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28. April

1770: Auf seiner ersten Südseereise erreicht der britische Seefahrer und Entdecker James Cook die Ostküste Australiens und landet an der Botany Bay im heutigen New South Wales.

1893: In Frankreich wird per Gesetz eine Fahrradsteuer eingeführt, die auch Motorräder und Automobile besteuert. Mehrere andere Staaten ziehen in den folgenden Jahren mit dem Erschließen dieser Steuerquelle nach.

1947: Thor Heyerdahl und fünf Crewmitglieder brechen mit einem aus Balsabaumstämmen gefertigten Floß namens Kon-Tiki vom peruanischen Hafen Callao aus nach Polynesien auf. Heyerdahl will klären, ob eine Besiedlung der Inseln aus Südamerika auf diese Weise möglich gewesen ist.

2001: Von Baikonur aus startet Sojus TM-32 zur Internationalen Raumstation (ISS). Mit an Bord ist auch der US-amerikanische Multimillionär Dennis Tito, der erste Weltraumtourist.
Geburtstage:
  • Charlie Rivel, eigtl. José Andreu Rivel (1896-1983), span. Clown
  • Kurt Gödel (1906 bis 1978), österreich. Mathematiker

Spruch des Tages:
Frauen erreichen alles, weil sie jene beherrschen, die alles beherrschen.
Sprichwort aus Frankreich

S P O R T
1921: Im Titelkampf um die Weltmeisterschaft im Schach zwischen dem Deutschen Emanuel Lasker und dem Kubaner José Raúl Capablanca in Havanna gibt Lasker, Titelträger seit 1894, nach 4 Niederlagen und 10 Unentschieden auf.
1923: Das Wembley-Stadion in London wird mit dem Cupfinale zwischen West Ham United und den Bolton Wanderers eröffnet.

Zahlen, Fakten, Links
Elvis Presley gab niemals Zugaben.

Person des Tages
Kurt Friedrich Gödel (* 28. April 1906 in Brünn, Österreich-Ungarn, heute Tschechien; † 14. Januar 1978 in Princeton, New Jersey) war ein österreichisch-amerikanischer Mathematiker und einer der bedeutendsten Logiker des 20. Jahrhunderts. Er leistete maßgebliche Beiträge zur Prädikatenlogik: Vollständigkeit und Entscheidungsproblem in der Arithmetik und der axiomatischen Mengenlehre, zu den Beziehungen der intuitionistischen Logik sowohl zur klassischen Logik als auch zur Modallogik und zur Relativitätstheorie in der Physik. Auch seine philosophischen Erörterungen zu den Grundlagen der Mathematik fanden weite Beachtung.

Eine Insel mit bewegter Vergangenheit

Die Pitcairninseln sind eine isoliert gelegene Inselgruppe im südöstlichen Pazifik. Der Archipel besteht aus vier Inseln: Neben zwei winzigen Atollen sind es die Koralleninsel Henderson (37 km²) und die Vulkaninsel Pitcairn (4,6 km²), die als einzige Insel bewohnt ist.

Die früher bewohnte, aber später verlassene Insel wurde am 2. Juli 1767 von dem britischen Seekadetten Robert Pitcairn entdeckt. Die Pitcairninseln sind das letzte verbliebene britische Überseegebiet im Pazifischen Ozean. Staatsoberhaupt ist die britische Königin, die vom britischen Gouverneur in Neuseeland vertreten wird. Die Inseln sind teilautonom, die Interessen der Inselbevölkerung vertritt ein alle drei Jahre gewählter Magistrat, welchem ein direkt gewählter Bürgermeister vorsteht. Die Einwohner sind überwiegend Nachfahren der Meuterer der Bounty und ihrer polynesischen Frauen.

'Hauptstadt' der Pitcairninseln ist Adamstown, mit rund 40 Einwohnern der zweitkleinste Hauptort der Welt. Der Ort ist nach dem letzten überlebenden Bounty-Meuterer John Adams benannt. Noch 1948 hatte Adamstown 220 Einwohner, doch sinkt seit Jahrzehnten die Einwohnerzahl kontinuierlich, da jüngere, gut ausgebildete Inselbewohner wegen fehlender beruflicher Perspektiven überwiegend nach Neuseeland, Australien und ins Vereinigte Königreich abwandern.

Pitcairn verfügt mittlerweile über moderne Kommunikationsmittel, darunter Satellitentelefon und E-Mail-Verkehr. Allerdings ist der Kurzwellen-Funkverkehr (mit Amateur-Radiostationen in aller Welt) nach wie vor sehr populär. In Adamstown gibt es eine Radiostation für die Kommunikation mit den Versorgungsschiffen. Satellitenantennen ermöglichen den Empfang australischer und neuseeländischer Fernseh- und Radioprogramme. Mit öffentlichen Mitteln wird eine satellitengestützte Internetverbindung finanziert, an die sich alle Haushalte anschließen können.

In den 1980er Jahren versuchte ein US-amerikanischer Multimillionär, die Inseln vom Vereinigten Königreich zu erwerben, um sie touristisch zu nutzen, so sollte u. a. ein Flugplatz auf Henderson gebaut werden. Eher kurios zu nennen ist das 1992 ausgerufene Projekt einer Mikronation „Fürstentum Freedonia“, das sich vergeblich darum bemüht, die Pitcairninseln dem Vereinigten Königreich abzukaufen.

Bekannt wurden die Pitcairninseln durch die 'Meuterei auf der Bounty'. Am 28. April 1789 meuterten Teile der Mannschaft des Schiffs Bounty und übernahmen das Kommando. Die Meuterer kehrten nach Tahiti zurück, wo sich zuvor das Schiff einige Monate aufgehalten hatte. Aus Sorge verhaftet zu werden verließ ihr Anführer Fletcher Christian aber heimlich mit nur acht Männern Tahiti. Von den Eingeborenen schlossen sich zwölf Frauen und sechs Männer an. Geplant wurde, eine unbewohnte Insel zu finden, das Schiff zu vernichten und den Rest des Lebens dort zu verbringen, ohne jemals wieder von Europäern gesehen zu werden.

Fletcher verfiel auf eine ihm vorliegende Beschreibung Pitcairns durch Kapitän Carteret, der bei der Entdeckung 1767 dabei war, die Insel aber wegen heftiger Brandung nicht betreten konnte. Sie versprach dem Überleben ideale Bedingungen: einen als Süßwasserquelle dienenden Fluss sowie fruchtbare Vegetation. Zudem waren die Karten jener Zeit sehr ungenau, es somit äußerst unwahrscheinlich, dass ein britisches Schiff die Insel fände und die Meuterer verhaftete, was ihren sicheren Tod bedeutet hätte. Die britisch-tahitische Besiedlung erfolgte am 15. Januar 1790.

Der wahre Fußballweltmeister

Neben der klassischen Form zur Ermittlung der Fußball-Weltmeister (gemeint ist also das bekanntlich alle vier Jahre ausgetragene WM-Turnier) gäbe es durchaus auch noch andere Verfahren, jeweils den aktuellen Weltmeister zu küren. So hat sich schon vor vielen Jahren der Statistik-Freund James Allnutt mal die Mühe gemacht, alle inoffiziellen Weltmeister seit Anbeginn der neuzeitlichen Länderspiel-Historie im Jahre 1872 nach einem 'Herausforderer-Verfahren' zu ermitteln. Dies ist eine Methode, wie sie heute noch im Boxen gebräuchlich ist: Der aktuelle Titelträger behält seinen Titel immer dann, wenn er den Herausforderer schlägt oder zumindest nicht verliert. Nur bei einer Niederlage (gegebenenfalls auch in einem Elfmeterschießen) geht der Titel über an den Herausforderer.

Berücksichtigt wurden dafür alle 'offiziellen' A-Länderspiele, und als erster Weltmeister sollte der Sieger des ersten verbürgten Länderspiels überhaupt zählen. Dieses Spiel fand am 30.11.1872 in Glasgow zwischen Schottland und England statt. Es endete allerdings dummerweise 0:0. Durch den 4:2 Sieg in London im darauf folgenden Jahr gilt dann eben England als erster inoffizieller Weltmeister.

In der Folge ergaben sich im Laufe von mittlerweile 143 Jahren natürlich die unterschiedlichsten (oft sehr kurzlebigen) 'Fußball-Weltmeister', darunter auch so exotisch anmutende Titelträger wie Israel, Angola, Simbabwe, Venezuela, Georgien oder gar die Niederländischen Antillen! Letztere gewannen ihren Titel am 24.03.1963 mit einem historischen 2:1-Sieg gegen den damals gerade amtierenden inoffiziellen Weltmeister Mexico, nur um ihn allerdings im nächsten Spiel vier Tage später beim 0:1 gegen Costa Rica wieder abgeben zu müssen.

In bislang fast 900 Titelbegegnungen konnten immerhin 48 verschiedene Titelträger gekürt werden. Allerdings besteht teilweise Uneinigkeit über die Anerkennung als A-Länderspiel bei einigen dieser Titel-Matches, so dass es bei unterschiedlichen Veröffentlichungen der Siegerliste zu kleineren Abweichungen untereinander kommt.

Zu Beginn der letzten FIFA-WM 2014 war Costa Rica der aktuelle Weltmeister nach Allnutts Regeln. Die Mannschaft verlor den Titel gegen die Niederlande, die wiederum Argentinien unterlagen. Im WM-Endspiel nahm Deutschland Argentinien den Titel ab, um ihn dann am 3.9. mit 2:4 gegen die gleiche Mannschaft wieder zu verlieren. Aktueller Titelträger ist Brasilien, das am 11.10.2015 gegen Argentinien mit 2:0 gewann. (www.ufwc.co.uk). Die Brasilianer konnten danach den Titel gegen die Türkei, Österreich, Frankreich und Chile verteidigen (Stand: 20.05.2015).

Das erfolgreichste Land in dieser Statistik ist Schottland — mit 156 Endspielen, von denen 86 gewonnen wurden!

Das Land mit der längsten Serie (im 20. und 21. Jahrhundert) an Titelverteidigungen ist Deutschland. Am 30.6.1996 wurde der Titel mit einem 2:1 gegen Tschechien gewonnen. Nach 15 erfolgreichen Titelverteidigungen war dann am 25.3.1998 Brasilien nach einem 2:1-Sieg neuer Titelträger.

Ungewöhnliche Vornamen 2013

Jungen: Sexmus Ronny, Don Armani Karl-Heinz, Camino Santiago Freigeist, Ashton-Phoenix, Belmondo, Buckminster, Cabero, Daron Angel, Eisi Faust Erik, Hajaina, Jari Lias, Jeremy-Jaden, Legolas, Lönne, Male Mylow, Pazifik, Piér, Price, Raider, Rocky, Smart

Mädchen: Amsel, Aruba, Casey, Cattaleya, Ducati, Ferrara Melody Maxima, Frangi-Pany, Kenia, La-Vie, Loreley, Madita, Maybee, Neki, Peaches Princess, Sealina, Sueann-Presess, Süske, Versann, Hedi-Rocky

Rätsel / Denksport

Valkos lustiges Silbenrätsel

In dieser Aufgabe müssen aus Silben Wörter gebildet werden, deren Bedeutungen doppelsinnig sind. Ordnen Sie die Silben den Aufgaben zu.
  • Künstlerisches Gestalten der elektronischen Post
  • Nach Expräsident Clinton benanntes elektrisch geladenes Atom oder Molekül
  • Aufforderung zum Sammeln und Aufbewahren
  • Vom Pöbel benutztes Auto
  • Nur zum Verzehr auf einem Kantenstreifen bestimmtes englisches Bier
ba - bil - da - de - e - gen - hor - le - le - li - ma - mail - on - pack - ran - rei - satz - sie - ten - wa - zu

Es bleiben einige Silben übrig. Sie ergeben das Lösungswort.

Die Zahlen x und y sollen der Gleichung x²+y²=1 genügen.
Wie groß ist der maximale Wert des Produktes x*y ?

Jede Ziffer von 1 bis 9 soll genau einmal für einen Buchstaben X gesetzt werden. Die Summe der Werte der vier Ausdrücke soll möglichst groß sein.
X*X X+X XX+X X-X

Die längste Sendung Deutschlands — Lösung:
Über 3 Jahre musste der Empfänger in Adorf auf einen Brief warten. Der Brief kam aus dem gut 570 km entfernten Bedorf und wurde am 4. April 2001 versendet. Er kam allerdings erst im Juni 2004 an seinem Zielort an. Diese Wartezeit entsprach 38 Monaten. Das heißt, in einem Monat legte er 15 Kilometer zurück und das wiederum entspricht einer Stundengeschwindigkeit von 21 Metern.

Die Niederlande verloren alle drei Endspiele!
Die Lösung des Silbenrätsels lautet WELLENREITEN.