Winter im Süntel


29.01.2012


Der Sturm Anfang Januar hat auf dem südlich um den Amelungsberg führenden Weg (kurz vor dem Parkplatz Amelungsberg links rein und ziemlich genau an der Waldschänke Rohdental endend) den größten Windbruch im gesamten Süntel angerichtet.


Der Einstieg in den Süntel an der Wegegabelung oberhalb von Krackes Ruh (Aufstieg Hoher Kamp) ist völlig neu gestaltet. Es wurden Süntelbuchen gepflanzt und Sitzplätze angelegt.
Fotos: Thorsten Wehrhahn

Gänseei-Weg dauerhaft gesperrt!


Foto: Thorsten Wehrhahn


Nach einem der Bericht der Dewezet wird der sogenannte 'Gänseeiweg' dauerhaft gesperrt. Der Grund dafür sind Abrutschungen am Hang. Nach einem Gutachten kann es gefährlich sein, den Weg zu benutzen. Begünstigt durch die steile Hanglage und einen unterirdisch verlaufenden Bach, der den weichen Tonboden immer wieder in Teilen wegspült, bestehe die Gefahr, dass es zu weiteren Hangrutschungen komme. Daher solle der Weg komplett für Fahrzeuge gesperrt werden. Auch Wanderern und Radfahrern wird geraten, den Weg nicht zu nutzen.

Den Weg so zu sichern, dass es nicht mehr zu gefährlichen Abrutschungen kommen könne, sei wirtschaftlich nicht zu vertreten, sagt Förster Heinfried Menke, der für Wegebauten in den Landesforsten zuständig ist. Auch eine Verlagerung des Weges komme nicht in Betracht. Der Bereich des Gänseeiwegs, auf dem bereits Teile des Hangs abgerutscht sind, ist darum mit großen Felsbrocken dauerhaft gesperrt worden.
Hier finden Sie einen aktuellen Fernsehbericht vom Süntel: www.ndr.de

neuer Link:


Es gibt einen neuen Eintrag auf der Seite Süntel-Erinnerungen!


Es gibt schon wieder neue Schilder im Süntel! (26.11.11)


Neue Sitzgruppe an den Bakeder Eichen (14.11.11)!

Sehr seltene Abbildung der rätselhaften, heute wieder verschollenen Scherbe vom Hohenstein. Die Abbildung stammt aus dem Buch 'Germanische Heiligtümer' des Externsteine-Forschers Wilhelm Teudt (TEUDT, Wilhelm: Germanische Heiligtümer – 3. Aufl., Eugen Diederichs Verlag, Jena 1933). Teudt interpretiert die Figur auf der Scherbe als Darstellung der Gottheit 'Osta'. Die Scherbe wurde zuerst abgebildet in dem Buch 'Wegweiser um Eilsen'. Strack beschrieb sie als 'Abbildung eines Stück Steins, so im Schaumburgischen, an dem Gebürge, der Hohenstein genannt, ohnweit dem Sinngrünen Altar oder der Druidenklippe, im XVIten Jahrhundert gefunden worde' (nach STRACK: Wegweiser um Eilsen, Lemgo 1817 in TEUDT 1931, S.118). Manche Leute meinten damals schon, die Scherbe sein eine Fälschung. (Siehe auch GESCHICHTEN / GESCHICHTEN I / DIE RUNENTAFEL VOM HOHENSTEIN)

Vielen Dank für das Material an Christian Grubert!


Das Bild stammt aus dem Buch 'Das Weserbergland und der Teutoburger Wald' von O. Reißert (Verlag Velhagen und Klasing, Bielefeld 1909).


Der Baum (evt. Kreuzung zwischen Süntelbuche und normaler Rotbuche?) stand bis ca. 1990 an dem Feldweg von Langenfeld nach Rahden. An den Baum wurde eines Tages Feuer gelegt und ein großer Seitenast brach ab. Später ging der Baum ganz ein.


Am 30.10. startete zur Zeitumstellung der Vierte Osterberger Winterlauf!
www.freunde-des-osterbergs.de



Achtung! Sie können links ein neues Gästebuch anwählen. Ich hoffe es ist übersichtlicher und einfacher zu bedienen als das alte Buch. j.s.

Der heilige Berg der Sachsen

Mein Lieblingsweg führt von Bad Münder über die Süntelstraße zum Kamm des Gebirgszuges, bis zu dem Felsen des Hohensteins. Er ist ein geheimnisvoller, steinerner Dom, desse Gewölbe eine kaum bekannte, riesige Tropfsteingrotte bildet. Leider ist sie aus Gründen der Vorsicht und des Schutzes verschlossen. Sie werden Ihre Phantasie spielen lassen müssen. Quelle: Dieter Klocke, Auf den Spuren der alten Germanen


Über diesen 'Dom' gibt es an keiner Stelle im Netz oder in der Literatur weitere Informationen. Wer weiß etwas darüber?
offene Süntelfragen: 4, 9, 15, 16, 18, 19, 20, 23, 24, 25

Das große Süntel-Rätsel
Man mag es kaum glauben! Grüner Altar, Teufelskanzel und Hirschsprung sind die Highlights des Süntels. Aber es gibt in der Literatur und im Internet Unmengen verschiedener Meinungen über die Benennung dieser Punkte.

Sieht sich jemand in der Lage endgültige Klarheit in dieses Chaos zu bringen?
Mehr Informationen zu diesem Thema (und die wahrscheinlichste Lösung) finden Sie auf der Seite SÜNTEL-RÄTSEL!

Die vorwiegend mit Buchenwald bestandene Schichttafel des Süntel liegt zwischen Bad Münder und Hessisch Oldendorf und ist vor allem im Süden durch tiefe Täler zerschnitten. Hier treten besonders am Hohenstein die Jurakalke als eindrucksvolle Felswände zutage. Wegen seiner geologischen und botanischen Raritäten wurde das Gebiet schon früh unter Naturschutz gestellt. Während der benachbarte Deister von mehreren Verkehrswegen durchzogen ist, läßt die geologische Beschaffenheit des Süntels dieses nicht zu. Den Süntel kann man nur erwandern - oder mit dem Mountain-Bike erkunden.

Die Seele wird vom Pflastertreten krumm.
Mit Bäumen kann man wie mit Brüdern reden
und tauscht bei ihnen seine Seele um.
Die Wälder schweigen.
Doch sie sind nicht stumm.
Und wer auch kommen mag, sie trösten jeden.
Erich Kästner

Ich bin immer an Material über den Süntel interessiert.