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07. Juni

1914: Nach 33 Jahren Bauzeit durchfuhr der US-Dampfer 'Alliance' als erstes Schiff den Panamakanal. Der 82 Kilometer lange Kanal verbindet den Atlantischen mit dem Pazifischen Ozean. Die Idee, einen Seeweg von der Karibik nach Indien zu finden, hatte bereits Columbus. Am 1. Februar 1881 hatten die ersten Bauarbeiter mit der Aushebung des Kanals nach den Plänen von F. de Lesseps begonnen. Finanzielle Schwierigkeiten und eine Fehleinschätzung der Dimensionen des Projekts verzögerten den Bau des Kanals erheblich. Nach seiner Fertigstellung stand das Gebiet um den Kanal unter militärischer Leitung der USA, bis er schließlich am 31. Dezember 1999 der Regierung Panamas übergeben wurde.

1958: In Dießen wird das erste SOS-Kinderdorf Deutschlands errichtet.

1963: Mit 'Come On', einer Komposition von Chuck Berry, erscheint die erste Single der Rolling Stones.
Geburtstage:
  • Paul Gauguin (1848-1903), frz. Maler und Grafiker
  • Tom Jones (*1940), brit. Sänger

Spruch des Tages:
Ich glaube an das Gute im Menschen.
Ich verlasse mich aber lieber auf das Schlechte in ihm.
Alfred Polgar

S P O R T
1913: Der Mount McKinley in Alaska, mit 6.194 m der höchste Berg Nordamerikas, wird durch Hudson Stuck erstmals bestiegen.
1934: Deutschland wird bei der ersten Teilnahme an einer Fußball-Weltmeisterschaft auf Anhieb Dritter. Das Spiel um Platz 3 wird mit 3:2 gegen das Nachbarland Österreich entschieden.

Zahlen, Fakten, Links
Auf Helgoland muss man keine Mehrwertsteuer bezahlen.

Person des Tages
Eugène Henri Paul Gauguin(* 7. Juni 1848 in Paris; 8. Mai 1903 in Französisch-Polynesien) war ein französischer Maler. Darüber hinaus fertigte er Keramiken, Holzschnitzereien und Holzschnitte an. In der Öffentlichkeit ist er vor allem durch seine Bilder aus der Südsee bekannt. Er wurde zu einem Wegbereiter des Expressionismus. Damit spielte er eine wichtige Rolle in der Entwicklung der europäischen Malerei.

Am bekanntesten ist Gauguin für seine Gemälde mit Motiven der Südsee. Mit ihren leuchtenden Farben, der üppigen Pflanzenwelt, den müßiggängerischen, bunt- und leichtbekleideten Menschen geben sie nicht die Wirklichkeit wieder, sondern das exotische Paradies, das der Maler sich erträumt, aber in der Realität vergeblich gesucht hatte. Zum Paradies gehört die 'Eva', die meist die Züge von Gauguins jeweiliger Partnerin trägt.

Ein altes Fundstück eines Kollegen aus dem Internet, aber immer noch schön:

Erfinder von UNIX und C geben zu: ALLES QUATSCH

In einer Ankündigung, die die Computerindustrie verblüffte, haben Ken Thompson, Dennis Ritchie und Brian Kernighan zugegeben, daß das von ihnen geschaffene Betriebssystem Unix und die Programmiersprache C ein raffinierter Aprilscherz sind, der sich über 20 Jahre am Leben erhalten hat. Bei einem Vortrag vor dem letzten Unix World-Software-Entwicklungsforum enthüllte Thompson:

1969 hatte AT&T gerade die Arbeit am GE/Honeywell/AT&T-Multics-Projekt beendet. Brian und ich experimentierten zu diesem Zeitpunkt mit einer frühen PASCAL-Version von Professor Niklaus Wirth vom ETH-Laboratorium in der Schweiz und waren beeindruckt von seiner Einfachheit und Mächtigkeit. Dennis hatte gerade 'Der Herr der Klinge' gelesen, eine spöttische Parodie auf Tolkins große Trilogie 'Der Herr der Ringe'. Im Übermut beschlossen wir, Parodien zur Multics-Umgebung und zu PASCAL zu erfassen.

Dennis und ich waren für die Betriebssystemumgebung verantwortlich. Wir sahen uns Multics an und entwarfen ein neues System, das so komplex und kryptisch wie möglich sein sollte, um die Frustration der gelegentlichen User zu maximieren. Wir nannten es Unix in Anspielung auf Multics und fanden es auch nicht gewagter als andere Verballhornungen. Danach entwickelten Dennis und Brain eine wirklich perverse PASCAL-Version namens 'A'. Als wir bemerkten, daß einige Leute tatsächlich versuchten, in A zu programmieren, fügten wir schnell einige zusätzliche Fallstricke hinzu und nannten es B, BCPL und schließlich C. Wir hörten damit auf, als wir eine saubere Übersetzung der folgenden Konstruktion erhielten:

for(;P("\n"),R--;P("|")) for(e=C;e--;P("_"+(*u++/8)%2)) P("|"+(*u/4)%2)

Der Gedanke, daß moderne Programmierer eine Sprache benutzen würden, die solch eine Anweisung zuließ, lag jenseits unseres Vorstellungsvermögens. Wir dachten allerdings daran, alles den Sowjets zu verkaufen, um ihren Computerfortschritt 20 Jahre und mehr zu behindern. Unsere Überraschung war groß, als dann AT&T und andere US-Unternehmen tatsächlich begannen, Unix und C zu verwenden! Sie haben 20 weitere Jahre gebraucht, genügend Erfahrungen zu sammeln, um einige bedeutungslose Programme in C zu entwickeln, und das mit einer Parodie auf die Technik der 60er Jahre! Dennoch sind wir beeindruckt von der Hartnäckigkeit (falls nicht doch Gemeinsinn) des gewöhnlichen Unix- und C-Anwenders. Jedenfalls haben Brian, Dennis und ich in den letzten Jahren nur in PASCAL und auf einem Apple Macintosh programmiert, und wir fühlen uns echt schuldig an dem Chaos, der Verwirrung und dem wirklich schlechten Programmierstil, der von unserem verrückten Einfall vor so langer Zeit ausging.


Namhafte Unix- und C-Anbieter und Benutzer, einschließlich AT&T, Microsoft, Hewlett-Packard, GTE, NCR und DEC haben vorläufig jede Stellungnahme abgelehnt. Borland International, ein führender Anbieter von PASCAL- und C-Werkzeugen, einschließlich der populären Turbo PASCAL, Turbo C und Turbo C++, meinte, sie hätten diesen Verdacht schon seit Jahren gehegt und wären nun dazu übergehen, ihre PASCAL-Produkte zu verbessern, und weitere Bemühungen um die C-Entwicklung stoppen.

Ein IBM-Sprecher brach in unkontrolliertes Gelächter aus.

Würfel

Ein Würfelspiel ist ein Glücksspiel, das im Wesentlichen daraus besteht, dass mit einem oder mehreren Spielwürfeln ein bestimmtes Ergebnis erzielt werden muss. Bisweilen sind kombinatorische Fähigkeiten seitens des oder der Spieler erforderlich. Viele Würfelspiele eignen sich als Anwendung der Wahrscheinlichkeitsrechnung.

In der römischen Antike waren Würfelspiele in allen Schichten verbreitet. Von der Würfelleidenschaft der Germanen berichtet Tacitus in seiner Germania. Nach Tacitus spielten sie in nüchternem Zustand mit äußerstem Leichtsinn um Haus und Hof, zuletzt gar um die eigene Freiheit.

Der Zeitvertreib mit Suchtgefahr wurde auch im Mittelalter oft verboten, etwa im Jahr 1396 in Mailand. Ein Zuwiderhandelnder musste hier mit 200 Lire Bußgeld rechnen und sich danach mindestens 100 Meilen von der Stadt entfernen.

In englischen Spielsälen gab es um das Jahr 1800 menschliche Würfelschlucker, deren Aufgabe es war, bei Razzien alle Würfel rasch hinunterzuschlingen. Würfelspiel war verboten.

Bei einem Würfelspiel werden zunächst die Würfel 1 und 2 geworfen. Es ist die Aufgabe des Spielers die beiden Zahlen mit Hilfe der vier Grundrechenarten zu verknüpfen. Jetzt wird Würfel 3 geworfen. Der Spieler muss zwischen Würfel 2 und Würfel 3 ein weiteres Rechenzeichen setzen. So geht es weiter bis zum Wurf des fünften Würfels und dem Setzen des vierten Rechenzeichens. Jede der vier Grundrechenarten darf dabei nur einmal benutzt werden. Falls es bei der Division einen Rest geben sollte, so wird dieser gestrichen.

Rätsel / Denksport

Valkos lustiges Silbenrätsel

In dieser Aufgabe müssen aus Silben Wörter gebildet werden, deren Bedeutungen doppelsinnig sind. Ordnen Sie die Silben den Aufgaben zu.
  • Von einem germanischen Volk konstruierter Kühlerschutz am Kfz.
  • Alle Arbeiter im landwirtschaftlichen Betrieb des Freischütz-Komponisten
  • Beim Skat Karo auf Kreuz schmeißen
  • Gegen das Kemptener Kfz-Kennzeichen sein
  • Feuererscheinung beim Kartenspielerfolg
  • Mikrofon-Windschutz aus Fell eines Vorderasiaten
an - be - ber - cet - die - fa - feh - flam - grill - kat - ke - knech - ler - me - nen - nungs - per - schliff - ser - stich - te - ten - teu - ti - to - we - ze

Es bleiben einige Silben übrig. Sie ergeben das Lösungswort.


Die Lösungen der Aufgaben vom 6.6. lauten: 120 Möglichkeiten an der Kinokasse und 615342 + 125634 + 562314 = 1.303.290. !
Die Lösung von Valkos Silbenrätsel lautet SERVICEWÜSTE.

Unnützes Wissen

Über 100000 Euro landen jedes Jahr als Münzen im römischen Trevi-Brunnen. // Neben einem Pflegeheim in Köln gibt es eine Bushaltestelle, an der nie ein Bus hält. Sie wurde aufgestellt, damit flüchtige Demenzkranke dort leicht aufzufinden sind. // Das älteste, noch erscheinende Magazin Deutschlands ist 'Yacht'. Das Fachblatt für Segler erscheint seit 1904.