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ARD-Tatort Märchenwald

Ein toter junger Mann im Wald mit einer Kugel im Rücken - irgendwo zwischen Hameln und Bad Pyrmont. Niemand kennt ihn. Der Name, den er seiner Zimmerwirtin gab, ist falsch. Charlotte Lindholm will wissen, ob er ein gesuchter Bankräuber ist, der in dem einsamen Wald von seinen Komplizen umgebracht wurde. Doch sie muss feststellen, dass es dort gar nicht so einsam war. Nicht nur Förster Kupka war im Wald. Ebenso seine kleine Tochter Marie. Und auch der Wilderer Gramisch, ein Feind des Waldbesitzers Freden, war mit seinem Gewehr auf der Pirsch. Die Bewohner des nahe gelegenen Ortes gehen davon aus, dass der Schuss dem Waldbesitzer galt. Gramisch wurde wegen seiner Wilderei von Freden vor die Tür gesetzt. Wurde der junge Mann also Opfer einer Verwechslung? Freden lässt das alles kalt. Er interessiert sich mehr für die Kellnerin Isabelle, die seit einiger Zeit im Gasthof arbeitet. Neuerdings zeigt er sich oft im Dorf. Und was hat Kupkas kleine Tochter Marie gesehen? Seit dem tödlichen Autounfall ihrer Mutter ist ihre Welt von Engeln und Zwergen bevölkert. Reine Phantasie oder verbirgt sich hier eine wichtige Spur? Ganz irdisch ist jedenfalls die Tatwaffe, die auf dem Hof von Gramisch gefunden wird. Doch mit der Identität des Toten eröffnet sich eine Spur, die in die Vergangenheit weist. Charlotte entblättert eine Tragödie um Liebe, Schuld und Rache, als erneut ein Schuss im Wald fällt.

Der Film spielt eigentlich zwischen Hameln und Bad Pyrmont. Die schönsten Szenen wurden aber im Süntel gedreht!

Erstausstrahlung: Sonntag, 24. Oktober 2004, 20.15 Uhr