www.tagesmix.de
zurück // vor
www.tagesmix.de

14. Oktober

1066: Schlacht von Hastings
Mit dem Sieg über König Harold II. durch Wilhelm den Eroberer in der Schlacht von Hastings begann die Herrschaft der Normannen in England. Der englische König Edward hatte wahrscheinlich anfänglich seinen Neffen Wilhelm, Herzog der Normandie, zum Thronfolger bestimmt, seine Entscheidung jedoch kurz vor seinem Tod zugunsten Harolds geändert. Ende September 1066 marschierte Wilhelm mit seinem Heer in England ein, wo sie bei Hastings zur Entscheidungsschlacht auf die englischen Truppen stießen. Mit dem Tod Harolds im Kampf stand der Sieg der Normannen über die führerlosen Angelsachsen fest. Wilhelm wurde daraufhin im Dezember zum neuen König gekrönt.

1974: 'IKEA' in Deutschland
Am 14. Oktober 1974 eröffnete die schwedische Möbelfirma IKEA ihre erste Filiale in Deutschland. Das Unternehmen, das 1943 für 10 Kronen eingetragen wurde, ist längst zu einem der weltweit größten Möbelhäuser aufgewachsen.
Geburtstage:
  • Dwight D. Eisenhower (1890-1969), US-amerikan. Politiker (Republikaner), Präsident der USA 1953-61
  • Heinrich Lübke (1894-1972), dt. CDU-Politiker, Bundespräsident 1959-69
  • Roger Moore (1927-2017), brit. Schauspieler

Spruch des Tages:
Das Merkwürdige an der Zukunft ist wohl die Vorstellung, dass man unsere Zeit einmal die gute alte Zeit nennen wird.
Ernest Hemingway, Schriftsteller, 1899-1961

S P O R T
1878: Im englischen Sheffield wird das erste Fußballmatch unter Flutlicht gespielt. Vier Bogenlampen der Firma Siemens sorgen für die Beleuchtung auf dem Spielfeld des FC Sheffield.
1968: Der US-Amerikaner Jim Hines erreicht im 100-Meter-Lauf die elektronisch gestoppte Zeit von 9,95 Sekunden. Der Weltleichtathletikverband IAAF erkennt die Zeit als neuen Weltrekord an. Hines ist der erste Läufer, der die Schwelle von 10 Sekunden auf dieser Strecke unterbietet.
2000: Der ukrainische Boxer Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Chris Byrd in der Kölnarena durch einen Punktesieg und wird damit Weltmeister der World Boxing Organization (WBO) im Schwergewicht.
2012: Felix Baumgartner steigt am 14. Oktober 2012 von der Walker Air Force Base bei Roswell, New Mexico (USA) mit einem Heliumballon in einer Druckkapsel in die Stratosphäre auf, um mit Schutzanzug und Fallschirm abzuspringen. Nach dem Sprung reicht er drei Eckdaten bei der FAI zur Anerkennung als Weltrekord ein:
  • Der mit 39.045 m höchste Absprung eines Fallschirmsprungs. Dieser Rekord wird mit 31.333 m von Joseph Kittinger gehalten. Er stellte ihn 1961 im Rahmen des Projekt Excelsior auf.
  • Der mit 36.529 m tiefste freie Fall. Dieser Rekord wird mit 24.500 m von Jewgeni Andrejew gehalten, der ihn 1962 bei Wolsk aufstellte.
  • Die mit 1342,87 km/h größte im freien Fall erreichte Geschwindigkeit ohne Stabilisierungsschirm. Den bisherigen Rekordwert von 587 km/h hatte Baumgartner im März 2012 aufgestellt.

Zahlen, Fakten, Links
Der erste Serverschrank von Google wurde aus Legosteinen gebaut.

Person des Tages
Wilfried Dietrich (* 14. Oktober 1933 in Schifferstadt; † 2. Juni 1992 in Durbanville, Südafrika) war ein deutscher Ringer und Gewichtheber. Wilfried Dietrich gewann in seiner Laufbahn zwischen 1951 und 1977 insgesamt 30 Deutsche Meisterschaften (Einzeltitel und Mannschaftstitel mit dem VfK Schifferstadt sowie mit dem ASV Mainz 1888).

Höhepunkt seiner Ringerlaufbahn war der Olympiasieg im freien Stil 1960 in Rom. Im darauf folgenden Jahr bestätigte Dietrich diesen Erfolg mit dem Gewinn des Weltmeistertitels in Yokohama. Weitere Olympiamedaillen gewann er 1956 in Melbourne (Silber im griechisch-römischen Stil), 1960 in Rom (Silber im griechisch-römischen Stil), 1964 in Tokio (Bronze im griechisch-römischen Stil) und 1968 in Mexiko-Stadt (Bronze im Freistil).

Bei seinen letzten Olympischen Spielen 1972 in München landete Wilfried Dietrich einen sensationellen Schultersieg gegen den amerikanischen 182-kg-Koloss Chris Taylor, blieb jedoch ohne eine Medaille. 1977 beendete der 'Kran von Schifferstadt' seine aktive Laufbahn.

Yeager durchbrach Schallmauer

Dem amerikanischen Militärpiloten Charles "Chuck" Yeager gelang nach mehreren Versuchen am 14. Oktober 1947 erstmals die Überwindung der Schallmauer. Mit seinem raketengetriebenen Jagdflugzeug vom Typ Bell X-1 erreichte er eine Geschwindigkeit von 1630 Kilometer pro Stunde. Zuvor hatten neben Yeager auch andere US-Piloten versucht, die Schallgrenze zu durchbrechen, waren dabei jedoch an technischen Schwierigkeiten oder Konstruktionsproblemen gescheitert. Yeager hatte sich für die Aufgabe durch seine erfolgreiche Tätigkeit als Kampfpilot im Zweiten Weltkrieg qualifiziert. Fünfzig Jahre nach dem historischen Tag unternahm Yeager erneut einen Überschallflug mit einem US-Militärjet.
Foto: U.S. Air Force photo / wikipedia

Sprung aus der Stratosphäre

Am 14. Oktober 2012 stieg der Extremportler Felix Baumgartner von der Walker Air Force Base bei Roswell, New Mexico (USA) mit einem Heliumballon in einer Druckkapsel in die Stratosphäre auf, um mit Schutzanzug und Fallschirm abzuspringen. Nach dem Sprung reichte er drei Eckdaten bei der FAI zur Anerkennung als Weltrekord ein: Baumgartner (* 20. April 1969 in Salzburg) hat bereits über 2600 Fallschirm-Absprünge (davon 130 Objektsprünge) absolviert. Professioneller Basejumper ist Baumgartner seit 1997, seitdem wird er von Red Bull gesponsert.

Am 15. April 1999 sprang er vom 88. Stockwerk der Petronas Towers in Kuala Lumpur. Dafür hatte er das Gebäude tagelang beobachtet, das Sicherheitspersonal ausgekundschaftet und sich schließlich, als Geschäftsmann verkleidet, Zutritt zum Gebäude verschafft. Den Fallschirm, mit dem er von einem Fensterputzkran absprang, hatte er in einem Aktenkoffer eingeschmuggelt.

Am 7. Dezember 1999 sprang er morgens um 7:00 Uhr Ortszeit vom rechten Arm der Christusstatue auf dem Corcovado in Rio de Janeiro aus mit dem Fallschirm ab. Zuvor ließ er sich auf dem Gelände einschließen, dann kletterte er an einem mit einer Armbrust übergeschossenen Seil hinauf. Am 31. Juli 2003 überquerte Baumgartner als erster Mensch im Gleitflug den Ärmelkanal von Dover bis Calais. Er sprang in 9800 Metern Höhe aus einem Flugzeug ab, trug dabei eine Sauerstoffmaske, einen isolierenden Spezialanzug und einen Flügel aus Carbonfasern mit 1,8 Metern Spannweite. Die 36 km lange Strecke legte er mit einer Höchstgeschwindigkeit von 360 km/h in 6'22 Minuten zurück. Das bei diesem Sprung verwendete, damals noch experimentelle Fluggerät hieß SkyRay (Himmelsrochen) und wird heute als militärisches Waffensystem unter der englischen Bezeichnung Gryphon (Greif) weiterentwickelt. In einer Höhe von 1200 Metern öffnete Baumgartner den Fallschirm und landete am Cap Blanc-Nez nahe Calais, obwohl die zuständige Stelle in Frankreich die Landung dort untersagt hatte.

Felix Baumgartner sprang am 27. Juni 2004 von der mit 343 Metern höchsten Brücke der Welt, dem Viaduc de Millau. Ein Objektsprung am 10. September 2004 von der 108 Meter hohen Brücke Puente de las Américas, die Nord- und Südamerika verbindet, führte zu einer kurzen Inhaftierung in Panama. Ebenfalls im Jahr 2004 sprang er in den 190 Meter tiefen flaschenförmigen Höhlenschacht der Mamethöhle im Velebitgebirge (Kroatien).

Am 18. August 2006 sprang er vom Turning Torso in Malmö, Schweden, dem mit einer Höhe von 190 Metern höchsten Gebäude Skandinaviens. Dem Sprung ging ein Absprung aus einem Helikopter mit anschließender Ziellandung auf dem Dach des Gebäudes voraus.

Am 11. Dezember 2007 sprang er um 16:18 Uhr (Ortszeit) von der 390,2 Meter hohen äußeren Beobachtungsplattform der 91. Etage des 509 Meter hohen Wolkenkratzers Taipei 101 in Taipeh, der Hauptstadt Taiwans. Der Fallschirm wurde am Vortag von einer taiwanischen Bekannten an der Security vorbeigeschmuggelt und von Baumgartner anschließend in der Deckenverkleidung der Toilette der Besucherplattform versteckt. Baumgartner landete auf einem Parkhaus, verschwand anschließend im Straßenverkehr Taipehs und verließ schon zwei Stunden nach dem Sprung per Flugzeug das Land Richtung Hongkong.



Mit dieser Ausrüstung hat Baumgartner den Ärmelkanal überquert.
Foto: Kerish / wikipedia / CC BY-SA 3.0

Krökeln

Tischfußball ist eine Sportart, die auf einem Spielgerät gespielt wird, das Kicker, Wuzzler oder Krökler genannt wird. Ziel des Spiels ist es, mit an drehbaren Griffstangen über einer rechteckigen Spielfläche angebrachten Spielerfiguren eine vorgegebene Anzahl von Bällen ins gegnerische Tor zu schießen. Spielfläche und Anordnung der Spielfiguren sind dabei dem Fußballspiel nachempfunden. Ein Kickertisch hat normalerweise je 4 Griffstangen an den beiden Längsseiten der Spielfläche, an denen jeweils 11 Spielfiguren verteilt angebracht sind.

Man geht davon aus, dass der erste Tischfußballtisch (in Europa) von dem Franzosen Lucien Rosengart entwickelt wurde. Rosengart war damals ein Mitarbeiter des Automobilherstellers Citroën. In Anlehnung an diesen 'Urtisch' (bei dem die Stangen noch an den Kopfenden waren) baute die schweizerische Firma 'Kicker', sesshaft in Genf, ihre Tische. Die Tische waren in der Schweiz, in Deutschland und Belgien so beliebt, dass das Wort 'Kicker' in Deutschland zum Synonym für Tischfußball wurde.

Belegbare Patente weisen einen Engländer als Erfinder des Tischfußballs aus: Harold S. Thornton meldete am 14. Oktober 1922 ein Gerät mit Drehstangen beim Patentamt an. Sogar der grobe Aufbau des Urtisches entspricht den heutigen Tischen. Allerdings dauerte es weitere 30 Jahre, bis sich das Spiel auch in Deutschland etablierte. Erst im Jahre 1967 wurde die erste Deutsche Meisterschaft durch eine Initiative der Bildzeitung ausgetragen. Zwei Jahre später wurde der DTFB gegründet.

Maßgeblich für die Entwicklung des ambitionierten Tischfußballsports in Deutschland war vor allem der Automatenvertrieb Löwen, dessen langjähriger Lieferant Leonhart ist. Löwen veranstaltete in den 1980er und 90er Jahren eine überregionale Turnierserie in Deutschland, die auch viele Topspieler aus den Nachbarländern anzog und deren jährlicher Höhepunkt die so titulierten 'Deutschen Meisterschaften' in Bingen, dem Hauptsitz von Löwen, war. 2000/2001 zog sich Löwen aus wirtschaftlichen Gründen aus der Veranstaltung zurück.

Rätsel / Denksport

Valkos lustiges Silbenrätsel

In dieser Aufgabe müssen aus Silben Wörter gebildet werden, deren Bedeutungen doppelsinnig sind. Ordnen Sie die Silben den Aufgaben zu.
  • LKW zu Lieferung von Orthesen
  • Als Abschlaghilfe beim Golf dienende Hasenohren
  • Zu Nepperpreisen angebotener Bierschaum
  • Tierfanggeräte von geringer Höhe
  • Für Investitionen geeigneter Ort
  • Englisches Alter eines Einsiedlers
an - blu - cher - e - fahr - fal - fel - fen - flach - ge - ge - le - len - löf - me - mi - nen - of - platz - re - schie - si - ta - tee - ve - wu - zeug

Es bleiben einige Silben übrig. Sie ergeben das Lösungswort.


Valkos Teekessel - Teil 72

  • Mein Teekessel schrieb den Hungerpastor (Wilhelm 1831-1910). Meinen Teekessel ruft kein Schwein an (Max, *1962). (3)
  • Mein Teekessel ist eine meist nachtaktive Familie der Schmetterlinge. Mein Teekessel ist ein Voyeur. (7)
  • Mein Teekessel ist eine deutsche Spielkarte. Mein Teekessel ist ein Kellner. (2)
  • Mein Teekessel fließt durch Florenz. Mein Teekessel ist ein männlicher Vorname. (3)
  • Mein Teekessel ist die Anrede für den Freiherrn. Mein Teekessel ist eine neue rote Rebsorte. (4)
  • Mein Teekessel ist die Grenze zum Kriegsgegner. Mein Teekessel ist die Vorderseite von Kfz., Häusern usw.. (2)
  • Mein Teekessel bezeichnet die häufigste Dachform. Mein Teekessel ist ein Reitersitz. (2)
  • Mein Teekessel ist die Hochachtung seiner selbst. Mein Teekessel komponierte „Adieu, mein kleiner Gardeoffizier“ (Robert, 1880-1975). (3)
  • Mein Teekessel ist der größte Laufvogel. Mein Teekessel ist ein Blumengebinde. (4)
  • Mein Teekessel ist eine dünne Schicht. Mein Teekessel ist ein Kinostreifen. (4)
  • Mein Teekessel ist ein Geschicklichkeitsspiel. Mein Teekessel steht für den Teufel. (4)
Die Ziffern in Klammern geben die Position des Lösungsbuchstabens an. Wenn Sie die Buchstaben aneinander hängen, dann erhalten Sie einen Tiernamen aus der Fabel.

Ein Vater ist gegenwärtig viermal so alt wie der Sohn. Die Summe aus den Anzahlen ihrer Lebensalter (in ganzen Zahlen) beträgt 50. Nach wie vielen Jahren wird der Vater dreimal so alt sein wie sein Sohn?

Jörg war in der Kaufhalle einkaufen. Für ein Drittel des Geldes kaufte er Milch, für die Hälfte des Geldes Brause, für ein Zwanzigstel Brötchen und für den Rest von 3,50 € Butter und Käse. Wie viel Geld hat Jörg ausgegeben?

Die Lösung der Aufgabe vom 13.10. lautet: NIEDERSCHLAG!
Die Lösungen für das Koordinaten-Rätsel lauten GERD, ULF, CORA und PIA.
Die Lösung von Valkos Silbenrätsel lautet BUNDELIGA.
Die Lösung für Valkos Teekesselaufgabe 71 lautet Adler + Altar (Skater, Gold, Balken, Haube, Sänger, Talk, Kugel, Ernst, Passe, Strolch).