Süntelkirche
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Kirche im Süntel renoviert

DEWEZET 21.09.2004 (pj) Die Wanderhütte am Kamm des Süntels, zwischen Süntelturm und Hohenstein und am Weg zwischen Bensen und Bakede, im Volksmund 'Kirche' genannt, ist fertig. Wie angekündigt hat der Vorsitzende der Süntelwaldgenossenschaft, Karl Beißner, freiwillige Helfer gesucht, die sich daran machten, die vom Zahn der Zeit stark geschädigte Hütte zu renovieren. Über 100 Stunden arbeitete Josef 'Jupp' Wollnik mit weiteren Helfern. Sie erneuerten Sparren, schuhten Teile an andere Balken an, erneuerten Dach- und Wandbretter und befestigten die neuen Dachplatten. Zum Schluß wurde noch ein weiteres Fenster in die Giebelwand gesägt, die Hütte gestrichen.

Auch die Forst beteiligte sich an der Aktion. Revierförster Frank Neuber ließ einige hohe Buchen an der Hütte fällen, damit mehr Licht durch die dichte Waldkrone fällt. Mit einigen Fudern Grant wurde die Zuwegung befestigt. 'Nun fehlen noch eine Bank und ein Papierkorb', sagt Karl Beißner.

Wer die Schutz- und Wanderhütte einmal gebaut hat, kann nicht nachvollzogen werden. Fest steht allein, die Süntelwaldgenossenschaft war nicht der Auftraggeber, aber Arbeiter der Genossenschaft waren auf jeden Fall am Bau beteiligt. Die Reparaturarbeiten können aus dem Fördertopf von 'leader+' finanziert werden, sagt Hermann Faust, im Rathaus für die Abwicklung der Maßnahmen im Rahmen des EU-Programms zuständig.

Fotos: J.Schaper



Die Hütte wurde 1973 erbaut. Das Schild über der Tür wurde bereits bei der Eröffnung angebracht. Die Hütte wurde von Heinrich Werner (auf der Leiter beim Anbringen des Schildes) und Erich Elsner (sein Schwiegersohn - links unten) im Auftrag der Süntelwaldgenossenschaft errichtet. Rechts steht Willi Töben, der das Schild geschnitzt hat (Tö).


Vielen Dank für das Material an Gerhard Elsner!

Süntelkirche 2010