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19. November

1620: 'Mayflower' landet
Mit der 'Mayflower' segelten puritanische Pilgerväter nach Nordamerika, wo sie sich als erste Siedler in Neuengland niederließen. An Bord des Schiffes schlossen sie den so genannten Mayflower-Vertrag, in dem sie die Schaffung einer politischen Körperschaft beschlossen. So kam es zu Gründung der Kolonie New Plymouth.

1969: Zweite Landung auf dem Mond
Nur wenige Monate nach der ersten Landung auf dem Mond erreichten die Astronauten Charles Conrad, Alan Bean und Richard Gordon die Mondoberfläche. Hauptziel dieser Mission war eine genaue Landung im 'Ozean der Stürme' (Oceanus Procellarum) in der Nähe der 1967 gelandeten unbemannten Mondsonde 'Surveyor 3'. Die Astronauten landeten nur 183 Meter von 'Surveyor 3' entfernt. Sie hätten ihr Raumschiff noch näher heransteuern können, wollten die Sonde jedoch vor aufwirbelnden Staubteilchen schützen. Sie stellten Messgeräte auf, nahmen Bodenproben und fotografierten die Kraterlandschaft. Am 20. November hob die Mondfähre 'Intrepid' wieder ab und koppelte an das Mutterschiff 'Yankee-Clipper' an. Vier Tage später kehrte 'Apollo 12' zur Erde zurück.

1979: Ausgezeichnet: Drei Sterne
Aufgerückt in den in den internationalen Gourmet-Olymp: Am 19. November 1979 erhielt Eckart Witzigmanns Schlemmerlokal 'Aubergine' als erstes deutsches Restaurant im Michelin-Führer drei Sterne.

1995: Becker wieder ATP-Weltmeister
Boris Becker besiegte den US-Amerikaner Michael Chang in drei Sätzen 7:6, 6:0 und 7:6 im Finale des Turniers um die ATP-Weltmeisterschaft in Frankfurt am Main. Mit diesem Sieg wurde er zum dritten Mal Weltmeister nach 1990 und 1992. In New York siegte Steffi Graf an diesem Tag beim Damen-Masters über Anke Huber in fünf Sätzen. Beckers Karriere begann am 7. Juli 1985, als er als jüngster Spieler aller Zeiten das bedeutendste Turnier in Wimbledon gewann. 1999 beendete er seine Tennis-Laufbahn. Er errang insgesamt 49 Titel. Seine Popularität in Deutschland zeigte sich unter anderem in der viermaligen Wahl zum Sportler des Jahres.


Foto: James Phelps / wikipedia / CC BY 2.0

Geburtstage:
  • Ferdinand de Lesseps (1805-1894), Erbauer des Suez-Kanals
  • Indira Gandhi (1917 – 1984), ind. Politikerin, Premierministerin 1966 – 77 und 1980 – 84
  • Calvin Klein (*1942), US–amerik. Modedesigner und Unternehmer
  • Jodie Foster (*1962), US–amerik. Schauspielerin und Regisseurin

Spruch des Tages:
Der beste Weg, einen Freund zu haben, ist der, einer zu sein.
Ralph Waldo Emerson

S P O R T
1862: Der Österreichische Alpenverein wird auf Anregung der Studenten Paul Grohmann, Edmund von Mojsisovics und Guido von Sommaruga als erster Bergsteigerverband des europäischen Festlands und damit als zweitältester der Welt nach dem britischen Alpine Club gegründet.
1969: Der beim FC Santos spielende brasilianische Fußballstar Pelé erzielt in seiner Vereinslaufbahn das tausendste Tor.

Zahlen, Fakten, Links
Vor Namibia liegen die beiden Inseln mit Namen Roastbeef Island und Plumpudding Island.

Person des Tages
Calvin Richard Klein (* 19. November 1942 in der Bronx, New York City) ist ein US-amerikanischer Modedesigner ungarischer Abstammung. Das von Klein 1968 gegründete, international tätige Bekleidungsunternehmen Calvin Klein, Inc. existiert bis heute, wird allerdings seit der Übernahme 2003 durch Phillips-Van Heusen ohne Klein geführt. Unter dem Markennamen „Calvin Klein“ werden weltweit über eigene Ladengeschäfte, eigene Online-Shops und den internationalen Einzelhandel unter anderem Bekleidung einschließlich Unterwäsche für Damen, Herren und Kinder sowie Schuhe, Accessoires, Parfüm, Schmuck, Uhren und Heimartikel im gehobenen Preissegment verkauft.

Im Film Zurück in die Zukunft (1985) reist der jugendliche Hauptdarsteller (Marty McFly, gespielt von Michael J. Fox) in die Vergangenheit des Jahres 1955, um seine Mutter (damals Jugendliche) dort zu treffen. Marty wird nach einem Unfall bewusstlos; in diesem Zustand findet ihn seine spätere Mutter. Sie ist erstaunt, dass auf dem Gummiband seiner Unterhose 'Calvin Klein' steht, hält dies für Martys Namen und spricht ihn zunächst damit an.

Der Absturz auf den Gauligletscher

Der Flugzeugabsturz auf den Gauligletscher ereignete sich am 19. November 1946. Eine amerikanische Dakota C-53, kommend aus Tulln bei Wien auf dem Weg nach Pisa, kollidierte mit dem Gauligletscher im Berner Oberland. Unter den acht Passagieren befanden sich hochrangige Militärs der amerikanischen Besatzungstruppen in Österreich und deren Angehörige sowie vier Besatzungsmitglieder. Bei dem Unfall gab es Verletzte, aber keine Toten. Die Umstände der erst sechs Tage späteren Rettung, unter anderem war es die erste alpine Luftrettung der Welt, erregten weltweit Aufsehen.

Nachdem der Unfallort bekannt war, wurde die bis dahin grösste Rettungsaktion in den Alpen ausgelöst. Diese nahm zeitweise bizarre Formen an. So kamen die Amerikaner mit zwei komplett ausgerüsteten Rettungszügen in die Schweiz, die aber wegen der Schmalspurstrecke in Interlaken hängenblieben, und die US-Soldaten benahmen sich anfänglich wie in Feindesland. Die Amerikaner hatten unter anderem die Vorstellung, man könne mit Jeeps und Raupenfahrzeugen oder Lastenseglern das Wrack erreichen. Vor Ort mussten sie einsehen, dass sie auf eine Gebirgsrettung bei Schnee, Eis und schlechtem Wetter nicht vorbereitet waren.

Am 24. November gelang es zwei Piloten der Schweizer Luftwaffe mit zwei Maschinen vom Typ Fieseler Storch, welche in Eigeninitiative mit Kufen ausgerüstet wurden, auf dem Gletscher zu landen. Mit neun Flügen konnten die Verunglückten ins Tal geflogen werden. Diese Tat gilt als Geburtsstunde der alpinen Luftrettung. Die amerikanische Flugzeugbesatzung versuchte noch, das Flugzeugwrack beim Verlassen zu zerstören, was durch die Schweizer Soldaten mit Gewalt verhindert wurde.


Fieseler Storch mit Kufen. Mit solch einem Flugzeug erfolgte die Rettung.
Foto: Softeis / wikipedia / CC BY-SA 3.0

Der Mann mit der eisernen Maske

Am 19. November 1703 starb der Mann mit der eisernen Maske. Er war ein unbekannter und geheimnisvoller Staatsgefangener von Ludwig XIV., der von 1669 bis zu seinem Tod 1703 inhaftiert war. Seine Identität ist bis heute Gegenstand von Spekulationen.

Die erste 'öffentliche' Erwähnung des Mannes findet sich in einem Brief der Herzogin von Orléans an die Kurfürstin Sophie von Hannover vom 15. Oktober 1711. Sie erwähnt explizit, dass er ständig eine Maske tragen musste, auch beim Essen und Schlafen, weiß aber nichts von seiner Identität. In später veröffentlichten Aufzeichnungen des Leutnants in der Bastille du Junca berichtet dieser 1698 von der Einlieferung eines alten Gefangenen in der Bastille, der vom Gefängnisdirektor Bénigne Dauvergne de Saint-Mars angehalten wird, stets eine Maske zu tragen. Durch spätere intensive Archivstudien ist die folgende Chronologie des Gefangenen recht gut belegt.

Der Mann mit der Maske wurde zuerst am 24. August 1669 in der Festung von Pinerolo im Piemont inhaftiert. In einem Brief vom 19. Juli kündigt Kriegsminister Louvois einen Gefangenen von höchster Bedeutung an, der aus Dünkirchen gebracht würde, zu dem Zeitpunkt aber noch nicht verhaftet war. Ab 1681 kam der Mann mit der Maske in die nur 26 km entfernte Festung Exilles in den Alpen. Der Mann mit der Maske wurde, als die Festung Exilles von einem Krieg bedroht war, am 3. Mai auf die Insel Sainte-Marguerite verlegt, auf der damals anfangs nur ein weiterer Gefangener lebte. September 1698 wurde er in die Bastille in Paris verbracht, wo er am 19. November 1703 starb. Bei jedem Ortswechsel wurde der Gefängnisdirektor Saint-Mars mit versetzt, der auf diese Weise 1689 zum Gouverneur der Bastille aufstieg – den Mann mit der Maske und einige andere Gefangene immer im Gefolge.

Der unbekannte Mann musste beim Hofgang und gegenüber Fremden eine Maske tragen und durfte bei Todesstrafe für den Mitwisser mit niemandem Kontakt aufnehmen – der Offizier, der ihn von Dünkirchen überführte, drohte, ihn sofort zu töten, falls er ihm etwas anvertrauen wolle. Bei jedem der Gefängniswechsel wurde peinlich darauf geachtet, dass niemand seine Stimme hören konnte, sein Gesicht sehen oder gar mit ihm sprechen konnte. Beim Transport nach Sainte-Marguerite wurde er in einem mit einem Wachstuch hermetisch verschlossenen Sänften-Stuhl transportiert, so dass er beinahe erstickte.

Für seine persönliche Bequemlichkeit wurden ihm allerdings zahlreiche Vergünstigungen gewährt. Er bekam in Sainte-Margerite zweimal die Woche die Wäsche gewechselt, eine möblierte Zelle, erhielt schon gleich nach Einlieferung alle Bücher, die er verlangte, durfte die Laute spielen und wurde bei Bedarf ärztlich versorgt. Für ihn und seinen Diener erhielt Saint-Mars 12 Pfund pro Tag für Verpflegung.

Für seine Bewachung wurde kein Aufwand gescheut. Allein die Summe, die für den Bau seiner Gefängniszelle auf der Insel Sainte-Marguerite (eine der Îles de Lérins vor Cannes) ausgegeben wurde, betrug 5.000 Livres. In Pignerol wurde eine spezielle Zelle gebaut, die man durch drei Türen betreten musste, damit die Wachen nichts hören konnten. Sie hatte doppelt vergitterte Fenster, die von außen nicht eingesehen werden konnten. Auch wurde er vom Gefängnisdirektor persönlich betreut, der ihm die Speisen auftischte. Es liegen sogar Zeugenaussagen vor, denen zufolge die Offiziere in seiner Gegenwart den Hut abnahmen und erst nach Aufforderung wieder aufsetzten. Es war Voltaire, der behauptete, dass er eine Maske aus Eisen trug, doch war sie tatsächlich aus schwarzem Samt. Voltaire versuchte bei seiner Inhaftierung in der Bastille 1717 möglichst viel über den Fall zu erfahren. Nach Voltaire war er ein Bruder von Ludwig XIV. - was dann auch Alexandre Dumas in seinem Roman popularisierte - und bei seinem Tod etwa 60 Jahre alt. Auf der Wikipedia-Seite gibt es eine lange Liste mit Spekulationen über die Identität des Mannes mit der eisernen Maske.

Rätsel / Denksport
Mathematische Zuordnungen

Valkos lustiges Silbenrätsel

In dieser Aufgabe müssen aus Silben Wörter gebildet werden, deren Bedeutungen doppelsinnig sind. Ordnen Sie die Silben den Aufgaben zu.
  • Verschönerung der obersten Straßenschicht mit Bildern
  • Räuberische Speisefische am Zentrum
  • Geschlechtsakt im Hotel
  • Warenzeichen für Blütenteile (Fruchtknoten, Griffel und Narbe)
  • Wurfspieße eines Schwimmvogels
  • Berufstätigkeit eines Entsafters
ach - cken - da - de - der - dienst - ge - ke - le - ma - mar - men - mer - mer - mit - num - pel - pres - re - rei - schnei - schwan - se - se - stem - tel - zim

Es bleiben einige Silben übrig. Sie ergeben das Lösungswort.


Valkos Teekessel - Teil 108

  • Mein Teekessel ist die hellste Farbe. Mein Teekessel war ein Münchener Humorist (Ferdl, 1883-1949. (1)
  • Mein Teekessel bedeutet Sperenzchen, Mätzchen machen. Mein Teekessel ist ein Schauspielhaus. (4)
  • Mein Teekessel sind verschiedene Insektengruppen (Grashüpfer). Mein Teekessel ist eine plötzlich eingejagte Furcht. (2)
  • Mein Teekessel ist weißes, rotes, grünes oder spitzes Gemüse. Mein Teekessel war der Birnenkanzler. (1)
  • Mein Teekessel gibt seine Stimme ab. Mein Teekessel ist eine technische Einrichtung in der Telekommunikation. (5)
  • Mein Teekessel ist Schauspieler (Siegfried *1932). Mein Teekessel ist Qualm. (1)
  • Mein Teekessel ist Müll. Mein Teekessel ist eine Verringerung der Leistung. (6)
  • Mein Teekessel ein Würfel mit Notizzetteln. Mein Teekessel besitzt 35 Steakhäuser (Eugen *1940). (3)
  • Mein Teekessel sind lineare Stilelemente der Architektur. Mein Teekessel ist Angehöriger eines germanischen Stammes an der Nordseeküste. (5)
Die Ziffern in Klammern geben die Position des Lösungsbuchstabens an. Wenn Sie die Buchstaben aneinander hängen, dann erhalten Sie einen Tiernamen aus der Fabel.

das Ergebnis einer Addition 41 Thales 33
die zu teilende Zahl 28 Abakus 19
eine der Winkelfunktionen 15 Primzahl 27
Er verfasste das berühmteste Mathebuch aller Zeiten, "die Elemente". 22 Hypotenuse 14
Rauminhalt eines geometrischen Körpers 21 Summe 13
Grundbegriffe der räumlichen Geometrie (Punkt, Gerade, ?) 23 Tetraeder 26
Strecke, die zwei nicht benachbarte Ecken eines n-Ecks verbindet 30 Amplitude 45
Wie nennt man das Glied eines Produktes bei einer Multiplikation? 31 Würfel 47
Schnittpunkt der Seitenhalbierenden eines Dreiecks 19 Trigonometrie 12
antikes Rechenbrett 32 Formel 18
Unterschied zwischen der größten Auslage und Ruhelage einer Schwingung 16 Diagonale 17
Der Name stammt aus dem griechischen und bedeutet Erdmessung. 41 Radius 43
ein Viereck mit zwei parallelen Gegenseiten 11 Dividend 31
Er wird von sechs kongruenten Quadraten begrenzt. 31 Kotangens 29
eine natürliche Zahl, die genau zwei Teiler besitzt 12 Euklid 14
eine Gleichung, welche den Inhalt eine mathematischen Satzes wiedergibt 19 Sekante 35
Der Satz des ?: Jeder Winkel im Halbkreis ist ein Rechter. 22 Geometrie 36
eine Gerade, welche den Kreis in zwei Punkte schneidet 37 Volumen 17
Berechnung ebener Dreiecke unter Berücksichtigung der Winkelfunktion 18 Ebene 34
die Hälfte des Durchmessers 24 Faktor 33
Pyramide, die von vier kongruenten gleichseitigen Dreiecken begrenzt wird 23 Trapez 39
die längste Seite eines rechtwinkligen Dreiecks 17 Schwerpunkt 47

Addieren Sie die Zahlen, die zu passenden Ausdrücken gehören! Die Lösungsbuchstaben finden Sie in der unteren Tabelle. Wenn Sie die Zielbuchstaben hintereinander setzen, erhalten Sie als Lösung vier Friedensnobelpreisträger.

30=E 31=N 36=A 37=S 38=T 39=E 41=F 44=D 45=K 46=G
47=R 49=I 50=A 51=D 54=S 55=A 57=B 59=A 61=T 62=H
63=M 64=A 66=N 67=G 71=O 72=B 74=N 77=W 78=L 79=U


Die Lösung der Aufgabe vom 19.11. lautet WASSERSCHEIDE.
Die Lösung von Valkos Silbenrätsel lautet PAMPELMUSE.
Die Lösung für Valkos Teekesselaufgabe 107 lautet Alleinerbe (Sepia, April, Wolf, Patent, Furie, Stunden, Rinne, Korb, Bombe, Feld)