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12. November

1877: Telegrafenamt mit Fernsprechern
Das erste Telegrafenamt mit Fernsprechern nahm im brandenburgischen Friedrichsberg seinen Betrieb auf. Am 26. Oktober des Jahres hatte der Generalpostmeister Heinrich von Stephan in Berlin die erste Telefonverbindung Europas in Betrieb genommen. Das erste deutsche Fernsprechamt mit Vermittlung wurde 1880 im elsässischen Mühlhausen eingerichtet. Der britisch-amerikanische Physiologe und Erfinder Alexander Graham Bell erhielt 1876 ein Patent für den ersten brauchbaren Fernsprecher, doch schon 1861 hatte der deutsche Lehrer Philipp Reis ein Telefon konstruiert. Es wurde aber als Spielzeug abgetan und konnte sich nicht durchsetzen.

1918: Frauenwahlrecht in Deutschland
Nach jahrzehntelangem Kampf um staatsbürgerliche Gleichstellung wird am 12. November 1918 das Frauenwahlrecht in Deutschland gesetzlich verankert. 82 Prozent der wahlberechtigten Frauen geben im Januar 1919 ihre Stimme ab und 37 weibliche Abgeordnete ziehen ins Parlament ein.

1955: Erste Rekruten der Bundeswehr
Am 12. November 1955 erhielten die ersten 100 Soldaten der neuen Bundeswehr in Bonn ihre Ernennungsurkunden. Sie waren Berufssoldaten - ein Jahr später wurde die allgemeine Wehrpflicht eingeführt.
Geburtstage:
  • Loriot (1923-2011), eigtl. Vicco von Bülow, dt. satirischer Zeichner, Schauspieler und Regisseur
  • Grace Kelly (1929–1982), als Gracia Patricia Fürstin von Monaco
  • Michael Ende (1929–1995), dt. Schriftsteller
  • Neil Young (*1945), kanad. Rockmusiker

Spruch des Tages:
Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.
J. B. Moliere

S P O R T
1958: Dem Bergsteiger und Kletterer Warren Harding gelingt es mit seinem Team, die schwierige 'The Nose' genannte Felswand des Berges 'El Capitan' im Yosemite-Nationalpark nach langen Versuchen zu durchsteigen.

Zahlen, Fakten, Links
Das Siegel 'Made in Germany' sollte ursprünglich Engländer vor minderwertiger ausländischer Ware warnen.

Person des Tages
Grace Patricia Kelly (* 12. November 1929 in Philadelphia, Pennsylvania; † 14. September 1982 in Monaco) war eine US-amerikanische Filmschauspielerin und Oscar-Preisträgerin. Infolge der Hochzeit mit Fürst Rainier III. von Monaco im Jahr 1956 änderte sich ihr Name mit dem neuen Titel in Princesse Grace de Monaco beziehungsweise Grace Patricia Grimaldi. Im deutschen Sprachraum ist die Bezeichnung Fürstin Gracia Patricia von Monaco oder verkürzt Gracia Patricia üblich.

Von August 1950 bis März 1956 wirkte Grace Kelly in insgesamt elf Spielfilmen mit, nachdem sie bereits Schauspielerfahrungen am Theater gesammelt hatte. Erste Erfolge feierte sie 1952 an der Seite von Gary Cooper im Western Zwölf Uhr mittags und 1953 mit Clark Gable in Mogambo, für den sie ein Jahr später den Golden Globe als beste Nebendarstellerin erhielt. Die Charakterrolle der Georgie Elgin im Filmdrama Ein Mädchen vom Lande brachte ihr 1955 den Oscar als beste Hauptdarstellerin ein.

Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere hatte sie zudem Hauptrollen in drei Spielfilmen unter der Regie von Alfred Hitchcock, von denen der 1954 gedrehte Thriller Das Fenster zum Hof mit James Stewart zu den bedeutendsten Werken der Filmgeschichte zählt.

Grace Kelly war für ihr stilsicheres Auftreten bekannt und setzte weltweit modische Trends. Ihre Präsenz im Fürstentum verhalf Monaco zu neuem Ansehen und wirtschaftlichem Aufschwung. Das American Film Institute wählte sie auf Platz 13 der 25 größten weiblichen amerikanischen Filmstars aller Zeiten.

Eastereggs

Easter Egg (engl. für 'Osterei') ist ein Begriff für eine versteckte und undokumentierte Besonderheit in Medien und Computerprogrammen. Formen sind beispielsweise der Gagscreen einer Software oder Geheimlevel eines Computerspiels. Als Erfinder von Eastereggs in Computerspielen gilt Warren Robinett (25.12.1951), der 1978 seinen Namen in einem Spiel (Adventure für die Atari 2600 Video Game Console) verewigte. Da es zur damaligen Zeit nicht üblich war, dass der Name des Programmierers eines Spiels veröffentlicht wurde, entwickelte Robinett einen versteckten Platz in Adventure und hinterließ dort den Text 'Created by Warren Robinett'.

Allerdings ist das Verstecken kleiner Informationen in der Kunstgeschichte seit der Renaissance nachgewiesen (versteckte Signaturen, Portraits des Malers oder anderer Personen in Nebenfiguren und Ähnliches). Der Name dürfte sich auf die kunstvoll dekorierten, mit Überraschungen versehenen Fabergé-Eier der Juweliersfamilie Fabergé (tätig am Hofe des russischen Zaren) beziehen, die den Brauch der Ostereier in Kombination mit kleinen Präsenten im Stile eines Medaillons als 'Überraschungsei' einführten.

Ein Easter Egg dient im Allgemeinen der Anerkennung des Urhebers, tut dies aber meistens auf eine unterhaltende Art. Häufig werden Easter Eggs von den Programmierern ohne Kenntnis seitens der Firmenleitung hinterlegt.

In Microsoft Word beispielsweise kann man die Zeile =rand(200,2) in einem neuen Dokument eingeben und mit Enter bestätigen. Daraufhin wird vier Seiten lang das Pangramm 'The quick brown fox jumps over the lazy dog.' bzw. in der deutschen Version der Satz 'Franz jagt im komplett verwahrlosten Taxi quer durch Bayern.' dargestellt. Dabei steht die erste Zahl für die Anzahl der Absätze, die ausgegeben werden, die zweite Zahl für die Anzahl an Sätzen pro Absatz. Im obigen Beispiel werden also 200 Absätze mit je zweimal dem Satz 'Franz jagt ...' ausgegeben. Auf den ersten Blick erscheint das als Witz und als Easter Egg, die Funktion hat jedoch tatsächlich einen Nutzen. Jeder Buchstabe des Alphabets kommt in diesen Sätzen mindestens einmal vor, um zum Beispiel die Darstellung einer Schriftart zu testen oder Blindtext zu erzeugen. In Word 2007 wurde dieser Text durch die Erläuterungen zu den neuen Office-Bedienelementen ersetzt.

Aufgrund der starken Verbreitung von Viren, Würmern, Trojanern und anderen Schadprogrammen (Malware) findet bei den Software-Herstellern ein Umdenken bezüglich Easter Eggs statt. Zahlreiche Unternehmen wünschen in der von ihnen eingesetzten Software keine Easter Eggs oder ähnliche undokumentierte Funktionen, da befürchtet wird, dass Software mit derartigen Eigenschaften als weniger vertrauenswürdig angesehen werden könne bzw. anfälliger für etwaige Sicherheitslücken ist. In älteren Versionen von Betriebssystemen und Anwendungen der Firma Microsoft sind teils aufwendige Easter Eggs versteckt, doch mittlerweile ist es den Entwicklern untersagt, solche in die Software zu integrieren.

Zu den bekannteren Beispielen von Easter Eggs in Software zählen ein in Word 97 versteckter Flipper und ein simpler Flugsimulator in Excel 97, mit dem man eine Fraktallandschaft überfliegen und dabei die Credits der Entwickler entdecken kann. Ein im Browser Mozilla Firefox vorhandenes Easter Egg ist Das 'Buch Mozilla' (aufrufbar über about:mozilla) und eine Warnung vor Robotern (aufrufbar über about:robots)

Ein verbreitetes Feature in Computerspielen sind die Geheimlevel, die nur dann erreichbar sind, wenn zum Beispiel an bestimmten Punkten im Handlungsverlauf gut getarnte Passagen durchschritten werden. Diese Levels sind aber insofern dokumentiert, als sie in den Abschnitts-Statistiken erwähnt werden und zum Erreichen eines Spielstandes von 100% benötigt werden.

Die Tirpitz

Die Tirpitz war ein im Zweiten Weltkrieg eingesetztes Schlachtschiff der deutschen Kriegsmarine. Sie gehörte der Bismarck-Klasse an und war nach dem deutschen Marinestaatssekretär und Großadmiral Alfred von Tirpitz benannt. Sie war das größte jemals in Europa fertiggestellte Schlachtschiff.

Den größten Teil ihrer Dienstzeit war die Tirpitz nach dem sogenannten Fleet-in-being-Konzept in Norwegen stationiert und bedrohte von dort allein durch ihre Existenz die alliierten Geleitzüge nach Murmansk. Gegebenenfalls sollte sie helfen, eine alliierte Invasion in diesem Gebiet abzuwehren. Nach mehreren vergeblichen Angriffen auf die Tirpitz wurde sie am 12. November 1944 bei einem Luftangriff der Royal Air Force im Sandnessund, einer Meerenge südwestlich der Insel Tromsøya, zum Kentern gebracht. Das Wrack wurde in den 1950er Jahren von einem norwegischen Bergungsunternehmen vor Ort verschrottet.


Foto: wikipedia / public domain

Rätsel / Denksport

Valkos lustiges Silbenrätsel

In dieser Aufgabe müssen aus Silben Wörter gebildet werden, deren Bedeutungen doppelsinnig sind. Ordnen Sie die Silben den Aufgaben zu.
  • Bestbenotete Sammelbücher
  • In US-Börsen zu finden: Exnationalspieler (Thomas *1966) und Trainer (HSV, BVB) + Florenzfluss + berühmte Downingstreet-Nr.
  • Metallicfarbenes Rangabzeichen an Uniformen
  • Urlaubsfahrt von Schauspielerin Judy (*1944)
  • Auf einem Bucheinband abgebildete Schiffsanlegestelle
  • In einem Schweizer Zirkusunternehmen gebräuchliches Fensterglas
be - be - ben - ber - de - dol - ein - fen - fen - för - ha - knie - lar - no - rei - rung - sal - schei - schlag - se - sil - strei - ten - ter - um - win

Es bleiben einige Silben übrig. Sie ergeben das Lösungswort.


Valkos Teekessel - Teil 101

  • Mein Teekessel ist eine Zahnpasta-Marke. Mein Teekessel ist ein optisches oder akustisches Zeichen. (3)
  • Mein Teekessel ist ein Herannahen (Gewitter). Mein Teekessel ist zweiteilige (Herren)-Kleidung. (4)
  • Mein Teekessel ist eine (Klatsch)-Zeitschrift. Mein Teekessel ist eine Apfelsorte. (2)
  • Mein Teekessel ist eine Unterwasserwaffe. Mein Teekessel spielt in Moskau Fußball. (6)
  • Mein Teekessel ist der größte Entenvogel. Mein Teekessel wollte Bundespräsidentin werden (Gesine). (5)
  • Mein Teekessel ist eine Wirbelsäulenverkrümmung. Mein Teekessel ist eine erhabene Metallverzierung. (6)
  • Mein Teekessel ist ein amtlicher Ausweis. Mein Teekessel ist ein Zuspiel beim Fußball. (2)
  • Mein Teekessel ist Jakobs jüngster Sohn. Mein Teekessel ist eine immergrüne Zimmerpflanze (Birkenfeige). (4)
  • Mein Teekessel ist ein mit Eis serviertes alkoholisches Getränk. Mein Teekessel ist ein Stoff mit eingepresstem Muster. (3)
  • Mein Teekessel ist ein Gewinn bei einem Wettbewerb. Mein Teekessel ist der zu zahlende Betrag (Kauf). (2)
  • Mein Teekessel leider an Gehörlosigkeit. Ob meinem Teekessel liegt Rothenburg. (2)
Die Ziffern in Klammern geben die Position des Lösungsbuchstabens an. Wenn Sie die Buchstaben aneinander hängen, dann erhalten Sie eine Millionenstadt.

Superhirn: Flinke Kombinierer fordert Superhirn wie kaum ein anderes Spiel heraus. In jeder Aufgabe wird eine Lösung aus vier Ziffern gesucht. Jede der Ziffern ist in der Lösung maximal einmal vorhanden. Alle Ziffern entstammen der Grundmenge (1,2,3,4,5,6). Ein P bedeutet, daß ein Element auf der richtigen Position steht, ein Z bedeutet, daß eine Ziffer vorkommt, aber auf der falschen Position steht. Achtung! Die P's stehen immer vor den Z's.

Beispiel:
gesuchte Lösung: 2145      Eingabe: 1465      Ausgabe: PZZ
Das P gibt es für die 5. Die Z's gibt es für die 1 und die 4.


Aufgabe 1: 1234 PPP        Aufgabe 2: 4621 PZ
1235 PP        4635 PPZ
1246 PPZZ        4235 PZ
Lösung: ???? PPPP        Lösung: ???? PPPP


Die Lösung der Aufgaben vom 11.11. lautet BILDERRAHMEN.
Die Lösung von Valkos Silbenrätsel lautet KOLBENFRESSER.
Die Lösung für Valkos Teekesselaufgabe 100 lautet Fehmarn + Sylt (Stumpf, Kelle, Botschaft, Pamir, Fassung, Turm, Gene, Schuss, Body, Eule, Schwert)