutscher Dichter, Schriftsteller, Herausgeber, Übersetzer und Redakteur. Er publizierte einzelne Bücher unter den Pseudonymen Andreas Thalmayr, Linda Quilt, Elisabeth Ambras, Giorgio Pellizzi, Benedikt Pfaff, Trevisa Buddensiek sowie Serenus M. Brezengang. Neben einer kontinuierlichen Gedichtsproduktion erschienen auch weiter zahlreiche Essaybände, unter anderen zu den Themen Migration, Gewalt in Zivilgesellschaften, Lyrik, Mathematik und Intelligenzforschung.

Enzensberger ist ein Kritiker der Rechtschreibreform und unterzeichnete auf der Basis der Frankfurter Erklärung zur Rechtschreibreform von 1996 unter anderem im Jahr 2004 den Frankfurter Appell zur Rechtschreibreform, was in Widerspruch zu früher von ihm publizierten Polemiken steht.

Enzensberger gelang es oft, in der kulturellen und politischen Debatte Themen zu setzen und zutreffende Vorhersagen zu machen. Einerseits wurde sein Gespür für Trends und Tendenzen anerkannt (Habermas: 'Er hat die Nase im Wind.'), andererseits wechselte er selbst oft seine politischen Ansichten. Am bekanntesten ist seine sukzessive Abkehr von den Idealen der 68er-Bewegung und seine umstrittene Gleichsetzung von Hitler mit Saddam Hussein

Die Beal-Vermutung

Andrew Beal (* 11. November 1952 in Lansing, Michigan) ist ein US-amerikanischer Unternehmer und Investor. Beal wuchs in Lansing in Michigan auf und war schon auf der Highschool Geschäftsmann, der Fernseher reparierte, Alarmanlagen verkaufte und in der Baubranche tätig war. Er studierte an der Michigan State University und der Baylor University. Als Immobilieninvestor in den 1980er Jahren hatte er einen Ruf, aus 'hoffnungslosen' Projekten doch noch Geld zu machen. 1988 gründete er seine erste Bank in Dallas. Zu seinem Imperium gehörte später die Beal Bank. In den 1990er Jahren versuchte er mit seinen Bankgeschäften in Russland und Mexiko zu expandieren, was aber nicht erfolgreich war, so dass er sich wieder auf die USA konzentrierte. Ebenso wenig erfolgreich war er mit einer Firma in den 1990er Jahren, die Satelliten in den Orbit befördern sollte (Beal Aerospace, 1997 gegründet, 2000 eingestellt).

Nach Angaben des US-amerikanischen Forbes Magazine gehört Beal zu den reichsten US-Amerikanern (September 2012 auf 8,4 Milliarden Dollar geschätzt). Er ist in den USA als Poker Spieler mit hohen Einsätzen bekannt, der den höchsten bekannten Tagesgewinn bei einem Spiel in Las Vegas 2004 einstrich (11,7 Millionen Dollar), allerdings verlor er auch schon sehr hohe Summen. Um bei seinen Einsätzen mithalten zu können organisierten sich eine Reihe bekannter professioneller Pokerspieler eigens in einer The Corporation genannten Gruppe.

Beal ist Amateur-Mathematiker und hat für die Lösung der von ihm aufgestellten Beal-Vermutung, die den großen Fermatschen Satz verallgemeinert, ein Preisgeld von 1.000.000 Dollar ausgelobt. Die Beal-Vermutung besagt, dass für alle Lösungen von A^x +B^y = C^z, mit A, B, C, x, y, z positiven ganzen Zahlen und x, y, z > 2, die Zahlen A, B, C einen gemeinsamen Primfaktor haben.

Ueli Gegenschatz

Ueli Gegenschatz (* 3. Januar 1971 im Appenzellerland; † 13. November 2009 in Zürich) war ein Schweizer Extremsportler. Er galt als der bekannteste Schweizer Base Jumper (Objektspringer), Gleitschirmflieger und Fallschirmspringer.

Gegenschatz galt als Idol und Pionier der Schweizer Extremsportszene. 1989 absolvierte er seinen ersten Fallschirmsprung. 1990 flog er erstmals mit einem Gleitschirm und gehörte fortan als Amateur zur erweiterten Weltspitze. 1997 vollzog er in Norwegen seinen ersten Objektsprung über eine 1000 Meter hohe Felswand. Insgesamt absolvierte Gegenschatz ca. 6000 Sprünge. Dabei waren ca. 1500 Objektsprünge.

Am 11. November 2009 sprang Gegenschatz anlässlich eines Werbeauftritts im Auftrag von Red Bull vom 88 Meter hohen Sunrise Tower in Zürich-Oerlikon. Dabei erfasste ihn ein Windstoss, worauf er erst auf eine Kante des 25 Meter hohen Sockelbaus der Türme und danach unkontrolliert auf dem Boden aufschlug. Zunächst noch ansprechbar, erlag Gegenschatz am 13. November 2009 seinen schweren Verletzungen.

Meilensteine seiner Karriere

Das Alexandergrab - ein ungelöstes Rätsel

Über die Taten des großen Alexanders sind wir durch zahlreiche Überlieferungen einigermaßen gut unterrichtet, und jeder erinnert sich wohl aus dem Geschichtsunterricht an den Merksatz: 333 – bei Issos Keilerei. Bei der nordsyrischen Stadt hatte der Makedonenkönig das Heer des Großkönigs Dareios III. vernichtend geschlagen und damit die Eroberung des persischen Weltreichs eingeleitet. Was aber mit der sterblichen Hülle Alexanders nach dessen Tod zehn Jahre später geschah, darüber herrscht bis heute Unklarheit.

Licht ins Dunkel dieses Geheimnisses versprach vor kurzem ein griechisches Archäologenteam zu bringen, das erklärte, die letzte Ruhestätte Alexanders in der ägyptischen Oase Siwa gefunden zu haben. Doch die gespannte Erwartung der Fachwelt dauerte nur kurze Zeit: Jetzt wurde den Hoffnungen zumindest ein kräftiger Dämpfer versetzt, als ein vom griechischen Kulturminister nach Siwa entsandtes Wissenschaftlerteam die Beweiskraft der neuen Funde anzweifelte. Zwar hätten die Archäologen die seit Jahren in der Oase nach dem Alexandergrab forschten, noch nicht alle Funde vorgelegt, doch das, was man gesehen habe, biete keine Anhaltspunkte dafür, dass sie die Begräbnisstätte des großen Makedonen gefunden hätten. Die Ausgrabungsleiterin Souvaltsi hatte erklärt, Specksteintafeln aus ptolemaiischer und römischer Zeit gefunden zu haben, die darauf hinwiesen, dass Alexanders Leichnam in der Oase zu finden sei. Was das Ministeriumsteam nach eigenen Aussagen zu sehen bekamen, waren Tafeln aus römischer Zeit, auf denen Hinweise auf Alexander zu finden war.

Die Spur der sterblichen Hülle Alexanders verliert sich kurz nach dessen Tod im Dunkel der Geschichte. Alexander starb der Überlieferung zufolge in Babylon. Auf seinem Sterbebett soll er den Wunsch geäußert haben, in der Oase Siwa begraben zu werden. Nach den jüngsten Ereignissen um die Funde in Siwa ist zumindest wieder fraglich, ob das Geheimnis um den Verbleib des berühmtesten Leichnams

Rätsel / Denksport

Valkos lustiges Silbenrätsel

In dieser Aufgabe müssen aus Silben Wörter gebildet werden, deren Bedeutungen doppelsinnig sind. Ordnen Sie die Silben den Aufgaben zu.
  • Einzelne Fußstütze
  • Durch einen vollständigen Richtungswechsel entstandene Dünnschichten
  • Durch den Genuss einer Palmfrucht Ermüdete
  • Arbeitsplatz zum Gestalten von Druckvorlagen
  • Kurze Ankündigung, dass am nächsten Tag ein Schauder aufkommt
  • Schwimmvogel mit Hasenohren
ben - ein - en - en - fel - fil - fres - ge - gen - grau - kehr - ko - kol - kos - la - lo - löf - lung - mat - me - mor - satz - ser - so - stel - te - te - um

Es bleiben einige Silben übrig. Sie ergeben das Lösungswort.


Valkos Teekessel - Teil 100

  • Mein Teekessel ist der Rest eines gefällten Baums. Wie mein Teekessel sollte kein Messer sein. (6)
  • Mein Teekessel ist ein Schöpflöffel. Mein Teekessel ist ein Maurerwerkzeug. (5)
  • Mein Teekessel ist eine Nachricht. Mein Teekessel ist die diplomatische Vertretung eines Staates.. (6)
  • Mein Teekessel ist ein zentralasiatische Gebirge. Mein Teekessel war ein 1957 gesunkenes Segelschulschiff. (3)
  • Mein Teekessel Contenance. Mein Teekessel fixiert den Lampensockel einer Glühlampe. (2)
  • Mein Teekessel ist eine Schachfigur. Mein Teekessel ein hohes Bauwerk. (3)
  • Meine Teekessel sind Erbfaktoren. Mein Teekessel ist US-Schauspieler (Hackman). (3)
  • Mein Teekessel ist das Abfeuern einer Waffe. Mein Teekessel ist eine kleine Menge Flüssigkeit. (6)
  • Mein Teekessel wird beim Krafttraining „gebuildet“. Mein Teekessel ist ein eng anliegendes Kleidungsstück. (4)
  • Mein Teekessel jagt nachtaktiv und fliegt geräuscharm. Mein Teekessel ist ein Nachtmensch oder Handfeger. (3)
  • Mit meinem Teekessel kämpfte der Ritter. Mein Teekessel ist Teil der Motorsäge. (7)
Die Ziffern in Klammern geben die Position des Lösungsbuchstabens an. Wenn Sie die Buchstaben aneinander hängen, dann erhalten Sie zwei Inseln.

In dieser Aufgabe müssen aus Silben Wörter gebildet werden, deren Bedeutungen doppelsinnig sind. Ordnen Sie die Silben den Aufgaben zu. Mehrere Silben bleiben übrig. Aus ihnen wird das Lösungswort gebildet.

Bandage für ein großes Boot / Apparat für eine Audienz / sportliche Leistung eines Tiermundes / Menge von Feldfrüchten / Niederschlag von Edelmetall

BAND / BE / BIL / DER / EMP / FANGS / GE /GEN / GOLD / MAUL / MEN/ RAH / RÄT /RE /RÜ / SCHIFFS / VER / WURF / ZAHL

Lösung der Aufgabe vom 10.11.: Die kleinste Levenshtein-Distanz haben Dresden und Bremen (3)!
Die Lösung von Valkos Silbenrätsel lautet KANDAHAR.
Die Lösung für Valkos Teekesselaufgabe 99 lautet Leon + Brüssel (Schlaf, Aufnahme, Bacon, Flanke, Bourbon, Panzer, Brücke, Gesicht, Schloss, Werder, Blech)