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22. November

1942: Sechste Armee bei Stalingrad eingekesselt
Sowjetische Einheiten schlossen die 6. Armee unter Generalmajor Friedrich Paulus bei Stalingrad ein. 20 deutsche und zwei rumänische Divisionen mit insgesamt 250.000 Soldaten wurden eingekesselt. Hitler ordnete an, Stalingrad zu halten und sagte Hilfe von außen zu. Göring versprach täglich 300 Tonnen Nachschub, tatsächlich traf jedoch nur ein Tagesdurchschnitt von 97 Tonnen ein. Die neue deutsche Heeresgruppe Don begann am 12. Dezember mit Teilen der Vierten Panzerarmee einen 'Hilfsangriff', der von den Sowjets gestoppt werden konnte. Am 10. Januar 1943 begannen die Sowjets mit der Zerschlagung des 'Stalingrad-Kessels'. Ende des Monats kapitulierte die deutsche Armee.

1963: Kennedy ermordet
Am 22. November 1963 wurde der 35. Präsident der Vereinigten Staaten, John F. Kennedy, in Dallas, Texas von einem Attentäter in seinem offenen Wagen erschossen. Die genauen Umstände und Hintergründe des Attentats sind bis heute nicht eindeutig geklärt.

1968: 'White Album'
Die Beatles veröffentlichen ihr erstes und einziges Doppelalbum: 'The Beatles'. Das wegen des schlichten weißen Covers so genannte 'White Album' gilt heute als eine der wichtigsten Musikveröffentlichungen aller Zeiten. Unter den 30 Titeln des zehnten Albums der Beatles finden sich Songs wie 'Back In The USSR', 'Ob-La-Di, Ob-La-Da', 'Helter Skelter' - und mit einem Gitarrensolo von Eric Clapton: 'While My Guitar Gently Weeps'.

2005: Bundeskanzlerin Merkel
Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages wählten Angela Merkel zur ersten Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland.
Geburtstage:
  • Thomas Cook (1808–1892), brit. Unternehmer, Gründer des ersten Reisebüros für Gesellschaftsreisen
  • Charles de Gaulle (1890–1970), frz. General und Politiker, Staatspräsident 1958–69
  • Boris Becker (* 1967), dt. Tennisspieler
  • Regina Halmich (*1976), dt. Boxerin

Spruch des Tages:
Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat.
Winston Spencer Churchill

S P O R T
1942: Die deutsche Fußballnationalmannschaft bestreitet ihr kriegsbedingt vorerst letztes Spiel gegen die Slowakei in Bratislava und gewinnt dieses mit 5:2.
1950: Die als Verursacher des Zweiten Weltkriegs vom internationalen Spielverkehr im Fußball bislang ausgeschlossenen Deutschen tragen ihr erstes Nachkriegsländerspiel aus. Die DFB-Elf gewinnt 1:0 gegen die Schweiz, während in Saarbrücken die saarländische Auswahl die B-Mannschaft der Schweiz mit 5:3 besiegt.
1956: In Melbourne, Australien, werden die Olympische Ringe XVI. Olympischen Sommerspiele eröffnet, die bis zum 8. Dezember dauern werden.

Zahlen, Fakten, Links
50% der Weltbevölkerung haben noch nie einen Telefonanruf getätigt oder erhalten.

Person des Tages
Regina Halmich (* 22. November 1976 in Karlsruhe) ist eine ehemalige deutsche Boxsportlerin. Von 1995 bis 2007 war sie Weltmeisterin der WIBF. 1995 konnte sie den Titel im Fliegengewicht erringen und wurde Weltmeisterin der 'Women International Boxing Federation' (WIBF). Ihren großen Abschiedskampf vom Profiboxen gegen Hagar Shmoulefeld Finer (Israel) am 30. November 2007 in der dm-Arena in Rheinstetten (bei Karlsruhe) gewann sie umstritten nach Punkten. Nach der Siegerehrung dankte Promoter Klaus-Peter Kohl der Box-Queen mit einem Brillant-Ring für die 13-jährige Zusammenarbeit. Der Kampf in Karlsruhe war ihr insgesamt 56. Profikampf. Von diesen kämpfte Halmich in allein 48 um eine Weltmeisterschaft, gewann dabei 46 Mal, verlor nur einmal und boxte einmal unentschieden.

Magnus Carlsen

Der Norweger Magnus Carlsen (* 30. November 1990 in Tønsberg) gilt zur Zeit (November 2013) als der beste Schachspieler der Welt. Im Januar 2010 wurde er als bisher jüngster Spieler erstmals die Nummer 1 der Weltrangliste. Großmeister wurde er im Alter von 13 Jahren, 3 Monaten und 27 Tagen. Damit ist er der drittjüngste Spieler überhaupt, der je Großmeister wurde. Seine Elo-Zahl vom Februar 2013 ist mit 2872 Punkten die höchste in der Geschichte des Schachspiels; sie übersteigt den bisherigen Rekord von Garri Kasparows 2851 Punkten im Juli 1999.

Im November 2013 trat Carlsen in Chennai (ehemals Madras) zum Weltmeisterschaftskampf gegen Titelverteidiger Viswanathan Anand an. In der fünften Runde ging er in Führung und baute diese durch weitere Siege in Runde sechs und neun auf 6:3 aus. Mit einem Remis in der zehnten Partie wurde Carlsen wenige Tage vor seinem 23. Geburtstag am 22. November 2013 der sechzehnte klassische Schachweltmeister.

Mike Tyson

22.11.1986: Showtime im Ballsaal des 'Las Vegas Hilton': Weltmeisterschaft des World Boxing Council (WBC) zwischen Titelverteidiger Trevor Berbick und Herausforderer Mike Tyson. Auf den Tausend-Dollar-Plätzen die 'High Roller', von den Casinos kostenlos eingeflogene Glücksspieler mit einem Kreditbrief von mindestens 1..000 Dollar in der Tasche; Hollywoods schwarze Schickeria, Männer in lilafarbenen Lederanzügen, Frauen mit soviel Gold beladen, als wollten sie ihr Gewicht verdoppeln. Beifall für Eddie Murphy. Für Raquel Welsh. Für Sylvester Stallone. Ein Jubelsturm, als Muhammad Ali mit seiner neuen Frau erscheint. Der Ex-Champ winkt müde ins Publikum. Superstars wie ihn gibt's heute nur noch in Rocky-Filmen. Irgendwo in der Menge sitzt eine Gruppe von Aufsehern und Erziehern aus der 'Tryon School'. Sie sind auf eigene Kosten angereist, um dem Jungen, der ihnen einst die Hölle beschert hat, die Daumen zu drücken.

Ein Hauch aus der Ali-Zeit hängt in der Luft, als die beiden Gladiatoren durch eine schmale, von Leibwächtern freigekämpfte Gasse zum Ring geführt werden. Stierkampf-Atmosphäre.

Der Ringrichter, im Hauptberuf Staatsanwalt, hatte sich vorsorglich vergewissert, wie lange ein Boxer, der durch die Seile geschlagen wird, Zeit hat, in den Ring zurückzukehren - genau 20 Sekunden. Bei den 'Bookies' wurde nicht gewettet, ob Tyson gewinnt, sondern ob sein Gegner überhaupt erscheint. 'Tysonitis' heißt diese neuartige Krankheit, die ausgewachsene Profis veranlasst, alle Verträge zu brechen und sich lange vor dem ersten Gongschlag in Sicherheit zu bringen.

Warum, wird klar, sobald Mike Tyson im Ring erscheint: ein Monolith, dessen bloßer Anblick Ängste einjagt. Seit den Zeiten Primo Carneras Anfang der dreißiger Jahre ist kein Mensch mehr mit solch furchterregender Anatomie in den Ring geklettert. Keine Fernsehkamera vermag die betonierte Ausdruckslosigkeit seines Gesichts einzufangen, diese total entfesselte Gewalttätigkeit, die unmittelbar am Ring spürbar wird - das dumpfe Geräusch der Schläge, das Ächzen und Stöhnen des getroffenen Gegners, die pausenlosen Sprechchöre aus 7.000 Kehlen: 'Knock him out!' Man kann es sich nicht leisten, auch nur eine Sekunde wegzuschauen, sonst verpasst man den K.o.-Schlag. Man darf aber auch nicht zu genau hinblicken, sonst wird einem übel. Fünfeinhalb haarsträubende schockierende Minuten, während derer man nur einen Gedanken hat: der schlägt ihn tot! Das ist ja keineswegs nur eine boxerische Demonstration, es geht dabei immer auch um die Zerstörung von Gewebe, von Gehirnzellen, von Leben.

Tysons Spezialschlag, frontal auf die Stirn platziert, an die Stelle, hinter der das Gleichgewichtszentrum liegt, beendet das ungleiche Gefecht. Orientierungslos torkelt sein Gegner wie betrunken im Ring umher - der Kopf will hierhin, die Beine bewegen sich dorthin. Krachend stürzt Zwei-Zentner-Mann Berbick kurz vor Ende der zweiten Runde auf den Ringboden.
Quelle: Sports

Umsegelung des Kaps der guten Hoffnung

Der portugiesische Seefahrer Vasco da Gama, der im Auftrag von König Emanuel I. von Portugal unterwegs nach Indien war, umsegelte am 22.11.1497 die Südspitze Afrikas. Nach der Umschiffung des Kaps der Guten Hoffnung und dem Ankern in Mocambique und Mombasa erreichten die Portugiesen den Hafen Melinde in Ostafrika. Mit Hilfe eines ortskundigen Lotsen gelang die Überfahrt zum Hafen Kalikut an der indischen Küste. Damit war das Ziel der portugiesischen Handelspolitik erreicht: der Niedergang Venedigs, das den Landhandel mit Indien dominierte, war eingeläutet. Bei seiner Rückkehr nach Lissabon wurde da Gama zum Grafen von Vidigueira und zum Admiral der Indischen Meere ernannt.



Die Route der ersten Fahrt da Gamas nach Indien (schwarz)
sowie die Reisen von Pêro da Covilhã (grün und orange)
und Afonso de Paiva (grün und blau).
Foto: Nuno Tavares / Wikipedia / CC BY-SA 3.0

Nutzloses Wissen

Die USA haben sechzehn Geheimdienste. // Der schwerste je gewogene Gegenstand ist die Startrampe für den Spaceshuttle am Kennedy Space Center in Florida. Sie wog 2432 Tonnen. // Der Eiffelturm wurde nicht von Gustav Eiffel entworfen, sondern von dem Franzosen Maurice Koechlin, der in Eiffels Büro arbeitete. // In Berlin leben 10 000 Wildschweine. // Auf der Tafel, die die Freiheitsstatue in der Hand hält, steht: 'JULY IV MDCCLXXVI' (4. Juli 1776), das Datum der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. // Mit einem einzigen Bleistift kann man einen 56 Kilometer langen Strich ziehen. // Der Buchstabe J taucht als Einziger nicht im Periodensystem der Elemente auf.

Rätsel / Denksport

Valkos lustiges Silbenrätsel

In dieser Aufgabe müssen aus Silben Wörter gebildet werden, deren Bedeutungen doppelsinnig sind. Ordnen Sie die Silben den Aufgaben zu.
  • Lage eines Halbtones
  • Bergwerk mit einer anstehenden Menschenreihe
  • Flachland mit schlechtem Wetter
  • Dörfliches Geschmacksorgan
  • Als Wohnung geeignetes 3-Mann-Segelboot
  • Entlegener Redner
  • Einzelner Inhaber eines öffentlichen Amtes in der Justiz
be - be - chen - cher - dis - dra - e - ein - fern - ge - gen - gru - haus - il - land - lus - ne - on - po - rich - schlan - si - spre - te - ter - ti - tief - trier - zun

Es bleiben einige Silben übrig. Sie ergeben das Lösungswort.


Valkos Teekessel - Teil 111

  • Mein Teekessel ist die Länge eines Weges zwischen zwei Punkten. Mein Teekessel sind alle erlegten Tiere einer Jagd. (6)
  • Mein Teekessel ist eine Aufforderung, das Parlament möge etwas beschließen. Mein Teekessel ist eine Heiratsanfrage. (4)
  • Mein Teekessel ist eine Hautkrankheit. Mein Teekessel ist eine Symbiose zwischen Pilzen und Grünalgen. (7)
  • Mein Teekessel sind nicht sesshafte Wohnungslose. Mein Teekessel sind eine Reihe von Gemeinschaften in Nordafrika (Tuareg). (1)
  • Mein Teekessel ist ein braunes Pferd. Mein Teekessel heißt in der Fabel Reineke. (5)
  • Mein Teekessel ist ugs. ein schnelles Fahrzeug. Mein Teekessel läuft nackt auf das Spielfeld. (2)
  • Mein Teekessel ist der Transport von Personen und Gütern. Mein Teekessel ist ein Aufstieg in einer Hierarchie. (4)
  • Mein Teekessel ist ein Enthusiast. Mein Teekessel ist ein Feuerwerkskörper. (4)
  • Mein Teekessel ist ein Turngerät für Luftakrobatik. Mein Teekessel ist ein Viereck mit zwei parallelen Seiten. (5)
Die Ziffern in Klammern geben die Position des Lösungsbuchstabens an. Wenn Sie die Buchstaben aneinander hängen, dann erhalten Sie zwei Sternbilder.


In dieser Aufgabe müssen aus Silben Wörter gebildet werden, deren Bedeutungen doppelsinnig sind. Ordnen Sie die Silben den Aufgaben zu. Mehrere Silben bleiben übrig. Aus ihnen wird das Lösungswort gebildet.

Gruß einer gastronomischen Einrichtung / an einem Strom benutztes Turngerät / Abweichung der Tonhöhe eines Organs / Sitzgelegenheit im Zimmer / Gasse für Fingerschmuck

A / BAR / BEN / DE / GEN / HOC / KER / MA / MU / MUNG / NEN / NIL / PFERD / RING / ßE / STIM / STRA / STU / TA / TIO / VER

Die Lösung der Aufgabe vom 21.11. lautet 42 (112-70).
Die Lösung von Valkos Silbenrätsel lautet LADERAMPE.
Die Lösung für Valkos Teekesselaufgabe 110 lautet Mogadischu (Stimme, Roma, Angel, Banner, Rand, Keile, Zensur, Schnabel, Wache, Dutt)

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