Suche nach außerirdischer Intelligenz
1990 beschloss die amerikanische National Science Foundation, das Internet für private Interessenten und kommerzielle Zwecke zu öffnen. Kurz zuvor war in Cern in der Schweiz das WWW entwickelt worden, und ein unglaublicher Siegeszug nahm seinen Anfang.

[..] Das Internet ist [..] der größte Computerschwarm der Welt. Zahlreiche Server stellen Informationen zur Verfügung, die von unermesslich vielen Clients abgefragt werden. Dies weckte eimal die Phantasie und andererseits auch Begehrlichkeiten. Musste nicht [..] durch die Verbindung so vieler Einzelbausteine etwas Größeres entstehen, eine Art Superhirn? Standen nicht alle Rechner des Netzes die meiste Zeit nur sinnlos herum und warteten auf die Eingaben ihrer Nutzerm wie Untersuchungen zeigten?

Inzwischen hatten sich die Hochleistungsrechner von Supercomputern mit wenigen Prozessoren zu Rechnern mit zigtausenden Prozessoren weiterentwickelt. Wenn man handelsübliche Rechner verwendet, die man in Regalen deponiert und mit einem Hochgeschwindigkeitsnetzwerk verbindet, kann man mit dem Bruchteil der Kosten auskommen. Noch billiger ist es, erst gar keine Rechner miteinander zu verbinden, sondern einfach die vorhandenen Rechner des Internet zu nutzen. Die Ideee des GRID-Computing war geboren. Weltweit bekannt wurde dieses Technik durch das SETI@Home-Projekt. Das ist ein Teilprojekt des SETI-Projekts. Es wurde am 12. Oktober 1992 zum 500. Jahrestag des Entdeckung Amerikas, ins Leben gerufen.


Quelle: wikipedia

Wobei SETI für Search für Extraterrestrial Intelligence, also für Suche nach außerirdischer Intelligenz steht. Eine Chance, Kontakt zu außerirdischen Wesen zu bekommen, ist die UNtersuchung der Signale von Radiotelekopen. Findet man dabei ein Signal, das keinen natürlichen Ursprung haben kann, wird meistens angenommen, dass es von einer außerirdischen Intelligenz stammt. dazu müssen allerdings riesige Datenmengen durchgerechnet werden. Da der Senat in den USA das Geld für die SETI-Forschung im September 1993 radikal zusammenstrich, mussten die Forscher sich etwas einfallen lassen. Sie setzten sich hin und schrieben ein Programm, das die Daten des Teleskops an freiwillige Mitarbeiter in der ganzen Welt verteilte und auf deren Rechner in Form eines Bildschirmschoners durchrechnete. Die Ergebnisse wurde wieder über das Internet an das Institut zurückgesandt.

Das sogenannte SETI@Home-Classic-Projekt wurde am 15.Dezember 2005 offiziell eingestellt. Auch wenn das Projekt keinen echten Fund melden konnte, so wurden doch verschiedene Stellen im Universum entdeckt, die noch genauer analysiert werden müssen. Die Leistung des Prjekts war hedoch in jedem Falle kosmisch, es wurden 2,3 Millionen Jahre Rechenzeit aufgebracht, die aus 1,84 Milliarden Resultaten von über 5,4 Millionen Benutzern bestand.

Wer nun gerne nach außerirdischem Leben sucht, nraucht sich kein eigenes Fernrohr zu kaufen, das Nachfolgeprojekt ist noch aktiv und nutzt eine moderne Software namens BOINC. Die Webseite ist

http://setiathome.ssl.berkeley.edu

Quelle: Coding for fun / Gottfried Wolmeringer....