Die klassische Sünteltour

Grippale Infekte und andere Gründe sorgten dafür, dass die heutige Tour mit einer kleinen aber umso engagierteren Mannschaft gestartet ist: Hellward und ich. Aufgrund Freitäglicher Aktivitäten war klar, wir wollten biken und ein Stop auf dem Süntelturm sollte auch dabei sein…aber nicht so anstrengend… So sind wir dann von Haddessen in Richtung Bensen gestartet. Haben oberhalb von Bensen neue Trails gesucht, sind aber an fiesem Brombeergestrüpp gescheitert.

An der Baxmannbaude entlang ging es dann zum Süntelsee und von dort die klassische Route zum Hohenstein. Dort konnten wir zwei Wanderinnen aus Hannover für weitere Hotspots im Süntel begeistern. Vom Hohenstein sind wir dann über den Kammweg via Radaranlage zum Süntelturm. Hier wurden wir schon von Marco erwartet, der seine Bastelei am Auto für ein gemeinsames Kaltgetränk mit uns abgebrochen hatte. Die späte Nachmittagssonne zeigte sich noch, so dass wir Hellward und ich den Waldrandtrail zurück genommen haben.

Wir waren heute ziemlich flott unterwegs – knapp 29 km und 550 HM und das bei einem 14er Schnitt.
Moni / 08.02.20 / Fotos: Hellward




Agil zum Ziel

Am 25. Januar 2020 verabredeten sich Moni, Markus, Jürgen G., Andre, Dieter und Hellward auf 11:00 Uhr, um die als zuvor als 'Planlos' angekündigte Süntelbiker-Tour mit dem Ziel Sennhütte in Bad Pyrmont anzugehen. Nachdem Parkplätze gefunden und letzte Klarheiten per Telefon beseitigt werden konnten, ging es pünktlich um 11:13 Uhr über den Weserradweg an der Schleuse entlang in Richtung Ohrberg.

Statt den Weg durch Jürgens Waldabenteuerspielplatz aus Kinderzeiten noch einmal zu versuchen, wurde zum Warmfahren die asphaltierte direkte Variante den Berg hinauf gewählt. Oben am Startplatz West angekommen, wurden die Telefone für ein erstes Fotoshooting gezückt, um den schönen Blick über Hameln und die Tündernschen Kiesteiche festzuhalten. Da ab dem Ohrberg nur das Ziel feststand, wurde die Tour zeitgemäß und entsprechend aktueller Vorgehensweisen agil geführt, was auch dem frühsaisonalen Trainingsstand der Gruppe entgegenkam.

Regelmäßig prüften die Beteiligten den aktuellen Standort und planten den nächsten Streckenabschnitt. Dabei konnte Markus, ausgestattet mit einer OSM-Offline-Karte, punkten und immer den richtigen Abzweig vorschlagen. So manövrierte sich die Gruppe gemeinsam durch Ohr und dann Richtung Eicherberg. Dieser wurde geschickt umfahren, um die Höhenmeter nicht allzu dramatisch ansteigen zu lassen. Dann ging es an Laatzen vorbei auf den 361 Meter hohen Schierholzberg. Ein zunächst ins Auge gefasstes Zwischenziel eines Außenlandeplatzes der Heeresflieger Bückeburg wurde aufgrund der bereits fortgeschrittenen Zeit ausgelassen. Also ging die Tour weiter in winterlicher Landschaft über den Kammweg des Pyrmonter Berges direkt zur Sennhütte.

Dort angekommen, füllte die Gruppe auf Fellen sitzend und bei Lagerfeueratmosphäre ihre Energiespeicher mit koffeinhaltigen Getränken, Kuchen und Gulasch auf. Alle waren sich einig: 'Hier ist es nett. Wir kommen wieder.' Zurück ging es dann zunächst über ein paar Trails in Richtung Reher und dann am Nordhang des Pyrmonter Bergs unspektakulär auf der Forstautobahn hinunter zur Gellenser Strasse. Diese wurde überquert, um anschließend zunächst am Waldrand entlang an der Bussard-Klause vorbei und dann über Feldwege nach Selxen zu rollen. Von dort ging es auf dem alten Bahndamm und schließlich ohne überflüssige Höhenmeter zum Startpunkt zurück. Dort löste sich die Gruppe aufgrund individueller Termine auf.
Die Tour hatte ca. 40km/600hm. HB, 25.01.2020.






KlütTrails ..... alte Wege neu entdeckt!

SBS am 11.01.2020

Nach Abstimmungen und Informationen über E-Mail, Signal und WAppAustausch waren alle Klarheiten beseitigt.... aber dennoch, es startete die erste offizielle SBS-Tour unpünktlich um 12.15h am Felsenkellerweg und dabei waren Andrè, Markus, Hellward, Dieter und ich. Als Guide legte ich die Startsequenz fest und wir rollten Richtung Kompression, oben angekommen ging es parallel zum Waldrand Richtung Finkenborner Weg. Es fogten die bekannten SingleTrails vorbei am Schützenhaus, Tierheim, Hochzeitswald und dann den McDonaldWeg hoch zur Bismarckkanzel.

Hier wurde der Unmut laut schon wieder alte Wege über Asphalt fahren zu müssen, warum denn nicht mal rechts rum und sehen was in den letzten Jahren in dieser Ecke des Klüts so passiert ist .... also übernahmen drei Guides die Führung und ich brauchte nur noch hinterherfahren ;-) es hatte sich einiges verändert, wie wir bald feststellen mussten, auch die Guides fragten sich an mancher Wegegabelung/kreuzung wo denn nun lang? Der eine meinte links, der andere meinte rechts und der Dritte war desorientiert - na prima, beste Voraussetzungen für eine SurvivalBiken! Nach einigen Metern durch halb bekannte Gegend und wiederkannten Ecken, kreuzten wir einen Bach und dann hin und her durch`s Gelände.... Dieter war 'not amused' und (ver)zweifelte an den Führungsqualitäten, aber es kam noch besser! Wer sein Fahrrad liebt...TRÄGT ;-( umgeworfene bzw. gefällte Bäume waren von ungehobelten Waldmenschen quer über Wege und Trails verteilt, gespickt mit Dornen von Brombeer` oder so... aber da die Tage ja schon wieder länger werden waren wir frohen Mutes und in der Hoffnung irgendwann wieder auf einen Weg zu stoßen.

Einer konnte diese Hoffnung nicht teilen und machte sich lieber auf den Heimweg.... wir wissen nicht ob Dieter gut zu Hause angekommen ist, aber es gab keine Suchmeldungen im Radio. (Anmerkung des Verfassers) Unsere Ausdauer wurde aber belohnt und plötzlich trafen wir auf einen Weg und Waldläufer (mit einer jew. Startnummer auf dem Bauch) wer weiß wo die hinwollten ? Wir sind jedenfalls durch`s Unterholz weiter und waren irgendwie Nähe Wördeholz aus dem Wald rausgekommen. Da die Orientierung jetzt wieder resettet war, fuhren wir erst einmal in Richtung Schullandheim Riepenburg. An der Schranke zur Riepenburg war auch etwas freiere Sicht als sonst und Andrè erspähte einen zweifarbigen Pfahl, dieser entpuppte sich als Grenzbeziehermarkierung mitten im Wald - das ideale Motiv für das obligatorische Gruppenfoto!

Der Rest ist dann wieder auf bewährten Wegen und Trails gefahren worden, an der Riepenschutzhütte gab`s `ne Riegelpause und bevor wir durch die Schonung am TutTuTPlatz runter zu den Riepenteichen fuhren, mussten wir noch massiven Baumfällarbeiten ausweichen, Samstagsarbeit hm, aber na gut. Am Klütturm noch der letzte Stopp mit Blick auf unser schönes Hameln und dann aber los den Kammweg runter, wer bremst verliert ,-)), nun noch schnell durch die Kompression und dann waren wir auch schon wieder am Start/Zeil angekommen.

Hellward bot sich als Gastgeber für eine kleine aber feine AprèsBikerRunde an und so schwelgten wir zu dritt im BikerLatein. Unser Trappi konnte selbst zum Bier nicht zu uns stoßen, da er zu geschwächt auf dem Sofa eine Erkältung auskurieren musste - schade!

Alles in allem eine schöne erste SBS-Tour 2020, nur unsere Moni haben wir schmerzlich vermißt ;-(
Ach und etwas Statistik sollte auch nicht fehlen, immerhin:
ca. 25 km und 600 hm > gerundet ;-)

.... sind wir nicht alle ein bisschen bikey ;-)))
yellow












Der vorgezogene Jahresauftakt der SüntelBiker

Es war eine offizielle Tour, rechtzeitig dazu eingeladen etc. Um jedoch auch 2020 dem bewährten 14-tägigen Turnus beizubehalten, findet am 11.1.2020 die erste offizielle Süntelbiker-Tour statt.

Gestartet wird nächste Woche bei Yellow, 12.00 Uhr. Danach geht es dann im gewohnten 14-tägigen Rhythmus weiter. Es gibt auch ein wichtige Änderung, da es bei Nutzung von WhatsApp zu datenschutztechnischen Kollisionen kommt. Da einige Biker ihr Handy beruflich und privat nutzen, werden die Süntelbiker-Termine ab 31.1.2020 nur noch via dem Messenger Signal kommuniziert. Einige Biker sind hier ja auch schon aktiv und sind der Süntelbiker-Gruppe zugeordnet.

An unserer Auftakt-Tour haben teilgenommen: André, Hellward, Olaf, Markus und ich. Wir sind in Haddessen gestartet, am Süntelsee entlang, habe den Schlamm auf dem Markus-Trail platt gefahren und sind dann zur schönen Aussicht geknattert. An der Blutbachquelle entlang zum Dachtelfeld und in Richtung Süntelturm. Am Abzweig Kessiehausen hat uns Markus verlassen. Der Rest ist weiter via Eulenflucht und Radaranlage zum Turm. Als wir nach unserer ausgiebigen Pause den Heimweg angetreten haben, hat es geschüttet wie verrückt und die Sicht war nebulös. Olaf und Hellward sind nach Hameln geschwommen. André und ich sind auf der Direttissima nach Haddessen gebügelt. Das Wasser ist uns aus den Schuhen gelaufen. In Haddessen hat uns Yellow noch einen Besuch abgestattet und wir haben noch eine Weile bei Getränken am warmen Ofen gequatscht. Die Tour ab Haddessen hat so rund 30 km und 800 HM gehabt, mit widrigsten Wettbedingungen und vollem Bike-Einsatz zum Jahresauftakt. Moni



Foto: Dirk Eimermacher (12/19)

Biker geht in die Luft!

Ein Muskelkraft-Hubschrauber ist ein experimenteller Hubschrauber, der ausschließlich per Muskelkraft angetrieben wird, wobei der Pilot einen Rotor meist über Pedale antreibt. [..]

Die American Helicopter Society schrieb 1980 einen nach Igor Iwanowitsch Sikorski (englische Schreibweise: Sikorsky) benannten Wettbewerb aus. Die Bedingungen lauteten, dass es dem Piloten gelingt, den Hubschrauber für 60 Sekunden in der Luft zu halten, währenddessen einmal die Flughöhe von drei Metern zu übersteigen und dabei innerhalb eines Feldes von 10 auf 10 Metern zu bleiben. Daneben mussten noch weitere Wettbewerbsbedingungen erfüllt werden.

Als Preisgeld waren zunächst 10.000 US-Dollar ausgeschrieben, die bald auf 25.000 US-Dollar erhöht wurden. Nachdem es 30 Jahre lang nicht gelungen war, das gesteckte Ziel zu erreichen, wurde das Preisgeld für den ersten Flug, der die Kriterien erfüllt, durch die Sikorsky Aircraft Corporation auf 250.000 US-Dollar erhöht.

Ein kanadisches Team bestehend aus Studenten und Mitarbeitern der University of Toronto gewann das Preisgeld mit einem Flug des Muskelkraft-Hubschraubers „Atlas“ von AeroVelo in einer Sporthalle in Vaughan (Ontario) am 13. Juni 2013. Der Hubschrauber mit vier Rotoren wird über Fahrradkurbeln angetrieben und ist so groß wie ein halbes Fußballfeld. Der Athlet Todd Reichert erreichte im dritten Versuch nach 10 Sekunden die geforderte Flughöhe von 3 Metern und hielt das Gerät für 64 Sekunden in der Luft; die maximale Flughöhe war 3,3 m.

Text: wikipedia.de

Foto j.s.

Hubschraubermuseum Bückeburg


Das erste E-Bike?



1984 reiste Heinz Nixdorf nach Berlin in sein dortiges Werk und sprach mit Günter Baitz, der sich bereits mit zahlreichen Erfindungen einen Namen gemacht hatte. Nixdorf meinte, dass er es nicht mit ansehen können, wie sich vor allem ältere Menschen auf dem Fahrrad mühsam abstrampelten. Deshalb forderte er Baitz und seine Mitarbeiter auf, ein elektrisch betriebenes Fahrrad zu entwickeln.
Baitz bechaffte ein Damenrad der Marke Hercules Ibiza, sein Kollege Dobring besorgte einen 12-Volt-Motor. Gemeinsam setzten sie nach Feierabend die Idee ihres Paderborner Chefs um und konstruierten ein E-Bike.
Als Heinz Nixdorf Ende 1985 in Berlin war, fuhr er eine Runde mit dem neuen Gefährt. Er war so begeistert, dass er gleich den Regierenden Bürgermeister Eberhard Diepgem zur Probefahrt einladen und an die Öffentlichkeit gehen wollte. Baitz konnte ihn mit dem Hinweis bremsen, dass erst Patente gesichert werden müssten. Nixdorf war entschlossen, das Fahrzeug zur Produktionsreife zu bringen, doch nach seinem Tod 1986 wurde das Projekt vom nachfolgenden Vorstand gestoppt. Quelle: Heinz-Nixdorf-Forum

Foto: MM AUS M

Zufallsbild aus dem Fotoarchiv