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27. Juli

1940: In dem Zeichentrickfilm A Wild Hare unter der Regie von Tex Avery hat Bugs Bunny seinen ersten Filmauftritt in der heute bekannten Form.

1949: Der Prototyp der de Havilland DH 106, des weltweit ersten Düsenverkehrsflugzeugs, absolviert seinen Erstflug.

1952: Der von Arbeitern im Gulag-System erbaute Wolga-Don-Kanal wird in der Sowjetunion eingeweiht.

1997: Zum ersten Mal in der Geschichte des berühmtesten Radrennens der Welt gewann ein Deutscher: Am 27. Juli 1997 wurde der 23-jährige Rostocker Jan Ullrich Sieger der Tour de France.
Geburtstage:
  • Barbara Rudnik (1958-2009), dt. Schauspielerin
  • Mario del Monaco (1915-1982), italienischer Sänger
  • Pina Bausch (1940-2009), deutsche Tänzerin, Choreografin
  • Jonny Hill (*1940), österreichischer Musiker, Texter, Produzent und Entertainer

Spruch des Tages:
Es gibt tausend Gründe, sich nicht zu ärgern... Meist genügt aber ein einziger, um das Gegenteil zu machen.
Ernst Ferstl

S P O R T
1986: Gerade mal 17 Jahre alt, wird Anja Fichtel aus Tauberbischofsheim in Sofia Weltmeisterin im Fechten - sie holt Gold im Florett-Einzel.
1997: Der Radrennfahrer Jan Ullrich gewinnt als erster Deutscher die 'Tour de France'.
2005: Mit 35 Jahren avanciert der Bochumer Mark Warnecke in Montreal durch seinen Sieg über 50 m Brust zum ältesten Schwimm-Weltmeister der Geschichte.

Zahlen, Fakten, Links
1.000.000.000 Menschen weltweit gehören keiner Religionsgemeinschaft an. Die meisten davon sind Atheisten und glauben nicht an die Existenz von Göttern.

Person des Tages
Mario del Monaco (* 27. Juli 1915 in Florenz, † 16. Oktober 1982 in Venedig) war ein italienischer Opernsänger (Tenor). Am 31. Dezember 1940 debütierte er als Pinkerton in Puccinis Madame Butterfly im Teatro Puccini in Mailand, der Start einer steilen Karriere.

In den folgenden Jahren folgten Engagements in Verona, Florenz und Kairo, bevor er 1945 an der Mailänder Scala debütierte - der eigentliche Beginn einer Weltkarriere, deren weitere Stationen u.a. Buenos Aires (Teatro Colón, wo er 1950 seinen ersten Otello sang, seine wichtigste Rolle), Wien (Staatsoper), San Francisco und schließlich New York City (Metropolitan Opera) lauteten.

In den 1950er-Jahren war er neben dem lyrischeren Giuseppe Di Stefano und später Franco Corelli einer der bekanntesten Tenöre und galt zusammen mit Renata Tebaldi als Opern-Traumpaar. Auch im Plattenstudio war er in dieser Zeit ein ständiger Gast; mit Renata Tebaldi spielte er 14 Gesamtaufnahmen italienischer Opern ein.

Während der Sänger zu Beginn seiner Karriere noch Partien des lyrischeren Fachs gesungen hatte wie den Pinkerton, Alfredo, Edgardo (Lucia di Lammermoor), beschränkte er sich in seiner großen Zeit in den Fünfzigern fast ausschließlich auf Heldentenor-Rollen wie Canio (I Pagliacci), Manrico (Il Trovatore), Ernani, vor allem aber Radames (Aida) und Otello, den er angeblich über 400 Mal gesungen haben soll.

Ein Roboter trampt durch Kanada

Der Hitchbot ist ein autonomer Roboter, der von Frauke Zeller von der Ryerson University in Toronto und David Harris Smith von der McMaster University in Hamilton geschaffen wurde, um von Halifax nach Victoria durch Kanada zu trampen. Der Roboter kann Unterhaltungen führen und sich über ein Display und einen beweglichen Arm seiner direkten Umwelt sowie über ein Funkmodul dem Internet mitteilen, sich jedoch nicht selbstständig fortbewegen und ist daher für seine Mission darauf angewiesen, von Menschen in deren Autos mitgenommen zu werden.

Zu den Zielen des Projektes gehört es, herauszufinden, ob ein Roboter auf derartige Kooperation fremder Menschen vertrauen kann. Darüber hinaus soll eine Diskussion über das Verhältnis von Gesellschaft und Technik angeregt werden und Erkenntnisse über die Interaktion zwischen Menschen und autonomen Robotern gewonnen werden.

Die mindestens 6000 Kilometer lange Reise durch Kanada startete am 27. Juli 2014. Zum ersten Mal mitgenommen wurde der Anhalter, auch dank seiner hohen Bekanntheit in den Medien, bereits unmittelbar nachdem er vom Projektteam ausgesetzt wurde. Im Anschluss an die Kanada-Reise ist eine Ausweitung seines Reisegebiets geplant.

Um Diebstahl unattraktiv zu machen, ist der Hitchbot aus einfachen Komponenten gebaut. Wesentlich sind dabei ein modifiziertes Android-Tablet sowie ein Arduino, ein LED-Display, ein servomotorgesteuerter Arm, sowie Solarzellen und ein Anschluss für den Zigarettenanzünder, um den Akku zu laden. Die Hülle besteht aus Alltagsgegenständen wie einem Kübel und Gummistiefeln. Über das GPS-Modul des Tablets kennt Hitchbot seine Position, die er über das Mobilfunkmodul auf seiner Website und über soziale Medien wie Twitter und Facebook kommuniziert. Nachdem er sich die Erlaubnis seiner Fahrer eingeholt hat, veröffentlicht er dort auch Fotos. Unterhaltungen mit seinen Fahrern und im Internet führt Hitchbot mittels der KI-Plattform Cleverscript des Chatbots Cleverbot. Die weitere Software des Hitchbot wurde auf GitHub als Open Source unter der GPL veröffentlicht.

Eine an der Hülle angebrachte Plakette informiert Finder auch im Falle eines leeren Akkus über das Ziel des Roboters und darüber, wie er transportiert werden soll und wieder aufgeladen werden kann. Quelle: wikipedia

Der Roboter hatte 18 verschiedene Mitfahrgelegenheiten. Alle Fahrer dürften Hitchbot schon aus den Medien gekannt haben. Manche nahmen ihn mit zu ganz besonderen Ausflügen. So hing mit einer Rockband ab und auf dem Kicking Horse Mountain in British Columbia wurde er zu einer Hochzeit eingeladen, wo Braut und Bräutigam wild mit ihm tanzten.

Sein Ziel, die Stadt Victoria auf Vancouver Island, hat er so früh erreicht, dass er anschließend sogar noch eine Art Ehrenrunde einlegte. So machte er mit der Fähre einen Abstecher nach Seattle. In Victoria endete die Reise mit einer großen Willkommensparty.

Die Olympische Flamme

Am 27. Juli 2012 begannen in London die Olympischen Spiele. Wichtiges Element der an diesem Tag stattfindenden Eröffnungsfeier war die Entzündung der Olympischen Flamme, die in einem Fackellauf von Olympia nach London getragen wurde. Bereits am 10. Mai wurde die Flamme in Olympia entzündet. Die ursprüngliche Idee, sie zu Fuß von Olympia zum Austragungsort der aktuellen Spiele zu tragen, wurde etwas abgeschwächt. So wurde die Flamme auf ihrer 12.500 Kilometer langen Strecke durch England von 8.000 sich abwechselnden Fackelläufern unter anderem per Flugzeug, Ruderboot, Dampflokomotive, Doppeldeckerbus, Seilbahn, Shetlandpony und Mountainbike transportiert.

Die Entzündungszeremonie wird jeweils vom Nationalen Olympischen Komitee Griechenlands organisiert. Die olympische Flamme wird im griechischen Olympia einige Monate vor der Eröffnung der Olympischen Spiele von Schauspielerinnen in der Rolle von Priesterinnen vor den Ruinen des Hera-Tempels entzündet. Bekleidung und Choreografie folgen antiken Vorbildern. Das Feuer wird mithilfe eines Parabolspiegels durch Bündelung des Sonnenlichts entfacht und anschließend in einem Tongefäß in das alte Stadion getragen. Dort wird die Flamme durch die 'Hohepriesterin' dem ersten Läufer mithilfe einer Fackel übergeben. Sollte die Sonne während der offiziellen Zeremonie einmal nicht scheinen, gibt es einen Plan B: Tage vorher wird in einer Schönwetterzeit das Feuer auf die vorgeschriebene Weise entzündet und in einer Sicherheitslampe verwahrt, an der die 'Hohepriesterin' ihre Fackel entzünden kann. Erste Station ist das antike Panathinaikon-Stadion in Athen, in dem auch die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit 1896 stattfanden. Der weitere Verlauf wird durch das Organisationskomitee der jeweiligen Olympischen Spiele organisiert.


Fackelläufer 1936
Foto: unbekannt / wikipedia
Bundesarchiv, Bild 146-1976-116-08A / CC-BY-SA


Die Fackel wird normalerweise von Staffelläufern zu Fuß getragen, über längere Distanzen ist aber eine Beförderung mit anderen Transportmitteln möglich. Um einen sicheren Transport zu gewährleisten, kann die Flamme in eine Grubenlampe verbracht werden. Fackeln wurden früher durch Pech oder Petroleum versorgt, moderne Fackeln werden mit Gaskartuschen betrieben. Während des ganzen Fackellaufes darf die Olympische Flamme nicht erlöschen; andernfalls müsste sie laut dem Zeremoniell in Olympia neu entfacht werden. Aus diesem Grund wird die Mutterflamme in Sicherungslaternen mitgeführt, von der die Flamme wieder übernommen werden kann.

Der Höhepunkt der Reise des olympischen Feuers ist die Eröffnung der Olympischen Spiele. Der Schlussläufer, meist ein Sportler oder Prominenter, entzündet im Stadion das olympische Feuer. Solange das olympische Feuer brennt, sollen die Völker ihre Streitigkeiten ruhen lassen und gemeinsam diese sportlichen Wettkämpfe bestreiten. Das olympische Feuer wird im Laufe der Abschlussfeier gelöscht. Ungewöhnliche Transportmittel waren 1976 die virtuelle Übertragung per Satellit, 1992 der Transport mit der Concorde, 1994 die Übergabe während eines Fallschirmsprungs und 2000 durch Taucher im Meer vor der australischen Küste.

1952 (Helsinki) wurde eine zweite Flamme auf dem Pallastunturi (Lappland) an der Mitternachtssonne entzündet und später mit der Olympischen Flamme vereinigt. Der Fackellauf 1960 (Rom) folgte den Spuren der griechischen Siedler der Antike in Italien. Ein zweiter Fackellauf fand zur Erinnerung der Etruskischen Spiele zwischen Tarquinia und Rom statt, wo vor dem Kapitol die beiden Flammen vereinigt worden sind. 1968 (Mexiko-City) fand der Fackellauf fand zu Ehren von Christoph Kolumbus auf dessen Spuren statt. Die Flamme wurde von Spanien über die Karibik nach Mexiko per Schiff transportiert. 2004 (Athen) führte der Fackellauf per Flugzeug „um die Welt“ - dabei wurden alle ehemaligen Gastgeberstädte besucht. 2008 (Peking) erreichte eine Bergsteigergruppe mit der olympischen Fackel den Gipfel des Mount Everest.

1953: Koreakrieg beendet

Mit einem Waffenstillstandsvertrag wurde der vierjährige Koreakrieg zwischen China, der UdSSR und Nordkorea auf der einen Seite und den USA und Südkorea auf der anderen Seite beendet. Die etwa an der ersten Teilungslinie entlang des 38. Breitengrades verlaufende Frontlinie wurde zur Staatsgrenze zwischen dem kommunistischen Nordkorea und dem kapitalistischen Südkorea. Der Koreakrieg gilt als Stellvertreterkrieg zwischen dem Kommunismus und dem Kapitalismus. Bei den Kampfhandlungen waren mehr als eine halbe Million Nordkoreaner und fast ebenso viele Chinesen ums Leben gekommen. Auf der Gegenseite fielen etwa 240.000 südkoreanische und 40.000 US-Soldaten. Im Abkommen von Panmunjom wurde vereinbart, eine Konferenz über die friedliche Wiedervereinigung des Landes abzuhalten. Die Konferenz scheiterte.

1990: Letzter 2CV

In Portugal wurde der letzte Citroën 2CV gefertigt. Der Wagen des französischen Automobilherstellers – in Deutschland als 'Ente' bekannt – hatte sich in über 40 Jahren mit seinem spartanischen Charme eine treue Fangemeinde erobert: 1948 war er zur Eröffnung des 35. Pariser Autosalon fertig geworden und konnte ab 1949 gekauft werden. Der '2CV' schlug sofort ein und wurde ein Riesenerfolg. Die 'Ur-Ente': ein merkwürdiges Blech-Gefährt, entfernt verwandt mit einem Osterei. Ein Zweizylinder-Motor mit nur 375 Kubikzentimeter Hubraum und einer Höchstgeschwindigkeit von 65 Stundenkilometern. Die Seitenfenster werden hochgeklappt und die Sitze sind urbequeme Hängesessel. Der 2CV wurde zum nationalen Symbol für Frankreich - in einer Reihe mit dem Eiffelturm, dem Baguette oder Brigitte Bardot. Er stand - und steht noch immer - für französische Lebensart und wurde aus weit mehr als nur ökonomischen Gründen zum Lieblingsgefährt vieler.

Rätsel / Denksport

Valkos lustiges Silbenrätsel

In dieser Aufgabe müssen aus Silben Wörter gebildet werden, deren Bedeutungen doppelsinnig sind. Ordnen Sie die Silben den Aufgaben zu.
  • Spielgerät mit1100 cm Durchmesser
  • Eine Runde Bier in der Kneipe
  • Spitzname der Hegenbarth wegen ihres lammfrommen Gemüts
  • Dekorative Auszeichnung für nach unten gewölbte Dachziegel
  • Stück Papier mit Notizen eines deutschen Bandleaders (James)
  • Fußballerfolg eines ehemaligen Formel 1-Weltmeisters (Niki)
ball - bar - chen - da - den - elf - ge - ke - kee - la - last - lau - me - nen - non - or - pe - rin - schäf - schafts - schrift - tel - ter - tor - wirt - wol - zet

Es bleiben einige Silben übrig. Sie ergeben das Lösungswort.

Es handelt sich um ein Kombinationsrätsel, bei dem das Lösungswort aus mehreren anderen Wörtern herauszusuchen ist. Alle Buchstaben, die in den vorgegeben Wörtern vorkommen, müssen auch im Zielwort erscheinen. Wenn ein Buchstabe in einem der vorgegeben Wörter mehrfach vorkommt, dann muss er auch im Zielwort entsprechend oft vorkommen. Ein Buchstabe, der in einem vorgegebenen Wort nur einmal vorkommt, darf aber im Zielwort häufiger vorkommen. Beispiel:FARN / GENE / GENF / ENGE / GRAF / NAGER Lösung: FAENGER

Aufgabe 1: SIEGER // POKER // PREIS // PIK // KIES // SOKO

Aufgabe 2: EISEN // INDIEN // INNEN // SEIDE // ENDE //DON

Die Lösung der Aufgaben vom 26.07. lautet 182839.
(684+8984+994+99987+10002+9+12111+68+1+49999)
Die Lösung von Valkos Silbenrätsel lautet BRAHMAPUTRA.