| Die Baxmann-Sage |
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Die Oldendorfer wandten sich deshalb an das Paderborner Kloster und baten um Hilfe. Das Kloster schickte zwei Mönche, die Baxmann aus Oldendorf verbannen sollten. Er wurde auf einen Wagen gebannt, der von vier schwarzen Pferden gezogen wurde. So ging es aus dem Ostertore hinaus über Barksen zum Walde. Je näher sie dem Walde kamen, desto schwerer kamen die Pferde vorwärts. Ihnen brach der Schweiß aus allen Poren, daß sie wie Schimmel aussahen. Unbedacht hatte sich der Knecht einmal umgesehen, da war der Bann gebrochen. Baxmann eilte wieder nach Oldendorf zurück. Die beiden Pater mußten erneut ihres Amtes walten. Jetzt nahmen sie Baxmann in die Mitte. Es gelang ihnen, den Wagen mit dem Gebannten durch das Hohensteintal und das Totental hinauf bis zur Quelle des Hollenbaches zu bringen. An diese Quelle, die man nach ihm Baxmannbrunnen nannte, wurde Baxmann gebannt. Er sollte erst erlöst sein, wenn er die Quelle mit einem Siebe leer geschöpft hatte. Die Oldendorfer glaubten, daß sie ihn für immer los wären. Aber dennoch sollte für Baxmann noch einmal die Erlösungsstunde schlagen. |
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