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31. Mai

1811: Der 'Schneider von Ulm', Albrecht Ludwig Berblinger, stürzt bei einem Flugversuch von der Adlerbastei in die Donau.

1846: Für die Göltzschtalbrücke wird der Grundstein gelegt. Die weltgrößte Ziegelbrücke ermöglicht im Vogtland den Eisenbahnverkehr auf der Strecke zwischen Nürnberg und Leipzig.

1859: Big Ben ertönt mit dem Westminsterschlag erstmals vom Uhrturm des Palace of Westminster.

1879: Werner Siemens präsentiert auf einem 300 Meter langen Rundkurs auf der Berliner Gewerbeausstellung die bei Siemens & Halske entwickelte erste praxistaugliche Elektrolokomotive.

1911: Der Stapellauf der R.M.S Titanic findet statt.
Geburtstage:
  • Peter Frankenfeld (1913-1979), deutscher Showmaster
  • Rainer Werner Fassbinder (1914-1982), dt. Schriftsteller, Regisseur und Schauspieler
  • Rainier III. (1923-2005), Fürst von Monaco ab 1949

Spruch des Tages:
Das Schlimme ist, dass die Unfähigkeit zu denken, so oft mit der Unfähigkeit zu schweigen Hand in Hand geht.
Hans Krailsheimer

S P O R T
1903: In Hamburg/Altona findet das erste Endspiel um die Deutsche Fußballmeisterschaft statt: Der VfB Leipzig besiegt den DFC Prag mit 7:2 und erhält den Pokal Victoria.
1967: Der FC Bayern München gewinnt bei seiner ersten Europapokal-Teilnahme (Pokal der Pokalsieger) gleich den Titel. Franz 'Bulle' Roth erzielt in Nürnberg das Goldene Tor zum 1:0-Sieg der Bayern gegen die Glasgow Rangers.
1984: Zum letzten Mal findet ein deutsches Pokalendspiel außerhalb Berlins statt. Bayern München gewinnt in Frankfurt gegen Borussia Mönchengladbach mit 8:7 nach Elfmeterschießen.

Zahlen, Fakten, Links
Schätzungsweise wurden 2010 in Deutschland 41.300.000.000 SMS gesendet.

Person des Tages
Peter Frankenfeld (* 31. Mai 1913 in Berlin-Kreuzberg als Willi Julius August Frankenfeldt; † 4. Januar 1979 in Hamburg) war ein Schauspieler, Sänger und Entertainer, der die deutsche Radio- und Fernsehunterhaltung nachhaltig prägte.

Frankenfeld begann seine Karriere an Berliner Varietés und wurde in den 1950er Jahren durch das Radio in ganz Deutschland bekannt. Er schuf mit 1:0 für Sie die erste Spielshow im deutschen Fernsehen, der weitere folgten. In den 1960er Jahren sorgte er mit Vergißmeinnicht für die erfolgreichste Show des gerade erst gegründeten ZDF und hatte damit wesentlichen Anteil am Aufstieg dieser Sendeanstalt. Dennoch wurde die Sendereihe 1970 eingestellt, so dass er sich einige Zeit mit Gastauftritten begnügen musste, bis er die Musikrevue Musik ist Trumpf bekam, die er bis zu seinem Lebensende mit großem Erfolg präsentierte. Während der gesamten Fernsehzeit blieb er auch dem Hörfunk treu und ging häufig auf Tournee.

Das Bernsteinzimmer

Das Bernsteinzimmer, ein im Auftrag des ersten Preußenkönigs Friedrich I. gefertigter Raum mit Wandverkleidungen aus Bernsteinelementen, war ursprünglich für das Charlottenburger Schloss bestimmt. Es handelte sich um eine komplette Wandvertäfelung aus Bernstein, die später auch als das 'achte Weltwunder' bezeichnet wurde. Nach dem Tode Friedrichs I. wurde die Arbeit in ein Kabinett am Weißen Saal des Berliner Stadtschlosses eingebaut.

Der russische Zar Peter der Große bewunderte das Zimmer bei seinem Besuch in der preußischen Residenz des 'Soldatenkönigs', der im Gegensatz zu seinem Vorgänger für derlei Kunst am Bau wenig übrig hatte, dafür aber „Lange Kerls“ für seine Leibgarde suchte. So kam es mit Zar Peter zum Austausch von Geschenken zur Besiegelung einer Allianz gegen Schweden und das Zimmer wurde gegen Soldaten mit Gardemaß getauscht. Peters Tochter, Zarin Elisabeth, ließ das Zimmer in Sankt Petersburg zunächst im Winterpalast installieren, später im Katharinenpalast in Zarskoje Selo.

Im September 1941 wurde der Katharinenpalast von der Wehrmacht als Wohnunterkunft beschlagnahmt. Der sowjetischen Verwaltung war es nicht gelungen, die Wandtafeln zu evakuieren, sie wurden durch Pappe notdürftig gegen Splitter gesichert. Ab 14. Oktober 1941 wurde das Bernsteinzimmer innerhalb von 36 Stunden demontiert, in 27 Kisten verpackt und nach Königsberg abtransportiert. Am 13. November 1941 berichtete die Königsberger Allgemeine Zeitung ausführlich über eine Ausstellung von Teilen des Bernsteinzimmers im Königsberger Schloss. Nach einem Brand in einem Ausstellungsraum des Königsberger Schlosses 1944 wurde die Wandverkleidung demontiert und wahrscheinlich im Keller des Königsschlosses in Kisten eingelagert.

Seit 1945 ist das Bernsteinzimmer verschollen. Über seinen Verbleib gibt es eine kaum noch überschaubare Fülle an Behauptungen, Vermutungen und Spekulationen. In der einschlägigen Literatur werden allein mehrere hundert Orte benannt, wo es verborgen sein soll. Zahlreiche in- und ausländische Forscher haben bisher vergeblich nach dem Bernsteinzimmer gesucht. Fest steht lediglich, dass das Bernsteinzimmer letztmals in Königsberg gesehen worden ist.

Das Schloss von Königsberg, in dem sich das Bernsteinzimmer befand, wurde 1945 stark beschädigt und die Ruine 1968 auf Befehl von Leonid Breschnew abgerissen, um dort das Haus der Sowjets zu errichten. Aufgrund von Statikproblemen wurde dieses Hochhaus nicht fertiggestellt, bisher konnte man sich weder zu einer Fertigstellung noch zu einem Abriss entschließen.

Der Schlossunterbau mit den Kellergewölben, in welchen das Bernsteinzimmer nachweislich eingelagert war, soll zum Teil noch existieren. Der riesige Gebäudekomplex verfügte nach erhaltenen Plänen über tief gelegene Kellerräume, die bis heute noch nicht freigelegt worden sind. Der Verbleib des Bernsteinzimmers in Königsberg wird daher durchaus für denkbar gehalten.

In der Zeit des Zweiten Weltkrieges ist es unter ungeklärten Umständen zu Diebstählen von einzelnen Ausstattungsstücken des Bernsteinzimmers gekommen. Darauf lässt die Tatsache schließen, dass eine Kommode und ein Steinmosaik (das bereits vor der Ankunft in Königsberg gestohlen wurde) 1997 in Deutschland aufgefunden wurden. Diese letzten beiden Originalteile des Bernsteinzimmers wurden von der Bundesregierung an Russland zurückgegeben.

Im Katharinenpalast wurde ab 1976 an der Rekonstruktion des Bernsteinzimmers gearbeitet, die sich hauptsächlich auf Schwarz-Weiß-Fotos des Originals sowie auf das einzige vorhandene Farbfoto stützte. Nach einer Unterbrechung auf Grund von Finanzierungsproblemen konnten die Arbeiten durch eine Spende der deutschen Ruhrgas AG von 3,5 Millionen Dollar abgeschlossen werden. Im Rahmen des 300-jährigen Stadtjubiläums von Sankt Petersburg wurde das rekonstruierte Bernsteinzimmer am 31. Mai 2003 in einem feierlichen Akt durch Bundeskanzler Gerhard Schröder und den russischen Präsidenten Wladimir Putin der Öffentlichkeit übergeben. Heute kann das Bernsteinzimmer im Katharinenpalast besichtigt werden.

Evel Knievel

Robert Craig 'Evel' Knievel, Jr. (* 17. Oktober 1938 in Butte, Montana, USA; † 30. November 2007 in Clearwater, Florida, USA) war ein US-amerikanischer Motorradstuntman. Durch seine spektakulären Motorradsprünge und Stuntshows erlangte er weltweit Berühmtheit.

Der Name entstand 1953, als Knievel beim Diebstahl von Radkappen erwischt und verhaftet wurde. Der Wärter scherzte damals, er habe 'Evil Knievel' gefangen genommen. Der Name wurde später in Evel Knievel geändert, um eine Verbindung mit dem Wort evil (englisch für böse) zu vermeiden. In seiner Jugend war Knievel ein talentierter Leichtathlet und Skispringer. Bis zum Beginn seiner Showkarriere bestritt er unter anderem als Versicherungsvertreter und Minenarbeiter seinen Lebensunterhalt.

1965 gründete er 'Evel Knievel’s Motorcycle Daredevils', ab 1966 startete er alleine. Am 1. Januar 1969, bei dem Versuch über die Brunnenanlage des Caesars Palace in Las Vegas zu springen, erlitt er einen Unfall, brach sich 40 Knochen und lag anschließend 29 Tage im Koma. In den folgenden Jahren begeisterte er die Menschen in aller Welt wiederholt durch atemberaubende Aktionen, wie zum Beispiel einen Sprung über 50 Autos in Los Angeles. Der lange geplante Sprung über den Snake River Canyon misslang aufgrund eines Defekts an Knievels Bremsschirm. Am 31. Mai 1975 verkündete Knievel im Londoner Wembley-Stadion vor 90.000 Zuschauen seinen Rücktritt. Vorausgegangen war ein misslungener Versuch, über 13 Busse zu springen. Gleich nach dem Sturz nahm er ein Mikrofon und sagte den Zuschauern im Stadion trotz gebrochener Hüfte im Stehen, dass sie die letzten Menschen seien, die einen Sprung von ihm live gesehen hätten. Nach dem Rücktritt unterstützte er seinen Sohn Robbie bei dessen Stuntshows. Diesem gelang später der Sprung über den Grand Canyon.

Evel Knievel starb am 30. November 2007 in Clearwater (Florida) im Alter von 69 Jahren an Lungenversagen.

Rätsel / Denksport

Valkos lustiges Silbenrätsel

In dieser Aufgabe müssen aus Silben Wörter gebildet werden, deren Bedeutungen doppelsinnig sind. Ordnen Sie die Silben den Aufgaben zu.
  • Katastrophaler Zustand von Astteilen
  • Schmutzfink an Brustteilen
  • Regalbrett zur Ablage von Unterlagen über Geldzahlungen an den Staat
  • Umgangssprachliches Geld für den Erwerb von Hartschalenfrüchten
  • Eisenstift schlägt
  • Schmollender Tragebehälter
bord - de - er - ge - gel - haut - keit - koh - le - maul - na - nus - nuss - sche - schlech - schwein - son - steu - ta - tig - ve - war - zen - zwei

Es bleiben einige Silben übrig. Sie ergeben das Lösungswort.

1/2 * 1/2 : 1/2 + 1/2 - 1/2 = ?




Welcher der vorgegebenen Werte kann jeweils für A eingesetzt werden?

Die Lösungen der Aufgaben vom 30.05. lauten: Es müssen die Ziffern 5 und 6 eingesetzt werden.
Brummbär / Komm zwischen 8 und 9 / Kaufmann / Großes Weh am kleinen Zeh / Einsamkeit / Kind überleg was du unternimmst / Er hat eine Botschaft hinterlassen / Achte auf Gefahren / Bitte um Unterredung
Die Lösung von Valkos Silbenrätsel lautet FAULENZEREI.