Die DRK-Hütte Bakede

Im Jahr 1951 kamen in Bakede rund 50 Personen zum ersten Erste-Hilfe-Lehrgang der Nachkriegszeit zusammen. Ein Großteil der Teilnehmer, vorwiegend Jugendliche, wollte sich daraufhin dauerhaft im Zeichen des Roten Kreuzes engagieren. Unter der Leitung von Friedrich Haller und Hermann Seefeld entstand aus dieser Gruppe das erste Jugendrotkreuz (JRK) in Bakede.

Da die Nutzung einer Gaststätte für regelmäßige Übungsabende zu kostspielig war, initiierte Friedrich Haller den Bau eines eigenen Heimes. Ursprünglich war der Mattenberg als Standort vorgesehen, doch aufgrund der fehlenden Wasserversorgung fiel die Wahl schließlich auf ein Grundstück am Wittkopfstein. Nach erfolgreichen Verhandlungen mit der Forstverwaltung und der Unterzeichnung des Pachtvertrages begannen die Arbeiten. Dank des großen Einsatzes von rund 30 Jugendlichen konnte das DRK-Heim am Süntelrand nach nur einjähriger Bauzeit 1952 fertiggestellt werden. Aus dieser engagierten Gruppe entwickelte sich später die Bereitschaft Bakede.

Hinter einer Bank vor der Hütte steht ein größerer Gedenkstein, auf ihm sind alle Sponsoren des Baues der Hütte verewigt.

Bei Baumfällarbeiten neben der Hütte ist im Jahre 2023 eine Lärche auf das Dach der Hütte gefallen, es ist erneuert worden.

N52° 12.361 E 009° 22.308