Geocaching
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8. Geocaches im Weltraum, auf anderen Planeten oder in Raumschiffen sind zulässig.
Quelle: geocaching.com

GANZ BESONDERE CACHES



Medieval View GC26C

'Medieval View' wurde am 11. Februar 2001 veröffentlicht. Damit handelt es sich um den ältesten noch aktiven Geocache Deutschlands. Er liegt ganz in der Nähe der Burg Eltz.

Meine Logbucheintrag (02.09.2016):
Whow! Der älteste noch aktive Cache Deutschlands! Das war für uns Grund genug auf dem Weg in den Urlaub einen ziemlichen Umweg zu fahren. Und es hat sich gelohnt. Tolle Landschaft, kleine Kletterei, toller Cache! DFDC!
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PS: Wir haben natürlich eine blaue Schleife an den Cache gebunden!







Enigma #1 - GC448A

Enigma #1 wurde am 23. Februar 2002 veröffentlicht. Der Cache stammt aus einer Zeit, als es die 3-Kilometer-Regel für Mysterys noch nicht gab. So ist es möglich, dass das Fragezeichen mitten in der Nordsee liegt und so viele Cacher anzieht. Dadurch und natürlich durch die extrem schwierigen Rätsel hat der Cache einen legendären Ruf erworben. Mittlerweile gilt er als der 'Heilige Gral' der deutschen Geocacher.

Mein Logbucheintrag (03.09.2016):
WHOW! Was für ein Cache! DER CACHE! Vor einigen Monaten bin ich auf das Fragezeichen mitten in der Nordsee gestoßen. Das sah sehr interessant aus. Nach einigen Recherchen stockte das ganze Unternehmen. Dann habe ich zwei befreundete Cacher - Spezialisten für Mysterys aller Art - angeschrieben. Und siehe da, beide hatten schon unabhängig voneinander mit der Arbeit an Enigma #1 begonnen.

Und jetzt flogen die Mails hin und her. Nach einigen Wochen war alles erledigt, was man am heimischen Schreibtisch erledigen konnte. Ich habe eigentlich den geringsten Teil dazu beigetragen. Da stellte sich die Frage nach dem Outdoor-Teil. Sollte ich 800 km für einen einzigen Cache fahren? Jetzt kam die Gelegenheit im Rahmen eines Kurzurlaubs.

Mit sassi14 bin ich den Outdoor-Teil bei bestem Wetter angegangen. Und der war einfacher als zunächst befürchtet. Nach zwei Stunden haben wir die Dose gefunden. Doch einen Wermutstropfen gab es: Wie schon von einigen Vorloggern angedeutet, liegt der Kelch nicht mehr in der Dose! Megaschade, den hätte ich doch zu gern in der Hand gehabt. Wie auch immer, natürlich gibt es für diesen genialen Cache eine blaue Schleife!
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Foto: Hobatt


Quelle: beauport / wikipedia / CC BY-SA 2.0

Eiger-Nordwand «Pilz»
GC5Z947



Am 15. Juli 2015 wurde der Cache auf dem Eiger-Pilz freigeschaltet. Es dauerte dann doch mehr als ein Jahr, bis er zum ersten Mal geloggt wurde. Dem Cacher Wätterhörnli gelang am 6. August 2016 der FTF.

wikipedia: Drei Meter vom Westgrat abgesetzt ragt ein freistehender, zwölf Meter hoher Felsturm (3'219 m ü. M.) über der westlichen Nordwand empor, der als Pilz oder Mushroom bezeichnet wird. Der erste Mensch auf dem Pilz soll 1876 Richard M. Barrington, Bruder des Eiger-Erstbesteigers, gewesen sein. Laut dem Bergführer Peter Bohren hatte Barrington es gewagt, vom Westgrat auf den Pilz zu springen. Diese Anekdote ist allerdings nicht gesichert. Heute führt vom Stollenloch eine Kletterroute (Magic Mushroom, Schwierigkeit: 7c+) auf den Pilz. Beliebt ist er auch bei Base-Jumpern, die von hier mit Fallschirm in die Tiefe springen. Erstmals abgesprungen sind 2000 der Schweizer Ueli Gegenschatz und der Österreicher Hannes Arch.

GC12 - der älteste noch aktive Cache der Welt


Auf der Reise zur Totalen Sonnenfinsternis mussten einige Cache Highlights geplant werden, so sollte es auch zu GC12 gehen. Am 23.8. war es dann soweit, in der Begleitung der nicht-cachenden Familie rollte unser Dodge Durango endlos durch die Wälder Oregons über immer schmaler werdende Straßen, wo sollte das enden...?

Nach langer Fahrt standen wir an einer Erdaufschüttung, die unser Weiterfahren verhinderte. Ein kleiner Junge mit Plastikschwert und Schild versperrte uns den Weg, seine Großmutter bändigte ihn zum Glück, sollten das auch Cacher sein? Kurze Frage, ob sie auch den Cache suchten? Wie bitte...? Oh, keine Cacher. Offensichtlich hatte sie am Akzent erkannt, dass wir Deutsche sind, denn der Rest der Unterhaltung ging auf Deutsch weiter, die Dame hatte viele Jahre in Deutschland gelebt und konnte noch sehr gut Deutsch.

Nach einer kurzen Erklärung, was Gecoachen ist, kam die Frage, ob wir denn keine Angst vor wilden Tieren hätten? Sie wohne hier in der Nähe und hätte bei ihren Spaziergängen schon mal eine Bärin mit Jungtier getroffen, und Pumas wären hier auch öfter...

HUCH! Wie bitte? Davon hatte ich nichts in den Logs gelesen. Die Damen der Mannschaft beschlossen daraufhin am Auto zu warten, mein Sohn und ich machten uns furchtlos(?) auf den Weg. Wir machten unterwegs mehr Krach als sonst im Wald üblich, man weiß ja nie...

Die Pfade, die zunächst noch geteert waren, aber zunehmend von der Natur zurück erobert werden, wurden schmaler, und immer mehr Äste und Pflanzen sperrten den Weg. Zum Schluss war es nur noch ein kleiner Trampelpfad, und dann war es soweit, der Eimer mit GC12 war in der Hand. Ich hatte den TB 'Mehle' von red zappel dabei, der hier nun ausgesetzt wurde, so kann das Heimatdorf seine Weiterreise vom ältesten Cache aus beginnen.

Da hier in der Gegend nichts weiter zu finden ist, stellte ich die Frage, was für Leute hier am Ende der Welt eine Dose in den tiefen Wald legen...? Mein Sohn stellte konsequenterweise die Frage, was für Leute denn dann in den Wald laufen um diese Dose zu finden? Hmmm...

Auch auf dem Rückweg waren keine Tiere zu sehen, da es inzwischen schon nach 17h war, machten wir uns auf die Weiterreise Richtung Mount Saint Helens.
MM AUS M

Vergissmeinnicht - Verschollen in der Unendlichkeit
GC6Z4NP

Für diesen Cache benötigt man Zeit (4-6 Stunden) und einen freien Termin im Cache-Kalender! Pro Tag ist nur ein Team zugelassen. Aber es scheint sich zu lohnen. Ich habe noch nie derart euphorische Logbuch-Einträge gelesen!