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26. April

1986: Nahe der ukrainischen Stadt Prypjat ereignet sich mit der Katastrophe von Tschernobyl ein Super-GAU. Da die Informationsweitergabe nur sehr schleppend geschieht, werden hunderttausende Menschen der Strahlung ausgesetzt. Viele Orte innerhalb eines zehn Kilometer-Radius sind bis heute Geisterstädte.

1994: In Südafrika beginnen die ersten freien Wahlen nach dem Ende des Apartheid-Regimes. Sie dauern bis zum 29. April.
Geburtstage:
  • Mark Aurel (121-180), röm. Kaiser 161-180
  • Maria von Medici (1573-1642), Königin von Frankreich 1610-17
  • Giorgio Moroder (*1940), italien. Komponist und Musikproduzent

Spruch des Tages:
Alle Entwicklung ist bis jetzt nichts weiter als ein Taumeln von einem Irrtum in den anderen.
Henrik Ibsen

S P O R T
1966: Das Internationale Olympische Komitee (IOC) vergibt in Rom die Austragung der Olympischen Sommerspiele 1972 nach München.
2000: Die Fußballnationalelf des 1994 in Andorra gegründeten Verbandes feiert ihren ersten internationalen Erfolg mit einem 2:0 über die Weißrussische Fußballnationalmannschaft.

Zahlen, Fakten, Links
Das ungefähre Maximalalter einer Eintagsfliege beträgt 7 Tage.

Person des Tages
Mark Aurel (* 26. April 121 in Rom; † 17. März 180 in Vindobona oder eventuell Sirmium), auch Marc Aurel oder Marcus Aurelius, war von 161 bis 180 römischer Kaiser und als Philosoph der letzte bedeutende Vertreter der jüngeren Stoa. Als Princeps und Nachfolger seines Adoptivvaters Antoninus Pius nannte er sich selbst Marcus Aurelius Antoninus Augustus. Mit seiner Regierungszeit endete in mancherlei Hinsicht eine Phase innerer und äußerer Stabilität und Prosperität für das Römische Reich, die Ära der sogenannten Adoptivkaiser. Mark Aurel war der letzte von ihnen, denn in seinem Sohn Commodus stand ein leiblicher Erbe der Herrscherfunktion bereit.

Innenpolitische Akzente setzte Mark Aurel in Gesetzgebung und Rechtsprechung bei der Erleichterung des Loses von Benachteiligten der damaligen römischen Gesellschaft, vor allem der Sklaven und Frauen. Außergewöhnlichen Herausforderungen hatte er sich hinsichtlich einer katastrophalen Tiberüberschwemmung zu stellen sowie in der Konfrontation mit der Antoninischen Pest und angesichts spontaner Christenverfolgungen innerhalb des Römischen Reiches.

An den Reichsgrenzen musste er nach einer längeren Friedenszeit wieder an mehreren Fronten gegen eindringende Feinde vorgehen. Insbesondere waren der Osten des Reiches durch die Parther, über die Mark Aurels Mitkaiser Lucius Verus triumphierte, und der Donauraum durch diverse Germanen-Stämme bedroht. Sein letztes Lebensjahrzehnt verbrachte Mark Aurel daher vorwiegend im Feldlager. Hier verfasste er die Selbstbetrachtungen, die ihn der Nachwelt als Philosophenkaiser präsentieren und die mitunter zur Weltliteratur gezählt werden.

Die wertvollste Briefmarke

Die teuerste Briefmarke der Welt ist seit 1996 die schwedische '3 Skilling Banco, Gelbe Fehrfarbe'. Sie wurde auf einer Auktion in Genf für 2,87 Millionen Schweizer Franken versteigert. Die '3 Skilling' ist auch die seltenste Marke der Welt. Von ihr gibt es nur noch ein einziges Exemplar. Sie wurde 1855 als Teil der ersten Briefmarkenserie Schwedens ausgegeben, jedoch aus Versehen nicht im vorgesehenen Grün gedruckt, sondern in einem gelb-orangen Farbton, der eigentlich für die 8-Skillling-Marke vorgesehen war.

Eine 'Blaue Mauritius', von denen es insgesamt zwölf Exemplare gibt, wurde zuletzt 1993 für 1,72 Millionen Schweizer Franken verkauft. Die älteste Briefmarke der Welt, die britische 'One Penny Black' von 1840 gibt es dagegen noch so häufig, dass sich nicht mehr als 7000 Euro dafür erzielen lassen.

Als Gscheidle-Marke wird eine nichtamtliche Briefmarke der Deutschen Bundespost von 1980 bezeichnet, von der nur wenige Exemplare in Umlauf kamen und die daher zu den wertvollsten deutschen Marken zählt. Sie ist benannt nach dem damaligen Postminister Kurt Gscheidle beziehungsweise nach dessen Ehefrau, die die Marken irrtümlich zur Frankatur verwendet hatte.

Die Gscheidle-Marke sollte von der Deutschen Bundespost am 10. April 1980 aus Anlass der Olympischen Spiele von Moskau herausgegeben werden, wurde wegen des bundesdeutschen Boykotts der Spiele jedoch vorher zurückgezogen. Die Marke wurde nie amtliche Briefmarke, die bereits fertig gestellte Produktion wurde amtlich vernichtet. Einige Marken aus den drei Bögen, die dem damaligen Postminister Kurt Gscheidle zugeleitet worden waren, kamen durch einen Irrtum von Gscheidles Ehefrau Elisabeth dennoch in Umlauf. In den Jahren 1982 und 1983 verwendeten sie und ihr Sohn mindestens 24 Exemplare, die Elisabeth Gscheidle im Schreibtisch ihres aus dem Dienst geschiedenen Mannes gefunden und für amtliche Briefmarken gehalten hatte, um private Post zu frankieren (sog. Gscheidle-Irrtum). Unter Philatelisten wurden diese Marken bald zu Höchstpreisen gehandelt. Sie zählen zu den wertvollsten deutschen Briefmarken nach 1945. 2008 wurde ein Exemplar, welches auf einer Postkarte verwendet wurde, bei einer Auktion für 85.000 EUR versteigert. Die bis dato letzte Gscheidle-Marke wurde im Oktober 2010 für 26.000 Euro in Düsseldorf versteigert.

'Der gelbe Dom' ist eine nie ausgegebene Briefmarke der Deutschen Post. Ab dem 1. September 1948 wurde in der amerikanischen und britischen Zone des unter alliierter Besetzung stehenden Deutschlands eine neue Briefmarkenserie eingeführt, die Bautenserie. Ein geplantes Motiv war der Kölner Dom in einer Wertstufe zu fünf Pfennig in der Farbe gelb. Die Marke war als Zuschlag für eine Luftpostbeförderung gedacht.

Die tatsächlich ausgegebene Briefmarke hatte eine blaue Farbe (Michelkatalog Nummer 75: Alliierte Besetzung (Amerikanische und Britische Zone), 1948), die gelben Drucke wurden bis auf wenige Exemplare vernichtet. Bisher sind drei Auktionen von Einzelmarken bekannt.

Der einzige vollständige Briefmarkenbogen wurde erstmals vom 20. bis 22. September 2007 auf der Kölner Messe Philatelia und MünzExpo gezeigt. Das Exemplar stammt aus dem Bonner Archiv für Philatelie der Museumsstiftung Post und Telekommunikation. Der Versicherungswert dieses Bogens beträgt eine Million Euro.
Die 'Gebänderte Flussköcherfliege' wurde zum Insekt des Jahres 2013 gekürt.

100 Persönlichkeiten

Die 100 einflussreichsten Persönlichkeiten der Menschheitsgeschichte (The 100: A Ranking of the Most Influential Persons in History) ist der Titel eines Buches des amerikanischen Astronomen, Mathematikers und Historikers Michael H. Hart, worin er eine Rangliste der 100 einflussreichsten Menschen der Weltgeschichte nach mehreren Kriterien aufstellt.

Das Buch wird seit seiner Erstveröffentlichung im Jahre 1978 heiß diskutiert, und seine Konzepte fanden eine weite Akzeptanz. Zur Positionierung vom Propheten des Islam Mohammed an der Spitze der Liste kommentiert Hart: 'Dass ich Mohammed die Liste der 100 einflussreichsten Personen der Weltgeschichte anführen lasse, wird einige Leser überraschen und durch andere in Frage gestellt werden. Aber er war der einzige Mann in der Geschichte, der sowohl auf religiösem als auch auf weltlichem Gebiet höchst erfolgreich war.'

  1. Mohammed (570-632), Stifter des Islam
  2. Isaac Newton (1542-1727), Physiker und Mathematiker
  3. Jesus von Nazaret (7 v.Chr-30), Stifter des Christentums
  4. Buddha (563-483 v.Chr.), Stifter des Buddhismus
  5. Konfuzius (551-479 v.Chr.), chinesischer Philosoph
  6. Paulus von Tarsus (4 v.Chr.-64), bedeutendster Missionar des Christentums
  7. Ts’ai Lun (50-114), Erfinder des Papiers
  8. Johannes Gutenberg (1400-1468), Erfinder des Buchdrucks
  9. Christoph Columbus (1451-1606), Entdecker Amerikas
  10. Albert Einstein (1879-1455), Physiker, u. a. Entwickler der Relativitätstheorie
  11. Louis Pasteur (1822-1895), Chemiker, u. a. Begründer der Mikrobiologie
  12. Galileo Galilei (1564-1642), Mathematiker, Physiker und Astronom, gilt als Begründer moderner Naturwissenschaften
  13. Aristoteles (384-322 v.Chr.), Philosoph, beeinflusste maßgeblich Wissenschaft, Politik, Religion und Ethik
  14. Euklid (365-300 v.Chr.), Mathematiker, u. a. Euklidische Geometrie
  15. Moses (um 1300 v.Chr.), Anführer des Volkes Israel aus der Sklaverei in Ägypten

Wissensdurst ist die flüssige Form von Bildungshunger

Rätsel / Denksport

Valkos lustiges Silbenrätsel

In dieser Aufgabe müssen aus Silben Wörter gebildet werden, deren Bedeutungen doppelsinnig sind. Ordnen Sie die Silben den Aufgaben zu.
  • Rallyestreifen
  • Notiz über die Haustür
  • Junger Mann nach einer Gesichtsstraffung
  • Kastriertes Schaf von Bundestrainerin Silvia
  • Träger von Reiterzubehör
au - boy - ein - fall - gangs - ham - her - lift - mel - merk - neid - per - rück - sat - schlep - strich - tel - to - ver - zie

Es bleiben einige Silben übrig. Sie ergeben das Lösungswort.

In korektem Deutsch lautet die Vergangenheitsform von
(A) 'ihr seid' 'ihr ward'.   (B) 'ihr seid' 'ihr wart'.
(C) 'ihr seit' 'ihr ward'.   (D) 'ihr seit' 'ihr wart'.



Mein Vater ist 66 Jahre alt. Sein Name lautet __________ . Meine __________ ist 59 Jahre alt. Ihr Name ist __________. Ich habe eine __________. Sie ist 35. Mein _________ ist 40. Er ist verheiratet und hat zwei __________. Ich habe auch zwei __________. Meine __________ heißt __________. Sie ist 17 Jahre alt. Der Name meines __________ lautet __________. Seine __________ heißt __________, genau wie meine __________. Wie heiße ich?

Die Lösungen der Aufgaben vom 25.04. lauten 106.603 (25436 + 52193 + 28974) und x/y=1.
Die Lösung des Silbenrätsels lautet KONTONUMMER.