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11. Mai

1926: Der italienische Polarforscher Umberto Nobile startet im norwegischen Ny-Ålesund mit einer 16köpfigen Besatzung, darunter Roald Amundsen und der Finanzier der Expedition, Lincoln Ellsworth, mit dem Luftschiff Norge zur Fahrt über den Nordpol.

1936: Die Reichsbahn stellt mit einer Lok der DRG-Baureihe 05 einen Geschwindigkeitsweltrekord für Dampflokomotiven auf. Die Lok erreicht auf ebener Strecke zwischen Hamburg und Berlin bei Friesack eine Geschwindigkeit von 200,4 km/h.

1981: Das Musical Cats von Andrew Lloyd Webber und Trevor Nunn nach T. S. Eliots Old Possum’s Book of Practical Cats wird mit Elaine Paige im New London Theatre im Londoner West End uraufgeführt.

2002: Genau 21 Jahre nach der Uraufführung erfolgt die letzte Aufführung von Cats. Das von Cameron Mackintosh produzierte Werk wird damit zum längstgespielten Musical aller Zeiten.
Geburtstage:
  • Karl Freiherr von Münchhausen gen. Lügenbaron (1720-1797), dt. Offizier und Abenteurer;
  • Margaret Rutherford (1892-1972), brit. Schauspielerin
  • Salvador Dali (1904-1989), span. surrealistischer Maler
  • Hildegard Hamm-Brücher (1921-2016), dt. FDP-Politikerin
  • Max Morlock(1925-1994), deutscher Fußballspieler

Spruch des Tages:
Menschen, die nach Größe streben, sind gewöhnlich böse Menschen.
Friedrich Wilhelm Nietzsche

S P O R T
2013: Als erste Mannschaft in der Geschichte der Fußball-Bundesliga schafft es die SpVgg Greuther Fürth eine komplette Saison ohne Heimsieg zu bestreiten. Vier Auswärtssiege können die Mannschaft auch nicht vor dem Abstieg bewahren.
2013: Als siebter Spieler der Bundesliga-Geschichte schafft es Branimir Hrgota (20, Borussia Mönchengladbach) drei Tore bei seinem Startelf-Debüt zu erzielen. Die anderen Spieler waren Martin Fenin (2008, Eintracht Frankfurt), Adhemar (2001, VfB Stuttgart), Olaf Marschall (1993, Dynamo Dresden), Jürgen Degen (1991, Kaiserslautern), Hermann Ohlicher (1973, Stuttgart) und Engelbert Kraus (1963, 1860 München).

Zahlen, Fakten, Links
Weltweit begeht alle 40 Sekunden ein Mensch Suizid.

Person des Tages
Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen (* 11. Mai 1720 in Bodenwerder; † 22. Februar 1797 ebenda) war ein deutscher Adliger aus dem Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Ihm werden die Geschichten vom Baron Münchhausen zugeschrieben.

Adligem Brauch folgend ging Hieronymus im Alter von 13 Jahren an den braunschweigischen Hof nach Wolfenbüttel. 1737 wurde er Page von Herzog Anton Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel, dem künftigen Gemahl der Anna Leopoldowna, einer Nichte und vorgesehenen Nachfolgerin von Zarin Anna von Russland. Anton Ulrich sollte sich in der russischen Aristokratie bewähren, weilte bereits in Sankt Petersburg und diente im Militär.

Münchhausen reiste im Dezember 1737 nach Russland, wo er im Februar 1738 ankam. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist er noch im selben Monat seinem Herrn in den Russisch-Österreichischen Türkenkrieg (1736–1739) gefolgt. Einige der ihm zugeschriebenen Lügengeschichten beruhen auf diesen kriegerischen Auseinandersetzungen. Die Lügengeschichte vom berühmten 'Ritt auf der Kanonenkugel' hat wahrscheinlich die Belagerung der osmanischen Krim-Festung Otschakow durch den russischen Oberbefehlshaber von Münnich zum Hintergrund.

1750 nahm Münchhausen seinen Abschied, kehrte nach Deutschland zurück und verlebte mit seiner Frau weitere 40 glückliche, jedoch kinderlose Jahre auf dem ererbten Gut in Bodenwerder an der Weser.

Dali

Salvador Dali zählt zu den bekanntesten Malern des 20. Jahrhunderts. Außerdem war er Grafiker, Schriftsteller, Bildhauer und Bühnenbildner. Dalí wurde am 11. Mai 1904 in Figueres, Katalonien geboren und starb ebenda am 23. Januar 1989. Er gilt als ein Hauptvertreter des Surrealismus. Der Surrealismus war eine Bewegung in Literatur und Kunst, die um 1920 in Paris entstand. Die Vertreter beschäftigten sich mit dem Traumhaften und Unbewussten. Dalís Themen stammen meist aus der Welt des Traums, des Rausches, des Fiebers, der Religion. Motive waren oft schmelzende Uhren, Krücken, brennende Giraffen.

Dalí malte in einem Stil, der an den späteren Fotorealismus erinnert. In seinen Gemälden ist oft seine Frau Gala dargestellt. Sie war 10 Jahre älter, wurde seine Muse, organisierte Ausstellungen und managte Verkaufsgespräche. Dalí kleidete sich außergewöhnlich auffällig. Er trug oft eine Samtjacke, hatte einen gezwirbelten Schnurrbart und benutzte einen Stock mit goldenem Knauf. In seiner Heimatstadt Figueres wurde 1974 das 'Theatermuseum Dalí' eröffnet, dessen Aufbau Dalí selbst 1960 beschloss. Er ließ sich dort unter der Glaskuppel begraben. Der Körper wurde einbalsamiert, um mindestens 300 Jahre zu überdauern. Als Erben seiner Häuser und vieler Gemälde setzte er den spanischen Staat ein.

Deep Blue

Im Februar 1996 hatten sich die Wege von Garri Kasparow und dem Computer 'Deep Blue' schon einmal gekreuzt. Der Rechner konnte in Philadelphia gegenüber dem Weltmeister einen ersten kleinen Achtungserfolg verbuchen. Kasparow verlor gegen 'Deep Blue' eine von insgesamt sechs Partien.

Erfinder des Projekts war Feng-hsiung Hsu. Er startete es 1985 an der Carnegie Mellon Universität mit der Entwicklung eines Schachcomputers und gab dem fertigen System den Namen 'Deep Thought', nach dem gleichnamigen fiktiven Computer im Roman 'Per Anhalter durch die Galaxis' von Douglas Adams. 1989 trat Hsu dem Team von IBM bei und forschte über Problemstellungen der Parallelrechnung. Deep Blue entstand aus dieser Arbeit.

Als für den Mai 1997 in New York eine Revanche zwischen 'Deep Blue' und Kasparow angesetzt wurde, hatte sich viel verändert. Das IBM-Entwicklerteam hatte die Hardware des Supercomputers weiter optimiert. 'Deep Blue' konnte inzwischen 200 Mio. Stellungen pro Sekunde berechnen.

Das System bezog seine Spielstärke hauptsächlich aus seiner enormen Rechenleistung. Deep Blue war ein massiv paralleler Rechner mit 32 Knoten und 256 speziellen Schachprozessoren. Seine Schachsoftware war in C geschrieben und lief unter dem Betriebssystem AIX. Die optimalen Werte der Parameter für die Bewertungsfunktion wurden vom System selbst bestimmt, indem es Tausende von Meisterpartien analysierte.

Die erste Partie konnte Kasparow noch für sich entscheiden. Doch im zweiten Spiel unterliefen ihm Fehler. Nachdem er diese Partie aufgab, wirkte Kasparow im weiteren Verlauf des Wettkampfes angeschlagen. Offensichtlich reagierte 'Deep Blue' anders als Kasparow es von einem Rechner erwartete.

Am 11. Mai 1997 war die Sensation perfekt: Deep Blue gewann die Revanche 3,5:2,5. Damit war das System auch der erste Computer, der einen Wettkampf unter Turnierbedingungen gegen einen amtierenden Schachweltmeister für sich entscheiden konnte. In der 6. und letzten Partie brach Kasparow mit Schwarz völlig ein und musste eine der kürzesten Niederlagen seiner Karriere einstecken.

Nach dem verlorenen Match meinte Kasparow, in manchen Zügen der Maschine, die er nicht verstand, hohe Intelligenz und Kreativität beobachtet zu haben. Auch vermutete er, der Maschine könnte während des Spiels von Menschen geholfen worden sein. Kasparow verlangte Revanche, aber IBM verweigerte dem Weltmeister, u.a. aufgrund der Anschuldigungen, ein Rematch und zerlegte Deep Blue in seine Einzelteile.

Einige Teile befinden sich heute im Computer History Museum im Silicon Valley. Im November 2006 kam es erneut zum Duell Mensch gegen Maschine. Weltmeister Wladimir Kramnik unterlag dem Computer Deep Fritz deutlich mit 2:4. Am Können des Schachcomputers zweifelte nun keiner mehr.

Rätsel / Denksport

Valkos lustiges Silbenrätsel

In dieser Aufgabe müssen aus Silben Wörter gebildet werden, deren Bedeutungen doppelsinnig sind. Ordnen Sie die Silben den Aufgaben zu.
  • Bewilligung des Beitritts in einen FKK-Verein
  • Kampfhandlung während der Bahnheimreise
  • Handlung von Dortmund-Kapitän Sebastian mit der Stirn
  • Morgenfeuchtigkeit eine früheren Fußballnationalspielers (Helmut)
  • Lebewohl, Nachtlokal!
  • Vom zweispännigen römischen Kampfwagen hinterlassener Dung
a - al - auf - bar - bi - de - fecht - ga - ge - hal - kehl - kopf - ler - ler - liebs - me - mist - nackt - nah - o - on - pe - ra - rück - tau - te - ti - zugs

Es bleiben einige Silben übrig. Sie ergeben das Lösungswort.

Lustiges Silbenrätsel: In dieser Aufgabe müssen aus Silben Wörter gebildet werden, deren Bedeutungen doppelsinnig sind. Ordnen Sie die Silben den Aufgaben zu. Mehrere Silben bleiben übrig. Aus ihnen wird das Lösungswort gebildet.

Tanz eines Gewässers // ein Essen riskieren // Fischfanggerät der Post // Sperrvorrichtung eines Kakaoprodukts // ein Lichtbild sagte die Unwahrheit

A / AP / BE / DI / DO / FEL / FON / GEL / GEN / KO / LE / LOG / NAU / NETZ / RIE / SCHEI / SCHO / SE / SPEI / TE / WA / WAL / ZER

Wie heißt das nächste Element der folgenden Reihe: M — D — M — D — F — ?

Die Lösung der Aufgabe vom 10.5. lautet MITTELERDE!
Die Lösungen des 2014-Rätsels lauten:
68 (17 / 1 / 1 / 49) oder (51 / 1 / 1 / 15)
Die Lösungen der Teile 2 und 3 beziehen sich auf die Jahreszahl 2016.
333 (1 / 1 / 1 330) und 18 (6 / 6 / 5 / 1)
Die Lösung von Valkos Silbenrätsel lautet FAHNENTRÄGER.

Die schönsten U-Bahn-Stationen in Berlin

(subjektive Auswahl)

Platz 10: Bundestag