Süntel-Erinnerungen
www.suentel.com

Ich wohne zwar in Hannover – seit ich vor drei Jahren den Süntel erstmals entdeckte, bin ich zum eingefleischten Süntel-Fan geworden. Ob es daran liegt, dass ich in Dresden geboren bin und mich nun zum heiligen Berg der Sachsen hingezogen fühle? ;-)

Ihre Website war mir, gerade als ich vor drei Jahren begann, den Süntel zu entdecken, ein unverzichtbarer Ratgeber und eine einmalige Inspiration, die wunderschönsten Seiten des Süntels zu entdecken. Zwar habe ich inzwischen unter anderem auch den Deister, Kleinen Deister, Nesselberg, Osterwald, Ith, Vogler und die Weserberge erkundet – nirgendwo wurde ich aber in tiefster Seele derart ergriffen, wie vom Süntel (obwohl er mir auch schon seine bedrohlich gefährlichen Seiten im Winter und tiefen Schnee offenbarte). Die malerischen Schluchten mit den vielen Bächen, die Felsen und Klippen, die ausgedehnten Buchenhaine – an so vielen Plätzen und Orten hat man das andächtige Gefühl, sich in einer riesigen Kathedrale - einem heiligen mystischen Ort von Mutter Natur zu befinden. Dieses ganz besondere Gefühl gibt es für mich so nur im Süntel.

Ein Platz hat es mir dabei ganz besonders angetan: das Wiesenplateau mit dem Roten Stein oberhalb von Bensen. Ich „entdeckte“ diesen Ort im Winter vor zwei Jahren. Aus Richtung Benser Forsthaus stapfte ich durch tiefen Schnee kurz nach der Morgendämmerung. Zwischen Osterberg und Westerberg passierte ich linksseitig eine schmale Nadelwald gesäumte Weggasse - und plötzlich öffnete sich in tiefer winterlicher Stille rechtsseitig das erhöht gelegene schneeverschneite Wiesenplateau mit unzähligen Rehen umgeben und friedlich malerisch eingefasst von den massiven Erhebungen des Süntels in dessen Mitte besonders betont der Thronähnlich mächtig und massiv dagelegene Rote Stein um den mit unverkennbaren Lauten zwei Kolkraben kreisten. Dieses sich mir offenbarende Landschaftbild hat sich wie nur wenige Bilder als eine der schönsten in meinem Leben gesehene Impression in mein Herz eingebrannt.

Marko Rosocha 15.11.2011

Ich habe von 1964 (Geburt) bis ca. 1983 in Hamelspringe gewohnt. Meine Eltern wohnen dort immer noch. Der Süntel war mein Hauptspielplatz und ich brauchte keinen Kindergarten !

Mich hat die Webseite sehr beeindruckt und ich gratuliere aus dem hohen Norden Euch dazu. Beim Sichten der Bilder habe ich nachfolgende Erinnerungen zu ergänzen.

Einmal war Tag der offenen Tür auf dem Natoplatz, wo es echte amerikanische Hamburger und Cola gab. Man führte uns ins Lagezentrum, wo eine große Landkarte sich befand. Ständig wurden alle Luftbewegungen mit Filzstiften festgehalten, insbesondere des Warschauer Paktes. Ich glaube bis fast an die russische Grenze wurde alles registriert.

Einmal hatten wir eine Vatertagstour zum Eieressen nach Haddessen, wo ich mich nur noch an das Eieressen erinnern kann. Das Bier schmeckte und irgendwie bin ich aber doch noch nach Hause gekommen.

Im Winter bin ich sehr oft Langlaufski gelaufen. Es ging von Hamelspringe zur Eulenflucht und von dort zum Süntelturm bis fast zur Jahnhütte .

Es war wunderschön, wie alle anderen Wanderungen . Der Süntel ist eine Erlebnis !!!!!!!!!!!!

Torsten Riemer, 13.07.2006

Es werden noch weitere Erinnerungen gesucht!