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1. Mai

1753: Die erste Auflage der Species Plantarum des schwedischen Naturwissenschafters Carl von Linné erscheint. Das Datum gilt damit als Beginn der Nomenklatur in der Botanik.

1776: Der Illuminatenorden wird von Adam Weishaupt zusammen mit zwei Studenten an der Universität Ingolstadt als Geheimbund gegründet, um der Vorherrschaft der Jesuiten in Wissenschaft und Lehre etwas entgegenzusetzen.

1887: Am 1. Mai 1887 begann die industrielle Herstellung von Suppenwürze in Deutschland. Erfinder war der Schweizer Unternehmer Julius Maggi, der mit seinem Produkt bald den europäischen Markt eroberte.

1851: Am 1. Mai 1851 wurde die erste Weltausstellung im Londoner Chrystal Palace eröffnet.

1873: Livingstone stirbt! Livingstone gehört zu den großen Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts. Als Missionar waren seine Erfolge bescheiden, doch als Forscher sah er viele der Schönheiten und Naturwunder Afrikas als erster Europäer überhaupt.

1931: Nach vierzehnmonatiger Bauzeit weihte US-Präsident Herbert Hoover am 1. Mai 1931 in New York das Empire State Building ein, indem er per Knopfdruck die Lichter des Gebäudes einschaltete. Der mit 381 Metern über Jahrzehnte hinweg höchste Wolkenkratzer der Welt, wurde von mehr als 3000 Arbeitern errichtet.

1951: Am 1. Mai 1951 nahm das vom CIA finanzierte 'Radio Free Europe' seinen Sendebetrieb in München auf. Ziel der Station war, die Hörer in den Ostblock-Staaten mit politischen Informationen zu versorgen und für Demokratie zu werben.

1960: In sowjetischem Luftraum wurde ein US-amerikanisches Aufklärungsflugzeug vom Typ U-2 abgeschossen. Der Pilot Francis Gary Powers überlebte den Absturz und gestand unter Arrest, seine Teilnahme an einer Spionagemission. Zwei Jahre später wurde er im Tausch gegen einen sowjetischen Agenten freigelassen.

1972: Uwe Seeler beendete seine aktive sportliche Karriere: Mit dem Hamburger Sportverein trat Seeler gegen eine internationale Auswahlmannschaft an. Der beliebte Fußballer verlor sein Abschiedsspiel mit 3:7 - nach einer sehr erfolgreichen Karriere.

1988: Der ICE-Vorläuferzug InterCityExperimental der Deutschen Bahn stellte einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf. Auf der Schnellfahrstrecke zwischen Hannover und Würzburg erreichte der Intercity rund 406,9 km/h und überbot damit den Geschwindigkeitsweltrekord für Rad-Schienen-Fahrzeuge, den der französische TGV im Jahr 1981 mit 381 km/h aufgestellt hatte.
Geburtstage:
  • Glenn Ford (1916-2006), US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler
  • Costa Cordalis (*1944), griechischer Sänger deutscher Schlager
  • Oliver Bierhoff (*1968), dt. Fußballspieler und Sportfunktionär
  • Oliver Neuville (*1973), deutscher Fußballspieler

Spruch des Tages:
Alles, was wirklich Spaß macht, ist entweder unmoralisch, ungesetzlich oder macht dick.
Alexander Wollcott

S P O R T
1994: Der brasilianische Formel-1-Pilot Ayrton Senna (34) verunglückt tödlich beim Großen Preis von San Marino in Imola. Beim Abschlusstraining am 30.4. war Roland Ratzenberger (33, Österreich) tödlich verunglückt.

Zahlen, Fakten, Links
Elefanten können bis zu 30 Kilogramm Kot auf einmal ablassen.

Person des Tages
Oliver Bierhoff (* 1. Mai 1968 in Karlsruhe) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und seit Juli 2004 Manager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Der kopfballstarke Stürmer gewann mit der deutschen Nationalmannschaft die Europameisterschaft 1996 und wurde im Jahr 1998 Torschützenkönig der italienischen Serie A sowie 1999 mit dem AC Mailand italienischer Meister.

Bierhoff gab mit 27 Jahren sein Debüt in der Nationalmannschaft, als er am 21. Februar 1996 im Spiel gegen Portugal eingewechselt wurde. Vier Monate nach seinem Debüt schaffte er den Sprung in den Kader für die Fußball-Europameisterschaft 1996 in England unter Bundestrainer Berti Vogts. Im Finale gegen Tschechien wurde er beim Stand von 0:1 in der 69. Minute eingewechselt. Knapp vier Minuten später gelang ihm der Ausgleichstreffer per Kopfballtor. In der anschließenden Verlängerung schoss er mit dem ersten Golden Goal der Herren in der Turniergeschichte Deutschland zum Titel.

Neues aus der Serie 'KURIOSE WIKIPEDIA ARTIKEL'

Die Bacon-Zahl oder auch Kevin-Bacon-Zahl (KBZ) ist die Länge der kürzesten Kette von Schauspielern, die gemeinsam in einem Film spielen, zu Kevin Bacon. Sie stellt eine Veranschaulichung des von Stanley Milgram entdeckten 'Kleine-Welt-Phänomens' dar. Kevin Bacon selbst hat die Bacon-Zahl 0. Jeder Schauspieler, der mit ihm in einem Film mitgespielt hat, hat die Bacon-Zahl 1. Ein Schauspieler, der mit einem dieser Schauspieler einen Film gedreht hat, jedoch nicht mit Kevin Bacon, hat die Bacon-Zahl 2 usw. Beispiel: Elvis Presley war zusammen mit Edward Asner im Film Change of habit (1969) zu sehen. Edward Asner spielte zusammen mit Kevin Bacon im Film 'JFK' (1991) mit. Elvis Presley spielte in keinem Film mit Kevin Bacon, daher hat er die Bacon-Zahl 2.

Munro-Bagging ist eine Art schottischer Volkssport, das 'Sammeln' von Besteigungen von Bergen in Schottland mit einer Höhe von mehr als 3.000 Fuß, die Munro genannt werden und von denen es in Schottland genau 282 gibt. Wer alle Berge bestiegen hat, darf sich Munroist nennen. Meldet man dies dem Scottish Mountaineering Club, wird man in eine Liste eingetragen. Gab es seit dem ersten Munroist Archibald Robertson von 1901 bis 1981 nur 250 eingetragene Munroisten, so ist diese Zahl inzwischen auf über 3000 angewachsen. Es gibt die unterschiedlichsten Rekordversuche, etwa die meisten Munros an einem Tag, in einer Woche, schnellster Munroist etc. Der Name stammt von Sir Hugh Munro ab, der 1891 eine Liste besagter Berge jenseits der 914-Meter-Grenze verfasste. Er selbst schaffte es nie, sämtliche Munros zu besteigen. Der erste, dem dies gelang, war Reverend A E Robertson im Jahre 1901.

Mit dem 'Indiana Pi Bill' sollte die Kreiszahl Pi gesetzlich auf 3,2 (oder 4) festgelegt werden. Im Jahr 1897 wurde im Parlament des amerikanischen Bundesstaates Indiana über das 'Indiana Pi Bill' abgestimmt. Darin festgeschrieben waren verschiedene – aus heutiger Sicht schlichtweg falsche – Kreisberechnungen, die zum Gesetz werden sollten. Sie stammten von dem Arzt Edward J. Goodwin, der dem Staat im Gegenzug die unentgeltliche Nutzung seiner Erkenntnisse gewähren wollte. Aus den in Goodwins Unterlagen angeführten Berechnungen etwa zur Quadratur des Kreises lassen sich ganze neun verschiedene Werte für p, die sich widersprechen, darunter die Werte 3,2 und 4. Die Vorlage wurde vom Repräsentantenhaus ursprünglich ohne Gegenstimme angenommen, nach Intervention durch einen Mathematikprofessor vertagte der Senat die endgültige Verabschiedung jedoch auf unbestimmte Zeit.

Oscar in der dritten Generation

Es gibt zwei Oscar-Preisträger, die von sich behaupten können, dass auch ihr Vater und ihr Großvater mindestens einen Oscar erhalten haben.

Anjelica Huston (* 8. Juli 1951) ist eine amerikanische Schauspielerin. Ihr Durchbruch gelang ihr durch die Mitwirkung in den beiden letzten Filmen ihres Vaters, in der schwarzen Mafia-Satire 'Die Ehre der Prizzis', für die sie einen Oscar als Beste Nebendarstellerin gewann, und in der James Joyce-Adaption 'The Dead - Die Toten'.

Ihr Vater John Huston gewann zwei Oscars für die Beste Regie und das Beste Drehbuch für 'Der Schatz der Sierra Madre', ihr Großvater Walter Huston wurde für denselben Film als Bester Nebendarsteller ausgezeichnet.

Sofia Coppola (* 14. Mai 1971) ist eine amerikanische Schauspielerin, Drehbuchautorin und Regisseurin. Im Film 'Der Pate' hatte sie als zehn Wochen altes Baby ihren ersten Filmauftritt und bekam achtzehn Jahre später im dritten Teil der Trilogie sogar eine Hauptrolle als Tochter des Don Corleone, nachdem Winona Ryder wegen Krankheit ausgeschieden war. Für diese Darstellung erhielt sie vernichtende Kritiken, die ihrer Karriere als Schauspielerin ein Ende setzten. Sie erhielt 2004 einen Oscar für das Drehbuch des Films 'Lost in Translation'.

Ihr Vater Francis Ford Coppola gewann insgesamt fünf Oscars für Regie und Drehbuch in den Filmen 'Der Pate', 'Der Pate - Teil II' und 'Patton - Rebell in Uniform'. Coppolas letzter großer Erfolg war 1979 das Vietnam-Epos 'Apocalypse Now'. Der Film ist bis heute einer der einflussreichsten Filme der vergangenen fünfzig Jahre.

Sofia Coppolas Großvater Carmine Coppola erhielt 1975 einen Oscar für die Musik zu 'Der Pate – Teil II'.

50 Jahre BASIC

Jedes Handy verfügt heute über mehr Rechenleistung als die Supercomputer vor 50 Jahren. Personal Computer gab es damals noch nicht. Die Maschinen füllten große Räume aus. Die Menschen hatten damals gar keine Vorstellung, was ein Computer ist. Höchstens im Kino oder im Fernsehen hat man die riesigen Kisten mit blinkenden Lichtern gesehen. Man konnte sich damals nicht vorstellen, dass eine Person einfach loslegen und einen Computer programmieren kann.

Zwei Professoren an dem kleinen College im US-Bundesstaat New Hampshire wollten sich mit diesem Status Quo nicht abfinden. Die Informatiker John G. Kemeny und Thomas E. Kurtz beschäftigten sich seit 1956 mit Programmiersprachen. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die Computer in der Regel mit Stapeln von Lochkarten oder langen Lochstreifen gefüttert, auf denen die Befehle in Programmiersprachen wie Algol oder Fortran standen. Kemeny und Kurtz wollten nun mit BASIC eine Programmiersprache schaffen, mit der man auch möglichst einfach mit dem Computer kommunizieren konnte.

Der Name BASIC (Beginner’s All-purpose Symbolic Instruction Code) erklärt die Absicht der beiden Wissenschaftler. Sie wollten eine 'symbolische Allzweck-Programmiersprache für Anfänger' zur Verfügung stellen, die 'basic', also grundlegend ist. Am 1. Mai 1964 war es so weit. Mit einem Knopfdruck starteten Kemeny und Kurtz auf einem GE-225-Computer von General Electric das erste BASIC-Programm, das nur aus drei Zeilen bestand. In der ersten Zeile stand '10 Let X = (7+8)/3'. Die zweite Zeile '20 PRINT X' wies den Computer an, das Ergebnis auszugeben. Die dritte Zeile '30 END' signalisierte dem Rechner, dass das Programm abgearbeitet ist.

Es dauerte aber bis in die späten 70er-Jahre, bis der BASIC-Zug richtig Fahrt aufnahm. Die ersten Heimcomputer von Herstellern wie Atari, Sinclair, Tandy, Schneider wurden mit einem sogenannten Interpreter ausgeliefert, sodass die BASIC-Programme dort auch auf einer spärlich ausgestatteten Hardware laufen konnten.

Für den Höhepunkt des BASIC-Booms sorgte ab 1982 der Commodore 64, der mit einem Gesamtabsatz von über 22 Millionen Stück bis heute den Titel des 'meistverkauften Heimcomputers' trägt.
Textquelle: Computerbild

Rätsel / Denksport

Valkos lustiges Silbenrätsel

In dieser Aufgabe müssen aus Silben Wörter gebildet werden, deren Bedeutungen doppelsinnig sind. Ordnen Sie die Silben den Aufgaben zu.
  • Wetterlage der Läden einer ehemaligen DDR-Handelskette
  • Hase bei der Weinernte
  • Wie ist die Kellnerin im Hofbräuhaus beim Bierservieren?
  • Zerstörer von Grünflächen mit brisanten Chemikalien
  • Für Verkehrszeichen zuständige Polizeidienststelle
bend - che - der - ge - ger - kli - kon - lam - le - ma - maß - mör - pe - ra - schild - se - sen - spren - sum - ter - va - wa

Es bleiben einige Silben übrig. Sie ergeben das Lösungswort.

Welcher der Vokale A, E, I, O, U taucht in keinem englischen Zahlwort zwischen 1 und 100 auf?


Einstellungstest

Kaufmann Geldmacher ist vom alten Schlag. Wer in seinem Laden als Verkäufer arbeiten möchte, der muss gut mit Zahlen umgehen können. Unlängst benötigte er wieder einen Lehrling. Also gab er ein Stellenangebot an die örtliche Zeitung.

Zu Geldmachers Zufriedenheit meldeten sich mehrere Bewerber für die Lehrstelle. Nun konnte er sich den intelligentesten aussuchen. Also dachte sich der Kaufmann einen Test aus.

Per Computer - Geldmacher ging mit der Zeit - ließ er sich einen fingierten Kassenzettel ausdrucken. Geldmacher fertigte genügend Kopien davon an, ließ dann alle Bewerber kommen und händigte jedem eine Kopie aus. Nun gab er die folgenden Anweisungen:

'Ich denke an eine Ware mit einem bestimmten Preis. Diesen sollen Sie herausfinden. Das ist nicht allzu schwer, weil er aus den Zahlen auf Ihrem Zettel zu ermitteln ist. Jeder dort aufgeführte Preis enthält genau eine Ziffer, die in der gesuchten Zahl an der gleichen Stelle vorkommt. Natürlich können Ziffern der Lösungszahl auch an anderen Stellen vorkommen. Wer mir als Erster den Preis nennen kann, der erhält die Lehrstelle.'

Wie lautet der gesuchte Preis?


Die Lösungen der Aufgaben vom 30.04. lauten:
  1. (1 + 2) : 3
  2. 1 * 2 + 3 - 4
  3. 1 - 2 + 3 + 4 - 5
  4. (1 + 2 * 3 + 4 - 5) : 6
  5. 1 * 2 + 3 + 4 + 5 - 6 - 7
  6. 1 - 2 + 3 + 4 * 5 - 6 - 7 - 8
  7. (1 + 2) * 3 * 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9
x+y+z=0
Die Lösung des Silbenrätsels lautet KLOSTERLIKÖR.

Die schönsten U-Bahn-Stationen in Berlin

(subjektive Auswahl)

Platz 20: Zoologischer Garten