Steinbruch Segelhorst/Langenfeld
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Februar 2014: Die Steinbrucherweiterung beginnt!

Steinbruch Segelhorst/Langenfeld

Steinbruch Segelhorst - der alte Teil







Der neue Teil im Steinbruch Segelhorst/Langenfeld (März 2011)!





Copyright: Volker Kahle


Der Steinbruch Segelhorst/Langenfeld blickt auf eine über 100-jährige Geschichte zurück. Seit 1902 wird hier oolithischer Kalkstein von großer Härte gewonnen, der vor ca. 200 Millionen Jahren in einer seichten, von Korallen übersäten Meeresbucht entstanden ist.

Abbaumethode und Transport

Zunächst wird der Oberboden abgeräumt. Die dann freiliegenden Oolith-Hartkalksteinbänke werden da - nach stufenweise (bis 30m Wandhöhe) abge sprengt. Das gewonnene Haufwerk wird aufgenommen und auf riesige Lkws verladen. Über den Breckerkipptrichter gelangt das Material über Vorsieban lagen und Förderbänder zur Aufbereitungsanlage, wo das Material nachgebrochen, gesiebt, aufgehaldet und schließlich verladen und gewogen wird. Der Abtransport vom Werk erfolgt per Lkw.

Verwendung

Die Rohstoffe haben eine hohe Bedeutung für die regionale und überregionale Bauwirtschaft. Der Stein bruch produziert Materialien für Straßen-, Asphalt- und Betonbau und kann mit seinen etwa eine Million Tonnen versandfertiges Material im Jahr zur Verfügung stellen. Das Produktspektrum reicht von Splitten unterschiedlicher Körnung über Grobschotter bis hin zu Felsbrocken und Wasserbau - steinen. Wachsende Bedeutung bekommen zudem Natur kalke, die in Kraftwerken zur Entschwefelung und als Düngemittel in der Land- und Forstwirtschaft Verwendung finden.

Quelle: Schneegrundweg Spaziergang, Stadt Hessisch Oldendorf, H. Faust





Kennen Sie diese Hütte?


Die Hütte wurde zunächst als Büro für den Betreiber des Segelhorster Steinbruchs genutzt. Später wurde sie von den Höhlenforschern ausgebaut und renoviert. Die Hütte wurde 2012 abgebaut. Vielen Dank für die Informationen an Wolfgang Kunzmann vom Speläologen Bund Hildesheim (SBH). Speläologen Bund Hildesheim