Wege, wo sind hier Wege?


Wie konnte ich mir einbilden alle Trails in der Nähe zu kennen? Das, was wir (Andreas K., Jens, Thorsten und ich) heute gefahren sind, war der absolute Hammer! Die Region zwischen Höfingen und Hameln hat wirklich viel zu bieten. Bei bestem Feierabend-Wetter sind wir ungefähr 26 Kilometer über Stock und Stein (und jede Menge Dornen) gefahren und plattenfrei zum Wicküler gekommen. j.s. 28.07.20


Kleine Schleifen zwischen Basberg und Uhlenberg


Inzwischen gibt es bei den Süntelbikern nicht nur einen SBS, sondern auch einen sbs (sprich kleiner SBS). Ob sich der e-SBS etablieren wird, muss an anderer Stelle entschieden werden. Im Gegensatz zum SBS kann der sbs auch an einem Sonntag stattfinden und die Startzeit ist frei verhandelbar.

Heute war jedenfalls wieder SBS angesagt und damit die Startzeit von 12.00 Uhr geklärt. Fast alle waren mit den Rad angereist und so konnte es mit 6 Bikern (Yellow, Moni, Fritz, Hellward, Andre und Olaf) pünktlich los gehen. Dieter hat sich vorher schon etwas ausgepowert und stieß nach dem ersten Kilometer zu uns. Zunächst ging es am Waldrand Richtung BHW um dann über Morgenstern den Basberg auf bekannten Wegen zu umrunden. Am Wehlbach-Trail legte Andre einen filmreifen Abflug hin, der aber ohne Folgen blieb. Nach kurzem, steilem Anstieg stand die Teufelskuhle als Highlight auf dem Programm. Hier trennte sich die Truppe kurzfristig um neue Wege zu erkunden. Der Friedhofstrail konnte wieder gemeinsam unter die Stollen genommen werden. Nachdem wir uns durch Brennesseln, Brombeeren und meterhohen Farn bis zur Hoyers Eiche gekämpft hatten, verabschiedeten sich Dieter und Fritz gen Heimat. Die anderen suchten das Abenteuer in noch mehr Brombeeren und Brennesseln und fanden neue Wege. Ein letzter Anstieg nochmals hoch zum Uhlenberg, dann sollte es nur noch auf Trails bergab gehen. Auf den altbekannten 7-Berge-Trail folgte die uns allen bis dato unbekannte Uhlenberg-Abfahrt. Ganz früher hatte wir dort schon einmal nach einem Weg gesucht, nun ist der da und wird sicherlich in das Standardrepertoire aufgenommen.

Insgesamt waren es 24,5 km und 520 hm.

Olaf






Was für ein Spaß!

Schlammtour bei Dauerregen!





Am 14.07. war die E-Bike-Fraktion mal wieder unterwegs. Bei Dauerregen ging es zwei Stunden durch Wehl und Finnenberg. Für eine Feierabendtour ist das Gebiet optimal. Es liegt sehr nah an Höfingen dran und hier gibt es auf kleinem Raum viele Trails. Diese waren heute sehr tief und rutschig. Einfach klasse! Andreas K. hat uns dabei sehr beeindruckt. Er konnte mit einem normalen MTB (ohne Motor!) mithalten!

Nach einigem kreuz und quer im Finnenberg sind wir den 7-Berge-Trail und den Wehlbach-Trail (Komoot-Benennungen) gefahren. Neu und beeindruckend war für Jens und Jörg die Große Teufelskuhle. Über den Friedhofs-Trail und den Heineberg-Trail sind wir am Weißen Haus vorbei zum Wicküler nach Höfingen gefahren.

Die Große Ith-Tour



Am 11.07.2020 war es wieder so weit. Die Große Ith-Tour war angesagt. Um 10 vor 7 klingelte es an meiner Haustür, es war Christian, der sich überraschend für die Tour entschieden hatte. Mit mir waren 5 Biker dabei. Es waren Yellow, Hellward, Andre und Christian. Das Wetter war gut nur ein bisschen kühler, so um die 12, später bis 19 Grad.

Um 5 nach 7 ging es dann los. Zuerst über den Schecken, dann über Bisperode zum Ith-Kopf. Dort war dann an der Teufelsküche und Fahnenstein etwas Klettern mit dem Bike auf dem Rücken angesagt, was auf dem noch feuchten Boden nicht ganz einfach war und Kraft kostete. Dann ging es weiter den Ith-Kamweg-Trail bis zum Ith-Turm, den wir nach knapp 3 Stunden erreichten. Ab dort war dann meist Forstautoahn angesagt. Bis zum Bruchsee brauchten wir rund 4 Stunden 30 Min, fast den ganzen Ith entlang. Nach einer Runde um den Bruchsee trafen dann auch bald die anderen Biker Yellow, Hellward und Andre ein, so dass wir kurz nach 12Uhr in Richtung Duinger Wald und Hils starten konnten. Dann ging es durch den Duinger Wald und die nette Steigung rauf zum Raabe-Turm, da wurde uns schon das erste mal etwas warm.

Nach einer kleinen Pause dort und Ausblick vom Turm ging es dann den langen Hils-Trail bis Delligsen entlang. Jetzt ging es rüber auf den Steinberg bei Delligsen, einen kurzen, knackigen und etwas zugewachsenen Anstieg hinauf. Dann über die Landstraße zum Reuberg und einen brutalen Anstieg zum Funkturm (328 Meter) rauf. Hier wurde uns richtig warm ums Herz und alle waren froh als sie oben waren. Aber es war ja erst Halbzeit, also einen Schluck aus der Flasche und weiter über den Reuberg, dem schönen Trail zur Räuber-Lippoldshöhle entgegen, dessen Einstieg kurz hinter der Reuberghütte beginnt.

Danach noch ein knackiger Anstieg über den Duinger Berg und dann durch Coppengrave in den Duinger Wald. Nach dem wir Andre, Hellward und Yellow nach dem Durchqueren des Duinger Waldes verabschiedet hatten, fuhren Christian und ich den Anstieg bei Fölziehausen hoch. Über Feldwege ging es dann weiter bis zum Ith. Nach einer Schiebestrecke den Ith hoch ging es zügig weiter den Ith entlang. Jetzt noch über Bremke und Hasselburg. So gegen 18 Uhr Uhr ging es dann den letzten Anstieg im Schecken zur Obensburg hinauf, wo Christian sich in Richtung Hilligsfeld verabschiedete. Wir stellten fest, das bestimmte Körperteile sich bemerkbar machten, die sonst nicht so auffallen :-)

Noch eine schöne Abfahrt mit Traileinlage am Waldrand bei Hastenbeck, der Rest nach Afferde war nur noch ein Kinderspiel. Es war eine harte, aber ebenso schöne Tour und auch immer ein kleines Abenteuer. Die Tourdaten für die ganze Strecke: 108km und 2621 HM, für den mittleren Teil waren es ca. 30km und 700 HM.

Dieter Albrecht










Ziegenbuche – Grenzweg – 120er

Um 12.00 Uhr sind wir an der Ziegenbuche Richtung Springe/Springer Steinbruch gestartet. Das Wetter war passabel und auf dem Waldrandtrail keine Wanderer und Biker unterwegs.

Die Trails und Aussichten im Springer Steinbruch sind toll. Yellow meinte dann, dass er den Felsen irgendwoher kenne ... von einem Süntelbiker-Kalender. Im Steinbruch haben wir noch ein paar Wege angeschaut und sind dann weiter Richtung Wöltjebuche. Vom Hauptweg nach links oben abzweigend sind nach etwas Kletterei auf einen Trail gekommen. Toller Weg – falsche Jahreszeit. Brennesseln satt. Der Trail ging dann in den Franzosenweg über und wurde ab da wesentlich besser und mündete dann auf die Jägerallee. An der Wöltjebuche angekommen haben wir uns dann den Grenzweg vorgenommen. Dieses Mal war er wesentlich trockener... aber nicht weniger anspruchsvoll. Hellward und Yellow hatten im Harz trainiert und haben die schnellen Downhills und kurzen steilen und schmalen Anstiege spielend gemeistert. Olaf hat auf mich gewartet und ist dann auch losgeknattert. Ich bin für das nächste Mal raus... vielleicht liegt es ja doch am Bike.. :?? Von dort aus ging es weiter zum Taternplatz und Bielstein Hütte. Dort sind wir dann in den 120er eingestiegen. Ich war nicht die einzige, die ihr Bike streckenweise heruntergetragen hat. Auch dieser Trail ist im oberen Bereich absolut steil und anspruchsvoll.

Wieder zurück zur Wöltjebuche und dann in Richtung Sonnehütte den Heimweg antreten. An der Sonnehütte haben wir eine große gemischte Gruppe (Biker, Bikerinnen mit und ohne E) getroffen und ein Mannschaftsfoto gemacht. Danach sind wir in den Trail Richtung Köllnisch Feld eingestiegen und haben den Heimweg angetreten. Das letzte Stück zwischen den Büschen hindurch wird von Mal zu Mal dorniger.

Wir haben rund 29 km und ca. 830 HM gemacht und waren alle ziemlich froh, als wir in der Ziegenbuche unsere Kaltgetränke vor uns stehen hatten. Der Deister ist ein anspruchsvolles Gebiet und braucht viele Körner. So war ich auch froh, dass ich den Heimweg nicht mehr per Bike machen musste, sondern einen Platz auf Olaf‘ Radträger bekommen habe. Denn ich hatte rund 40 km und knapp 1.200 HM in den Beinen.

Teilnehmer: Dieter, Hellward, Olaf, Yellow und Moni

Die Tour bei Komoot: https://www.komoot.de/tour/213300262?ref=wtd








J UND J UND J im Finnenberg / Wehl
Die E-Bike-Fraktion on Tour







Auf Drängen seines langjährigen Sponsors ist Jens jetzt auch in die E-Bike-Fraktion eingestiegen. Nachdem meine erste Tour mit Jörg aufgrund eines Kettenrisses ein abruptes Ende fand, sind wir heute doch ein paar Kilometer weiter gekommen. Es ist doch immer wieder erstaunlich, was es in der Region Finnenberg / Wehl für Mengen an geilen Trails gibt. Leider muss ich mir wohl auf dem Hoyers-Eiche-Trail etwas eingefangen haben. Jedenfalls hat der Hinterreifen doch massiv Luft verloren. Den Wehlbach-Trail haben wir gerade noch geschafft. Dann ging es aber unter mehrmaligen Aufpumpen Richtung Heimat. Ich fand es klasse nach längerer Zeit mal wieder mit ein paar Kumpels zu biken! j.s. 30.06.20

Grindelwald für Kurzentschlossene

Ich wollte biken und ich wollte Berge. Hohe Berge!

Also, nix wie hin in die Schweiz und ein bisschen um den Eiger bikeln. Ein toller Ersatz für den entgangenen Süntelbiker-Samstag. Ich habe diesen vorgezogen und einen Süntelbiker-Donnerstag draus gemacht.

Von Solothurn fährt man ca. 1,5 Std. Kommt am Thuner See entlang und ab Wilderswil sieht man den Eiger zwischen den Häuser durchluken. Es war kaum Verkehr, so dass ich zügig mein Auto parken und mein Bike ausladen konnte. Das Wetter war traumhaft und Grindelwald ziemlich menschenleer.

Gestartet bin ich von Grund und die Asphaltstrasse hinauf und war ca. 2,5 h später auf der kleinen Scheidegg. Es waren kaum Biker unterwegs, nur ein paar mit E, die mich etwas mitleidig anschauten. Nach Bier, Kaffee und Fotos bin ich auf den Panorama Weg zum Männlichen gestartet. Kurz hinter dem Berggasthaus steht ein großes Schild Radfahren verboten. Ok...nach ca. 500 m hat mir dann eine Schweizerin ins Gewissen geredet. Also bin ich umgekehrt und habe mich über Skipisten, wurzelige Trails, feuchte Kuhkacke Wiesen nach unten bewegt. Selbst Orchideen habe ich gesehen. Am Ende bin ich wieder in den Startweg eingescherrt. Von Grund wieder hinauf nach Grindelwald City war schon üppig....In einem Bikeladen habe ich dann gefragt, wie es die Einheimischen mit dem Panoramaweg halten....früh oder spät biken..ist noch nie was passiert. Es war ein einzigartiger Tag am majestetischen Eiger entlang. Das dortige Bergpanorama ist schon außergewöhnlich. Nach einem Kaltgetränk in Grindelwald bin ich wieder in mein Schweizer 'zuhause' aufgebrochen.

30km, 1330 hm und 3 Stunden Fahrzeit sind am Ende zusammengekommen. Moni







Kleine Scheidegg vor 24 Jahren!

Kleine Scheidegg vor 17 Jahren!


Hahnenklee .... SüntelBiker im Bikepark!

SBS am 27.06.2020

Da unsere TourPlanerin Moni Alpenluft schnupperte, mussten wir daheimgebliebenen uns nach Alternativen umsehen. Die beiden letzten Touren im Deister mit dem Lady'sOnly ließen die Idee nach Abfahrten pur mit dem BikePark in Hahnenklee wahr werden;-) und somit wurde der SBS im Harz angeboten. Teilnehmer waren dann aber nur Hellward und ich. Andrè und Markus wollten wohl lieber Liegerad fahren und blieben in der Region.

Um 10:00 Uhr ging es los in Richtung Harz und kurz nach 12:00 Uhr saßen wir im Sattel, nachdem wir uns mit Knie/Ellbogenschützern ausgestattet hatten rollten wir zur Talstation des Sesselliftes, bald darauf schwebten wir gen Gipfel Bocksberg.

Das Angebot ist mannigfaltig von Cruise und Trail über Freeride bis Downhill – alles im Angebot.... und wir sind sie alle gefahren!

Zuerst etwas ruhiger angegangen wurden wir von Abfahrt zu Abfahrt mutiger, man muss sich erst einmal daran gewöhnen, Anlieger, Stufen, Wurzeln, Schotter, Holzrampen alles in schnellem Wechsel.... da merkt man schon bald Hände und Arme sind heute gefordert!

Aber nach jeder Abfahrt konnte man sich im Sessellift wieder ausruhen und auf die nächste konzentrieren, das ist absolute Priorität sonst schmeißt es Dich von der Piste! Also Federwege auf und bedacht die Bremshebel genutzt, so kann man das alles genießen. Das 4-StundenTicket neigte sich dem Ende und wir nahmen vor der letzten Abfahrt in der Berghütte ein Weizen mit herrlichem Blick auf Hahnenklee und Harz, das Wetter spielte mit und die sich kurz androhenden Wolken machten einen großen Bogen um den BikePark.

Da man irgendwann nicht mehr zählt sind es so ca. 10-11 Abfahrten geworden, sprich so ca. 1.600 TM haben wir in den Knochen, als wir zufrieden wieder ins Auto steigen ;-)

Das war (für mich) eine wahrhaft neue 'Erfahrung' und auf der Rückfahrt haben wir uns schon weitere Ziele ausgedacht, die Angebote werden wieder 'signalisiert', wer nicht dabei war hat was verpasst, daher beim nächsten Turn einfach mitkommen !

Je oller um so doller ....
... sind wir nicht alle ein bisschen bikey ;-)))
yellow












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