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18. Dezember

1866: Schreibmaschine erfunden
Der Tiroler Peter Mitterhofer präsentierte am Kaiserhof in Wien die von ihm erfundene erste funktionsfähige Schreibmaschine. Das Gerät war aus Holz und Metall gefertigt. Als Anerkennung erhielt der Erfinder Mitterhofer 200 Gulden. Ab etwa 1900 entwickelten sich Schreibmaschinen zu einem Massenprodukt, das hauptsächlich von deutschen und amerikanischen Firmen hergestellt wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg verdrängten elektrische Schreibmaschinen ihre mechanischen Vorgänger. Erst Mitte der 1980er Jahre wurde die Schreibmaschine nach und nach durch den Personal Computer ersetzt.

1901: Eröffnung des Pergamonmuseums
In Berlin öffnete am 18. Dezember das Pergamonmuseum erstmals seine Tore für Besucher. Das vom Architekten Fritz Wolff entworfene Gebäude ist für seine hellenistische Sammlung berühmt. Unter anderem werden hier Reste der Akropolis von Pergamon sowie der Pergamon-Altar ausgestellt. Dieser stammt aus der Zeit zwischen 180 und 160 vor Christus und war ein Weihegeschenk von König Eumenes II. von Pergamon an die Götter Zeus und Athene für deren Beistand im Kampf gegen die plündernden Galater. In den Jahren 1878 bis 1886 wurden die Reste des Altars in Kleinasien entdeckt.



1917: UFA gegründet
Am 18. Dezember 1917 werden zahlreiche Betriebe der deutschen Filmindustrie zur 'Universum Film AG' (Ufa) zusammengefasst. Der Grund: Die Beeinflussung der Bevölkerung durch dieses Medium soll besser gesteuert werden, z. B. mit Durchhalteparolen während des Ersten Weltkrieges.
Geburtstage:
  • Paul Klee (1879-1940), schweizer Maler und Grafiker
  • Willy Brandt (1913-1992), dt. SPD-Politiker / Bundeskanzler
  • Steven Spielberg (*1947), US-Filmregisseur
  • Brad Pitt (*1963), US Schauspieler

Spruch des Tages:
Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen.
Isaac Asimov

S P O R T

1988: Erstmalig in der langen Geschichte des Davis-Cup gewann das deutsche Team den bedeutendsten Mannschaftstitel des Tennissports. Im schwedischen Göteborg besiegten Boris Becker, Carl-Uwe Steeb und Eric Jelen den Gastgeber im Finale des internationalen Team-Wettbewerbs klar mit 4:1. Im Jahr 1985 hatte das deutsche Team gegen denselben Gegner knapp verloren. Den Erfolg von 1988 konnte die Davis-Cup-Mannschaft im folgenden Jahr wiederholen: Im Finale traf man in Stuttgart erneut auf Schweden und gewann mit einem 3:2-Sieg den Titel.
2005: Den deutschen Biathlon-Herren gelingt bei der Verfolgung in Brezno-Osrblie mit den Platzierungen 1,2,3,4 und 6 ein historischer Triumph.

Zahlen, Fakten, Links
Die Hälfte aller Amerikaner lebt im Umkreis von drei Autominuten zu einer McDonald’s-Filiale.

Person des Tages
Steven Allan Spielberg, KBE (* 18. Dezember 1946 in Cincinnati, Ohio) ist ein US-amerikanischer Filmregisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor und Schauspieler. Gemessen am Einspielergebnis seiner Filme ist er der bis heute erfolgreichste Regisseur und Produzent.

Zu seinen bekanntesten Filmen, die oft von Träumen, Ängsten und Abenteuern geprägt sind, gehören u. a. Der weiße Hai (1975), E.T. – Der Außerirdische (1982), Jurassic Park (1993), Schindlers Liste (1993), Der Soldat James Ryan (1998), Minority Report (2002) und die vierteilige Indiana-Jones-Reihe (1981–2008). Spielberg wurde bereits fünfzehn mal für den Oscar nominiert und konnte ihn davon dreimal gewinnen. Des Weiteren ist er mehrfacher Golden-Globe- und Emmypreisträger. Laut Forbes hat Spielberg ein Vermögen von 3,4 Milliarden US-Dollar.

Die besten Geigen der Welt

Antonio Giacomo Stradivari (* um 1644, der Geburtsort ist unbekannt; † 18. Dezember 1737 in Cremona) war ein italienischer Geigenbaumeister, der in Cremona ansässig war. Man schätzt, dass Stradivari in seiner Laufbahn etwa 1100 Violinen, Bratschen, Celli, einige Gitarren und eine Harfe gebaut hat. Von den Celli gibt es heute nur noch ca. 60 Stück, insgesamt sind schätzungsweise noch 650 Instrumente erhalten.

Seit etwa 1800 genießen seine Instrumente einen hohen Beliebtheitsgrad und erzielen Höchstpreise bei Verkäufen. 1998 wurden bei einer Versteigerung bei Christie’s in London für die 'Kreutzer Strad' etwa 1,5 Mio. Euro bezahlt. Am 16. Mai 2006 wurde dieser Preisrekord jedoch überboten, als Christie’s Musical Instruments New York im Rockefeller Plaza eine Stradivari für 3,544 Mio. US-Dollar (2,797 Mio. Euro) versteigerte. Die Geige mit dem Namen 'Hammer' wurde 1707 in Cremona in Italien gebaut. Ihren Namen hat sie von ihrem ersten urkundlich belegten Besitzer, dem schwedischen Hofjuwelier und Sammler Christian Hammer. Er hatte die Geige im 19. Jahrhundert gekauft. Ein unbekannter Bieter bezahlte im Juni 2011 in London 9.8 Mio. Pfund Sterling für die 'Lady Blunt'.

Zu den größten öffentlich zugänglichen Sammlungen von Stradivari-Instrumenten gehört die des spanischen Königshauses. Sie besteht aus zwei Violinen, zwei Celli und einer Viola. Ein weiteres Quartett verzierter Instrumente plus ein unverziertes Cello befinden sich in der Sammlung der Smithsonian Institution in Washington D.C.. Nur zwei Kilometer entfernt befinden sich weitere fünf Stradivari-Instrumente, nämlich die in der Library of Congress. Dass dreihundert Jahre nach ihrem Bau immer noch viele Instrumente in Gebrauch sind, zeigt die Tatsache, dass fünf Musiker der Wiener Philharmoniker auf Instrumenten von Stradivari spielen. Mit dem Tokyo String Quartet und dem Stradivari Quartett gibt es derzeit (2009) zudem zwei Ensembles, die ausschließlich auf Stradivari-Instrumenten spielen.

Speziell die Violinen Stradivaris sind nicht nur bei Sammlern, sondern auch bei Musikern hochgeschätzt und begehrt. Ihr Spiel wird oft als 'sehr lebhaft' beschrieben, sie 'flackern', der Ton 'bewegt sich wie ein Kerzenlicht'. Eine weitere Besonderheit einer Stradivari ist, dass sie äußerst gut im Bereich zwischen 2.000 und 4.000 Hertz spielt, dem Klangbereich, in dem das menschliche Gehör am empfindlichsten ist. Dies führt dazu, dass selbst ein sehr leise gespielter Ton in einer großen Konzerthalle weithin hörbar ist, wenn er auf einer Stradivari gespielt wird. Was macht die Stradivaris so besonders? Nach einer 2005 kolportierten Theorie waren die besonderen klimatischen Verhältnisse in Europa während der sogenannten 'Kleinen Eiszeit' (16.-18.Jh.) dafür verantwortlich, dass zum Instrumentenbau Holzqualitäten verwendet werden konnten, die es heute nicht mehr gibt.

In der Fernsehsendung 'Das Geheimnis der Stradivari' (2005, Arte France & Associés) wurde ein Blind-Hörtest mit vier unterschiedlichen, von zwei Geigern gespielten Violinen durchgeführt. Dieser ergab jedoch, dass nicht jeder Zuhörer die Stradivari wie erwartet als das emotional meistbewegende Instrument erkannte. Dem oft geäußerten Absolutheitsanspruch, Stradivaris seien grundsätzlich die Violinen mit dem besten oder gar dem 'perfekten' Klang, ist somit der Gegenbeweis geliefert worden. Erklärungen hierfür sind ebenfalls unterschiedlich. Einerseits ist man davon überzeugt, dass Klang letztendlich auch Geschmackssache ist. Andererseits ist im Verlauf der Jahrhunderte auch ein Stradivari-Nimbus entstanden, der zu vielerlei Legendenbildung führte und nicht zuletzt auch zu einer z. T. nicht mehr nachzuvollziehenden Preisentwicklung und einem 'Instrumentenspekulantentum'.

Pentomino

Pentomino (auch Pentamino) ist ein Spiel, bei dem eine rechteckige Fläche oder Fläche mit vorgegebener Form mit Platten so gefüllt werden muss, dass alle 12 Platten verwendet werden, und jedes Quadrat der Fläche belegt ist. Pentomino ist als Solospiel, also für eine Person, angelegt; man kann es aber auch für zwei oder mehr Spieler modifizieren. Unter dem Namen Pentominos erschien es 1973 als Zweipersonenvariante im Hallmarkverlag.



Das Wort Pentomino wurde vom Mathematiker Solomon W. Golomb erfunden und erstmals im Jahr 1954 in einem Artikel der Fachzeitschrift American Mathematical Monthly verwendet. Polyominos als übergeordnete Gruppe wurden erstmals 1957 in Scientific American ausführlich diskutiert.

Die 12 Spielsteine sind alle bis auf Symmetrie möglichen Kombinationen, die sich ergeben, wenn man 5 Quadrate so aneinanderlegt, dass sich die einzelnen Quadrate immer mit der vollen Kante berühren. Zum besseren Verständnis hat man die Spielsteine mit Buchstaben bezeichnet, die der ungefähren Form des Steins entsprechen.

Pentomino als Spiel für eine Person ist es ein Geduldspiel. Die Aufgabe besteht darin, aus den 12 Spielsteinen bestimmte Figuren zu legen.

Beim Spiel für zwei Personen werden die 12 Spielsteine abwechselnd auf einem Schachbrett aufgelegt, bis kein Zug mehr möglich ist - der Spieler mit dem letzten Zug gewinnt. Hierzu existiert eine Gewinnstrategie für den Spieler, der beginnt.

Versuchen Sie die folgenden Figuren mit Pentominos auszufüllen. Alle Steine einer Figur sollen unterschiedlich sein. In der Regel gibt es mehrere Lösungen.


Rätsel / Denksport

Valkos lustiges Silbenrätsel

In dieser Aufgabe müssen aus Silben Wörter gebildet werden, deren Bedeutungen doppelsinnig sind. Ordnen Sie die Silben den Aufgaben zu.
  • Foto eines Warenmusters
  • Protzerei mit Mathekenntnissen
  • Große freie Fläche in einer der Weiblichkeit vorbehaltenen Grünanlage
  • Haarwuchs im Gesicht eines Singvogels
  • Stacheliges Sternzeichen
  • Für Konzertkarten (Leonid, West Side Story) anstehende Menschenschlange
  • Spitzname eines BVB-Abwehrspielers wegen seiner Eisenhärte
  • Wahl einer anderen Partei
an - auf - bart - be - be - bern - bild - dros - en - frau - ga - gel - gen - fi - hei - i - ket - len - li - me - me - nah - park - platz - pro - sche - schmel - sel - sel - stein - stimm - tall - te - wech - zah - zer

Es bleiben einige Silben übrig. Sie ergeben das Lösungswort.

Die beiden Rätsel sind mit den Ziffern 1 bis 6 so aufzufüllen, dass in jeder Reihe, Spalte und in jedem fett umrandeten Feld jede Ziffer einmal vertreten ist. Gesucht sind die beiden Zahlen, die sich aus den sechs Ziffern der jeweils vierten Reihe ergeben.



Die Lösungen der Aufgaben vom 17.12. lauten WANDUHR, Lina, Julia, Lukas, Theo.